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Herausforderungen im Markenmanagement. Typische Markenarchitekturen, Entscheidungskriterien im Portfolio-Management und Use-Cases

Título: Herausforderungen im Markenmanagement. Typische Markenarchitekturen, Entscheidungskriterien im Portfolio-Management und Use-Cases

Trabajo Escrito , 2023 , 20 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Medios / Comunicación - Relaciones públicas, publicidad, marketing, medios de Comunicación Social
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Resumen Extracto de texto Detalles

Welche Entscheidungskriterien sind ausschlaggebend, um ein aus Kundensicht stimmiges Gesamtmarkenportfolio zu gestalten? Ziel der Arbeit ist es, eine These aufzustellen, worin die Herausforderung im Markenportfolio-Management liegt, um letztlich Flopquoten zu reduzieren und das Markenpotential besser auszuschöpfen.

Durch zunehmenden internationalen Wettbewerb, wechselhafteres Konsumentenverhalten, ausdifferenziertere Kundenbedürfnisse sowie zuletzt durch die Digitalisierung, wurden Märkte immer dynamischer und somit das Management von Markenportfolios deutlich anspruchsvoller.

Die Zunahme der Komplexität spiegelt sich in den heutzutage weit verzweigten Markenarchitekturen der Unternehmen wider, die mit dem simplen 1:1 Ansatz von Domizlaff nichts mehr gemein haben. Dabei zeigt sich, dass die meisten Unternehmen mehr als einen Architekturtyp nutzen. Insbesondere große, internationale Unternehmen müssen mehrere Strategien parallel verfolgen, um im Wettbewerb bestehen zu können.

Die bekanntesten Typen sind das "House of Brands" (zu dt.: Haus der Marken) und das "Branded House" (zu dt.: Markenhaus). Bezeichnungen, die bei oberflächlicher Betrachtung klar definierte und fest umrissene Markenstrukturen suggerieren. Ebenso erwecken vermeintlich eindeutige Entscheidungskriterien im Portfoliomanagement den Eindruck, dass Markenstrukturen nach festen Regeln und damit verhältnismäßig einfach zu erstellen sind. Soll beispielsweise ein neues Produkt eine präzise Profilierung bekommen und eine klar abgegrenzte Zielgruppe ansprechen, wird die Gründung einer neuen Produktmarke empfohlen. Bei näherer Betrachtung wird jedoch klar, dass Markenarchitekturen flexible und gewissermaßen fließende Konstruktionen darstellen, die fortlaufend im Umbau begriffen sind. Tatsächlich sind Markenportfolios in der Realität von hoher Komplexität geprägt und erscheinen aus Kundensicht nicht selten unübersichtlich oder widersprüchlich.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

1.1 Problemstellung und Ziele der Arbeit

1.2 Bearbeitungsmethode und Aufbau

2 Typische Markenarchitekturen

2.1 Das Grundmodell „House of Brands“

2.1.1 Die „Line Extension“

2.1.2 Die Corporate Brand als Subbrand

2.2 Das Grundmodell „Branded House“

2.2.1 Unterstützte „Endorsed Brands“

2.2.2 Die „Brand Extension“

3 Entscheidungskriterien im Portfolio-Management

3.1 Kriterien für und gegen eigenständige Marken & Familienmarken

3.2 Kriterien für und gegen Unternehmens- und Dachmarken

4 Use-Cases und Fazit

4.1 Der Use-Case „Samsung“

4.2 Der Use-Case „Villeroy & Boch“

4.3 Der Use-Case „Media Markt / Saturn“

4.4 Fazit – These zur Herausforderung im Markenportfolio-Management

5 Abschließende Betrachtung

5.1 Zusammenfassung der Arbeit

5.2 Kritische Reflexion

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen im modernen Markenportfolio-Management, mit dem primären Ziel, eine These zur Optimierung von Markenentscheidungen aufzustellen, um Flopquoten zu reduzieren und das Markenpotenzial besser auszuschöpfen.

  • Analyse gängiger Markenarchitekturen (House of Brands vs. Branded House)
  • Bewertung von Entscheidungskriterien im Portfolio-Management
  • Interpretation anhand praktischer Use-Cases (Samsung, Villeroy & Boch, Media Markt/Saturn)
  • Erkenntnisgewinn zur Bedeutung der Customer-Centricity Perspektive
  • Reflexion über die Diskrepanz zwischen interner Unternehmenssicht und externer Kundenwahrnehmung

Auszug aus dem Buch

4.1 Der Use-Case „Samsung“

Die sicherlich bekannteste Produktreihe von Samsung sind die „Galaxy“ Endgeräte. Samsung hat sich erfolgreich im Smartphone- und Computerbereich etabliert. Der weltweite Marktanteil von Smartphones lag im 1.Quartal 2023 mit 22,5% sogar leicht über Apple. Zu Beginn des Smartphone-Booms eher im Low Budget Segment angesiedelt, bedient Samsung heute mit den Galaxy-Geräten überwiegend das Premiumsegment. Entsprechend nehmen die Kunden Samsung als hochwertige High-Tech-Marke aus den Bereichen Smartphone, Computer und TV-Geräte wahr.

Begibt man sich jedoch in den Online-Shop oder an den Point-of-Sale fallen plötzlich Haushaltsgeräte der gleichen Marke auf – und dies überwiegend im Low Budget Bereich. So werden Mikrowellen an der untersten Preisgrenze, Geschirrspüler für unter 400,- Euro oder Waschmaschinen für unter 500,- Euro angeboten. Dies steht im scharfen Kontrast zur oben beschriebenen Premiumpositionierung und den allgemeinen Assoziationen zur Marke. Beim Kunden hinterlässt dies – bewusst oder unbewusst – eine Irritation.

Negative Abstrahleffekte auf die Galaxy Produktlinie sind hier eine reelle Gefahr. Zudem wird deutlich, dass die Dachmarke, wie meist bei Branded House Strukturen, durch die Angebotsbreite nur sehr allgemein positioniert werden kann.

Galaxy als Subbrand stärker kommunikativ zu fördern ist hier sicherlich der richtige Weg. Um zu verhindern, dass das Premium-Image der High-Tech-Geräte durch die preisgünstigen Haushaltsgeräte „verramscht“ wird, wäre eine noch deutlichere Markentrennung hilfreich. Die Galaxy Produktlinie könnte ganz auf Eigenständigkeit setzen und ohne die Dachmarke kommuniziert werden. Der für gewöhnlich positive Imagetransfer des Endorsers Samsung könnte sich in diesem Fall durch die fehlende Stimmigkeit und Gegensätzlichkeit der Angebote ins Negative verkehren. Alternativ könnte die Haushaltssparte mit einer eigenen Subbrand vom High-Tech-Bereich entkoppelt werden und damit eine individuelle Positionierung ermöglichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung des komplexen Markenportfolio-Managements ein und skizziert das Ziel der Arbeit, die Herausforderungen in diesem Bereich zu identifizieren.

2 Typische Markenarchitekturen: Es erfolgt eine detaillierte Erläuterung der Grundmodelle House of Brands und Branded House sowie deren Unterformen und Mischvarianten.

3 Entscheidungskriterien im Portfolio-Management: In diesem Kapitel werden die strategischen Kriterien sowie Vor- und Nachteile der verschiedenen Markenmodelle objektiv gegenübergestellt.

4 Use-Cases und Fazit: Anhand dreier Praxisbeispiele werden Herausforderungen verdeutlicht und eine Kernthese abgeleitet, die ein stärkeres Customer-Centricity-Konzept fordert.

5 Abschließende Betrachtung: Das letzte Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und bietet eine kritische Reflexion der durchgeführten Untersuchung.

Schlüsselwörter

Markenmanagement, Markenportfolio, Markenarchitektur, House of Brands, Branded House, Markendehnung, Kundensicht, Customer-Centricity, Markenidentität, Markenstrategie, Synergien, Differenzierung, Markenstruktur, Positionierung, Konsumgüter

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Herausforderungen im Markenportfolio-Management und untersucht, wie Markenstrukturen aus Kundensicht wahrgenommen werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Analyse von Markenarchitekturen wie House of Brands und Branded House, Entscheidungskriterien im Portfolio-Management sowie die Bedeutung der Kundenperspektive.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, eine These aufzustellen, worin die Herausforderung im Markenportfolio-Management liegt, um Fehlentscheidungen (Flops) zu reduzieren und Markenpotenziale optimal auszuschöpfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt Literaturanalysen zu Markenmodellen sowie die interpretation von drei Praxis-Use-Cases, um die theoretischen Aspekte zu untermauern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden Markenarchitekturen definiert, objektive Entscheidungskriterien für Manager dargestellt und anhand von Samsung, Villeroy & Boch sowie Media Markt/Saturn spezifische Herausforderungen aufgezeigt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Untersuchung wird durch Begriffe wie Markenarchitektur, Customer-Centricity, Markenportfolio, Positionierung und Markenstrategie charakterisiert.

Welche Rolle spielt die „Outside-In Perspektive“ im Kontext der Arbeit?

Die Arbeit kritisiert, dass das Management von Marken oft zu stark eine „Inside-Out-Perspektive“ einnimmt und die Kundenwahrnehmung (Outside-In) bei der Strukturierung vernachlässigt.

Warum wird das Beispiel von Samsung im Kontext von Branded House angeführt?

Samsung zeigt exemplarisch, wie eine Dachmarkenstrategie bei extrem unterschiedlichen Preis- und Qualitätssegmenten (High-Tech vs. Haushaltsgeräte) zu Irritationen führen und das Premium-Image gefährden kann.

Welche Empfehlung gibt der Autor für den Fall „Media Markt / Saturn“?

Der Autor empfiehlt einen vollständigen Markenrelaunch unter einem einzigen neuen Namen anstatt der bisherigen Doppelstruktur, um die Positionierung zu schärfen und Markenredundanz zu vermeiden.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Herausforderungen im Markenmanagement. Typische Markenarchitekturen, Entscheidungskriterien im Portfolio-Management und Use-Cases
Universidad
AKAD University of Applied Sciences Stuttgart
Calificación
1,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2023
Páginas
20
No. de catálogo
V1367099
ISBN (PDF)
9783346897206
ISBN (Libro)
9783346897213
Idioma
Alemán
Etiqueta
markenarchitektur markenmanagement
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2023, Herausforderungen im Markenmanagement. Typische Markenarchitekturen, Entscheidungskriterien im Portfolio-Management und Use-Cases, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1367099
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