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Der personenzentrierte Ansatz und Motivational Interviewing. Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Titel: Der personenzentrierte Ansatz und Motivational Interviewing. Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Hausarbeit , 2021 , 12 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Beratung und Therapie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Unsere Welt befindet sich in einem stetigen Wandel, geprägt von Globalisierung, Klimawandel, gespaltenen Gesellschaften, Schnelllebigkeit und auch die Digitalisierung schreitet in einem enormen Tempo voran. Durch die Umwälzungen unserer Zeit und somit dem Innenleben des Individuums steht der Mensch vor zahlreichen Handlungs- und Entscheidungsoptionen, die er für eine immer komplexer werdende Berufswelt und seinen Platz in der Gesellschaft fällen muss. Oftmals entsteht Orientierungslosigkeit. An dieser Stelle kann die Beratung unterstützen.

Ein Berater begleitet den Veränderungsprozess, beziehungsweise die Veränderung des Lebensstils des Ratsuchenden. Ein Ratsuchender nimmt Beratung in Anspruch, wenn ihm bewusst wird, dass er selbst keine Antworten mehr auf seine Fragen findet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der personenzentrierte Ansatz nach Carl R. Rogers

2.1 Rogers Entwicklung der personenzentrierten Gesprächsführung

2.2 Humanistisches Menschenbild und klientenzentrierte Lebensauffassung

2.3 Therapeutische Grundhaltungen

2.4 Aktives Zuhören

2.5 Anwendungsbereiche

3. Motivational Interviewing (MI) nach William R. Miller und Stephen Rollnick

3.1 Entstehung und Definition

3.2 Der Spirit („Der Geist, die Haltung“)

3.3 Ambivalenz, Sustain Talk, Change Talk

3.4 Methoden des MI

3.4.1 Die vier Prozesse

3.4.2 Grundlegende Fertigkeiten

3.5 Anwendungsbereiche

4. Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Ansätze

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, die beiden Gesprächsführungsmethoden – den personenzentrierten Ansatz nach Carl R. Rogers und das Motivational Interviewing nach Miller und Rollnick – theoretisch aufzuarbeiten, einander gegenüberzustellen und ihre zentralen Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede kritisch zu beleuchten.

  • Grundlagen des personenzentrierten Ansatzes (Humanistisches Menschenbild, therapeutische Haltungen).
  • Methodik und Kernkonzepte des Motivational Interviewing (Spirit, Ambivalenz, Prozesse).
  • Vergleichende Analyse der beiden Beratungsansätze.
  • Anwendungsbereiche der Methoden in der psychosozialen Beratung.
  • Reflexion der Bedeutung der beratenden Grundhaltung.

Auszug aus dem Buch

2.4 Aktives Zuhören

Beim Aktiven Zuhören schafft der Therapeut eine Gesprächsatmosphäre, bei der sich sein Klient verstanden fühlt und bereit ist, seine Emotionen offen mitzuteilen. Als theoretische Grundlage des Aktiven Zuhörens dient das Empathie-Konzept Rogers. Demnach versucht sich der Therapeut in den Klienten hineinzuversetzen, ihn zu akzeptieren, d.h. ihm die Sicherheit zu geben, dass man seine Art zu leben oder seine Ansichten respektiert und sich ihm gegenüber verständnisvoll zeigt. Des Weiteren ist es wichtig, dass der Therapeut eine nicht-wertende Haltung annimmt, der Klient sich frei äußern kann und der Therapeut eine Abgabe von Ratschlägen oder Urteilen vermeidet, denn diese dienen eher als Barriere für den Selbstausdruck des Klienten. Der Therapeut muss sehr sensibel zuhören, sprich nicht nur den Worten seines Klienten lauschen, sondern ihn genau beobachten, um die Gesamtheit seiner Botschaft wahrnehmen zu können. Dabei spielen sowohl die nonverbale Kommunikation (Mimik, Gestik, Körperhaltung, Augenkontakt oder Atmung) als auch die paraverbale Kommunikation (Tonfall, Lautstärke oder Sprechtempo) eine bedeutende Rolle. Um festzustellen, ob die Interpretation der Botschaft des Klienten richtig ist, kann der Therapeut in eigenen Worten die Aussagen des Klienten versuchen zu deuten (sich als „Spiegel“ verhalten) und auf eine Rückmeldung warten (vgl. Rogers/Farson 1987, S. 1-5).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz von Beratung in einer sich wandelnden Welt ein und definiert das Ziel der Arbeit, den Vergleich zwischen dem personenzentrierten Ansatz und dem Motivational Interviewing.

2. Der personenzentrierte Ansatz nach Carl R. Rogers: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung der personenzentrierten Gesprächsführung, das zugrundeliegende humanistische Menschenbild sowie die therapeutischen Grundhaltungen wie Empathie und Kongruenz.

3. Motivational Interviewing (MI) nach William R. Miller und Stephen Rollnick: Hier werden Definition, der sogenannte „Spirit“ des MI sowie die methodische Struktur, bestehend aus Prozessen und Fertigkeiten, detailliert beschrieben.

4. Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Ansätze: Das Kapitel vergleicht beide Methoden hinsichtlich ihrer Zielsetzung und ihrer therapeutischen Ausrichtung, insbesondere in Bezug auf Non-Direktivität und Verhaltensänderung.

5. Fazit: Das Fazit fasst die theoretischen Erkenntnisse zusammen und betont die besondere Bedeutung der inneren Haltung des Beraters für den Erfolg des Beratungsprozesses.

Schlüsselwörter

Personenzentrierter Ansatz, Motivational Interviewing, Carl R. Rogers, William R. Miller, Stephen Rollnick, Gesprächsführung, Empathie, Aktives Zuhören, Ambivalenz, Verhaltensänderung, Humanistische Psychologie, Beratung, therapeutische Haltung, Kongruenz, Selbstwirksamkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen und den Vergleich von zwei wesentlichen Gesprächsführungsmethoden in der psychosozialen Beratung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind das humanistische Menschenbild, die Bedeutung der therapeutischen Haltung, der Umgang mit Ambivalenz und spezifische Interventionstechniken.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Wirkungsweise sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem personenzentrierten Ansatz und dem Motivational Interviewing systematisch herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich vorhandener psychologischer Konzepte basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung des personenzentrierten Ansatzes, die Erläuterung der MI-Methodik sowie eine vergleichende Analyse beider Modelle.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie „personenzentriert“, „Motivational Interviewing“, „Empathie“, „Ambivalenz“ und „humanistisches Menschenbild“ geprägt.

Welche Rolle spielt die Haltung des Beraters nach Carl R. Rogers?

Die Haltung des Beraters, die durch Empathie, Akzeptanz und Kongruenz gekennzeichnet ist, gilt als notwendige und hinreichende Bedingung für eine konstruktive Persönlichkeitsveränderung.

Wie unterscheidet sich das Motivational Interviewing vom personenzentrierten Ansatz?

Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass beim Motivational Interviewing neben der personenzentrierten Basis auch direktive Elemente zur gezielten Förderung von Veränderungsmotivation genutzt werden.

Was ist mit dem „Spirit“ im Motivational Interviewing gemeint?

Der „Spirit“ bezeichnet die innere Haltung des Beraters, die auf Partnerschaft, Akzeptanz, Mitgefühl und der Evokation („Hervorlocken“) der eigenen Veränderungsmotivation des Klienten basiert.

Warum ist das Thema Ambivalenz im Beratungsprozess wichtig?

Ambivalenz wird als normaler Teil menschlichen Erlebens betrachtet; ihre Auflösung ist ein zentraler Fokus des Motivational Interviewing, um den Klienten in Richtung einer positiven Verhaltensänderung zu unterstützen.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der personenzentrierte Ansatz und Motivational Interviewing. Gemeinsamkeiten und Unterschiede
Hochschule
(IU Internationale Hochschule)
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
12
Katalognummer
V1368455
ISBN (PDF)
9783346898074
ISBN (Buch)
9783346898081
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hausarbeit carl rogers personenzentrierter Ansatz Motivational Interviewing Grundlagen von Beratung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Der personenzentrierte Ansatz und Motivational Interviewing. Gemeinsamkeiten und Unterschiede, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1368455
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Leseprobe aus  12  Seiten
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