In meiner Arbeit soll es darum gehen, wieso so viele Schüler*innen die Institution Schule so negativ erleben. Daraus ergibt sich folgende Forschungsfrage: „Was führt bei Schüler*innen zu Unzufriedenheit im Schulalltag?“. Es ist zwar offensichtlich, dass man diese Frage so pauschal nicht beantworten kann, denn jeder Schüler bzw. jede Schülerin ist ein Individuum und erlebt während der Schulzeit ganz unterschiedliche Dinge und reagiert vor allem ganz individuell auf diese. Es gibt allerdings Tendenzen aus Umfragen, Analysen und Einzelgesprächen und auf diese gewonnenen Erkenntnisse möchte ich in meiner Arbeit näher eingehen.
Inhaltsverzeichnis
- I. Wie urteilen Schüler*innen über die Schule
- II. Negatives Erleben von Schule
- a. Unterwerfung: Das Hauptproblem des Konzepts Schule
- b. Keine Mitbestimmung
- c. Langeweile
- III. Persönliche Meinung
- IV. Literatur
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit untersucht, warum so viele Schüler*innen die Schule negativ erleben. Die Forschungsfrage lautet: „Was führt bei Schüler*innen zu Unzufriedenheit im Schulalltag?“. Da jede*r Schüler*in ein Individuum ist und unterschiedliche Erfahrungen in der Schule macht, wird die Arbeit auf Tendenzen aus Umfragen, Analysen und Einzelgesprächen fokussieren.
- Negative Urteile von Schüler*innen über die Schule
- Faktoren, die zu Unzufriedenheit im Schulalltag beitragen
- Die Bedeutung von Autonomie, Kompetenz, Gerechtigkeit und sozialer Integration für Schüler*innen
- Kritik an der Schule als Institution und deren Auswirkungen auf Schüler*innen
- Langeweile und fehlende Mitbestimmung als zentrale Probleme im Schulalltag
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel I beleuchtet die Urteile von Schüler*innen über die Schule. Es wird hervorgehoben, dass neben negativen Erfahrungen auch positive Aspekte wie Freiraum und soziale Interaktion existieren. Kapitel II konzentriert sich auf negative Erfahrungen in der Schule, wobei der Fokus auf Unterwerfung, fehlende Mitbestimmung und Langeweile liegt. In Kapitel IIa wird die ungleichseitige Beziehung zwischen Lehrkräften und Schüler*innen thematisiert, die zu einem Gefühl der Unterwerfung führt. Kapitel IIb untersucht die Auswirkungen von mangelnder Mitbestimmung auf die Motivation und das Lernverhalten von Schüler*innen. Kapitel IIc behandelt das Problem der Langeweile im Unterricht und deren Ursachen.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Schüler*innen-Erleben, Schulalltag, Unzufriedenheit, Unterwerfung, Mitbestimmung, Langeweile, Autonomie, Kompetenz, Gerechtigkeit, soziale Integration, Leistungsdruck, Prüfungsangst, Motivation, Selbstbild, Schulangst, Selbstvertrauen, Lernmotivation, Lehr-Lern-Verlauf.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die Hauptgründe für Unzufriedenheit im Schulalltag?
Zentrale Faktoren für negatives Erleben sind ein Gefühl der Unterwerfung unter institutionelle Strukturen, fehlende Mitbestimmung und häufige Langeweile im Unterricht.
Warum empfinden Schüler die Schule oft als Ort der „Unterwerfung“?
Dies resultiert aus der ungleichseitigen Beziehung zwischen Lehrkräften und Schülern sowie dem starren Konzept der Institution Schule, das wenig Raum für individuelle Entfaltung lässt.
Welche Rolle spielt fehlende Mitbestimmung für die Schüler?
Mangelnde Autonomie wirkt sich negativ auf die Motivation und das Lernverhalten aus, da Schüler sich oft nur als passive Empfänger von Anweisungen fühlen.
Wie beeinflusst Langeweile das Schulerlebnis?
Langeweile im Unterricht führt zu Desinteresse und Unzufriedenheit und ist oft ein Zeichen dafür, dass die Lerninhalte nicht an die Lebenswelt der Schüler angepasst sind.
Gibt es auch positive Aspekte des Schulerlebens?
Ja, die Arbeit stellt fest, dass soziale Interaktion und Freiräume als positive Gegenpole zum Leistungsdruck und zur Prüfungsangst wahrgenommen werden.
- Quote paper
- Simon Egger (Author), 2021, Wie SchülerInnen die Schule erleben, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1361803