In der Hausarbeit thematisiere ich die Diversität von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund und wie diese durch das Konzept der Lebensweltorientierung von Hans Thiersch gefördert werden kann.
Wie kann der Alltag an weiterführenden Schulen diversitätssensibler gestaltet werden? Diese Frage sollte sich besonders in deutschen Schulen gestellt werden, in denen Kinder und Jugendliche aus den verschiedensten Lebenslagen in Klassenräumen aufeinandertreffen. Deutschland ist ein Einwanderungsland, gefüllt von den verschiedensten Nationalitäten, Religionen und sozialen Hintergründe.
Auch in der öffentlichen Kinder- und Jugendarbeit, spielt die Verschiedenheit der Adressaten eine große Rolle. In Einrichtungen findet täglich eine Auseinandersetzung mit Vielfalt statt. Dort treffen sowohl Mädchen, Jungen als auch Kinder mit und ohne Migrationshintergrund, Behinderungen und auch die verschiedensten sozialen und kulturellen Hintergründe aufeinander. Kinder und Jugendliche bringen zusätzlich zu ihren Problemen und Bedürfnissen ihre individuellen Identitätsbilder, Lebenswelten und Erfahrungen mit sich. Dadurch ist es umso wichtiger, dass sich Mitarbeiter der Sozialen Arbeit mit dem Verständnis von Diversität und der Berücksichtigung von Differenzen in der Kinder- und Jugendarbeit auseinandersetzen.
In meiner Einrichtung erlebe ich selbst, wie sehr das Thema Diversität und der Umgang, wie an vielen anderen Schulen und Einrichtungen vernachlässigt wird. Obwohl Vielfalt doch so präsent ist, werden die Probleme in den vielfaltsstarken Klassen nicht adressatengerecht reflektiert und erkannt. Erstrecht die Klasse mit dem höchsten Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund ist in der Einrichtung stark negativ behaftet. Dies hat mein Interesse an der Differenzkategorie Migrationshintergrund und ethnischer Herkunft stark geweckt, weswegen dies mein Fokus in der folgenden Arbeit sein wird.
In dieser Arbeit folgt eine Auseinandersetzung mit den Themen Inklusion in Schulen und Diversität mit dem Fokus Migrationshintergrund. Dafür werde ich mich zunächst mit dem Thema Inklusion auseinandersetzen und daraufhin das Konzept der Lebensweltorientierung von Hans Thiersch nutzen, um Chancen und Grenzen dieses Konzeptes für das Fördern der Diversität an weiterführenden Schulen aufzuführen. Zum Abschluss werden die Erkenntnisse aus dieser Arbeit als Ergebnis zum Fazit zusammengeführt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Inklusion
- Inklusion im Kontext Schule
- Inklusion bei Kindern mit Migrationshintergrund
- Das Konzept der Lebensweltorientierung
- Lebenswelt
- Entwicklung der Lebensweltorientierung
- Lebensweltorientierung als Handlungsfeld der Schulsozialarbeit
- Diversität
- Diversität an Schulen
- Fördern der Diversität durch das Konzept der Lebensweltorientierung
- Chancen der Lebensweltorientierung
- Grenzen der Lebensweltorientierung
- Praxistransfer
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit untersucht das Thema Inklusion in Schulen mit besonderem Fokus auf die Förderung der Diversität durch das Konzept der Lebensweltorientierung. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie der Alltag an weiterführenden Schulen diversitätssensibler gestaltet werden kann.
- Das Konzept der Inklusion im schulischen Kontext und die damit verbundene Förderung von Teilhabe und Chancengleichheit
- Die Bedeutung von Diversität in Schulen, insbesondere im Hinblick auf den Migrationshintergrund von Schülern
- Die Chancen und Grenzen der Lebensweltorientierung für die Förderung der Diversität an weiterführenden Schulen
- Die Relevanz von Diversitätssensibilität und inklusiven Ansätzen in der Schulsozialarbeit
- Der Praxistransfer der erarbeiteten Erkenntnisse und die Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Praxis
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Problemstellung der Hausarbeit vor und beleuchtet die Bedeutung von Diversitätssensibilität in Schulen. Kapitel 2 führt in das Konzept der Inklusion ein, untersucht den Zusammenhang zwischen Inklusion und Diversität, und zeigt die Herausforderungen und Chancen auf, die mit der Integration von Kindern mit Migrationshintergrund in Schulen verbunden sind. Das Konzept der Lebensweltorientierung wird in Kapitel 3 analysiert und mit seinen potenziellen Anwendungen in der Schulsozialarbeit verbunden. Kapitel 4 untersucht die Relevanz der Lebensweltorientierung für die Förderung der Diversität an Schulen und beleuchtet sowohl Chancen als auch Grenzen dieses Ansatzes. Der Praxistransfer wird im letzten Kapitel behandelt und bietet einen Einblick in die praktische Umsetzung der erarbeiteten Konzepte in schulischen Zusammenhängen.
Schlüsselwörter
Inklusion, Diversität, Migrationshintergrund, Lebensweltorientierung, Schulsozialarbeit, Teilhabe, Chancengleichheit, Diversitätssensibilität, Praxis
- Citation du texte
- Ya-Hawa Conteh (Auteur), 2023, Inklusion in weiterführenden Schulen. Förderung der Diversität durch das Konzept der Lebensweltorientierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1361836