Analyse und Vergleich von nationalen Innovationssystemen Skandinaviens

Schweden, Norwegen und Island


Diplomarbeit, 2009
98 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Ansatz „Nationales Innovationssystem“
2.1 Theoretische Sichtweisen und Definition
2.2 Kriterien für die Analyse der nationalen Innovationssysteme

3 Analyse und Vergleich von nationalen Innovationssystemen Skandinaviens
3.1 Das nationale Innovationssystem Schwedens
3.1.1 Analyse des nationalen Innovationssystems Schwedens
3.1.2 Zusammenfassung und Bewertung des nationalen Innovationssystems Schwedens
3.2 Das nationale Innovationssystem Norwegens
3.2.1 Analyse des nationalen Innovationssystems Norwegens
3.2.2 Zusammenfassung und Bewertung des nationalen Innovationssystems Norwegens
3.3 Das nationale Innovationssystem Islands
3.3.1 Analyse des nationalen Innovationssystems Islands
3.3.2 Zusammenfassung und Bewertung des nationalen Innovationssystems Islands
3.4 Vergleich der nationalen Innovationssysteme Skandinaviens

4 Schlussbetrachtung

Literatur

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Untersuchungskriterien zur Analyse von NIS in Anlehnung an Edquist/Chaminade (2006, S. 114)

[Eigene Darstellung]

Abbildung 2: F&E-Ausgaben der skandinavischen Länder von 1981-2005, gemessen als Anteil am BIP (NIFU

STEP, 2007, S. 2)

Abbildung 3: Prozentualer Anteil von KMU und Großunternehmen skandinavischer Länder, welche im Zeitraum von 2002 bis 2004 "new-to-the-market"-Innovationen eingeführt haben. [Abgeänderte Darstellung in

Anlehnung an (OECD, 2008b, S. 127)]

Abbildung 4: Jährliche F&E-Ausgaben in Norwegen von 1970­2007, gemessen als Anteil am BIP (NIFU STEP,

2009, S. 3).

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten1

1 Einleitung

Zur Erhaltung und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit einzelner Unter-nehmen und einer Volkswirtschaft sind ständig neue Innovationen not-wendig. Diese bieten im Sinne neuartiger Produkte oder Prozesse die Mög-lichkeit zur Produktivitäts- und Wachstumssteigerung und erhöhen folg-lich die Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft. Ein entscheidender Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung von Wachstum und Wohlstand ist also die Innovationsfähigkeit einer Volkswirtschaft. Eine Möglichkeit zur Klärung der Frage, wie die Innovationsfähigkeit eines Landes geför-dert bzw. beeinflusst werden kann, ist die Analyse des nationalen Innova-tionssystems. Dabei spielen vor allem die institutionellen Rahmenbedin-gungen sowie die Kompetenzen und die Vernetzung der beteiligten Akteu-re eine entscheidende Rolle. Um ein genaueres Bild von dem Innovations-system eines Landes zu bekommen, sollten möglichst alle für die nationale Innovationsfähigkeit relevanten Kriterien untersucht und analysiert wer-den. In der vorliegenden Arbeit wird eine solche Analyse von nationalen Innovationssystemen durchgeführt und ein Vergleich zwischen ausgewähl-ten Ländern Skandinaviens vorgenommen. Die Länderauswahl fällt auf das Königreich Schweden, das Königreich Norwegen und die Republik Is­land.

Zu Beginn der Arbeit werden in Kapitel 2 verschiedene theoretische Sichtweisen auf nationale Innovationssysteme und deren Analyse darge-stellt und anschließend eine für diese Arbeit gültige Definition festgelegt. Des Weiteren werden die Bestandteile eines Innovationssystems aufge-zeigt und näher erläutert. Zum Abschluss dieses theoretischen Teils der Arbeit erfolgt eine Festlegung und Beschreibung der zu untersuchenden Kriterien für die später folgende Analyse von nationalen Innovationssys-temen in Skandinavien.

Im Hauptteil der Arbeit (Kapitel 3) erfolgt eine Analyse der nationalen Innovationssysteme der ausgewählten skandinavischen Nationen, welche in separaten Abschnitten behandelt werden. Dabei werden zu Beginn je-weils kurze Informationen zu den Ländern selbst gegeben und im An-schluss die in Abschnitt 2.2 beschriebenen Analysekriterien von nationa-len Innovationssystemen untersucht. Abschließend werden eine kurze Zu-sammenfassung und unter Bezugnahme auf die Innovationsleistung eine Bewertung des jeweiligen nationalen Innovationssystems vorgenommen.

Im letzten Abschnitt von Kapitel 3 werden die untersuchten Nationen in Hinblick auf die untersuchten Kriterien und die Innovationsleistung mit-einander verglichen und Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede zwischen den nationalen Innovationssystemen herausgestellt.

2 Der Ansatz „Nationales Innovationssystem“

Zu Beginn dieses Kapitels erfolgt eine Darstellung unterschiedlicher Sichtweisen auf den theoretischen Ansatz des nationalen Innovationssys-tems.1 Im Anschluss daran wird eine für die vorliegende Arbeit gültige Definition festgelegt. Im zweiten Teil des Kapitels werden die Bestandteile eines Innovationssystems erläutert und darauf aufbauend die für eine Analyse von nationalen Innovationssystemen (NIS) relevanten Kriterien bestimmt und näher erklärt.

2.1 Theoretische Sichtweisen und Definition

Die wichtigste Quelle für das Wachstum und den Wohlstand einer Nation sind anerkanntermaßen der technologische Wandel und Innovationen.2 Diese werden als Neuerungen mit ökonomischer Bedeutsamkeit verstan-den und können verschiedener Natur sein. Innovationen im Sinne von Produkten sind neue bzw. verbesserte materielle Waren und immaterielle Dienstleistungen. Auch Kombinationen von bisher bestehenden Elementen können als neue Produkte angesehen werden (vgl. Edquist, 1997, S. 1). Auf Prozesse bezogen stellen Innovationen neue technologische oder organisa-torische Wege und Möglichkeiten zur Produktion von Waren und Dienst-leistungen dar (vgl. Edquist/Hommen, 2008, S. 8).

In Hinblick auf die Definition und Analyse von NIS stehen jedoch nicht die Innovationen als solche, sondern der Innovationsprozess im Mittelpunkt.

Im NIS wird dieser als evolutionär betrachtet und als ein vernetzter und interdependenter Prozess über die Zeit verstanden (vgl. Edquist, 2005, S. 185). Wie Edquist und Chaminade mit dem Ausspruch „Firms do not inno­vate in isolation [...].“ treffend formulieren, wird der Innovationsprozess von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst und findet in ständiger Inter-aktion mit der Umwelt, bspw. mit anderen Firmen oder Universitäten, statt. Im Fokus des NIS-Ansatzes stehen also die Funktionsweise des dem Innovationsprozess zugrunde liegenden Systems (Subsystem einer Volks-wirtschaft) und die relevanten Interaktionen zwischen den teilnehmenden Akteuren (Edquist/Chaminade, 2006, S. 109).

Auf den Ansatz der NIS finden sich in der internationalen wissenschaftli-chen Literatur verschiedene theoretische Sichtweisen (vgl. Giesecke, 2000). Ende der 1980er Jahre wurde der Begriff bzw. der Ansatz der „nati­onal systems of innovation“ in einer Veröffentlichung von Christopher Freeman erstmals verwendet (vgl. Freeman, 1987). Im Zentrum der For-schungsarbeit seiner Japan-Studie stand die länderspezifische Organisati­on von Subsystemen und deren Interaktionen. Er analysierte inwieweit die Interdependenzen von Forschung und Entwicklung und Produktion in Un-ternehmen sowie die Beziehungen zwischen Unternehmen und staatlichen Institutionen dazu beitragen, neue Technologien zu entwickeln (vgl. Giesecke, 2000, S. 136). Folglich beschreibt Freeman NIS als ein Netzwerk privater und öffentlicher Institutionen, deren Aktivitäten und Interaktio-nen neue Technologien initiieren, einführen und verbreiten (vgl. Freeman, 1987, S. 1).

Weitere wichtige Forschungsarbeiten für den NIS-Ansatz leisteten der Amerikaner Nelson (1993) und der Schwede Lundvall (1992) Ende der 1980er und zu Beginn der 1990er Jahre. Beide Autoren verfolgten jedoch unterschiedliche Untersuchungsansätze. Nelsons Analysen beziehen sich mehr auf den NIS-Ansatz im engeren Sinne, d.h. aus einer vorwiegend volkswirtschaftlichen Sichtweise.3 Sein Hauptaugenmerk legte er dabei auf empirische Fallstudien. Er untersuchte „die Trias von privater Indust-rie, Staat und Universitäten [sowie] ihre Bedeutung für die Generierung von Innovationen und neuen Technologien“ (Giesecke, 2000, S. 137). Lundvall hingegen verfolgte den NIS-Ansatz im weiteren Sinne.4 In seinen Untersuchungen bezieht er sich zwar auf die volkswirtschaftliche Ebene, erweitert den NIS-Ansatz Nelsons darüber hinaus aber um den Fokus auf organisationale Produzenten-Anwender-Beziehungen (vgl. Lundvall, 1992, S. 17). Die Studien Lundvalls sind folglich vorrangig vom „Paradigma des interaktiven Lernens zwischen verschiedenen, im Innovationsprozess in-volvierten Akteuren“ geprägt (Giesecke, 2000, S. 138). Nationale Innovati-onssysteme definieren zwar beide Autoren unter Bezugnahme der den In-novationsprozess beeinflussenden Faktoren, jedoch mit jeweils unter-schiedlichen Determinanten. Dies verdeutlicht, dass bis dato eine einheit-liche Bestimmung des NIS-Ansatzes fehlt.

Eine allgemeingültigere Definition von NIS nahm Edquist im Jahr 1997 vor, welche als Grundlage für die weiteren Ausführungen in der vorliegen-den Arbeit dienen soll. Ein nationales Innovationssystem umfasst dem-nach alle wichtigen ökonomischen, sozialen, politischen, organisationalen, institutionellen und anderweitigen Faktoren, welche die Entwicklung, Verbreitung und Nutzung von Innovationen beeinflussen (vgl. Edquist, 1997, S. 14). Edquist formulierte diese Definition bewusst aus einer sehr allgemeinen und umfassenden Sichtweise, da seiner Meinung nach keine potentiell wichtigen Einflussfaktoren a priori ausgeschlossen werden soll-ten.5

Abschließend ist anzumerken, dass der Ansatz „Nationales Innovations-system“ kein konsistentes und geschlossenes Theoriegebilde darstellt, son-dern vielmehr einen „multikausalen Erklärungsansatz, der seine Dynamik vor allem aus empirischen Befunden unterschiedlicher nationaler Ent-wicklungen und der damit zusammenhängenden Frage nach den Bestim-mungsgründen von Innovationsfähigkeit bezieht“ (Giesecke, 2000, S. 135).

2.2 Kriterien für die Analyse der nationalen Innovations-systeme

Zur Analyse von Innovationssystemen sollte geklärt werden, was unter dem Begriff „System“ zu verstehen ist. Ein System besteht aus Komponen-ten und Beziehungen zwischen diesen Komponenten. Diese beiden Haupt-bestandteile formen ein kohärentes Ganzes, welches andere Eigenschaften aufweist als die Bestandteile selbst (vgl. Edquist/Chaminade, 2006, S. 111). Darüber hinaus besitzt jedes System eine bestimmte Funktion. Das Ziel (bzw. die Hauptfunktion) eines NIS ist die Unterstützung von Innova-tionsprozessen, genauer gesagt der Entwicklung und Verbreitung von In-novationen (vgl. Edquist, 2005, S. 190).

Die wesentlichen Komponenten eines NIS sind Organisationen und Insti-tutionen (vgl. Edquist, 2005, S. 188). Die in dieser Arbeit verwendete Defi­nition dieser beiden Begriffe stützt sich auf die Arbeiten von Edquist und Johnson (1997). Organisationen sind demnach formale Strukturen, die einem expliziten Zweck dienen und bewusst geschaffen wurden (vgl. Ed-quist/Johnson, 1997, S. 47). Beispiele für wichtige Organisationen in NIS sind Unternehmen, Universitäten oder auch staatliche Einrichtungen und Agenturen. Institutionen werden entgegen dem gewöhnlichen Verständnis als verbreitete Gewohnheiten, Regeln, Routinen, etablierte Methoden, Normen oder Gesetze, welche die Beziehungen und Interaktionen zwi- excluded – and why. This is quite difficult since, at the present state of the art, we do not know the determinants of innovation processes systematically and in detail.“ (Edquist/Hommen, 2008, S. 6) schen Individuen und Gruppen regulieren, verstanden (vgl. Ed-quist/Johnson, 1997, S. 46). Als Schlüsselinstitutionen für ein NIS können demnach bspw. Steuerregelungen sowie Normen und Gesetze, welche die Beziehung zwischen Universitäten und Unternehmen beeinflussen und regeln, verstanden werden.

Wie bereits erwähnt, sind aber nicht nur die Komponenten eines Systems relevant, sondern ebenso die Beziehungen und Aktivitäten zwischen den teilnehmenden Akteuren. Erst die Aktivitäten der Komponenten innerhalb eines NIS beeinflussen den Innovationsprozess entscheidend und tragen zur Entwicklung und Nutzung von Innovationen bei (vgl. Ed-quist/Hommen, 2008, S. 7). Aus dieser Annahme heraus und basierend auf der zugrunde gelegten Definition von NIS formulierte Edquist ein aktivi-tätsbasiertes Rahmenkonzept zur Analyse von Innovationssystemen und identifiziert dabei Schlüsselaktivitäten in NIS (vgl. Edquist, 2005, S. 190 f.). Diese Aktivitäten, welche auch als Determinanten des nationalen In-novationsprozesses betrachtet werden können, bilden die Grundlage für die Kriterien zur Analyse von NIS (vgl. Edquist/Hommen, 2008, S. 7).

In Anlehnung an die von Edquist und Chaminade identifizierten Determi-nanten eines NIS, werden für die Analyse in Kapitel 3 sieben Untersu-chungskriterien (siehe Abbildung 1 folgende Seite) festgelegt und im Fol-genden erläutert.6

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Untersuchungskriterien zur Analyse von NIS in Anleh- nung an Edquist/Chaminade (2006, S. 114).

[Eigene Darstellung] 7

Forschung und Entwicklung

Aktivitäten im Bereich von Forschung und Entwicklung (F&E) sind von großer Bedeutung für NIS, da sie die Grundlage für eine Vielzahl von In-novationen bilden; vornehmlich im Ingenieurswesen, in der Medizin und den Naturwissenschaften. Traditionell werden in den meisten Ländern der Welt die Bemühungen und Ausgaben für F&E primär von Universitäten und öffentlichen Einrichtungen oder Instituten unternommen. In einigen, vorrangig wohlhabenden, Ländern (bspw. Japan, Schweden oder die USA) unternehmen jedoch mehr und mehr private Organisationen Aktivitäten im F&E-Bereich (vgl. Edquist/Chaminade, 2006, S. 119). Bei diesem Un-tersuchungskriterium werden alle wesentlichen Aspekte beleuchtet, wel-che mit den länderspezifischen Aktivitäten im Bereich F&E in Verbindung stehen.

Mögliche Untersuchungsaspekte:

- F&E-Ausgaben
- F&E-Institute
- F&E-Kooperationen
- Anzahl von Patentanmeldungen und wissenschaftlichen Veröffent-lichungen

Kompetenzaufbau bei Arbeitskräften

Das Aneignen, Schaffen und Nutzen von Wissen ist ein wesentlicher As-pekt des Kompetenzaufbaus von Personen und Organisationen. Der in die-sem Untersuchungskriterium betrachtete Kompetenzaufbau bezieht sich sowohl auf die aktuellen als auch auf die zukünftigen Arbeitskräfte in Or-ganisationen, da diese eine wichtige Basis für den Innovationsprozess dar-stellen (vgl. Edquist/Chaminade, 2006, S. 120). Gegenstand der Betrach-tungen sind die Aus- und Weiterbildung durch das nationale Bildungswe-sen (insbesondere Hochschulwesen) sowie relevante Entwicklungen in der Bildungspolitik und auf dem Arbeitsmarkt.

Mögliche Untersuchungsaspekte:

- Ausgaben für das Bildungswesen
- Entwicklungen im tertiären Bildungsbereich und auf dem Arbeits-markt8
- Nationale oder regionale Bildungspolitik
- Beteiligung an beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen

Schaffung von Nachfrage

Ein weiteres wesentliches Element zur Innovationsförderung ist das so genannte „Public Procurement“. Mit Hilfe öffentlicher Auftragsvergabe durch den Staat können neue Märkte für neue Produkte geschaffen und somit Innovationsprozesse unterstützt werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Festlegung und Etablierung von Qualitätsstandards für die Ent-wicklung neuer Produkte durch eine nationale Regierung, zum Beispiel in Bereichen wie dem Gesundheits-, Sicherheits- oder Umweltwesen. Denn zunehmende (Qualitäts-)Anforderungen fördern die kontinuierliche Ver-besserung und Weiterentwicklung von Produkten und unterstützen damit den Innovationsprozess in den betreffenden Sektoren (vgl. Ed-quist/Chaminade, 2006, S. 121f.). Inwieweit diese Mafßnahmen in den je-weiligen Nationen genutzt bzw. eingesetzt werden, soll unter diesem Kri-terium geprüft werden.

Mögliche Untersuchungsaspekte:

- Staatliche Nachfrage von innovativen Produkten und Dienstleis-tungen

Festlegung von Qualitätsstandards

Neugründung/Weiterentwicklung von Unternehmen

Auch die Unterstützung von privaten Organisationen, welche als Schlüs-selkomponenten eines NIS angesehen werden, ist wichtig für die Innovati-onsfähigkeit eines Landes. Besonders im Blickpunkt stehen dabei die För-derung und Unterstützung des Unternehmertums. Die Gründung und der anschliefßende Fortbestand von neuen Firmen sind von grofßer Bedeutung, denn gerade neue Unternehmen werden als „sozioökonomische Innovati-onsträger“ angesehen und zeichnen sich durch neuartige Ideen, Produkte und Prozesse aus (vgl. Edquist/Chaminade, 2006, S. 122).

Mögliche Untersuchungsaspekte:

- Anzahl von Firmenneugründungen und deren Fortbestand
- Ausgründungen aus bestehenden Organisationen

Institutionelle Bedingungen

Neben den bereits thematisierten Organisationen sind die Institutionen die zweite Schlüsselkomponente eines NIS.9 Sie können innovativen Fir-men als Anreiz dienen, sich aber auch hinderlich auf den Innovationspro-zess auswirken. Die Dynamik eines Innovationssystems wird demnach entscheidend durch Ab- bzw. Neuschaffung oder Veränderung von Institu-tionen beeinflusst. Gegenstand dieses Untersuchungskriteriums sind folg-lich relevante institutionelle Bedingungen bzw. Veränderungen mit Bezug auf die nationalen Innovationsprozesse (vgl. Edquist/Chaminade, 2006, S. 123f.). Darunter sind bspw. Urheberrechte, innovationsfördernde Steuer-gesetze oder auch historisch geprägte Normen und Routinen zu verstehen.

Mögliche Untersuchungsaspekte:

- Förderung von Innovationen durch die Gesetzgebung (bspw. Steu-ererleichterungen oder Förderung des Wettbewerbs)
- Rechte und Auflagen für Universitäten (bspw. Kooperationsab-kommen oder Erfolgsbeteiligungen)

Kooperationen und Kollaborationen

In Innovationsprozessen spielen auch die Beziehungen und Aktivitäten zwischen den teilnehmenden Akteuren eine große Rolle.10 Von Interesse für dieses Untersuchungskriterium sind daher die relevanten Beziehun-gen, Netzwerke und Kooperationen, welche zwischen einzelnen Firmen und/oder anderen Organisationen bestehen und infolge eines interaktiven Lernprozesses und Wissensaustauschs Auswirkungen auf Innovationspro-zesse haben (vgl. Edquist/ Chaminade, 2006, S. 123).

Mögliche Untersuchungsaspekte:

- Nationale oder internationale Kooperationen und Kollaborationen zwischen Organisationen

Programme und Regelungen zur Förderung von Kooperationen

Unterstützung innovativer Unternehmen

Inhalt dieses Untersuchungskriteriums sind Dienstleistungen und Hilfe-stellungen für innovative Organisationen. Dabei kann es sich um fachli-che, administrative oder finanzielle Unterstützung handeln (vgl. Edquist/ Chaminade, 2006, S. 124f.). Eine große Rolle dabei können bspw. so ge-nannte „Science Parks“ und „Competence Centres“ spielen, für welche in der vorliegenden Arbeit der Oberbegriff „Wissenszentren“ verwendet wird. Die zentrale Idee der Wissenszentren ist die Verlinkung zwischen wirt-schaftlicher Unternehmerschaft und der akademischen Forschung, um auf diese Weise den Austausch von Wissen oder Technologien zu stimulieren (vgl. Löfsten/Lindelöf, 2002, S. 862). Sie fungieren oft als so genannte Inkubatoren: „The incubator is an organisation – private or public – which provides resources that enhance the founding of new small businesses, and are assumed [...] to support corporate spin-offs, such as new technology-based firms” (Löfsten/Lin-delöf, 2002, S. 862).

Mögliche Untersuchungsaspekte:

- Bereitstellung von Risikokapital
- Bereitstellung von Beratungsdienstleistungen
- Bereitstellung/Einrichtung von Wissenszentren (z.B. Science-Parks, Competence Centres etc.)

3 Analyse und Vergleich von nationalen Innovationssyste- men Skandinaviens

Gegenstand dieses Kapitels ist es, die NIS der ausgewählten skandinavi-schen Nationen Schweden, Norwegen und Island anhand der beschriebe-nen Untersuchungskriterien zu analysieren.11 Diese Analyse soll eine mög-lichst aktuelle Beschreibung der genannten Determinanten von nationalen Innovationssystemen liefern. Aufgrund der unterschiedlichen Verfügbar-keit und Aktualität von Literaturquellen und zur Gewährleistung eines möglichst validen Vergleichs der Nationen konzentriert sich die Analyse hauptsächlich auf den Zeitraum bis Ende des Jahres 2007. Im Anschluss an die Analyse der Kriterien soll eine kurze Zusammenfassung und unter Bezugnahme auf die nationalen Innovationsleistungen eine Bewertung des jeweiligen NIS vorgenommen werden. Im Schlussteil dieses Kapitels (Ab-schnitt 3.4) werden die NIS der benannten Länder anhand der untersuch-ten Kriterien miteinander verglichen.

3.1 Das nationale Innovationssystem Schwedens

Das Königreich Schweden ist eine parlamentarisch-demokratische Monar-chie und mit circa 9,1 Millionen (Mio.) Bürgern die bevölkerungsreichste Nation Skandinaviens (vgl. OECD, 2008a, S. 7). Schweden ist Mitglied vieler international bedeutender Staatenvereinigungen, u.a. der Europäi-schen Union (EU) und OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development).

Aus historischer Sichtweise wurde die Entwicklung des NIS Schwedens wesentlich durch das Vorkommen natürlicher Ressourcen geprägt. Sie bil- deten die Grundlage für den Export veredelter Rohstoffe (vgl. Bitard et al., 2008, S. 238). Im Zuge der Industrialisierung traten im 19. Jahrhundert in Verbindung mit diesen Exporten immer stärker multinationale Firmen aus der Maschinenbauindustrie in den Blickpunkt. Diese entwickelten hochspezialisierte Technologien zur Rohstoffverarbeitung und brachten Ende des 19. Jahrhunderts bedeutende Innovationen im Maschinenbau hervor (vgl. Edquist/Lundvall, 1993, S. 271f. und Bitard et al., 2008, S. 238f.).12 Auch eine Vielzahl der Produktinnovationen des 20. Jahrhunderts steht in engem Zusammenhang mit den technikbasierten Firmen im Ma-schinenbau. Dagegen waren jedoch die wissensintensiven Wirtschaftsbe-reiche, d.h. so genannte „high-technology“ und „R&D-intensive production sectors“, bis Anfang der 1990er Jahre nur geringfügig entwickelt (vgl. Bi-tard et al., 2008, S. 239). Diesem Umstand und dem damit verbundenen schwachen Wirtschaftswachstum versuchte man u.a. mit dem Beitritt zur EU im Jahr 1995 entgegenzuwirken. Tatsächlich nahm der wissensinten-sive Dienstleistungssektor dadurch an Bedeutung und in der Anzahl der Beschäftigten zu. Ebenso wurden die Entwicklung und der Export von Spitzentechnologien, bspw. in den Bereichen Telekommunikation oder Pharmazie, gefördert und mit Erfolg ausgebaut. Im Bereich der so genann-ten „high-technology exporter“ nimmt Schweden heute international eine bedeutende Rolle ein (vgl. Bitard et al., 2008, S. 239f.).

Die Ausgestaltung des NIS Schwedens wird im Folgenden anhand der be-schriebenen Determinanten für NIS näher beschrieben.

3.1.1 Analyse des nationalen Innovationssystems Schwedens

Forschung und Entwicklung

Die schwedischen Investitionen im F&E-Bereich wurden während der letz-ten zwei Jahrzehnte (mit Ausnahme der späten 1980er Jahre) beständig erhöht (siehe Abbildung 2). Besonders in den 1990er Jahren nahmen die F&E-Ausgaben konstant zu und erreichten im Jahr 2001 mit Investitionen in Höhe von 4,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) ihren Höhe-punkt (vgl. Marklund et al., 2004, S. 43). In den folgenden Jahren verrin-gerten sich die Ausgaben für F&E wieder und betrugen im Jahr 2006 ca. 11,5 Mrd. (Milliarden) Euro und damit 3,73 Prozent des BIP (vgl. OECD, 2008a, S. 39). Trotz dieses Rückgangs von 0,57 Prozent innerhalb von fünf Jahren nimmt Schweden unter den OECD-Staaten derzeit eine führende Position im Bereich der Investitionen für Forschung und Entwicklung ein.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: F&E-Ausgaben der skandinavischen Länder von 1981-2005, gemessen als Anteil am BIP (NIFU STEP, 2007, S. 2)

Der gröfßte Teil getätigter F&E-Investitionen in Schweden wird von der Wirtschaft vorgenommen (vgl. OECD, 2008b, S. 154). Mit 74,9 Prozent der gesamten F&E-Investitionen und 2,79 Prozent gemessen am BIP liegen die Ausgaben des Wirtschaftssektors weit über dem OECD-Durchschnitts-wert von 1,56 Prozent (gemessen am BIP).13 Auch die Ausgaben für F&E im Tertiärbereich des schwedischen Bildungswesens können als hoch an-gesehen werden. Hier werden mit 0,76 Prozent gemessen am BIP mehr Ausgaben als in allen anderen OECD-Staaten getätigt (vgl. OECD, 2008a, S. 41). Diese Dominanz der Universitäten im öffentlichen F&E-Bereich ist der historisch bedingten Schwächung (staatlicher) aufßeruniversitärer For-schungsinstitute (AUFI) geschuldet. Ende der 1970er Jahre wurde den schwedischen Universitäten per Regierungsbeschluss die Funktion „re­search institutes for the whole society“ zugeordnet und somit der Einfluss der AUFI auf den F&E-Bereich deutlich abgeschwächt (vgl. Arnold et al., 2007, S. 15). Für die heutige Forschung in Schweden sind diese nur von geringer Bedeutung (vgl. Marklund et al., 2004, S. 34 und Norgren et al., 2007, S. 43).

Mit den vergleichsweise hohen Investitionen im F&E-Bereich geht ein ho-her Beschäftigungsgrad in der Forschung einher. Mit 12,6 Forschern pro 1.000 Beschäftige (im Jahr 2005) liegt Schweden international auf dem dritten Rang. Nur die nordischen Nationen Finnland und Island haben einen höheren Beschäftigungsgrad in diesem Bereich (vgl. OECD, 2008a, S. 40f.). Wie auch bei den Investitionen dominiert der Wirtschaftsektor die Beschäftigungszahlen wissenschaftlicher Angestellter. Allein 68 Prozent der schwedischen Forscher arbeiteten 2005 in der Wirtschaft (vgl. OECD, 2008b, S. 154). Darüber hinaus ist zu erwähnen, dass der in anderen Be-reichen traditionell hohe Anteil von beschäftigten Frauen auch in der Wis-senschaft zu erkennen ist (vgl. Marklund et al., 2004, S. 28f.). Mit ca. 36 Prozent Frauen in der Forschung markierte Schweden international ver-glichen, bspw. zu Deutschland mit 21 Prozent, eine vergleichsweise hohe Frauenquote (vgl. OECD, 2008c, S. 28).

Eine Möglichkeit, den wissenschaftlichen Ertrag der Investitionen im F&E-Bereich zu messen, ist die Anzahl wissenschaftlicher Veröffentli-chungen. Diese stiegen gleichsam mit den getätigten Investitionen seit den 1990er Jahren konstant an und konnten im Jahr 2005 mit 1.109 Artikeln pro Mio. Einwohner beziffert werden.14 Schweden stellte damit im Jahr 2005 insgesamt 1,4 Prozent aller wissenschaftlichen Publikationen welt-weit und ist gemessen an der Bevölkerungszahl eine der führenden Natio-nen in diesem Bereich (vgl. ebd., S. 45, Figure 1.30). Besonders bei Publi-kationen in den Bereichen Ingenieurswesen, Naturwissenschaften und Medizin gehört Schweden zu den weltweit tonangebenden Nationen (vgl. Marklund et al., 2004, S. 28f.). Darüber hinaus wird der wissenschaftli-chen Arbeit Schwedens im internationalen Vergleich eine hohe Qualität zugesprochen (vgl. Sandström/Norgren, 2003, S. 18). Gemessen an der Zi-tierhäufigkeit wissenschaftlicher Artikel – d.h. die Erwähnung von bzw. die Referenz auf schwedische Publikationen in anderen wissenschaftlichen Veröffentlichungen – belegte Schweden im Jahr 2003 weltweit den vierten Rang (vgl. OECD, 2008b, S. 154). Das eindeutig stärkste Forschungsgebiet der wissenschaftlichen Forschungsarbeit in Schweden ist die Biomedizin und die damit in Bezug stehenden Bereiche des Gesundheitswesens, der Pharmazie und der Biowissenschaften (vgl. Bitard et al., 2008, S. 244).

Eine weitere Möglichkeit zur Bemessung des Outputs der F&E sind die Aktivitäten im Bereich der Patentierung. Zwar sind schwedische Patent-anmeldungen in den letzten Jahren leicht rückläufig, die Anzahl triadi-scher Patente ist dennoch als sehr hoch und im Vergleich der OECD-Staaten als führend einzustufen.15 Circa ein Drittel der insgesamt 2.441 schwedischen Patenanmeldungen im Jahr 2005 (davon 732 triadisch) sind dabei der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) zuzuord-nen (vgl. OECD, 2008a, S. 43). Auch im Bereich der Maschinen- und Pro-zessindustrie sind intensive Patentierungsaktivitäten zu verzeichnen (vgl. Bitard et al., 2008, S. 244). Dabei spiegelt sich die Dominanz des Wirt-schaftssektors bei den F&E-Investitionen auch bei den Patentanmeldun-gen wider: Die Patentierungsaktivitäten in Schweden werden fast aus-schliefßlich durch die Wirtschaft getrieben. Hochschulen und AUFI neh-men dagegen nahezu keine Patentierungen vor (vgl. OECD, 2008e, S. 24f.).

Bezüglich der Kooperationen im F&E-Bereich ist zu sagen, dass Schweden in Wirtschaft und Wissenschaft über ein gutes, internationales Netzwerk verfügt. Beispielhaft ist hier die Teilnahme am Rahmenforschungspro-gramm der EU zu nennen.16 Mit Hilfe dieses Programms werden unter anderem die Zusammenarbeit und „die Intensivierung der grenzüber-schreitenden Verbindungen zwischen den Bereichen Industrie und For-schung“ gefördert (Europäische Union, 2007).

Abschliefßend ist festzuhalten, dass Schwedens Aktivitäten im Bereich F&E sehr intensiv und erfolgreich sind. Dies gilt sowohl in Bezug auf die getätigten Ausgaben als auch in Hinblick auf den innovativen Output der Forschungsaktivitäten. Zudem ist die schwedische Forschung und Ent-wicklung sehr stark von der Dominanz des Wirtschaftssektors geprägt. Hauptsächlich Grofßkonzerne und Unternehmen im Dienstleistungssektor gelten als innovativ und aktiv im Bereich der F&E (vgl. Bitard et al., 2008, S. 245).

[...]


1 In der englischsprachigen Literatur wird gleichbedeutend dafür entweder der Begriff „national system of innovation“ (vgl. bspw. Lundvall, 1992 und Edquist, 1997) oder „national innovation system“ verwendet (vgl. Nelson, 1993).

2 „Der fundamentale Antrieb, der die kapitalistische Maschine in Bewegung setzt und hält, kommt von neuen Konsumgütern, den neuen Produktions- oder Trans-portmethoden, den neuen Märkten, den neuen Formen der industriellen Orga­nisation, welche die kapitalistische Unternehmung schafft.“ (Schumpeter, 1993, S. 137)

3 Nelson definiert NIS mit dem folgenden Ausdruck: „[. .] a set of institutions whose interactions determine the innovative performance [. .] of national firms.“ (Nelson, 1993, S. 4).

4 Lundvalls Definition von NIS kann mit dem folgenden Ausdruck beschrieben werden: „[. .] a system of innovation is constituted by elements and relation­ships which interact in the production, diffusion and use of new, and economi­cally useful, knowledge.“ (Lundvall, 1992, S. 2).

5 „If an SI [system of innovation] definition does not include all factors that influ­ence innovation processes, one has to decide which potential factors should be

6 In der ursprünglichen Darstellung von Schlüsselaktivitäten in NIS identifizierte Edquist zehn Determinanten (vgl. Edquist, 2005, S. 190f.). Später wurden die ursprünglichen Aktivitäten drei und vier zusammengefasst und somit die An-zahl der 'key activities' auf neun revidiert (vgl. Edquist/ Hommen, 2006, S. 18). Zusätzlich wurden in der vorliegenden Arbeit die ursprünglichen Aktivitäten acht, neun und zehn zusammengefasst und bilden gemeinsam das Untersu-chungskriterium sieben (siehe Abbildung 1 folgende Seite).

7 Die Reihenfolge der benannten Untersuchungskriterien stellt keine Prioritäts-abstufung dar.

8 Der Tertiärbereich bzw. der höhere Bildungsbereich eines nationalen Bil-dungswesens umfasst die Aktivitäten und Abschlüsse des gesamten Hoch-schulwesens.

9 Das Verständnis von „Institutionen” in diesem Kriterium folgt der auf Seite 6f. beschriebenen Definition.

10 „This is based on the understanding that firms normally do not innovate in isolation, but interact with other organisations through complex relations [...].“ (Edquist/Chaminade, 2006, S. 123)

11 Aufgrund der Verzahnung der beschriebenen Determinanten kann es bei der Analyse zu thematischen Überschneidungen kommen bzw. werden bestimmte Inhalte teilweise anderen Untersuchungskriterien zugeordnet als zuvor er-wähnt.

12 Beispielhaft ist hier die schwedische Firma Alfa Laval Corporate AB zu nen-nen (vgl. Edquist/Lundvall, 1993, S. 271)

13 Die F&E-Investitionen aus der Wirtschaft werden hauptsächlich im Bereich der „High-Tech and Medium-High-Tech“-Industrie vorgenommen; insgesamt fast 70 Prozent der Gesamtausgaben des Wirtschaftsektors (OECD, 2008a, S. 41).

14 Nur die Schweiz konnte in diesem Jahr eine bessere Quote aufweisen (vgl. OECD, 2008b, S. 154).

15 Triadische Patente sind Patentanmeldungen, welche für ein und dieselbe Er-findung gelten und beim European Patent Office (EPO), beim United States Patent and Trademark Office (USPTO) sowie beim Japanischen Patentamt angemeldet wurden (vgl. OECD, 2008b, S. 43).

16 Das derzeit laufende EU-Rahmenforschungsprogramm (EU Framework Pro­gramme on Research and Technological development) ist das siebte dieser Art, steht unter dem Motto „Building the Europe of Knowledge“ und gilt für den Zeitraum von 2007 bis 2013 (vgl. Europäische Union, 2007).

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Details

Titel
Analyse und Vergleich von nationalen Innovationssystemen Skandinaviens
Untertitel
Schweden, Norwegen und Island
Hochschule
Universität Leipzig  (Professur für Innovationsmanagement und Innovationsökonomik)
Note
1,3
Autor
Jahr
2009
Seiten
98
Katalognummer
V136653
ISBN (eBook)
9783640436866
ISBN (Buch)
9783640436781
Dateigröße
1276 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Innovationssystem, Schweden, Norwegen, Island, National system of innovation, National Innovation System, Analyse, Vergleich, Skandinavien, Nationales Innovationssystem, Innovationsökonomik, Volkswirtschaft
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Christoph Korzenek (Autor), 2009, Analyse und Vergleich von nationalen Innovationssystemen Skandinaviens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/136653

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