Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Sciences de la santé - Psychologie de la santé

Depression aus systemischer Perspektive. Empirische Sozialforschung

Titre: Depression aus systemischer Perspektive. Empirische Sozialforschung

Texte Universitaire , 2021 , 23 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Marieke Herbote-Fabry (Auteur)

Sciences de la santé - Psychologie de la santé
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Ziel dieser Arbeit ist es, einen Fragebogen zur Erhebung von Risikofaktoren zur Entstehung von Depression aus systemischer Perspektive zu entwickeln.

Dazu wird im theoretischen Hintergrund zunächst der Ansatz der systemischen Beratung in seinen Grundzügen dargestellt. Es folgt ein Überblick über die Depression hinsichtlich der Prävalenz, Symptomatik, Ätiologie und Risikofaktoren. Innerhalb des methodischen Teils dieser Arbeit werden dann anhand einer dimensionalen Analyse konkrete Dimensionen, Kategorien und Indikatoren zur Erhebung von Risikofaktoren für eine Depression ausgearbeitet, die die Grundlage für die Erstellung des Fragebogens bilden. Im Diskussionsteil wird abschließend der Prozess der Erstellung des Fragebogens kritisch reflektiert. Des Weiteren werden die beiden systemischen Konzepte „Lebensproblem und Problemsystem“ von Ludewig hinzugezogen, um das Störungsbild der Depression abschließend zu reflektieren. Weiterführende Gedanken werden innerhalb des Ausblickes und Fazits zusammengefasst.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Teil

2.1. Der systemische Ansatz

2.2. Das Krankheitsbild der Depression

2.2.1. Symptomatik

2.2.2. Prävalenz

2.2.3. Ätiologie aus systemischer Sicht

2.2.4. Risikofaktoren

3. Methodischer Teil

3.1. Dimensionale Analyse

3.2. Fragebogentechnik

4. Diskussion

4.1. Reflexion der Konzepte Lebensproblem/ Problemsystem

4.2. Kritische Reflexion der Methodik

4.2.1. Erhebungsmethode

4.2.2. Gütekriterien

5. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines Fragebogens zur systematischen Erhebung von Risikofaktoren für die Entstehung von Depressionen aus systemischer Perspektive. Dabei wird der Fokus besonders darauf gelegt, wie systemische Zusammenhänge und biopsychosoziale Aspekte in die qualitative und quantitative Erfassung von Depressionsrisiken integriert werden können.

  • Systemische Beratung und deren Anwendung bei Depressionserkrankungen
  • Biopsychosoziales Krankheitsmodell der Depression
  • Methoden der dimensionalen Analyse zur Operationalisierung von Risikofaktoren
  • Konzeption und strukturierte Gestaltung von diagnostischen Fragebögen
  • Reflexion über therapeutische Konzepte wie „Lebensproblem“ und „Problemsystem“

Auszug aus dem Buch

3.2. Fragebogentechnik

Fragebögen dienen als quantitative Forschungsmethode zur (standardisierten) Erhebung von Daten. „Bei der Erstellung eines Fragebogens ist auf die qualitative und quantitative Übereinstimmung des Instrumentariums mit dem Forschungsziel zu achten“ (Porst, 2014, S. 17). Die ausführliche dimensionale Analyse zur Erhebung des Konstruktes der Depression und der Risikofaktoren dient als Grundlage zur Erstellung des Fragebogens. Aufgrund dessen ist davon auszugehen, dass der Fragebogen inhaltlich (quantitativ) vollständig ist und qualitativ die relevanten Variablen angemessen operationalisiert sind.

Des Weiteren ist es wichtig, dass „die Frageformulierungen, die Antwortkategorien und die Art der Frage[n] […] geeignet [sind], die angezielten Informationen reliabel (d.h. zuverlässig) und valide (d.h. gültig) zu erfassen“ (Porst, S. 17). Für eine möglichst genaue Auswertung der Fragen werden bevorzugt geschlossene Fragen mit Einfachnennungen genutzt.

In manchen Fällen besteht auch die Möglichkeit der Mehrfachnennung (z.B. in Bezug auf vorliegende Erkrankungen). Insgesamt wird im Layout auf eine einheitliche Darstellung geachtet, um das Ausfüllen des Fragebogens so angenehm und eindeutig wie möglich zu gestalten. Ein großer Nachteil geschlossener Fragen „besteht darin, dass sich Befragungspersonen gelegentlich nicht in den vorgegebenen Antwortkategorien wiederfinden“ (Porst, 2014, S. 55). Um dennoch die Möglichkeit für individuellere Angaben zu ermöglichen wurde bei manchen Fragen direkt ein Feld für freie Angaben angelegt. Am Ende Fragebogens befindet sich zusätzlich die Möglichkeit, innerhalb eines Freitextes besondere Angaben, bei Bedarf mit Verweis auf die konkrete Frage zu äußern. Die Fragen sind überwiegend dichotom nominalskaliert um eine eindeutige Antwort zu forcieren und die Auswertung zu vereinfachen. Die Formulierung der Fragen richtet sich nach den von Porst benannten „10 Gebote[n] der Frageformulierung“ (2014, S. 99). Demnach werden lange, komplexe Fragen sowie Doppeldeutigkeiten, Suggestivfragen und doppelte Stimuli vermieden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung thematisiert die gesundheitspolitische Relevanz der Depression als Volkskrankheit, vor allem verstärkt durch die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie.

2. Theoretischer Teil: Dieses Kapitel erläutert den systemischen Beratungsansatz sowie das Krankheitsbild der Depression hinsichtlich Ätiologie, Symptomatik und wichtiger Risikofaktoren.

3. Methodischer Teil: Hier wird anhand einer dimensionalen Analyse die methodische Grundlage zur Entwicklung eines Fragebogens geschaffen, der spezifische Risikofaktoren für Depressionen operationalisiert.

4. Diskussion: Dieses Kapitel reflektiert die systemischen Konzepte „Lebensproblem“ und „Problemsystem“ und kritisiert das entworfene methodische Vorgehen hinsichtlich Validität und Reliabilität.

5. Zusammenfassung und Ausblick: Der Abschnitt fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert, wie der entwickelte Fragebogen langfristig als Instrument zur Identifizierung von Risikogruppen dienen kann.

Schlüsselwörter

Depression, systemische Beratung, Risikofaktoren, Fragebogentechnik, dimensionale Analyse, biopsychosoziales Modell, Lebensproblem, Problemsystem, psychische Gesundheit, Risikogruppen, Prävention, Diagnostik, Versorgungsforschung, Sozialforschung, Systemtheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Fragebogens zur systematischen Erhebung von Risikofaktoren für die Entstehung von Depressionen, wobei eine systemische Perspektive eingenommen wird.

Welche zentralen Themenfelder werden theoretisch beleuchtet?

Zentral sind der systemische Beratungsansatz, die Ätiologie der Depression gemäß biopsychosozialer Modelle, die Symptomatik sowie die Klassifizierung von Risikofaktoren.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das Ziel ist die Operationalisierung und quantitative Erfassbarkeit von Depressionsrisiken durch einen wissenschaftlich fundierten Fragebogen, der vorzugsweise in hausärztlichen Kontexten Anwendung finden soll.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Vorbereitung des Fragebogens verwendet?

Es wird eine dimensionale Analyse durchgeführt, um komplexe Konstrukte der Depression in messbare Dimensionen, Kategorien und Indikatoren zu unterteilen.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der theoretischen Herleitung von systemischen Beziehungsmustern und biologischen Faktoren sowie deren methodische Übersetzung in eine strukturierte Fragebogentechnik.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Systemische Perspektive, Risikofaktoren, Fragebogentechnik, Prävention, Depression, biopsychosoziale Entstehung und diagnostische Operationalisierung.

Wie unterscheidet sich die systemische Betrachtung der Depression von rein biologischen Ansätzen?

Während rein biologische Modelle auf biochemische Dysbalancen fokussieren, betrachtet der systemische Ansatz zusätzliche Ebenen wie Beziehungsmuster, soziale Kommunikation und die Einbettung des Patienten in sein soziales System.

Welcher Vorteil bietet sich durch die Abgabe des Fragebogens in Praxen?

Die Durchführung und Sammlung der Daten vor Ort in Praxen ermöglicht eine höhere Rücklaufquote und stellt sicher, dass die Befragung in einem standardisierten, niedrigschwelligen Rahmen stattfindet.

Fin de l'extrait de 23 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Depression aus systemischer Perspektive. Empirische Sozialforschung
Université
SRH - Mobile University
Cours
Theorie der systemischen Beratung in Kombination mit Empirischer Sozialforschung
Note
1,0
Auteur
Marieke Herbote-Fabry (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
23
N° de catalogue
V1362815
ISBN (PDF)
9783346887238
ISBN (Livre)
9783346887245
Langue
allemand
mots-clé
Psychologie systemische Beratung empirische Sozialforschung Depression Fragebogen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Marieke Herbote-Fabry (Auteur), 2021, Depression aus systemischer Perspektive. Empirische Sozialforschung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1362815
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  23  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint