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Die Kausalattribution und ihre Identitätsdynamik. Der Zusammenhang zwischen Selbstkonzept und Kausalattribution nach Weiner, das Selbstkonzept und Motivationsförderung durch Lehr-Lern-Arrangements

Título: Die Kausalattribution und ihre Identitätsdynamik. Der Zusammenhang zwischen Selbstkonzept und Kausalattribution nach Weiner, das Selbstkonzept und Motivationsförderung durch Lehr-Lern-Arrangements

Trabajo Escrito , 2021 , 13 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Saskia Hönsch (Autor)

Didáctica - Didáctica general, objetivos de la educación, métodos
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Mit Hilfe ausgewählter Fachliteratur wird in folgender Ausarbeitung der Zusammenhang zwischen Kausalattribution und den Selbstkonzept dargestellt. Es gibt einen Einblick in die selbstwertdienliche Verzerrung. Im Anschluss wird das Selbstbild als solches beleuchtet und Möglichkeiten der Förderung von intrinsischer Motivation und individueller motivationaler Dispositionen dargestellt.

Attributionsprozesse erfüllen eine zentrale Vermittlungsfunktion bei der Umsetzung von Handlungserfahrungen und Umwelteindrücken in identitätsrelevante Schlussfolgerungen. Aufgefasst werden Attributionen als alltägliche Ursachenerklärungen, mit denen wir eigene Erfahrungen und Umweltereignisse auf Verursachungsbedingungen zurückführen, die wir für ausschlaggebend halten. Damit machen wir sie erklärbar, kontrollierbar und/oder vorhersagbar. Wenn wir unsere Identität als generalistisches Produkt situationsgebundener Prozesse der Selbstbewertung, Selbstwahrnehmung und personalen Kontrolle betrachten, können wir zwei zentrale Funktionen von Attributionsurteilen unterscheiden. Sie erfüllen zum einen die Funktion eines Bindegliedes zwischen Selbstwahrnehmung und Selbstbewertung durch Aufschlussgabe über die Bedeutung wahrgenommener Ereignisse, um die eigene Person bewerten zu können. Zum zweiten Haben wir das Bedürfnis nach personeller Kontrolle und somit sind die Attributionen konzeptuell verknüpft. Wenn Handlungsergebnisse subjektiv auf Person interne Verursachungsbedingungen zurückzuführen sind, ist eine Personale Kontrolle möglich. Eine Ablehnung personaler Kontrolle kann bei negativ bewerteten Ereignissen auch eine Entlastung sein.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Zusammenhang zwischen Selbstkonzept und Kausalattribution nach Weiner

2.1. Selbstwertdienliche Verzerrung

2.2. Selbstwirksamkeitserwartung von Bandura (1986)

3. Das Selbstkonzept

3.1. Das Verhältnis zwischen Leistungsmotiv und Fähigkeitskonzept

3.2. Die Förderung von Interesse und Motivation

3.3. Individuelle motivationale Dispositionen werden gefördert

4. Motivationsförderung durch Lehr-Lern-Arrangements

4.1. strukturelle Kompetenzmöglichkeit für die Entwicklung von Interesse

4.2. Fördermöglichkeiten für intrinsischer Motivation und Interesse

5. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht den theoretischen Zusammenhang zwischen Kausalattribution und Selbstkonzept, um aufzuzeigen, wie Menschen Erfolge und Misserfolge interpretieren und welche Rolle dabei Identitäts- und Motivationsprozesse spielen.

  • Wirkungsweise der Kausalattribution auf das Selbstwertgefühl
  • Analyse der selbstwertdienlichen Verzerrung
  • Bedeutung der Selbstwirksamkeitserwartung nach Bandura
  • Optimierung von Lehr-Lern-Arrangements zur Motivationsförderung
  • Förderung von intrinsischer Motivation und individuellem Interesse

Auszug aus dem Buch

2. Der Zusammenhang zwischen Selbstkonzept und Kausalattribution nach Weiner

Die Attributionstheorie ist die Erklärung unserer Leistungsursachen. Im Laufe unseres Alltäglichen Lebens sammeln wir zahlreiche Erfahrungen, die unsere Erwartungen mehr oder weniger entsprechen. Unsere Erwartungen werden nicht immer erfüllt und somit erleben wir eine Diskrepanz oder einen Konflikt. Ereignisse, die nicht mit unseren Erwartungen vereinbar sind, versuchen wir so zu interpretieren, dass wir eine vorübergehend gestörte Ordnung wieder her-stellen. Die Theorie der Kausalattribution lässt sich dieses kognitive Manöver unter verschiedenen Bedingungen entnehmen. [4 S. 367]

Gehen wir davon aus, dass ein Lernender mit Auszeichnung seinen Abschluss bekommt. Nun gibt es mehrere Möglichkeiten worauf dies zurückzuführen ist. Hat er dafür hart gearbeitet, besitzt er Intelligenz und Fähigkeiten, ist er ein Günstling der Lehrer oder hatte er einfach Glück? Dies vier Alternative Erklärungen sind nur ein Beispiel des Systems attribuierter Ursachen von Erfolg und Misserfolg nach Weiner (1974). Laut Weiner habe man bei Erfolgs Attribution nicht nur zu ent-scheide, ob eine Handlung äußere oder innere Ursachen hat, sondern dar-über hinaus, ob die Ursache über die Zeit hin instabil oder stabil ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung von Attributionsprozessen als Vermittlungsfunktion zwischen Handlungen und Identitätsbildung ein.

2. Der Zusammenhang zwischen Selbstkonzept und Kausalattribution nach Weiner: Das Kapitel erläutert die Attributionstheorie nach Weiner und differenziert zwischen verschiedenen Ursachenerklärungen für Erfolg und Misserfolg.

2.1. Selbstwertdienliche Verzerrung: Hier wird analysiert, wie Menschen durch interne oder externe Ursachenzuschreibung ihr Selbstwertgefühl aktiv schützen oder steigern.

2.2. Selbstwirksamkeitserwartung von Bandura (1986): Dieses Kapitel beleuchtet den Einfluss subjektiver Erfolgserwartungen und der eigenen Einschätzung von Kompetenzen auf das Lernverhalten.

3. Das Selbstkonzept: Es wird die multidimensionale Struktur der Selbstwahrnehmung und deren hierarchischer Aufbau im akademischen Kontext beschrieben.

3.1. Das Verhältnis zwischen Leistungsmotiv und Fähigkeitskonzept: Das Kapitel untersucht die wechselseitige Beeinflussung von Leistungsmotiven und der Einschätzung eigener Fähigkeiten.

3.2. Die Förderung von Interesse und Motivation: Hier werden theoretische Grundlagen zur Unterscheidung von Motivation und Motiv sowie Strategien zur Interessenbildung erörtert.

3.3. Individuelle motivationale Dispositionen werden gefördert: Dieses Kapitel diskutiert Methoden wie die Re-Attribuierung und Trainingsprogramme zur Unterstützung nachhaltiger Lernmotivation.

4. Motivationsförderung durch Lehr-Lern-Arrangements: Der Fokus liegt auf der Gestaltung der Lernumgebung, um inhaltliches Interesse und intrinsische Motivation bei Lernenden zu erzeugen.

4.1. strukturelle Kompetenzmöglichkeit für die Entwicklung von Interesse: Das Kapitel erläutert, wie durch die Gestaltung von Aufgaben und Lernumwelten das Interesse an Sachgebieten gefördert werden kann.

4.2. Fördermöglichkeiten für intrinsischer Motivation und Interesse: Es werden praxisorientierte Strategien wie informierendes Feedback und die Gewährung von Autonomie zur Motivationssteigerung vorgestellt.

5. Fazit: Das Fazit fasst die enge Kopplung von Kausalattribution und Selbstkonzept zusammen und reflektiert die Möglichkeiten zur pädagogischen Motivationsförderung.

Schlüsselwörter

Kausalattribution, Selbstkonzept, Attributionstheorie, Selbstwertdienliche Verzerrung, Selbstwirksamkeit, Leistungsmotiv, Lernmotivation, Intrinsische Motivation, Motivationsförderung, Lehr-Lern-Arrangements, Fähigkeitskonzept, Identitätsdynamik, Re-Attribuierung, Autonomieerleben, Selbstbekräftigung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit thematisiert, wie Menschen ihre Erfolge und Misserfolge erklären (Kausalattribution) und wie diese Erklärungen ihr Selbstkonzept und ihre Identität beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder dieser Ausarbeitung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Attributionstheorie nach Weiner, dem Aufbau des Selbstkonzepts sowie pädagogischen Ansätzen zur Steigerung der Lernmotivation.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, den theoretischen Zusammenhang zwischen der Art der Ursachenzuschreibung und der Aufrechterhaltung eines positiven Selbstbildes sowie die praktische Förderung von Motivation im Bildungskontext darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis ausgewählter fachwissenschaftlicher Publikationen der pädagogischen Psychologie Theorien analysiert und zusammenführt.

Welche Inhalte bilden den Kern des Hauptteils?

Der Hauptteil behandelt die psychologischen Mechanismen der Ursachensuche, die Rolle der Selbstwirksamkeitserwartung und konkrete Strategien zur Gestaltung motivierender Lernumgebungen.

Durch welche Schlüsselwörter wird die Arbeit charakterisiert?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Kausalattribution, Selbstkonzept, intrinsische Motivation, Leistungsfähigkeit und Motivationsförderung einordnen.

Warum neigen Menschen zur selbstwertdienlichen Verzerrung?

Menschen nutzen diese Verzerrung, um ihr Selbstwertgefühl zu schützen, indem sie Erfolge auf eigene Fähigkeiten (intern) und Misserfolge auf Situationen (extern) attribuieren.

Wie können Lehrende die Selbstwirksamkeit von Schülern unterstützen?

Indem sie Lernenden ermöglichen, günstigere Attributionsmuster zu erlernen, Aufgaben angemessen und motivierend gestalten sowie gezieltes, informierendes Feedback geben.

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Detalles

Título
Die Kausalattribution und ihre Identitätsdynamik. Der Zusammenhang zwischen Selbstkonzept und Kausalattribution nach Weiner, das Selbstkonzept und Motivationsförderung durch Lehr-Lern-Arrangements
Calificación
1,7
Autor
Saskia Hönsch (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
13
No. de catálogo
V1361229
ISBN (PDF)
9783346884756
ISBN (Libro)
9783346884763
Idioma
Alemán
Etiqueta
Kausalattribution Didaktik Motivation Verzerrung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Saskia Hönsch (Autor), 2021, Die Kausalattribution und ihre Identitätsdynamik. Der Zusammenhang zwischen Selbstkonzept und Kausalattribution nach Weiner, das Selbstkonzept und Motivationsförderung durch Lehr-Lern-Arrangements, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1361229
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