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Die touristische Bedeutung Jugendlicher für das Bundesland Tirol

Title: Die touristische Bedeutung Jugendlicher für das Bundesland Tirol

Diploma Thesis , 2009 , 58 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anna Füller (Author)

Tourism - Miscellaneous
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Im Mittelpunkt der Betrachtung dieser Arbeit steht der Jugendtourismus in Tirol. Anfangs wird das Land Österreich allgemein als Tourismusdestination vorgestellt um im Anschluss genauer auf die Definition der Zielgruppe einzugehen. Hier werden ihre Bedürfnisse wie auch Reisemotive für eine Urlaubsreise näher erläutert. Weiters wird das touristische Angebot Tirols und dessen Vermarktung in Hinsicht auf die jugendliche Zielgruppe genauer unter die Lupe genommen. Darüber hinaus wird die Destination Tirol hinsichtlich der Rolle die sie für die Jugend spielt analysiert und untersucht, inwiefern diese Zielgruppe umworben wird und ob ausreichend touristische Angebote vorhanden sind. Zum Abschluss wird ein Blick in die Zukunft und deren Trends vorgenommen.
Die österreichischen Regionen mit den Alpen zählen mit ihren facettenreichen Urlaubs- und Erlebnismöglichkeiten zu den beliebtesten Tourismusregionen Europas. Durch den Tourismus in Österreich ist das Land mittlerweile abhängig von den daraus resultierenden Einnahmen, denn viele Menschen der ansässigen Bevölkerung sind am Tourismusgeschäft direkt oder indirekt beteiligt. Der Jugendtourismus ist ein wachsender Tourismussektor, denn Österreich bietet in jeglicher Hinsicht die perfekte Grundlage für viele Trendsportarten und dem dazu passenden zeitgenössischen Umfeld, nach dem die heutige Jugend auf der Suche ist. Hierbei spielt auch das Image der jeweiligen Destination für die Jugendlichen eine zunehmend größere Rolle, denn wenn eine Region oder ein Ort nicht "in" ist, wird er von den Jugendlichen nicht besucht werden, sie suchen eine Destination wo sie unter ihresgleichen sein können.
Tirol kann gut und gerne als "Top-Spot" der Snowboard-Szene bezeichnet werden. In einem Radius von 100 km erwartet den Boarder eine einmalige Auswahl exzellenter Locations für seinen Sport. Parks sowie unglaubliche Freeride-Reviere machen Tirol zum pulsierenden Mittelpunkt eines Lebensgefühls namens "Snowbaording".
Der Winter hat durch und durch ein gutes Image für die Jugendlichen, jedoch gilt es für die Verantwortlichen des Tiroler Tourismus ihnen auch den Sommertourismus schmackhaft und attraktiv zu machen. Das touristische Angebot muss in Zukunft so gestaltet und vermarktet werden, dass das Image Tirols das Jugendsegment anspricht. Da sich die jugendliche Zielgruppe aber sowohl in ihrem Reiseverhalten als auch ihren Einstellungen und Werten von den restlichen Zielgruppen stark unterscheidet, können daraus wichtige, essentielle.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Urlaubsland Österreich

1.1 Geographisches Profil Österreichs

1.2 Touristisches Profil Österreichs

1.3 Geschichte Tirols

1.4 Image Österreichs

2 Destinationsanalyse Tirol

2.1 Aktuelle Daten zum Tourismus in Tirol

2.2 Touristisches Angebot

3 Gästestruktur Tirol

3.1 Zielgruppendefinition Jugendliche

3.2 Werte und Einstellungen, soziokulturelle Veränderungen

3.3 Zugehörigkeitsverlangen, Szene

3.4 Konsumverhalten der Zielgruppe

4 Reiseverhalten und Reisemarkt der Jugendlichen

4.1 Buchungsverhalten und Entscheidungskriterien

4.1.1 Urlaubsmotive

4.1.2 Urlaubsdauer und Urlaubsintensität

4.1.3 Unterkunftsarten der Jugendlichen

4.2 Aktivitäten

5 Jugendmarketing

6 Trends für die Zukunft

Fazit

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit untersucht die Bedeutung und Entwicklung des Jugendtourismus in der Destination Tirol. Dabei wird analysiert, wie touristische Angebote auf die Bedürfnisse, Werte und das Reiseverhalten der jugendlichen Zielgruppe ausgerichtet werden können, um Tirol als attraktive Zukunftsdestination zu etablieren.

  • Analyse der jugendlichen Gästestruktur und Zielgruppendefinition
  • Untersuchung von Reisemotiven und Buchungsverhalten im Jugendsegment
  • Evaluierung des touristischen Angebots unter Berücksichtigung von Event-Marketing
  • Zukunftsstrategien und Trends für das Jugendmarketing in Tirol

Auszug aus dem Buch

1.2 Touristisches Profil Österreichs

„Wer Tirol hört, denkt an Berge, Berge in denen man im Sommer wandern und im Winter Ski fahren kann. Tirol hat aber mehr als nur Berge zu bieten.“ Das touristische Profil Österreichs lässt sich grundsätzlich in Sommer- und Wintertourismus aufspalten. Der Tourismus nimmt durch die Internationalisierung immer mehr zu.

Die daraus wachsende Zahl der Gäste aus ferneren Herkunftsländern erfordert von den österreichischen Touristikern ein hohes Maß an interkultureller Kompetenz. Der Tourismus leistet einen wesentlichen Beitrag zur volkswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Alpenraumes und trägt zur Aufrechterhaltung einer dauerhaften Besiedlung sowie zur Sicherung der Lebensstandards der ansässigen Bevölkerung bei.

Österreich gilt als weltoffenes Land, in dem man spielerisch globalen Lifestyle mit lokalen Traditionen verbinden kann. Der kreative Mix aus Alt und Neu, aus Tradition und Innovation zieht immer mehr junge, urbane Besucher an um hier ihren Urlaub zu verbringen. Heutzutage ist Österreich sexy und retro zugleich und befindet sich mittlerweile am Puls der Zeit der neuen Generationen, sei es mit Extrem-Sportgruppen wie den Ästhetikern (Ski-, Skate- und Snowboardtruppe junger, tiroler Menschen aus Mayrhofen) oder den kletterverrückten Stonemonkeys aus dem Zillertal.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Arbeit beleuchtet den wachsenden Sektor des Jugendtourismus in Tirol, analysiert die Bedürfnisse der Zielgruppe und untersucht, wie die Destination Tirol ihr Angebot zukunftsfähig gestalten kann.

1 Urlaubsland Österreich: Das Kapitel gibt einen Überblick über Österreich als Tourismusdestination, von der geografischen Lage und den landschaftlichen Gegebenheiten bis hin zur geschichtlichen Entwicklung des Tourismus und der Bedeutung des Marken-Images.

2 Destinationsanalyse Tirol: Hier wird Tirol als drittgrößtes Bundesland hinsichtlich seiner touristischen Bedeutung analysiert, wobei aktuelle Daten zum Tourismus sowie die Rolle von Events und dem touristischen Angebot im Vordergrund stehen.

3 Gästestruktur Tirol: Dieses Kapitel definiert die Zielgruppe der Jugendlichen, beschreibt deren Werte und Einstellungen, analysiert das Zugehörigkeitsverlangen zur Szene und betrachtet das Konsumverhalten junger Urlauber.

4 Reiseverhalten und Reisemarkt der Jugendlichen: Dieser Abschnitt behandelt die spezifischen Buchungskriterien, Reisemotive, Urlaubsdauer, Urlaubsintensität sowie die bevorzugten Unterkunftsarten und Aktivitäten der Jugendlichen.

5 Jugendmarketing: Das Kapitel befasst sich mit der Notwendigkeit gezielter Maßnahmen, um den Jugendtourismus in Tirol durch adäquate Marketingstrategien und eine stärkere Einbindung der Zielgruppe zu fördern.

6 Trends für die Zukunft: Hier werden zukunftsweisende Trends und langfristige Veränderungen analysiert, um die Wettbewerbsfähigkeit der Destination Tirol nachhaltig zu sichern.

Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass Tirol ein hohes Potenzial für den Jugendtourismus besitzt, welches durch strategische Anpassungen und ein modernes Image künftig noch stärker ausgeschöpft werden sollte.

Schlüsselwörter

Jugendtourismus, Tirol, Reiseverhalten, Destination Management, Tourismusmarketing, Zielgruppenanalyse, Wintertourismus, Sommertourismus, Sporttourismus, Wertewandel, Eventtourismus, Markenbildung, Urlaubsmotive, Jugendherbergen, Trends.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Stellenwert und die Entwicklung des Jugendtourismus in Tirol sowie Strategien zur Vermarktung der Region für diese spezifische Zielgruppe.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Gästestruktur, dem Reiseverhalten, dem touristischen Angebot in Tirol und den Herausforderungen für zukünftige Marketingmaßnahmen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es zu untersuchen, inwieweit das touristische Angebot in Tirol die Bedürfnisse junger Menschen erfüllt und wie durch zielgruppenspezifisches Marketing eine langfristige Attraktivität sichergestellt werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche, der Auswertung touristischer Statistiken sowie der Analyse von Trendstudien zum Reise- und Konsumverhalten der Generation 14–29.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Destinationsanalyse Tirols, die Untersuchung der spezifischen Gästestruktur (Werte, Lifestyle), das Reise- und Buchungsverhalten sowie eine detaillierte Betrachtung des Angebots an Events und Sportmöglichkeiten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Jugendtourismus, Destinationsimage, Erlebniskonsum, Sporttourismus und zukunftsorientiertes Jugendmarketing.

Warum spielt das Marken-Image bei der Zielgruppe der Jugendlichen eine so wichtige Rolle?

Jugendliche treffen Entscheidungen oft sehr imageorientiert. Eine Region muss als „in“ wahrgenommen werden, um die Zielgruppe anzusprechen; das Image ist daher ein entscheidender Faktor für die Anziehungskraft einer Destination.

Wie unterscheidet sich das Reiseverhalten der Jugendlichen im Winter- und Sommertourismus?

Während Jugendliche im Winter durch Skifahren und Snowboarden als Zielgruppe fest verankert sind, stellt der Sommerurlaub in den Bergen eine größere Herausforderung dar, da hier der Erlebnis- und Unterhaltungswert für junge Menschen oft weniger stark ausgeprägt ist als am Meer.

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Details

Title
Die touristische Bedeutung Jugendlicher für das Bundesland Tirol
College
Munich Business School University of Applied Sciences
Grade
1,7
Author
Anna Füller (Author)
Publication Year
2009
Pages
58
Catalog Number
V136376
ISBN (eBook)
9783640436514
ISBN (Book)
9783640436200
Language
German
Tags
Bedeutung Jugendlicher Bundesland Tirol
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna Füller (Author), 2009, Die touristische Bedeutung Jugendlicher für das Bundesland Tirol, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/136376
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