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Herrscherinnen der frühen Neuzeit und deren Handlungsspielräume. Maria Theresia und Katharina die Große im Vergleich

Título: Herrscherinnen der frühen Neuzeit und deren Handlungsspielräume. Maria Theresia und Katharina die Große im Vergleich

Trabajo Escrito , 2023 , 22 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Laura Zawiasa (Autor)

Historia de Europa - Edad Media, Edad Moderna
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In einem Zitat spricht Maria Theresia über ihre Rolle als Herrscherin und Mutter und wie sie diese beiden umfassenden Rollen zu vereinen versuchte bzw. wie ihre Stellung zu der Frage der Vereinbarkeit war. In diesem Kontext lässt sich der Blick auf diese Frage erweitern: Welche Möglichkeiten hatten Herrscherinnen zu dieser Zeit, diese beiden Rollen zu vereinen? Welche Möglichkeiten des Umgangs wurden ausgelebt und welche Auswirkungen hatte dies? Diese Fragen sind Bestandteil des großen Katalogs, die sich in der großen Frage nach den Handlungsspielräumen von Herrscherinnen vereinen.
Diese Arbeit beschäftigt sich in diesem Kontext mit den zwei Herrscherinnen Maria Theresia, Erzherzogin von Österreich, Königin von Ungarn und Böhmen und Zarin Katharina II. von Russland.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Herrschaftsformen in der frühen Neuzeit

2.1 Subsidiäre Erbfolge

2.2 Weibliche Herrschaftsformen

3. Maria Theresia

3.1 Kurzbiografie

3.2 Herrschaft und Wirken

4. Zarin Katharina II.

4.1 Kurzbiografie

4.2 Herrschaft und Wirken

5. Vergleich

5.1 Herrschaft

5.2 Partner/Familie und deren Funktion

5.3 Reformen

5.4 Außenpolitik und Landaneignung

5.5 Darstellung

5.6 Handlungsspielräume

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht und vergleicht die Handlungsspielräume der beiden bedeutenden Herrscherinnen Maria Theresia und Katharina die Große, um Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede in ihrer Machtausübung, Reformpolitik und Selbstdarstellung herauszuarbeiten.

  • Analyse der Herrschaftsformen in der frühen Neuzeit
  • Biografischer Überblick und Herrschaftsstil beider Kaiserinnen
  • Vergleichende Untersuchung der Machtkonsolidierung und Reformtätigkeiten
  • Rolle von Familie, Partnern und dem Adel für die jeweilige Machtbasis
  • Gegenüberstellung der Handlungsspielräume unter Berücksichtigung politischer Ambitionen

Auszug aus dem Buch

3.1 Kurzbiografie

Kaiserin Maria Theresia war eine der bekanntesten Herrscherinnen des 18. Jahrhunderts und regierte das Habsburgerreich von 1740 bis zu ihrem Tod im Jahr 1780. Sie wurde am 13. Mai 1717 in Wien als älteste Tochter von Kaiser Karl VI. und seiner Frau Elisabeth Christina geboren, welche eine geborene Prinzessin von Braunschweig-Wolfenbuttel, war. Sie wurde auf den Namen Maria Theresia Walburga Amalia Christine getauft.

Kaiser Karl VI. war der letzte männliche Habsburger ohne männlichen Nachfolger. Aufgrund des ausbleibenden männlichen Nachfolgers erließ er im Jahr 1713 die „Pragmatische Sanktion“, welche bis zum Ende der Habsburger Monarchie im Jahr 1918 das wichtigste Grundgesetz der habsburgischen Erbfolge darstellte.

Die „Pragmatische Sanktion“ legte die „die Unzertrennbarkeit der Monarchischen Union“ [...] sowie „die einheitliche Nachfolge durch Primogeniturerbfolge im Mannesstamm bei subsidiärem Erbrecht der Erbtochter (der Tochter des letzten männlichen Monarchen) und ihrer Nachkommen.“ fest. Diese wurde nach einigen Zugeständnissen von den europäischen Mächten und dem Reichstag akzeptiert. Jedoch sollte sich herausstellen, dass nicht alle Vertragspartner diese einhielten.

Nach dem Tod ihres Vaters im Jahr 1740 trat Maria Theresia die Nachfolge als Erzherzogin von Österreich, Königin von Ungarn und Böhmen an. Ihre Herrschaft begann jedoch mit einem Krieg um die Erbfolge, als ihr Anspruch auf den Thron von Preußen und anderen europäischen Mächten angefochten wurde.

Nur wenige Monate nach ihrem Regierungsantritt wurde sie von Preußen und anderen europäischen Mächten angegriffen und musste während des österreichischen Erbfolgekrieges um die Erhaltung ihrer Herrschaft kämpfen. Dieser endete im Jahr 1748 mit dem Aachener Frieden und dem (teilweisen) Verlust der Gebiete Schlesien, Parma und Piacenza für Maria Theresia. Jedoch konnte sie sich durch diesen Ausgang die Regentschaft sichern. Der Siebenjährige Krieg (1756-1763) führte zum endgültigen Verlust Schlesiens.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Fragestellung ein, wie Herrscherinnen in der frühen Neuzeit ihre Rolle zwischen Staatsführung und Familie definierten und nutzt das Zitat Maria Theresias als Ausgangspunkt.

2. Herrschaftsformen in der frühen Neuzeit: Dieses Kapitel definiert Grundlagen der Herrschaft, erläutert die subsidiäre Erbfolge und beschreibt verschiedene Ausprägungen weiblicher Machtausübung wie die der Regentin oder Souveränin.

3. Maria Theresia: Hier wird das Leben der Habsburgerin sowie ihre zentralen Regierungsstationen dargestellt.

3.1 Kurzbiografie: Dieser Abschnitt beleuchtet die familiäre Herkunft, die Auswirkungen der Pragmatischen Sanktion und den schwierigen Regierungsantritt unter kriegerischen Umständen.

3.2 Herrschaft und Wirken: Dieses Kapitel konzentriert sich auf die Reformen Maria Theresias, insbesondere in Verwaltung, Wirtschaft, Militär, Justiz und Bildungswesen.

4. Zarin Katharina II.: Ein Überblick über die Persönlichkeit und den Lebensweg der russischen Zarin.

4.1 Kurzbiografie: Dieser Teil beschreibt ihren Aufstieg durch Heirat und Staatsstreich gegen ihren Ehemann Peter III. bis hin zu ihrer Machtetablierung.

4.2 Herrschaft und Wirken: Hier wird Katharinas autokratischer Regierungsstil, ihre Expansionspolitik in Kriegen und ihr Umgang mit aufklärerischen Ideen analysiert.

5. Vergleich: Dies ist das zentrale Analysedokument, das die beiden Herrscherinnen anhand spezifischer Kriterien gegenüberstellt.

5.1 Herrschaft: Der Vergleich der jeweiligen Wege an die Macht, von der Erbfolge bis zum Staatsstreich.

5.2 Partner/Familie und deren Funktion: Eine Analyse des Einflusses der Ehemänner und der strategischen Nutzung familiärer Beziehungen.

5.3 Reformen: Die Gegenüberstellung der praktischen Umsetzung von Reformen bei Maria Theresia versus der Theorie bei Katharina II.

5.4 Außenpolitik und Landaneignung: Ein Vergleich der außenpolitischen Strategien anhand des Beispiels der Teilung Polens.

5.5 Darstellung: Die Untersuchung des jeweiligen Selbstbildes der Herrscherinnen als Mutter versus moderne Staatsfrau.

5.6 Handlungsspielräume: Eine abschließende Synthese, wie die Frauen ihre Spielräume bewusst geformt und genutzt haben.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass beide Herrscherinnen trotz unterschiedlicher Ausgangslagen durch strategisches Handeln ihre Ziele erreichten und ihre Reiche erfolgreich lenkten.

Schlüsselwörter

Herrschaftsformen, Maria Theresia, Katharina die Große, frühe Neuzeit, Handlungsspielräume, Pragmatische Sanktion, weibliche Herrschaft, Reformpolitik, absolutistischer Staat, Machtkonsolidierung, Außenpolitik, Adel, Erbfolge, Aufklärung, Mitregentschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten weiblicher Machtausübung in der frühen Neuzeit anhand eines Vergleichs zwischen Maria Theresia und Katharina der Großen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die Bedingungen der Machterlangung, die Durchführung von Reformen im Staatswesen, der Umgang mit dem Adel sowie die außenpolitische Interessenverfolgung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die spezifischen Handlungsspielräume beider Herrscherinnen herauszustellen: Welche Möglichkeiten hatten sie in ihrer Zeit und wie nutzten sie diese aktiv aus?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine vergleichende historische Filz- und Inhaltsanalyse angewandt, die biografische Daten und Regierungstaten gegenüberstellt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der beiden Herrscherinnen inklusive ihrer Biografien und Reformtätigkeiten sowie einen detaillierten Vergleich dieser entlang definierter Kriterien.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind weibliche Herrschaft, Handlungsspielraum, Reformpolitik, Erbfolge, Machtkonsolidierung und aufklärerischer Einfluss.

Inwiefern unterschied sich die Rolle der Männer an der Seite der Herrscherinnen?

Maria Theresia bezog ihren Mann Franz Stephan als Mitregenten ein, während Katharina II. ihren Ehemann durch einen Staatsstreich entmachtete und zeitlebens allein regierte.

Widersprachen sich die aufklärerischen Ambitionen der Herrscherinnen mit ihren politischen Realitäten?

Ja, bei Katharina II. zeigt sich ein Paradoxon, da sie aufklärerische Ideale zwar bewunderte, diese aber zugunsten der Machterhaltung und der Gunst des Adels nicht konsequent praktisch umsetzte.

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Detalles

Título
Herrscherinnen der frühen Neuzeit und deren Handlungsspielräume. Maria Theresia und Katharina die Große im Vergleich
Calificación
1,7
Autor
Laura Zawiasa (Autor)
Año de publicación
2023
Páginas
22
No. de catálogo
V1365660
ISBN (PDF)
9783346893727
ISBN (Libro)
9783346893734
Idioma
Alemán
Etiqueta
herrscherinnen neuzeit handlungsspielräume maria theresia katharina große vergleich
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Laura Zawiasa (Autor), 2023, Herrscherinnen der frühen Neuzeit und deren Handlungsspielräume. Maria Theresia und Katharina die Große im Vergleich, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1365660
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