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Rubikon-Modell, Entstehung und Regulation von Emotionen und die Bedeutung von Motivinkongruenz

Título: Rubikon-Modell, Entstehung und Regulation von Emotionen und die Bedeutung von Motivinkongruenz

Tarea entregada , 2021 , 22 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Psicología - General
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Es ist klar, dass wenn jemand etwas erreichen möchte, aktiv handeln muss. Doch wie hängen Wünsche, Ziele, Motivation und Handlung zusammen? Das Rubikon-Modell von Heinz Heckhausen und Peter M. Gollwitzer beschreibt die einzelnen Schritte einer Handlung. Dabei bezieht sich der Begriff „Rubikon“ auf eine Metapher. Es wird erzählt, dass Caesar mit dem Überschreiten des Rubikon (Fluss in Italien) seinen Entschluss zum Bürgerkrieg nicht mehr rückgängig machen konnte. In der Theorie steht das Überschreiten des Rubikons für die verbindliche Festlegung auf ein Ziel, mit der eine vollständige Ausrichtung auf die Realisierung des Ziels einhergeht. Mit der Umwandlung eines Wunsches in ein Ziel wird der „Rubikon“ überschritten. Das Rubikon-Modell ist in vier Stufen, auch Handlungsstrom genannt, aufgeteilt. Dieser Handlungsstrom beginnt mit der Entscheidung etwas zu tun und endet mit der Zielerreichung.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 das Rubikon-Modell

1.1 Motivation und Volition

1.2 Einsatz der Handlungskontrollstrategien nach Kuhl

2 Was sind Emotionen

2.1 Die Entstehung von Emotionen

2.2 die Regulation von Emotionen im beruflichen Alltag und Emotionsarbeit

3 explizite und implizite Motive

3.1 Bedeutung von Motivinkongruenz

3.2 Die negativen Folgen von Motivinkongruenz

3.3 Präventions-, Interventionsmaßnahmen und Veränderung von otivinkongruenz

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologischen Grundlagen menschlichen Handelns und Erlebens, wobei der Fokus auf dem Zusammenspiel von Motivation, Volition, Emotionen sowie der Kongruenz zwischen impliziten und expliziten Motiven liegt. Es wird analysiert, wie diese Faktoren Zielsetzungen beeinflussen und welche Bedeutung eine Motivinkongruenz für das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit hat.

  • Das Rubikon-Modell als Rahmen zur Beschreibung von Handlungsphasen
  • Grundlagen und Regulation von Emotionen im Alltag und Arbeitskontext
  • Differenzierung zwischen expliziten und impliziten Motiven
  • Auswirkungen von Motivinkongruenz auf Stresserleben und Lebenszufriedenheit
  • Ansätze zur Prävention und Veränderung von Motivinkongruenzen

Auszug aus dem Buch

3.1 Bedeutung von Motivinkongruenz

Wie oben erwähnt interagieren explizite und implizite Motive miteinander. Motivinkongruenz meint dagegen, die mangelnd übereinstimmende Ausprägung von diesen. Laut McClelland et al. (1989) entsteht Motivinkongruenz zum einen: „dass implizite Motivanregungen nicht ausreichend gut wahrgenommen werden. Damit können diese Informationen auch nicht zur expliziten Zielsetzung genutzt werden.“ Einfach gesagt werden die impliziten und affektiven Motivanregungen oft nicht gut wahrgenommen und können deshalb auch nicht als Information für die expliziten Zielsetzungen genutzt werden. (Brandstätter et al 2013, S. 67 – 77)

Zum anderen „wird angenommen, dass eine starke Orientierung an Umweltfaktoren und eine zugleich geringe Orientierung an in der Person liegenden Informationsquellen (zum Beispiel Affekten) zur Inkongruenz führen kann.“ (ebd.)

Diese Annahmen sind empirisch nachgewiesen und zeigen, „dass implizite und explizite Motive dann positiv miteinander zusammenhingen – also Motivkongruenz vorlag –, wenn Personen einen guten Zugang zu ihrem Körpergefühl hatten (»private body consciousness«) und über das Zusammenspiel von impliziten und expliziten Motiven eine niedrige Ausprägung der Selbstüberwachung (»selfmonitoring«) verfügten.“ (Brandstätter, 2013, S. 67 – 77)

Zusammenfassung der Kapitel

1 das Rubikon-Modell: Dieses Kapitel erläutert das vierstufige Modell von Heckhausen und Gollwitzer, das den Prozess von der ersten Entscheidung bis zur Zielerreichung beschreibt.

1.1 Motivation und Volition: Hier werden die beiden zentralen Konzepte Motivation als Verhaltensbereitschaft und Volition als willentliche Umsetzung von Zielintentionen definiert.

1.2 Einsatz der Handlungskontrollstrategien nach Kuhl: Das Kapitel führt Techniken ein, mit denen Individuen ihre Vorhaben gegen störende Einflüsse abschirmen können.

2 Was sind Emotionen: Hier wird der Emotionsbegriff theoretisch hergeleitet und die physiologische sowie psychologische Komplexität von Gefühlen thematisiert.

2.1 Die Entstehung von Emotionen: Dieses Kapitel analysiert biologische Prozesse im Gehirn, insbesondere die Rolle des limbischen Systems bei der Bewertung von Reizen.

2.2 die Regulation von Emotionen im beruflichen Alltag und Emotionsarbeit: Der Inhalt fokussiert auf Strategien zur Anpassung von Emotionen im Kontext sozialer und beruflicher Anforderungen.

3 explizite und implizite Motive: Es wird die Unterscheidung zwischen bewusst gesteuerten kognitiven Bedürfnissen und affektiven, unbewussten Motiven dargelegt.

3.1 Bedeutung von Motivinkongruenz: Dieses Kapitel beschreibt die fehlende Übereinstimmung zwischen Motivsystemen und deren Entstehungsursachen.

3.2 Die negativen Folgen von Motivinkongruenz: Hier werden die gesundheitlichen und psychischen Belastungen aufgezeigt, die entstehen, wenn Handeln nicht mit dem eigenen Motivationssystem harmoniert.

3.3 Präventions-, Interventionsmaßnahmen und Veränderung von otivinkongruenz: Das abschließende inhaltliche Kapitel stellt Ansätze vor, wie durch affektbasierte Zielwahl die Kongruenz der Motive gesteigert werden kann.

Schlüsselwörter

Rubikon-Modell, Motivation, Volition, Handlungskontrollstrategien, Emotionen, Emotionsregulation, Emotionsarbeit, Explizite Motive, Implizite Motive, Motivinkongruenz, Selbstkonzept, Leistungsstreben, Motivationspsychologie, Stress, Zielerreichung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den psychologischen Prozessen der Zielverfolgung und den Auswirkungen der Harmonie oder Dissonanz innerhalb der menschlichen Motivationssysteme.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Rubikon-Modell, der Emotionsregulation, den Unterschieden zwischen expliziten und impliziten Motiven sowie der Motivinkongruenz.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie unterschiedliche Motivsysteme zusammenwirken und welche Folgen eine mangelnde Übereinstimmung für das Wohlbefinden und die Effektivität des Handelns hat.

Welche wissenschaftlichen Grundlagen werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf etablierte motivationstheoretische Modelle, wie das Rubikon-Modell von Heckhausen und Gollwitzer sowie die Ansätze von Kuhl und McClelland.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Phasen einer Handlung, die Entstehung und Regulation von Emotionen, die Differenzierung von Motivtypen sowie Interventionsstrategien bei Motivinkongruenz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Motivation, Volition, Motivinkongruenz, Emotionen, Selbstkonzept und Handlungsregulation.

Was unterscheidet explizite von impliziten Motiven gemäß des Textes?

Explizite Motive sind kognitiv zugängliche, bewusste Selbstzuschreibungen, während implizite Motive unbewusste, durch affektive Erfahrungen geprägte Bedürfnisse darstellen.

Warum ist Motivinkongruenz problematisch?

Sie fungiert als dauerhafter Stressor, da der "Kopf" (explizite Motive) und das "Herz" (implizite Motive) unterschiedliche Ziele verfolgen, was zur Erschöpfung und Unwohlsein führt.

Wie kann laut dem Text Motivinkongruenz reduziert werden?

Der Text schlägt das Imaginieren von Prozessen der Zielverfolgung sowie das Fokussieren auf motivspezifische affektive Anreize vor, um die Ziele stärker mit den impliziten Motiven in Einklang zu bringen.

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Detalles

Título
Rubikon-Modell, Entstehung und Regulation von Emotionen und die Bedeutung von Motivinkongruenz
Universidad
University of Applied Sciences Riedlingen  (SRH-Fernhochschule - The mobile University)
Curso
Einsendeaufgabe
Calificación
1,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
22
No. de catálogo
V1361280
ISBN (PDF)
9783346882028
ISBN (Libro)
9783346882035
Idioma
Alemán
Etiqueta
Das Rubikon-Modell Handlungskontrollstrategien nach Kuhlziel Emotionen und Motiv inkongruen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2021, Rubikon-Modell, Entstehung und Regulation von Emotionen und die Bedeutung von Motivinkongruenz, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1361280
Leer eBook
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