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Bewertung von didaktischen Methoden in der Schulinformatik

Titre: Bewertung von didaktischen Methoden in der Schulinformatik

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2008 , 37 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Christoph Korzenek (Auteur)

Didactique - Informatique
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Das konkrete Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Gütekriterien didaktischer Methoden in der Schulinformatik aufzuzeigen und die Möglichkeiten zur deren Messung darzustellen. Die dazu notwendigen und denkbaren Verfahren einer kriteriengeleiteten Evaluation didaktischer Methoden sollen jeweils unter der Bezug auf eine konkrete Unterrichtsmethode für die Vermittlung eines bestimmten Lerninhaltes in der Schulinformatik vorgestellt werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Motivation

1.2 Aufgabenstellung und Vorgehensweise

2 Bewertung von didaktischen Methoden

2.1 Unterrichtsevaluation – Wozu?

2.2 Gütekriterien für die Evaluation didaktischer Methoden

2.2.1 Kompetenzentwicklung

2.2.2 Motivation

2.2.3 Angemessenheit

2.3 Klassifikation von Evaluationsverfahren zur Messung didaktischer Gütekriterien

2.3.1 Kognitive Leistungstests

2.3.2 Verhaltensbeobachtung

2.3.3 Verhaltensbeschreibung

3 Evaluation didaktischer Methoden der Schulinformatik

3.1 Lerninhalte und eine dazu geeignete didaktische Methode

3.1.1 Lernziele und -inhalte

3.1.2 Didaktische Methode zur Realisierung der Lernziele

3.2 Evaluationsmöglichkeiten der vorgestellten didaktischen Methode

3.2.1 Allgemeine Überlegungen zum Evaluationsdesign

3.2.2 Evaluation des Gütekriteriums Motivation

3.2.3 Evaluation des Gütekriteriums Kompetenzentwicklung

3.2.4 Evaluation des Gütekriteriums Angemessenheit

3.2.5 Kritische Anmerkungen

4 Fazit

5 Literatur

5.1 Bücher / Journals / Paper

5.2 Webdokumente

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, kriteriengeleitete Evaluationsmöglichkeiten für didaktische Methoden im Fach Informatik zu erarbeiten, um die Qualität von Unterrichtsprozessen systematisch zu bewerten und zu verbessern. Die Forschungsfrage konzentriert sich dabei darauf, wie sich spezifische Gütekriterien für den Informatikunterricht definieren lassen und mit welchen empirischen Verfahren diese in der Schulpraxis messbar gemacht werden können.

  • Grundlagen und Funktionen der Unterrichtsevaluation
  • Identifikation zentraler Gütekriterien: Kompetenzentwicklung, Motivation und Angemessenheit
  • Methoden der Datenerhebung wie Kognitive Leistungstests, Verhaltensbeobachtung und Verhaltensbeschreibung
  • Praktische Anwendung der Konzepte am Beispiel des "Objektspiels" zur Vermittlung objektorientierter Modellierung

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Didaktische Methode zur Realisierung der Lernziele

Als Mittel zur Einführung in die Inhalte der objektorientierte Modellierung schlägt Diethelm [Die07] den Einsatz eines Objektspiels vor. Dieses fungiert als ein Teil einer von ihr entwickelten Unterrichtskonzeption, welche einen handlungsorientierten Unterrichtsansatz verfolgt. Das Objektspiel dient dabei zur Veranschaulichung des Zusammenspiels von Objekten und trägt dazu bei, den Lernenden „ein wachsendes Gefühl für die Objekte zu vermitteln“ [ebd., S. 59]. Die angestrebte prozessbezogene Kompetenz „Modellieren und Implementieren“, formuliert durch die Gesellschaft für Informatik (siehe Abbildung 2), kann so gefördert werden. Für die Schüler liegt das Hauptproblem der Objektorientierung meist darin, dass sie „den Unterrichtsgegenstand aus einer anderen Perspektive betrachten müssen, um Lösungsstrategien oder ein Modell zu entwickeln“ [DG05, S. 149]. Es fällt ihnen dabei schwer, Möglichkeiten und Restriktionen des Rechners abzuschätzen und die nötigen Programmierschritte zur Problemlösung durchzuführen [ebd., S. 149].

Das Objektspiel, ausgehend von Ansätzen nach Bergin [Ber00], hat daher zum Ziel, die Modellierung von Methoden eines Objektes zu erleichtern [Die07, S. 85]. Es unterstützt die oben genannten Lernziele (3) und (4) und die Vermittlung der im Lehrplan thematisierten „Kommunikation zwischen Objekten durch Aufruf von Methoden“ [Sta04]. Konkret gesprochen soll mit Hilfe des Objektspiels der Perspektivwechsel, welcher bei der Umsetzung von Problemstellungen in ein Programm ausgehend von Objektdiagrammen notwendig ist, unterstützt werden [DG05, S.149]. Auf Seiten der Schüler soll so die mentale Vorstellung bzw. das mentale Modell der Arbeitsweise von Objekten gefördert werden und ein Überblick darüber entstehen, was Objektorientierung ausmacht [ebd., S. 158]. Durch die Verwendung dieser Methode wird zusätzlich Hilfe bei der Analyse und Dekonstruktion eines bestehenden und bei der Konstruktion eines neuen Systems (als Lösung für ein Problem) geleistet [ebd., S. 150].

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung der Informatikbildung in einer technologiegeprägten Gesellschaft und begründet die Notwendigkeit einer evidenzbasierten Qualitätsverbesserung im Schulunterricht.

2 Bewertung von didaktischen Methoden: Dieses Kapitel definiert Evaluationsbegriffe und leitet aus dem QAIT-Modell die drei zentralen Gütekriterien Kompetenzentwicklung, Motivation und Angemessenheit ab sowie deren Erhebungsmethoden.

3 Evaluation didaktischer Methoden der Schulinformatik: Im Hauptteil wird das "Objektspiel" als konkrete didaktische Methode für die Schulinformatik eingeführt und anhand der zuvor definierten Gütekriterien exemplarisch auf ihre Evaluierbarkeit geprüft.

4 Fazit: Das Fazit fasst die theoretischen Ergebnisse zusammen, betont die Notwendigkeit weiterer Forschung in der Schuldidaktik der Informatik und plädiert für eine Etablierung von Evaluation als stetigen Prozess im Lehralltag.

5 Literatur: Das Literaturverzeichnis listet sämtliche verwendeten Quellen, unterteilt in Fachpublikationen und Webdokumente, auf.

Schlüsselwörter

Schulinformatik, Unterrichtsevaluation, Didaktische Methoden, Kompetenzentwicklung, Motivation, Angemessenheit, Objektorientierung, Objektspiel, QAIT-Ansatz, Unterrichtsqualität, Leistungsdiagnose, Kognitive Leistungstests, Verhaltensbeobachtung, Schulentwicklung, Bildungsstandards.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der systematischen Bewertung von Unterrichtsmethoden im Fach Schulinformatik, um die Qualität der Lehre messbar zu machen und kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Gütekriterien für den Unterricht, verschiedene Evaluationsdesigns sowie die Anwendung dieser Methoden auf ein konkretes Beispiel aus dem Informatikunterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, Gütekriterien für didaktische Methoden in der Schulinformatik zu identifizieren und die methodischen Möglichkeiten ihrer empirischen Evaluation in der Schulpraxis darzustellen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden zur Evaluation verwendet?

Es werden verschiedene Verfahren wie kognitive Leistungstests, Verhaltensbeobachtungen (z.B. das Münchner Aufmerksamkeitsinventar) und Verhaltensbeschreibungen durch Interviews oder Fragebögen, wie etwa der PANAS-Fragebogen, analysiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil steht das "Objektspiel" im Fokus, eine handlungsorientierte Unterrichtsmethode für die objektorientierte Modellierung, deren Evaluation anhand der gewählten Gütekriterien detailliert durchgespielt wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Unterrichtsevaluation, Kompetenzentwicklung, das Objektspiel im Informatikunterricht, Gütekriterien, Motivation und die Qualitätssicherung in der informatischen Bildung.

Warum ist das "Objektspiel" als Beispiel gewählt worden?

Es dient als praxisnahes Beispiel für eine handlungsorientierte Methode, die den für Schüler oft schwierigen Perspektivwechsel in der objektorientierten Modellierung erleichtert und durch direkte Interaktion begreifbar macht.

Welche Rolle spielt die Technik bei der Evaluation?

Techniken wie Videoanalysen oder mobile Datenerfassungsgeräte (PDAs) werden als Instrumente diskutiert, um Unterrichtsprozesse präzise zu erfassen, wobei jedoch auch praktische Herausforderungen wie der Zeitaufwand oder mögliche Stressfaktoren für die Schüler beleuchtet werden.

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Résumé des informations

Titre
Bewertung von didaktischen Methoden in der Schulinformatik
Université
University of Leipzig  (Institut für Informatik)
Cours
Didaktik der Informatik
Note
1,0
Auteur
Christoph Korzenek (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
37
N° de catalogue
V136656
ISBN (ebook)
9783640451029
ISBN (Livre)
9783640451111
Langue
allemand
mots-clé
Didaktik der Informatik didaktische Methode Schulinformatik Informatik Infortmatikunterricht Unterricht Evaluation Bewertung
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Citation du texte
Christoph Korzenek (Auteur), 2008, Bewertung von didaktischen Methoden in der Schulinformatik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/136656
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Extrait de  37  pages
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