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Widerstand im Nationalsozialismus unterrichten

Das Beispiel des 20. Juli

Titel: Widerstand im Nationalsozialismus unterrichten

Seminararbeit , 2009 , 16 Seiten , Note: 3.0

Autor:in: Robert Pilgrim (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Hauptteil der vorliegenden Hausarbeit zum Thema Widerstand im Nationalsozialismus unterrichten ist in drei Oberkapitel gegliedert. So sollen zunächst einige theoretische Grundlagen der Geschichtsdidaktik, nämlich wesentliche Lerngegenstände und Elemente des Geschichtsunterrichts, sowie der handlungsorientierte Unterrichtsansatz dargestellt werden. Dabei sollen die Eignung des Themas zur Vermittlung der Lerngegenstände, sowie die Eignung zur Verwendbarkeit der handlungsorientierten Methode geprüft werden.
Daraufhin wird das Beispiel anhand dessen der Widerstand im Nationalsozialismus unterrichtet werden soll, der 20. Juli 1944, kurz skizziert.
Im nächsten Kapitel soll eine Unterrichtsreihe zum Thema vorgestellt werden, welche dann im Fazit bewertet werden soll.
Die Wahl des 20. Juli 1944 als Beispiel für Geschichtsunterricht über Widerstand im Nationalsozialismus ergab sich zum einen aus aktuellen Anlässen (baldiges 65. Jubiläum, erneute Versuche der filmischen Darstellung), sowie aus den Tatsachen, dass das Wesen und die Bedeutung des Widerstandes im Dritten Reich zunehmend aus dem öffentlichen Bewusstsein entschwinden, dass „die Vorgeschichte, die unterschiedlichen Kräfte, Motive, Hemmnisse und Bestrebungen, die in das Attentat Stauffenbergs einmündeten“ weithin unbekannt sind und das die Existenz und das Agieren des Widerstandes einen Beitrag dazu geleistet hat, dass Deutschland „die Rückkehr in die Welt geebnet wurde“ .

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Geschichtsunterricht

2.1 Lerngegenstände des Geschichtsunterrichts

2.1.1 Geschichtsbewusstsein

2.1.2 Historische Identität

2.1.3 Empathie

2.2 Elemente des Geschichtsunterrichts

2.2.1 Multiperspektivität

2.2.2 Kontroversität

2.2.3 Pluralität

2.3 Handlungsorientierter Geschichtsunterricht

3. Der 20. Juli 1944

4. Unterrichtsreihe

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie das Thema „Widerstand im Nationalsozialismus“ – beispielhaft anhand des Attentats vom 20. Juli 1944 – handlungsorientiert im Geschichtsunterricht der gymnasialen Oberstufe vermittelt werden kann, um gleichzeitig geschichtsdidaktische Lerngegenstände wie Empathie und historisches Bewusstsein zu fördern.

  • Theoretische Grundlagen der Geschichtsdidaktik
  • Elemente des Geschichtsunterrichts (Multiperspektivität, Kontroversität)
  • Konzeption eines handlungsorientierten Unterrichtsansatzes
  • Historischer Hintergrund des 20. Juli 1944
  • Entwurf einer beispielhaften Unterrichtsreihe für die Oberstufe

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Der Hauptteil der vorliegenden Hausarbeit zum Thema Widerstand im Nationalsozialismus unterrichten ist in drei Oberkapitel gegliedert. So sollen zunächst einige theoretische Grundlagen der Geschichtsdidaktik, nämlich wesentliche Lerngegenstände und Elemente des Geschichtsunterrichts, sowie der handlungsorientierte Unterrichtsansatz dargestellt werden. Dabei sollen die Eignung des Themas zur Vermittlung der Lerngegenstände, sowie die Eignung zur Verwendbarkeit der handlungsorientierten Methode geprüft werden.

Daraufhin wird das Beispiel anhand dessen der Widerstand im Nationalsozialismus unterrichtet werden soll, der 20. Juli 1944, kurz skizziert. Im nächsten Kapitel soll eine Unterrichtsreihe zum Thema vorgestellt werden, welche dann im Fazit bewertet werden soll.

Die Wahl des 20. Juli 1944 als Beispiel für Geschichtsunterricht über Widerstand im Nationalsozialismus ergab sich zum einen aus aktuellen Anlässen (baldiges 65. Jubiläum, erneute Versuche der filmischen Darstellung), sowie aus den Tatsachen, dass das Wesen und die Bedeutung des Widerstandes im Dritten Reich zunehmend aus dem öffentlichen Bewusstsein entschwinden, dass „die Vorgeschichte, die unterschiedlichen Kräfte, Motive, Hemmnisse und Bestrebungen, die in das Attentat Stauffenbergs einmündeten“ weithin unbekannt sind und das die Existenz und das Agieren des Widerstandes einen Beitrag dazu geleistet hat, dass Deutschland „die Rückkehr in die Welt geebnet wurde“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel legt den Aufbau der Arbeit dar und begründet die Wahl des 20. Juli 1944 als didaktisches Fallbeispiel für den Geschichtsunterricht.

2. Der Geschichtsunterricht: Hier werden geschichtsdidaktische Grundlagen wie Geschichtsbewusstsein, Identitätsbildung und Empathie sowie methodische Prinzipien wie Multiperspektivität und Handlungsorientierung erläutert.

3. Der 20. Juli 1944: Dieser Abschnitt bietet einen kompakten historischen Abriss über die verschiedenen Widerstandsgruppen und den Verlauf des Attentatsversuchs von Claus Schenk Graf von Stauffenberg.

4. Unterrichtsreihe: Hier wird ein konkretes Konzept für einen Leistungskurs der 12. Jahrgangsstufe vorgestellt, das einen Besuch der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und ein Schülerprojekt beinhaltet.

5. Fazit: Das Fazit bekräftigt die Eignung des Themas für den Geschichtsunterricht zur Förderung der kritischen Reflexionsfähigkeit und Selbstständigkeit der Schüler.

Schlüsselwörter

Widerstand im Nationalsozialismus, 20. Juli 1944, Geschichtsdidaktik, Geschichtsbewusstsein, Historische Identität, Handlungsorientierter Unterricht, Projektunterricht, Multiperspektivität, Kontroversität, Claus Schenk Graf von Stauffenberg, Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Politische Bildung, NS-Regime.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit didaktischen Strategien, um Schülern das komplexe Thema des Widerstands gegen den Nationalsozialismus am Beispiel des Attentats vom 20. Juli 1944 näherzubringen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit verbindet geschichtsdidaktische Theorie – wie die Entwicklung von Geschichtsbewusstsein und historischer Identität – mit einer praktischen Unterrichtskonzeption für die gymnasiale Oberstufe.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, zu zeigen, wie ein handlungsorientierter Ansatz Schüler dazu befähigen kann, sich kritisch mit historischen Quellen, verschiedenen Deutungen und ihrer eigenen Einstellung zur Geschichte auseinanderzusetzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine fachdidaktische Analyse, die theoretische Konzepte der Geschichtsdidaktik auf ein spezifisches historisches Thema anwendet und in ein unterrichtspraktisches Projektmodell überführt.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Geschichtsunterrichts, eine historische Skizzierung des 20. Juli 1944 sowie den Entwurf einer praxisorientierten Unterrichtsreihe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Begriffen zählen Geschichtsbewusstsein, Handlungsorientierung, Widerstand im Nationalsozialismus, Projektunterricht und Kontroversität.

Warum wird gerade der 20. Juli 1944 als Beispiel gewählt?

Der Autor wählt dieses Ereignis aufgrund seiner Bedeutung für die deutsche Geschichte, aktueller Anlässe und der besonderen Eignung für multiperspektivische Diskussionen über Motive und Wertvorstellungen der Widerstandskämpfer.

Welche Rolle spielt der handlungsorientierte Ansatz in der Unterrichtsreihe?

Die Handlungsorientierung soll durch Projektarbeit gefördert werden, bei der Schüler eigenständig Themenfelder recherchieren und gestalten, was die Identifikation mit dem Lerngegenstand und die Motivation erhöht.

Wie wird mit dem Aspekt der Kontroversität in der Unterrichtsreihe umgegangen?

Durch die Arbeit mit unterschiedlichen Quellen und Texten sollen die Schüler lernen, widersprüchliche Bewertungen der Widerstandskämpfer (z.B. konservative vs. demokratische Motive) kritisch zu hinterfragen.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Widerstand im Nationalsozialismus unterrichten
Untertitel
Das Beispiel des 20. Juli
Hochschule
Universität Hamburg
Note
3.0
Autor
Robert Pilgrim (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
16
Katalognummer
V136700
ISBN (eBook)
9783640448708
ISBN (Buch)
9783640448425
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Widerstand Nationalsozialismus Beispiel Juli
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Robert Pilgrim (Autor:in), 2009, Widerstand im Nationalsozialismus unterrichten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/136700
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