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Die Herrschaftssicherung und Akzeptanz der Peisistratidentyrannis in Athen

Titel: Die Herrschaftssicherung und Akzeptanz der Peisistratidentyrannis in Athen

Hausarbeit , 2023 , 28 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Peisistratidentyrannis war eine Episode in der archaischen Zeit über die uns vergleichsweise viel bekannt ist und die sich zeitlich über zwei Generationen erstreckte. Daher bietet sie sich nicht nur als Untersuchungsgegenstand an, sondern wirft zugleich die Frage auf, wie die Herrschaft über einen relativ langen Zeitraum erhalten werden konnte.

Der Untersuchungszeitraum beschränkt sich auf die Zeit zwischen 546/545 v. Chr. bis 510 v. Chr., womit der Zeitraum der Herrschaft Peisistratos‘ und seiner Söhne umschrieben werden kann. Zu Beginn der Untersuchung soll jedoch ebenfalls ein Rückgriff auf Ereignisse rund um die Machtergreifung stattfinden, indem die Peisistratos zugesicherte Leibwache vor dem ersten Versuch der Tyranniserichtung und die Entwaffnung der Bürgerschaft, die nach dem dritten Versuch der Machtergreifung angesetzt werden könnte, betrachtet wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Militärische Aspekte der Macht

2.1. Leibwache und Söldner

2.2. Entwaffnung der Bürgerschaft

3. Verhältnis zur politischen Ordnung

4. Beziehungen

4.1. Verhältnis zum einheimischen Adel

4.2. Auswärtige Beziehungen

4.3. Beziehung zum einfachen Volk

5. Bauten, Religion und Kult

6. Ermordung des Hipparchos, Wandel der Herrschaft und deren Ende

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Herrschaftssicherung und Akzeptanz der Peisistratidentyrannis in Athen und hinterfragt diskursiv, inwieweit die archaische Tyrannis als "Goldenes Zeitalter des Kronos" oder als "Schreckensherrschaft" einzustufen ist.

  • Militärische Sicherungsmaßnahmen durch Leibwachen und Söldner.
  • Das Verhältnis der Tyrannen zur bestehenden politischen Ordnung und dem Adel.
  • Die Rolle architektonischer und kultischer Maßnahmen für die Polisidentität.
  • Die Interpretation der Herrschaft im Kontext antiker Quellen und moderner Forschungspositionen.

Auszug aus dem Buch

Die Peisistratidentyrannis

Die Peisistratidentyrannis war eine Episode in der archaischen Zeit über die uns vergleichsweise viel bekannt ist und die sich zeitlich über zwei Generationen erstreckte. Daher bietet sie sich nicht nur als Untersuchungsgegenstand an, sondern wirft zugleich die Frage auf, wie die Herrschaft über einen relativ langen Zeitraum erhalten werden konnte.

Auffällig ist vor allem die insgesamt überwiegend positive Bewertung der Peisistratidentyrannis durch die Antiken Autoren Herodot, Thukydides und Aristoteles gegenüber der allgemein in der Antike vorherrschenden negativen Einschätzung der Tyrannis.

Die Bewertungen in den antiken Quellen und die Positionen der historischen Forschung sollen daher in einen Diskurs gebracht werden, mit dem Ziel, zu einem kritischen Urteil zu gelangen, wie die Ausübung der Tyrannisherrschaft hinsichtlich der Fragestellung einzuordnen ist und inwiefern die Herrschaft der Peisistratiden gesichert wurde, beziehungsweise gesichert werden musste und Akzeptanz erfuhr. Zur Erreichung des Erkenntniszieles erscheint es in diesem Zusammenhang entscheidend, die konkrete Ausgestaltung der Herrschaft zu untersuchen und auf akzeptanzsteigernde und identitätsfördernde Maßnahmen und Begebenheiten für die Polisgemeinschaft oder auch gravierende Negativaspekte der Peisistratidentyrannis zu prüfen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Untersuchungsgegenstands und der Fragestellung im Kontext der antiken Quellenbewertung.

2. Militärische Aspekte der Macht: Analyse von Leibwache, Söldnereinsatz und der umstrittenen Entwaffnung der Bürgerschaft als Herrschaftsinstrumente.

3. Verhältnis zur politischen Ordnung: Untersuchung der Kontinuität solonischer Institutionen unter der Tyrannis.

4. Beziehungen: Diskurs über die Interaktion mit dem athenischen Adel, auswärtige Bündnisse und die Einbindung des einfachen Volkes.

5. Bauten, Religion und Kult: Kritische Betrachtung der Bautätigkeit und kultischer Handlungen bezüglich ihrer Funktion für die Machtfestigung.

6. Ermordung des Hipparchos, Wandel der Herrschaft und deren Ende: Untersuchung des Attentats und der Folgen für die Herrschaftsstabilität bis zum Sturz.

7. Fazit: Zusammenfassende Einschätzung der Herrschaftsform zwischen positiver Wahrnehmung und strukturellen Brüchen.

Schlüsselwörter

Peisistratos, Tyrannis, Athen, archaische Zeit, Herrschaftssicherung, Akzeptanz, Solonische Ordnung, Aristoteles, Herodot, Thukydides, Kleisthenes, politische Ordnung, Polisidentität, Antike.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Herrschaft der Peisistratiden im archaischen Athen und untersucht, durch welche Methoden diese über zwei Generationen gesichert wurde und wie sie in der antiken Literatur sowie modernen Forschung bewertet wird.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit fokussiert sich auf militärische Machtmittel, das Verhältnis zur solonischen politischen Ordnung, diplomatische Beziehungen und die kulturelle sowie religiöse Selbstdarstellung der Herrscher.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, inwiefern die Herrschaft der Peisistratiden als "Goldenes Zeitalter des Kronos" oder als "Schreckensherrschaft" zu deuten ist und wie die Akzeptanz ihrer Macht erreicht werden konnte.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine diskursive, themengeleitete Analyse verfolgt, die antike Quellengrundlagen wie Herodot, Thukydides und die Athenaion Politeia in den Kontext aktueller geschichtswissenschaftlicher Forschungsansätze stellt.

Was steht im Zentrum des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse militärischer Instrumente, die Interaktion mit dem Adel und Volk sowie die Untersuchung der Bautätigkeit und kultischer Feste als Mittel zur Stabilisierung.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Analyse?

Typische Schlüsselbegriffe sind Peisistratidentyrannis, Herrschaftssicherung, Eunomia versus Dysomia, archaisches Athen und Aristokratie.

Warum wird die Rolle der Leibwache so intensiv debattiert?

Die Forschung diskutiert, ob die Leibwache als notwendiges Verteidigungselement gegen den Adel zu sehen ist oder ob sie den Verrat an demokratischen Idealen der Zeit markiert.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor zum Ende der Tyrannis?

Der Sturz erfolgt nicht primär durch systemimmanente politische Gründe, sondern durch den Einfluss externer Akteure wie Sparta, ausgelöst durch familiäre Krisenereignisse im Umfeld der herrschenden Familie.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Herrschaftssicherung und Akzeptanz der Peisistratidentyrannis in Athen
Hochschule
Universität Duisburg-Essen  (Historisches Institut)
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
28
Katalognummer
V1361212
ISBN (PDF)
9783346881120
ISBN (Buch)
9783346881137
Sprache
Deutsch
Schlagworte
herrschaftssicherung akzeptanz peisistratidentyrannis athen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2023, Die Herrschaftssicherung und Akzeptanz der Peisistratidentyrannis in Athen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1361212
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Leseprobe aus  28  Seiten
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