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Aggressionen im Internet. Cybermobbing und Shitstorm

Título: Aggressionen im Internet. Cybermobbing und Shitstorm

Trabajo Escrito , 2022 , 27 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Psicología - Otras
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Diese Arbeit thematisiert Aggressionen im Internet und strebt die Aufklärung von möglichen Folgen und Risiken an. Außerdem werden Präventionsmaßnahmen ausgearbeitet. Zunächst werden thematische Begriffsgrundlagen betrachtet, um ein grundlegendes Verständnis in die Thematik zu schaffen. Es wird ein Überblick über Aggressionsformen im Internet gegeben und auf zwei Aggressionsformen näher eingegangen. Der aktuelle Forschungsstand sowie mögliche
Präventionsmaßnahmen werden beleuchtet. Nachfolgend wird eine kritische Diskussion und daraus folgende Denkanstöße geschaffen. Die Hausarbeit schließt mit einem Fazit.

Die modernen Medien haben sich im Laufe der Zeit rasant verbreitet und verkleinern die Welt, indem sie die Kommunikation in Schule, Beruf und Freizeit in einem Maß erleichtern, sodass sie nicht mehr wegzudenken sind. Das Risiko für Medienmissbrauch ist bei Kindern aus bildungsfernen Schichten jedoch besonders hoch. Im Besonderen sind Kinder und Jugendliche gefährdet, denen die nötige Kompetenz zum sinnvollen Umgang mit den Medien fehlt. Die Internetnutzung von Jugendlichen stieg zwischen 1997 und 2006 von durchschnittlich 6,3 auf 97 Minuten pro Tag. Gemäß dem Bundesamt für Statistik im Jahre 2020 ist die Internetnutzung in den vergangenen 15 Jahren kontinuierlich angestiegen.

Eine Studie verzeichnete ein Jahr zuvor knapp 63 Millionen Internetnutzer:innen in Deutschland, wovon die Altersspanne bei 4,7 Millionen Menschen bei 14- bis 19-Jährigen lag. Mehr als ein drei Viertel der Deutschen erfahren Hass im Netz. Dies sind die neuesten Erkenntnisse einer forsa-Studie zur Wahrnehmung von Hassrede im Internet im Auftrag der Landesanstalt für Medien NRW. In einer aktuellen Umfrage gaben 76 % der Befragten an, schon einmal betroffen von Hate Speech bzw. Hasskommentaren im Internet gewesen zu sein. Vergleicht man die Umfrage zum Vorjahr, kann man einen Anstieg von 34 % auf 39 % bei Personen feststellen, welche sehr häufig oder häufig Hasskommentare wahrnahmen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffliche Grundlagen

2.1 Begriffserklärung zu Aggression

2.2 Thematische Begriffserklärung von Ärger und Gewalt

2.3 Aggressionen im Internet

3 Arten von Aggressionen im Internet

3.1 Cybermobbing

3.1.1 Aktuelle Forschungsergebnisse

3.1.2 Präventive Maßnahmen von Cybermobbing

3.2 Shitstorm

3.2.1 Aktuelle Forschungsergebnisse

3.2.2 Präventive Maßnahmen

3.2.3 Positive Folgen eines Shitstorms

4 Diskussion

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Problem der Aggression im Internet, insbesondere in den Formen von Cybermobbing und Shitstorms, und untersucht deren Ursachen, Folgen sowie Möglichkeiten der Prävention.

  • Definition und theoretische Einordnung von Aggression und Gewalt
  • Analyse von Erscheinungsformen digitaler Aggression
  • Diskussion der Rolle des Bystander-Effekts
  • Strategien für ein effektives Krisenmanagement
  • Präventionsansätze in Schulen und im familiären Umfeld

Auszug aus dem Buch

3.1 Cybermobbing

„Cybermobbing wird als jedes Verhalten verstanden, welches von Individuen oder Gruppen mittels elektronischer oder digitaler Medien ausgeführt wird und indem wiederholt feindselige oder aggressive Botschaften vermittelt werden, die Absicht verfolgen, anderen Schaden oder Unbehagen zu bereiten“ (Tokunaga, 2010).

In der Betrachtung der Definition von Cybermobbing, können Parallelen zu dem traditionellen Schulmobbing gezogen werden. Ebenso liegt bei Cybermobbing eine länger andauernde Schädigungsabsicht vor. Gleichermaßen sind mehrere Personen oder Gruppen an der Cybermobbingsituation beteiligt: Täter*in/mehrere Täter*innen, das Opfer, die Bystander sowie die Zuschauer*innen. Um eine Abgrenzung beider Arten zu schaffen sollten einige Besonderheiten, welche bei Mobbing in der Schule nicht vorliegen, betrachtet werden. Unter anderem ist bei Cybermobbing der hohe Anonymitätsgrad entscheidend, denn die Täter*innen sind physisch zunächst nicht erkennbar und verstecken sich hinter einem virtuellen Synonym. Des Weiteren ist der Öffentlichkeitsgrad von Cybermobbing sehr hoch, da alle Nutzer*innen der sozialen Medien direkt online mitverfolgen können. Außerdem ist Cybermobbing beständig, da nichts was einmal online veröffentlicht wurde, gelöscht werden kann (Katzer, 2014).

Einige Risikofaktoren von Cybermobbing lassen sich zudem auf die Faktoren des traditionellen Mobbings übertragen, wie beispielsweise die familiären und schulischen Probleme, oder die geltende Aggressivität und fehlende Empathie der Täter*innen (Riebel, Jäger & Fischer, 2009). Unterschiede in Risikofaktoren sind statistisch gesehen anhand des Geschlechts zu verzeichnen. Jungs zeigen bei dem klassischen Mobbing eine höhere Tendenz, jedoch nicht öfter bei Cybermobbing im Gegensatz zu Mädchen. Cybermobbing tritt darüber hinaus im Gegensatz zum konventionellen Mobbing mit zunehmendem Alter verstärkt auf. Ein Zusammenhang zwischen Geschlecht und dem klassischen Mobbing konnte nur in einigen Studien nachgewiesen werden (Fletcher, Fitzgerald-Yau, Jones, Allen, Viner & Bonell, 2014).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die rasante Verbreitung moderner Medien und das damit steigende Risiko für Medienmissbrauch, insbesondere Hassrede, bei Kindern und Jugendlichen.

2 Begriffliche Grundlagen: Dieses Kapitel klärt die wissenschaftlichen Definitionen von Aggression und Gewalt, um ein einheitliches Verständnis für die weitere Arbeit zu schaffen.

3 Arten von Aggressionen im Internet: Es werden verschiedene Formen der Cyberaggression detailliert aufgeschlüsselt, wobei ein Schwerpunkt auf der Taxonomie von Cybermobbing liegt.

4 Diskussion: Das Kapitel diskutiert Erkenntnisse aus der psychologischen Forschung, insbesondere zur Wirkung von Medien und dem Verhalten von Zuschauern bei Aggressionsvorfällen.

5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Dringlichkeit der Auseinandersetzung mit Cybermobbing zusammen und fordert einheitliche Definitionen sowie verstärkte Präventionsmaßnahmen unter Einbeziehung aller Akteure.

Schlüsselwörter

Aggression, Gewalt, Cybermobbing, Shitstorm, Medienkompetenz, Prävention, Online-Kommunikation, Soziale Medien, Bystander-Effekt, Krisenmanagement, Internet, Psychologie, Pädagogik, Medienethik, Delinquenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Thematik der Aggression im Internet, speziell mit der zunehmenden Problematik von Cybermobbing und Shitstorms bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Begriffsdefinitionen von Aggression und Gewalt, die Analyse der Erscheinungsformen im Netz sowie Strategien zur Prävention in verschiedenen Lebensbereichen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Ausarbeitung der Risiken und Folgen von Cyberaggression sowie die Identifikation effektiver Maßnahmen, um dieser Entwicklung in Schule und Gesellschaft entgegenzuwirken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis aktueller Studien, psychologischer Theorien und empirischer Erkenntnisse eine theoretische Aufarbeitung und Diskussion des Themenkomplexes vornimmt.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, eine detaillierte Auseinandersetzung mit Cybermobbing und Shitstorms sowie der Analyse von Präventionskonzepten.

Welche Schlüsselwörter kennzeichnen die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Cybermobbing, Shitstorm, Aggression im Internet, Prävention, Medienkompetenz, Bystander-Effekt und Krisenkommunikation.

Was ist das Besondere am sog. Bystander-Effekt im Web?

Im Internet verteilt sich die Verantwortung auf viele anwesende Personen, was die Wahrscheinlichkeit des Eingreifens verringert, da jeder auf das Handeln anderer hofft oder sich der Verantwortung entzieht.

Warum ist Cybermobbing schwieriger zu bekämpfen als klassisches Mobbing?

Cybermobbing ist durch die Anonymität der Täter, die ständige Verfügbarkeit der Inhalte und das Publikum in sozialen Medien gekennzeichnet, was das Löschen von diffamierenden Inhalten erschwert.

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Detalles

Título
Aggressionen im Internet. Cybermobbing und Shitstorm
Universidad
SRH - Mobile University
Curso
Kommunikation und Interaktion
Calificación
1,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
27
No. de catálogo
V1364553
ISBN (PDF)
9783346890924
ISBN (Libro)
9783346890931
Idioma
Alemán
Etiqueta
Kommunikation und Interaktion Aggressionen Internet
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2022, Aggressionen im Internet. Cybermobbing und Shitstorm, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1364553
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