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Inhalte und Lernziele als Entscheidungsfeld

Title: Inhalte und Lernziele als Entscheidungsfeld

Seminar Paper , 2009 , 9 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Patrick Gräbner (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Inhalte und Lernziele als Entscheidungsfeld

Die Inhalte und die Lernziele des Unterrichts gehören nach der Lehr-Lerntheoretischen Di-daktik, geprägt von Paul Heimann, Gunter Otto und Wolfgang Schulz, zu zwei der vier wich-tigen Entscheidungsfeldern neben den Medien und den Methoden. Auf diese Entscheidungs-felder und somit auf den Unterrichtsprozess kann der Lehrer Einfluss nehmen und somit den Lernprozess der Schüler und Schülerinnen (SuS) beeinflussen. Das nun folgende Essay be-fasst sich näher mit den Inhalten und Lernzielen und versucht ihre Bedeutung für die unterrichtliche Praxis herauszustellen

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Unterrichtsinhalte als Entscheidungsfeld

Lehr- und Lernziele als Entscheidungsfeld

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Inhalten und Lernzielen als zentrale Entscheidungsfelder der Lehr-Lerntheoretischen Didaktik. Ziel ist es, die Funktionen staatlicher Lehrpläne sowie die pädagogische Relevanz und Systematik der Lernzielformulierung kritisch zu beleuchten, um deren Beitrag zu einem kompetenzorientierten und motivierenden Unterrichtsgeschehen aufzuzeigen.

  • Bedeutung der Lehrpläne als staatliches Steuerungsinstrument
  • Funktionsanalyse von Lehrplänen (Legitimation, Orientierung, Qualitätssicherung)
  • Paradigmenwechsel von Input- zu Output-Orientierung
  • Systematik und Taxonomie von Lehr- und Lernzielen
  • Didaktische Planungshilfe und Lernzieltransparenz für Schüler

Auszug aus dem Buch

Unterrichtsinhalte als Entscheidungsfeld

Die Unterrichtsinhalte wurden im deutschen Bildungssystem bis 2003 primär von den Richtlinien und Lehrplänen vorgegeben, beziehungsweise eingegrenzt, so dass diese als zentrales Element der staatlichen Einflussnahme auf den Unterricht angesehen werden konnte (Input-Steuerung) und einer willkürlichen Themenauswahl entgegen wirkt. Jedoch muss zunächst angemerkt werden, dass eigentlich nicht von den Lehrplänen gesprochen werden kann, da auf Grund der föderalistischen Struktur des deutschen Bildungswesens jedes Bundesland seine eigenen Lehrpläne auf Grundlage der staatlichen Rahmenvorgaben formuliert hat. So bestehen vielfältige Bezeichnungen für die Lehrpläne, wie etwa Bildungspläne, Kurslisten, Rahmenrichtlinien oder auch Stoffpläne (vgl. Müller, Walter 2007: 72).

Neben der eben schon erwähnten Steuerungsfunktion durch den Staat weisen Lehrpläne auch noch weitere Funktionen auf. Sigrid Blömeke u.a. formulierten in ihrer Publikation zehn Funktionen von Lehrplänen, die in der folgenden Aufzählung kurz umrissen werden sollen (vgl. Blömeke, Sigrid u.a. (Hrsg.) 2007: 120 ff.):

1. Legitimationsfunktion: Die unterrichtlichen Inhalte und Vorgehensweisen erhalten durch die Lehrpläne eine rechtliche Basis und dienen der Argumentation, warum bestimmte Inhalte oder warum bestimmte Fächer unterrichtet werden müssen, beziehungsweise sollen.

2. Orientierungsfunktion: Die Lehrperson kann sich mit Hilfe der Lehrpläne orientieren, welche Inhalte gelehrt, beziehungsweise welche Kompetenzen die SuS in der jeweiligen Jahrgangsstufe aufweisen sollen.

Zusammenfassung der Kapitel

Unterrichtsinhalte als Entscheidungsfeld: Dieses Kapitel analysiert die steuernde Funktion von Lehrplänen im deutschen Bildungssystem sowie deren Wandel von der inputorientierten Vorgabe hin zur outputorientierten Kompetenzsteuerung.

Lehr- und Lernziele als Entscheidungsfeld: Dieser Abschnitt definiert den Stellenwert von Lernzielen als Planungshilfe und Transparenzinstrument und erläutert die verschiedenen Hierarchieebenen sowie Taxonomien der Zielformulierung.

Schlüsselwörter

Lehrpläne, Unterrichtsinhalte, Lernziele, Didaktik, Kompetenzorientierung, Output-Steuerung, Schulentwicklung, Unterrichtsplanung, Bildungsstandards, Lernzieltaxonomie, pädagogische Praxis, Lehr-Lerntheoretische Didaktik, Qualitätssicherung, Schulpädagogik, Unterrichtsvorbereitung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die beiden zentralen Entscheidungsfelder "Inhalte" und "Lernziele" im Kontext der Lehr-Lerntheoretischen Didaktik und deren Einfluss auf die Unterrichtsgestaltung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die staatliche Steuerung durch Lehrpläne, die verschiedenen Funktionen von Lehrplänen sowie die systematische Klassifizierung von Lehr- und Lernzielen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Bedeutung von Inhalten und Lernzielen für die unterrichtliche Praxis herauszustellen und aufzuzeigen, wie Lehrkräfte diese für eine zielgerichtete Planung nutzen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit didaktischer Fachliteratur und Schultheorie, gestützt auf Modelle renommierter Pädagogen wie Heimann, Otto und Schulz.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Funktionen von Lehrplänen sowie eine detaillierte Betrachtung der Arten, Hierarchien und Taxonomien von Lehr- und Lernzielen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Kompetenzorientierung, Lehrplantheorie, Output-Steuerung und didaktische Planung geprägt.

Was versteht man unter dem Paradigmenwechsel bei Lehrplänen?

Es handelt sich um den Übergang von einer Input-Steuerung, die starre Inhalte vorgibt, zu einer Output-Steuerung, die sich an Bildungsstandards und Kompetenzen orientiert.

Warum ist die Formulierung von Lernzielen für Lehrkräfte sinnvoll?

Lernziele dienen als wichtige Planungshilfe, fördern die Transparenz für Schüler und ermöglichen eine effektive Selbstevaluation des Unterrichtserfolgs.

Wie unterscheidet sich die Bloom-Taxonomie in diesem Text?

Der Text unterteilt die Taxonomie in verschiedene Bereiche wie den kognitiven, affektiven, psychomotorischen, sozioemotionalen und kommunikativen Bereich mit jeweils zunehmender Komplexität.

Was bedeutet die "Vollstädt-Studie" für die Lehrplankritik?

Die Studie verdeutlichte die Skepsis der Lehrkräfte gegenüber staatlichen Vorgaben und betonte den Bedarf nach einer höheren Praxisrelevanz bei der Neukonzipierung von Lehrplänen.

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Details

Title
Inhalte und Lernziele als Entscheidungsfeld
College
Ruhr-University of Bochum
Grade
1,3
Author
Patrick Gräbner (Author)
Publication Year
2009
Pages
9
Catalog Number
V136751
ISBN (eBook)
9783640443833
ISBN (Book)
9783656437765
Language
German
Tags
Unterrichtsinhalte Lernziele Lehrpläne Lehrplan Entscheidungsfeld
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Patrick Gräbner (Author), 2009, Inhalte und Lernziele als Entscheidungsfeld, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/136751
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