Diese Hausarbeit wurde im Fachmodul "Trainingslehre 3" im Studiengang "Fitnessökonomie" erstellt. Sie beschäftigt sich mit einer Trainingsplanung für eine 21-jährige Frau, die Beweglichkeitstraining durchführen möchte. Nach den einleitenden Personendaten erfolgt eine Beweglichkeitstestung, worauf eine Trainingsplanung für das Beweglichkeitstraining folgt. Außerdem wird eine Trainingsplanung für das Koordinationstraining beschrieben. Die Arbeit schließt mit einer Literaturrecherche zum Thema "Effekte des Dehnens auf die Muskellänge".
Inhaltsverzeichnis
1 PERSONENDATEN
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
3.1 Trainingsplanung
3.2 Belastungsgefüge
3.3 Begründung
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
4.1 Trainingsplanung
4.2 Belastungsgefüge
4.3 Begründung
5 LITERATURRECHERCHE „EFFEKTE DES DEHNENS AUF DIE MUSKELLÄNGE“
5.1 1. Studie - The Effect of Static Stretch and Warm-up Exercise on Hamstring Length Over the Course of 24 Hours
5.2 2. Studie - Comparison of Ballistic and Static Stretching on Hamstring Muscle Length Using an Equal Stretching Dose
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein individuell angepasstes Trainingsprogramm zur Verbesserung der Beweglichkeit und Koordination zu entwickeln, welches primär der Vorbeugung von verletzungsbedingten Risiken und den körperlichen Belastungen durch eine sitzende Tätigkeit entgegenwirkt.
- Erhebung und Bewertung des aktuellen körperlichen Leistungsstatus
- Erstellung eines strukturierten Beweglichkeitstrainings mit verschiedenen Dehnmethoden
- Entwicklung eines Koordinationstrainings unter Nutzung des BOSU-Balls
- Wissenschaftliche Fundierung der Trainingsinhalte durch Literaturanalyse zur Dehnwirksamkeit
Auszug aus dem Buch
3.3 Begründung
Um der Trägheit der durch die tägliche sitzende Arbeit entgegenzuwirken wird ein Beweglichkeitstraining durchgeführt. Auch um das Verletzungsrisiko zu minimieren, das durch das Turnen anfällt, bekräftigt ein Beweglichkeitstraining.
Im Beweglichkeitstest wurden keine dramatischen Ergebnisse erzielt. Ganz im Gegensatz, die Testperson hat überall die Stufe 0 erreicht.
Deshalb dient das Beweglichkeitstraining hier nur der Vorbeugung. Alle Übungen sind darauf ausgelegt in Eigendehnung vollzogen zu werden. Nur für die postisometrische Dehnung wird eine Person gebraucht.
Die Reihenfolge der Dehnübungen ist so gewählt, dass die Testperson vom stehen in die liegende Position gebracht wird.
Für die Trainingshäufigkeit wurde sich an die Vorgaben der Testperson gehalten. Dehndauer wurde mit 30 Sekunden festgelegt. Denn es wird eine Dehndauer von 15-30 Sekunden für einen optimalen Dehneffekt vorgeschlagen (Magnusson, McHugh, Gleim, & Nicholas, 1993, S. 140).
Da die Testperson schon sportlich ist und auch dehnbar können schwerere Übungen ausgewählt werden, denn die Belastung beim Dehnen ist so groß, dass allein dadurch Muskelkater erzeugt werden kann (Smith, et al., 1993). Dies wird auch eher bei statischem Dehnen als bei dynamischem Dehnen erzeugt (Wiemann & Kamphöver, 1995).
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: Detaillierte Auflistung der persönlichen Daten und des körperlichen Ausgangszustands der Testperson.
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Durchführung und Analyse verschiedener Tests zur Bestimmung der Beweglichkeit spezifischer Muskelgruppen.
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Ausarbeitung eines konkreten Dehnprogramms für verschiedene Zielmuskeln sowie Definition der Belastungsparameter.
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Entwicklung einer Trainingsreihe zur Steigerung der Gleichgewichtsfähigkeit unter Nutzung des BOSU-Balls.
5 LITERATURRECHERCHE „EFFEKTE DES DEHNENS AUF DIE MUSKELLÄNGE“: Analytische Aufbereitung zweier wissenschaftlicher Studien zu den Auswirkungen von statischem und ballistischem Dehnen auf die Muskellänge.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Muskeldehnung, BOSU-Ball, Haltungsprophylaxe, Leistungsdiagnostik, Statisches Dehnen, Dynamisches Dehnen, Postisometrische Dehnung, Bewegungsdefizite, Trainingsplanung, Belastungsgefüge, Körperliche Leistungsfähigkeit.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit primär?
Der Fokus liegt auf der Erstellung eines präventiven Trainingsplans zur Verbesserung der Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit einer sportlich aktiven Person.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit behandelt die Durchführung von Beweglichkeitstests, die Erstellung spezifischer Trainingspläne für Beweglichkeit und Koordination sowie die wissenschaftliche Evidenz von Dehnmaßnahmen.
Welche Forschungsfragen werden geklärt?
Es geht primär darum, wie durch gezielte Übungen Sitzbelastungen kompensiert und die beim Turnen benötigte Balance sowie Muskellänge optimiert werden können.
Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?
Neben der sportwissenschaftlichen Leistungsdiagnostik (Janda-Testungen) dient eine Literaturrecherche zur Prüfung der Wirksamkeit von Dehnmethoden als methodische Grundlage.
Was deckt der Hauptteil der Arbeit ab?
Der Hauptteil gliedert sich in die praktische Trainingsplanung für Beweglichkeit und Koordination sowie die theoretische Aufarbeitung von zwei Studien zur Hamstring-Flexibilität.
Welche Schlüsselwörter beschreiben die Arbeit am besten?
Die Arbeit umfasst Themen wie Beweglichkeitstraining, Trainingsplanung, Koordinationstraining, Dehnmethodik und Leistungsdiagnostik.
Warum wird der BOSU-Ball im Koordinationstraining verwendet?
Er dient dazu, komplexe Gleichgewichtsanforderungen zu schaffen, die für die Sportart Turnen von entscheidender Bedeutung sind.
Welchen Stellenwert nimmt die postisometrische Dehnung ein?
Sie wird als spezielle Trainingsform zur Verbesserung der Beweglichkeit eingesetzt, erfordert jedoch im Gegensatz zur Eigendehnung die Unterstützung einer weiteren Person.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2017, Trainingslehre in der Fitnessökonomie. Beweglichkeits- und Koordinationstraining für eine 21-jährige Frau, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1368384