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Die Bedeutung der Zentrale Prüfstelle für Prävention als Qualitätsinstrument in der Prävention

Titel: Die Bedeutung der Zentrale Prüfstelle für Prävention als Qualitätsinstrument in der Prävention

Hausarbeit , 2017 , 25 Seiten , Note: 1,2

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird eine der Entwicklungen im Bereich Prävention in Deutschland dargestellt werden. Seit dem Jahr 2014 wurde eine einheitliche Prüfstelle (Zentrale Prüfstelle Prävention) für die Zertifizierung von Präventionsangeboten nach § 20 SGB V eingeführt. Diese soll die Angebotsqualität auf einen gleichmäßigen Stand heben und diesen gewährleisten. Es werden die Grundlagen der Arbeit dieser Prüfstelle vorgestellt und die Bedeutung sowie Auswirkung ihrer Einführung analysiert. Es wird herausgearbeitet, welchen Mehrwert die Vereinheitlichung der Angebotsprüfung in sich birgt bzw. mit sich gebracht hat. Ebenso sollen Defizite aufgedeckt werden. Hierzu wird eine kritische Würdigung des Leistungsumfanges inklusiver ihrer Möglichkeiten und Limitierungen vorgenommen. Abschließend wird ein Fazit dargestellt und mögliche Perspektiven für die weitere Entwicklung aufgezeigt.

Der Begriff der Prävention rückt zusehends in den Fokus der Gesellschaft. „Vorbeugen wird immer wichtiger“ ist die neue Zielsetzung. Krankheiten sollen vermieden werden, bevor sie entstehen. Hinsichtlich dieser Tendenz entwickelt sich die Gesetzgebung und die Strukturen rund um die Gesundheitsförderung und Prävention rapide. Ein Beispiel hierfür ist das im Jahr 2015 verabschiedete Präventionsgesetz (PrävG).

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Qualität in der Prävention

2.1 Definition des Präventionsbegriffs

2.2 Qualitätsdimensionen

2.3 Qualität aus Sicht der Krankenkassen

2.3.1 Gesetzliche Regelungen

2.3.2 Der Leitfaden für Prävention

3 Die Zentrale Prüfstelle für Prävention (ZPP)

3.1 Aufgabe und Zielstellung der ZPP

3.2 Prüfungsrichtlinien

3.3 Prüfungsablauf

4 Die Zentrale Prüfung als Qualitätsinstrument

5 Auswirkungen der ZPP für das Präventionsangebot nach § 20 in der BRD

5.1 Auswirkungen für die Teilnehmer

5.2 Auswirkungen für die Anbieter

6 Kritische Würdigung

7 Fazit und Perspektiven

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Rolle der Zentralen Prüfstelle für Prävention (ZPP) als Instrument zur Qualitätssicherung von Präventionsangeboten nach § 20 SGB V in Deutschland und untersucht deren Auswirkungen sowie Limitationen im Kontext des Qualitätsmanagements.

  • Grundlagen der Prävention und Qualitätsdimensionen im Gesundheitswesen
  • Die gesetzliche Verankerung und Funktion der Zentralen Prüfstelle für Prävention (ZPP)
  • Prozessanalyse der Zertifizierung im Leitfaden Prävention
  • Auswirkungen der zentralen Prüfung auf Anbieter und Versicherte
  • Kritische Reflexion zur nachhaltigen Wirksamkeit von Präventionsmaßnahmen

Auszug aus dem Buch

Die Zentrale Prüfung als Qualitätsinstrument

Der Leitfaden Prävention deckt als Qualitätsinstrument einen weiten Teil der Qualitätsprozesse ab. In diesem Kapitel soll dargestellt werden, welche Bereiche die Zentrale Prüfstelle Prävention, welche den Leitfaden als Grundlage nutzt, davon abdeckt und erreicht. Sie wird in dem Fall selbst zum zentralen Qualitätsinstrument der Betrachtung.

Durch die Einreichung und Prüfung umfassender Unterlagen müssen Anbieter, welche ihr Angebot zertifizieren möchten, Angaben zur Struktur-, Planungs-, Prozess- und teilweise sogar zur Ergebnisqualität machen. Die Prüfung findet seitens der Zentralen Prüfstelle Prävention nur anhand dieser Unterlagen statt (siehe Abb. 3).

Es werden weder Strukturen noch die Umsetzung vor Ort überprüft. Auch die Ergebnismessung findet nicht seitens der Prüfstelle statt. Somit befindet sich ihre Tätigkeit auf Ebene der Planungsqualität, da sie mit ihrer Prüfung eine weitreichende und an den Leitfaden Prävention angepasste Planung einfordert. Bezogen auf die Grafik nach Rückstuhl et. al. (2001) umfasst die qualitätssichernde Arbeit der ZPP die Überprüfung der Zielbestimmung, der Zielgruppenbestimmung und der Konzeption der Maßnahme. Angaben der Strukturqualität werden nach Angaben des Anbieters überprüft. Als gut überprüfbar anhand der Unterlagen gilt jedoch auch die Eignung des Anbieters (personelle Ressourcen) anhand von Ausbildungsnachweisen.

Als großer Vorteil der Zentralen Prüfstelle ist zu sehen, dass sie die Zertifizierung und somit die Maßstäbe zur Anerkennung vereinheitlicht. Die Krankenkassen werden dadurch auf Ebene der Prüfung entlastet und sind damit nicht mehr direkter Ansprechpartner für Kursanbieter.

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung der Prävention vor dem Hintergrund des Präventionsgesetzes und skizziert die Etablierung der ZPP als zentrales Kontrollorgan.

Qualität in der Prävention: Dieses Kapitel definiert zentrale Präventionsbegriffe und erläutert die verschiedenen Qualitätsdimensionen (Struktur-, Prozess-, Ergebnis- und Planungsqualität) aus Sicht der Krankenkassen.

Die Zentrale Prüfstelle für Prävention (ZPP): Der Abschnitt beschreibt die Entstehung, Struktur und die operativen Abläufe der ZPP sowie deren gesetzlichen Auftrag.

Die Zentrale Prüfung als Qualitätsinstrument: Hier wird analysiert, in welchen Bereichen die ZPP tatsächlich qualitätssichernd wirkt und welche Grenzen durch die reine Unterlagenprüfung bestehen.

Auswirkungen der ZPP für das Präventionsangebot nach § 20 in der BRD: Es werden die Folgen der Zertifizierung für Teilnehmer (Transparenz) und Anbieter (Mehraufwand und Professionalisierungsdruck) detailliert gegenübergestellt.

Kritische Würdigung: Dies ist eine kritische Reflexion des hohen Standardisierungsgrades, der zwar Transparenz fördert, aber möglicherweise die individuelle pädagogische Arbeit hemmt.

Fazit und Perspektiven: Die Arbeit schließt mit der Einschätzung, dass die ZPP ein wichtiger erster Schritt ist, jedoch für eine echte Gesundheitsförderung nachhaltigere Konzepte über die Kursdauer hinaus benötigt werden.

Schlüsselwörter

Zentrale Prüfstelle für Prävention, ZPP, Präventionsgesetz, Qualitätsmanagement, § 20 SGB V, Primärprävention, Leitfaden Prävention, Gesundheitsförderung, Zertifizierung, Strukturqualität, Prozessqualität, Planungsqualität, Versorgungsqualität, Krankenkassen, Kursanbieter.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Etablierung und der Funktion der Zentralen Prüfstelle für Prävention (ZPP) und deren Rolle bei der Vereinheitlichung von Qualitätsstandards für gesundheitsfördernde Kurse.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?

Die Arbeit behandelt die gesetzliche Basis der Prävention, die Spezifikationen der Qualitätsdimensionen im GKV-Bereich sowie die operativen Auswirkungen der ZPP-Zertifizierung auf den Präventionsmarkt.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Untersuchung?

Ziel ist es, den Mehrwert der zentralen Angebotsprüfung für die Qualitätssteigerung zu bewerten und die Diskrepanz zwischen bürokratischer Anforderung und wirksamer Gesundheitsförderung aufzudecken.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Auswertung des Leitfadens Prävention und aktueller Berichte zur Qualitätssicherung in der Gesundheitsförderung.

Welche Inhalte stehen im Hauptteil der Arbeit im Fokus?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Beschreibung der ZPP-Abläufe, der Analyse der Prüfungsrichtlinien sowie der detaillierten Betrachtung der Auswirkungen für Anbieter und Teilnehmer.

Wodurch wird die Arbeit maßgeblich charakterisiert (Keywords)?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie ZPP-Zertifizierung, Qualitätsmanagement in der Prävention, Standardisierung von Gesundheitskursen und die Abgrenzung zwischen Planungs- und Ergebnisqualität charakterisieren.

Welcher zentrale Kritikpunkt wird hinsichtlich der "Sturzprävention" geäußert?

Autoren kritisieren, dass die ZPP teilweise Kurstitel ablehnt, die als "abschreckend" wahrgenommen werden könnten, obwohl diese fachlich korrekt und in der Ausbildung der Physiotherapeuten etabliert sind.

Warum wird der hohe Standardisierungsgrad der ZPP kritisch hinterfragt?

Kritisiert wird, dass die bürokratischen Anforderungen an Kursmanuale die Empathie und das individuelle Eingehen der Kursleiter auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden stark einschränken können.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor zum Thema Nachhaltigkeit?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die kurze Dauer eines typischen Präventionskurses für eine nachhaltige Verhaltensänderung oft nicht ausreicht und andere Ansätze, wie etwa der Rehasport, eine höhere Nachhaltigkeit aufweisen.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Bedeutung der Zentrale Prüfstelle für Prävention als Qualitätsinstrument in der Prävention
Hochschule
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
Note
1,2
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
25
Katalognummer
V1365399
ISBN (PDF)
9783346892751
ISBN (Buch)
9783346892768
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Prävention Qualitätsmanagement Zentrale Prüfstelle ZPP Sportmanagement Gesundheitswissenschaften
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2017, Die Bedeutung der Zentrale Prüfstelle für Prävention als Qualitätsinstrument in der Prävention, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1365399
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Leseprobe aus  25  Seiten
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