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Inklusives Unterrichten im Bewegungsfeld Turnen und Bewegungskünste

Titre: Inklusives Unterrichten im Bewegungsfeld Turnen und Bewegungskünste

Thèse de Master , 2023 , 62 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Le Heite (Auteur)

Didactique - Sport, Pédagogie du sport
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Die Fragestellung der Arbeit lautet: Wie unterrichte ich inklusiven Sportunterricht mit dem Bewegungsthema Turnen in der Grundschule?

Die Arbeit stellt zunächst anhand des verbreiteten Bewegungsverständnisses des Sich-Bewegens heraus, wie soziale Begegnungen im Zusammenhang mit inklusiven Erfahrungen stehen können. Diese Herleitung zeigt, welches Potenzial sich hinter dem Sport für die Inklusion verbirgt und wieso Bewegung in besonderem Maße zum inklusiven Miteinander beiträgt. Das grundsätzliche Verständnis der Inklusion in schulpädagogischer Hinsicht soll erörtert werden. Das Bewegungsfeld Turnen und Bewegungskünste wird, zunächst reduziert auf das allgemeine Turnen und seiner Herkunft - dann auf seine Bedeutung sowie auf sein Potenzial, in einem inklusiven Sportunterricht behandelt zu werden, geprüft. Ob und wie sich der Umgang mit dem Bewegungsfeld "Turnen und Bewegungskünste" sich wandeln muss, um allen Lernenden einen Zugang nach dem Inklusionsverständnis zu ermöglichen, baut auf den vorherigen Erkenntnissen auf. Daran angeschlossen sind die Frage nach sowie die Erschließung fachlicher Hilfen, die die Gestaltung des inklusiven Unterrichts in Hinblick auf die Rahmenbedingungen, Aufgabenstellungen, Kommunikation etc. mit der inklusiv beschulten Schülerschaft klären. Die konzeptionellen Hilfen der Fachdidaktik werden anschließend mit den Indikatoren für erfolgreichen, inklusiven Unterricht verglichen und systematisiert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlegendes Bewegungsverständnis

3. Der Begriff “Inklusion” und seine Bedeutung

3.1. Gesellschaftliche und politische Prozesse hin zu inklusiver Bildung

3.2. Inklusion und Integration

3.3. Das allgemeine Inklusionsverständnis in den Bildungswissenschaften

3.4. Das Verständnis inklusiver Vermittlung in den Bildungswissenschaften

3.5. Der Inklusionsbegriff in der niedersächsischen Schulpolitik

4. Umsetzung der Inklusion: Inklusive Schulen

5. Der inklusive Sportunterricht

5.1. Die veränderte Zielgruppe im inklusiven Sportunterricht

5.3. Konzepte und Modelle für den inklusiven Sportunterricht

6. Turnen allgemein

6.1. Schulisches Turnen

6.2. Vorgaben für eine (inklusive) Vermittlung des Bewegungsfeldes

6.3. Modelle und Konzepte für das Bewegungsfeld Turnen und Bewegungskünste

6.4. Indikatoren für die Gestaltung und Reflexion des inklusiven Unterrichten nutzen

6.5. Beurteilungen im Bewegungsfeld Turnen & Bewegungskünste

7. Analyse eines Unterrichtsentwurfes für das Bewegungsfeld “Turnen und Bewegungkünste”

8. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Sportlehrkräfte im Primarbereich den Sportunterricht im Bewegungsfeld „Turnen und Bewegungskünste“ inklusiv gestalten können. Ziel ist es, auf Basis theoretischer Grundlagen sowie fachdidaktischer Modelle und Konzepte praktische Hilfestellungen zu entwickeln, die eine gleichberechtigte Teilhabe heterogener Lerngruppen ermöglichen und die Lehrkraft bei der Gestaltung diversitätssensibler Lernsituationen unterstützen.

  • Grundlagen des inklusiven Sportunterrichts und des Bewegungsfeldes Turnen
  • Analyse der Rolle der Lehrkraft und methodischer Handlungsmodelle
  • Bedeutung der Inklusion in der niedersächsischen Schulpolitik
  • Anwendung von Modellen wie 6+1, TREE und STEP im Sportunterricht
  • Praktische Analyse und Reflexion eines Unterrichtsentwurfs zur Inklusion

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Donnerstagmorgen, 08:20 Uhr, GHR 300 Praktikum innerhalb des Lehramtsstudiums an einer niedersächsischen Grundschule. Ich sitze in Beobachterposition auf der Turnbank an der Seite, während meine Mentorin die Sportstunde beginnt. Der Stundenbeginn eröffnet den Schüler*innen ein neues Bewegungsthema: sie werden wieder turnen. Den meisten Kindern, die meisten sind Mädchen, kann ich von meinem Sitzplatz am Rande der Halle ansehen, dass sie sich freuen. Etwa fünf Jungen machen eher einen reservierten Eindruck. Von den Reaktionen unbeeindruckt erklärt die Lehrkraft, dass es in der heutigen Stunde auf die Sprünge über den Kasten und das Pferd geht, die in der nächsten Stunde dann benotet werden.

Die Lehrkraft fordert die Klasse auf, aufzubauen. Drei hohe Kästen, ein Pferd und vier Weichbodenmatten, ein Mini-Tramp sowie drei Sprungbretter werden gebraucht. Die Aufgabe: springe mit unterschiedlichen Sprüngen über den hohen Kasten und das Pferd. An den vier Bahnen wird gleichzeitig geübt. Mein Blick fällt auf einen Schüler, dessen Bewegungen schon allein beim Anlaufen auffällig unkoordiniert und wackelig sind. Er zieht sich während der Stunde immer mehr zurück, hofft vielleicht, nicht aufzufallen. Eine Schülerin hat Probleme, den Zeitpunkt des Abspringens zu finden. Sie nutzt die Rückfederung des Mini-Tramps deutlich zu spät und kommt daher nicht zum Überspringen des Kastens. Sie möchte das Sprungbrett gar nicht erst ausprobieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen heterogener Lerngruppen im Schulalltag anhand eines Praxisbeispiels und formuliert die zentrale Fragestellung zur inklusiven Gestaltung des Sportunterrichts.

2. Grundlegendes Bewegungsverständnis: Dieses Kapitel erläutert, wie Bewegung pädagogisch verstanden wird und welche Bedeutung Bewegungsdialoge und soziales Lernen für die Teilhabe am Unterricht haben.

3. Der Begriff “Inklusion” und seine Bedeutung: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Inklusion, ihre Abgrenzung zur Integration sowie deren Einbettung in die niedersächsische Schulpolitik detailliert diskutiert.

4. Umsetzung der Inklusion: Inklusive Schulen: Das Kapitel befasst sich mit der historischen Entwicklung in Deutschland und den notwendigen schulorganisatorischen Veränderungen infolge der UN-Behindertenrechtskonvention.

5. Der inklusive Sportunterricht: Dieses Kapitel thematisiert die Gestaltung des diversitätssensiblen Sportunterrichts, die Haltung der Lehrkraft sowie verschiedene Vermittlungsweisen und Modelle.

6. Turnen allgemein: Hier wird der historische Hintergrund des Turnens beleuchtet und ein fachdidaktisches Verständnis für den inklusiven Sportunterricht abgeleitet.

7. Analyse eines Unterrichtsentwurfes für das Bewegungsfeld “Turnen und Bewegungkünste”: Ein konkreter Unterrichtsentwurf wird exemplarisch analysiert, um Modifikationsmöglichkeiten für heterogene Klassen praktisch zu illustrieren.

8. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, diskutiert die Bedeutung für die Sportdidaktik und zeigt Perspektiven für zukünftige Forschung auf.

Schlüsselwörter

Inklusion, Sportunterricht, Turnen, Bewegungskünste, Heterogenität, Didaktik, Inklusive Didaktik, Sportlehrkräfte, Modell 6+1, Diversitätssensibler Unterricht, Bewegungsbeziehung, Körpererfahrung, Teilhabe, Schüler*innen, Niedersachsen

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Hauptanliegen der Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie Sportunterricht im Bereich „Turnen und Bewegungskünste“ inklusiv gestaltet werden kann, um allen Lernenden trotz unterschiedlicher Voraussetzungen eine erfolgreiche Teilhabe zu ermöglichen.

Welche Themenfelder stehen im Fokus?

Im Zentrum stehen die Inklusionsdidaktik, die Bedeutung der Lehrkraft als zentrale Instanz, die historische Einordnung des Turnens sowie die Anwendung von Konzepten wie dem 6+1-Modell oder dem Universal Design for Leading.

Welches Ziel verfolgt die Abschlussarbeit?

Das primäre Ziel ist es, auf theoretischer Basis Wege aufzuzeigen, wie durch Planung, Modifikation von Aufgaben und eine wertschätzende Haltung der inklusive Anspruch im Sportunterricht im Bundesland Niedersachsen umgesetzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer literaturgestützten Analyse fachdidaktischer Konzepte. Zusätzlich wird ein beispielhafter Unterrichtsentwurf einer fiktiven Stunde anhand der präsentierten Modelle systematisch modifiziert und analysiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der Inklusion, die Analyse der spezifischen Rahmenbedingungen im Schulsport sowie die Erläuterung und Anwendung von Didaktik- und Differenzierungsmodellen auf das Bewegungsfeld Turnen.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument?

Wichtige Schlagworte sind unter anderem Inklusionsdidaktik, 6+1-Modell, Heterogenität, Bewegungsbildung und körperliche Vielfalt.

Wie unterscheidet sich Inklusion von Integration laut dieser Arbeit?

Inklusion wird hier als Prozess verstanden, in dem Diversität als Normalität akzeptiert wird, während Integration oft von einer vorab definierten Trennung ausgeht, die erst wieder aufgehoben werden muss.

Welche Rolle spielt die Lehrkraft bei der Gestaltung inklusiver Stunden?

Die Lehrkraft nimmt eine Schlüsselrolle ein; ihre positive und wertschätzende Haltung sowie ihre didaktische Flexibilität sind maßgeblich dafür verantwortlich, ob Schüler*innen unterschiedliche Lernwege beschreiten können.

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Résumé des informations

Titre
Inklusives Unterrichten im Bewegungsfeld Turnen und Bewegungskünste
Université
Technical University of Braunschweig  (Sportwissenschaften)
Note
2,3
Auteur
Le Heite (Auteur)
Année de publication
2023
Pages
62
N° de catalogue
V1365418
ISBN (PDF)
9783346894366
ISBN (Livre)
9783346894373
Langue
allemand
mots-clé
Inklusion Sportunterricht Inklusiver Sportunterricht Turnen und Bewegungskünste Tiemann Inklusiver Unterricht Praxisbezogener Sportunterricht
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Le Heite (Auteur), 2023, Inklusives Unterrichten im Bewegungsfeld Turnen und Bewegungskünste, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1365418
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Extrait de  62  pages
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