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Westliche und östliche Darstellung des Fotojournalismus. Unterschiede in der Tagespresse nach dem innerdeutschen Mauerfall 1989

Title: Westliche und östliche Darstellung des Fotojournalismus. Unterschiede in der Tagespresse nach dem innerdeutschen Mauerfall 1989

Term Paper , 2019 , 16 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Sara Oldemester (Author)

Communications - Media History
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Das historisch aktuellste und bedeutsame große Thema in Deutschland, dass unsere Politik und Gesellschaft bis heute beschäftigt, ist der Mauerfall und die Wiedervereinigung Deutschlands. Doch wie haben damals die Medien dieses Ereignis dargestellt? Darüber ist mir wenig bekannt, bis auf die Fernsehausschnitte der Berliner Mauer vor dem Brandenburger Tor mit den vielen Menschen auf der Mauer, nachdem Günter Schabowski kurz zuvor die Reisefreiheit der DDR-Bürger im Fernsehen bekannt gab. Daher stellt sich mir die Frage, wie haben die Medien, insbesondere die Zeitungen, auf dieses einmalige Ereignis reagiert?

Medien sind in unserem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Neben "Social Media", ist auch die online Berichterstattung mit Fotografien und Artikeln nicht mehr aus unseren Leben wegzudenken. Das Erkenntnisinteresse besteht darin, herauszufinden, wie die Medien vor 30 Jahren gearbeitet haben, als der Mauerfall passierte. Das Hauptmedium der Zeit, dass in beiden Teilen Deutschlands hunderttausende Menschen erreicht hat, waren die verschiedenen Zeitungen. Deswegen soll diese Hausarbeit den Mauerfall und insbesondere den Fotojournalismus der Tagespresse miteinander verbinden. Zunächst soll herausgefunden werden, wie die Tagespresse den Mauerfall auf den Titelblättern abgebildet hat und in einem zweiten Schritt herauszufinden, ob und wenn ja, inwiefern sich die westdeutsche Verwendung von Fotojournalismus von der ostdeutschen Verwendung unterscheidet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Thematische Einführung in den Fotojournalismus

3. Vorstellung der Titelblätter und Zeitungen

3.1 Vorstellung der Zeitungen

3.2 Vorstellung der Titelblätter

4. Analyse und Vergleich der Titelblätter

5. Unterschiede in westlicher und östlicher Darstellung des Mauerfalls

6. Fazit

7. Literatur- und Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht die mediale Verarbeitung des Mauerfalls 1989 in der Tagespresse, mit einem spezifischen Fokus auf die Unterschiede in der Nutzung und Darstellung von Fotojournalismus zwischen ost- und westdeutschen Zeitungen.

  • Historische Einordnung des Mauerfalls und dessen mediale Aufarbeitung.
  • Entwicklung und Bedeutung des Fotojournalismus in der Presseberichterstattung.
  • Vergleichende Analyse der Titelblätter von Berliner Morgenpost, Berliner Zeitung und Die Welt.
  • Einfluss politischer Rahmenbedingungen auf die bildliche Darstellung historischer Ereignisse.

Auszug aus dem Buch

Der Sinn von Fotografien innerhalb des Journalismus

Der Sinn von Fotografien innerhalb des Journalismus ist, dass Gefühle ausgelöst werden, die ein Artikel nicht auf diese Weise erzeugen könnte. Auf diese Art bleiben die Fotografien eher im Gedächtnis der Gesellschaft. Zwei Beispiele dafür sind diese Krisenfotografien. Das erste Beispiel ist das Foto „Napalm Girl“, dass von dem Pressefotografen Nick Út geschossen wurde. Es zeigt fliehende Kinder, ein Mädchen davon nackt, während eines Angriffes südvietnamesischer Flugzeuge im Vietnamkrieg. Das zweite Beispiel ist das Foto „Migrant Mother“, dass eine Frau mit zwei Kindern in die Ferne schauend zeigt. Fotografiert wurde es von Dorothea Lange, während der schweren Wirtschaftskrise 1936 in den USA.

In dieser Hausarbeit ist die Pressefotografie von großer Bedeutung. Sie zeichnet sich insbesondere durch ihre Aktualität aus, weil sie in der Tageszeitung Themen behandelt, die erst am Tag zuvor passiert sind. Im Gegensatz zu Einzelfotografien oder Fotoreportagen bietet nicht jede Pressefotografie die Langlebigkeit, wie Einzelfotografien, die zum Zweck von z.B. Kriegsfotografien gemacht wurden. Bei der Menge von Pressefotografien ist eher das Gegenteil der Fall. Das Pressefotografien nicht im Gedächtnis der Gesellschaft bleiben, liegt vermutlich daran, dass es so viele Pressefotos jeden Tag gibt, die einzig aufgrund ihrer Menge und möglicherweise ihrer Qualität, schnell in Vergessenheit geraten.

Die Pressefotografie steht, im Gegensatz zu anderen Bereichen des Fotojournalismus, immer im Kontext von Artikeln und Überschriften. Diese Einbettung in einen größeren Zusammenhang, macht es für die Fotografie unnötig, alles in einem Bild sagen zu müssen, wie das bei Krisenfotografie der Fall ist. Das bedeutet, dass eine Pressefotografie nicht so ausdrucksstark sein muss, wie es Einzelfotos oder Fotoreportagen sein müssen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Bedeutung des Mauerfalls ein und formuliert das Interesse, wie Zeitungen als Hauptmedium der damaligen Zeit das Ereignis bildlich dokumentierten.

2. Thematische Einführung in den Fotojournalismus: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung des Fotojournalismus und dessen Funktion als emotionaler Vermittler in der Presse.

3. Vorstellung der Titelblätter und Zeitungen: Es erfolgt eine Vorstellung der untersuchten Printmedien (Berliner Morgenpost, Berliner Zeitung, Die Welt) sowie eine erste Beschreibung der analysierten Titelblätter.

4. Analyse und Vergleich der Titelblätter: Die ausgewählten Titelblätter werden bezüglich ihrer grafischen Gestaltung und ihres inhaltlichen Schwerpunkts miteinander verglichen.

5. Unterschiede in westlicher und östlicher Darstellung des Mauerfalls: Hier werden die Differenzen in der Berichterstattung zwischen Ost und West, insbesondere hinsichtlich der Bildauswahl und der politischen Indoktrination, herausgearbeitet.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit dem Ergebnis, dass die Politik die Medienarbeit maßgeblich beeinflusste und Zeitungen als mächtige Werkzeuge zur Meinungsgestaltung fungierten.

Schlüsselwörter

Mauerfall, Fotojournalismus, Tagespresse, Pressefotografie, Berliner Morgenpost, Berliner Zeitung, Die Welt, DDR, Wiedervereinigung, Medienanalyse, Politische Beeinflussung, Bildberichterstattung, Zeitungsgeschichte, SED, Journalismus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Zeitungen in Ost- und Westdeutschland den Mauerfall 1989 auf ihren Titelblättern visuell und inhaltlich dargestellt haben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Fotojournalismus, historische Medienanalyse, der Mauerfall, die politische Steuerung der Presse in der DDR und der Vergleich unterschiedlicher Zeitungsredaktionen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie sich westliche und östliche Zeitungen in ihrer bildlichen und redaktionellen Aufarbeitung des Mauerfalls unterschieden und welche Rolle dabei die politische Kontrolle spielte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine vergleichende Analyse von Zeitungs-Titelblättern und beleuchtet diese unter Einbeziehung medienhistorischer Kontexte und wissenschaftlicher Literatur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung zum Fotojournalismus, die Vorstellung der analysierten Zeitungen sowie eine detaillierte vergleichende Analyse der spezifischen Mauerfall-Ausgaben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Mauerfall, Fotojournalismus, Pressefotografie, Medienanalyse und DDR-Pressepolitik definiert.

Gab es bei der Berliner Zeitung von 1989 eine Besonderheit bei der Darstellung?

Ja, das Titelblatt der Berliner Zeitung vom 10.11.1989 enthielt keine Fotografien, was die schnelle Reaktion der Zeitung ohne verfügbares Bildmaterial auf das historische Ereignis verdeutlicht.

Welche unterschiedlichen Strategien der Bildnutzung zeigte die Analyse?

Während westliche Zeitungen wie die Berliner Morgenpost den Fokus auf individuelle Emotionen und freudige Gesichter legten, betonten östliche Medien wie die Berliner Zeitung eher anonyme Massen und politische Programme.

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Details

Title
Westliche und östliche Darstellung des Fotojournalismus. Unterschiede in der Tagespresse nach dem innerdeutschen Mauerfall 1989
College
Carl von Ossietzky University of Oldenburg  (Geschichte)
Course
Journalismus als Beruf
Grade
2,0
Author
Sara Oldemester (Author)
Publication Year
2019
Pages
16
Catalog Number
V1362049
ISBN (PDF)
9783346885562
ISBN (Book)
9783346885579
Language
German
Tags
Mauerfall Fotojournalismus Tageszeitung 1989 Ost und West Tagespresse Analyse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sara Oldemester (Author), 2019, Westliche und östliche Darstellung des Fotojournalismus. Unterschiede in der Tagespresse nach dem innerdeutschen Mauerfall 1989, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1362049
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