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Anwendung der morphologischen Psychologie auf Alltagsphänomene. Das Beispiel des bargeldlosen Bezahlens

Title: Anwendung der morphologischen Psychologie auf Alltagsphänomene. Das Beispiel des bargeldlosen Bezahlens

Term Paper , 2022 , 97 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Marle Ganovsky (Author)

Psychology - Methods
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Diese Hausarbeit zielt darauf ab, das Verständnis für die morphologische Psychologie als Teil des qualitativen Forschungsparadigmas zu erweitern und ihre Anwendungen zu verdeutlichen. Es geht um die Beleuchtung ihrer Grundlagen, Methoden und die besondere Rolle, die sie in der alltäglichen Welt spielt. Ziel ist es, eine eingehende Diskussion über die Verwendung des Bargeldlosen Bezahlens als erlebtes Phänomen zu führen, seine Auswirkungen und die Bedeutung in unserem alltäglichen Leben zu erforschen.

Die Arbeit gibt einen tieferen Einblick in die Grundlagen der morphologischen Psychologie, indem sie das Paradigma als eine Gestaltlehre darstellt, die die untrennbare Ganzheit von Weltlichem und Seelischem anerkennt. Es wird aufgezeigt, wie diese Perspektive dazu beiträgt, unsere Alltagserfahrungen in ständig veränderlichen Gestalten auszudrücken und zu verstehen.

Im weiteren Verlauf werden die Methoden der morphologischen Psychologie detailliert vorgestellt, insbesondere der Ansatz der "ungefilterten Sammlung" von Bildern, Geschichten und Motiven als Ausdruck seelischer Vorgänge. Die Arbeit enthält auch eine sorgfältige Analyse des Bargeldlosen Bezahlens als alltägliches Phänomen und diskutiert die Reflexionen auf verschiedenen Ebenen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einordnung der Morphologie in das qualitative Forschungsparadigma

1.2 Einführung in die morphologische Psychologie

1.2.1 Grundlagen der morphologischen Psychologie

1.2.2 Methoden der morphologischen Psychologie

2. Erlebensprotokoll Bargeldloses Bezahlen

3. Interviewbeschreibung

4. Vereinheitlichte Beschreibung

4.1 Grundqualität – Kitesurfen auf dem Meer des Lebens

4.2 Beschreibung des Wirkungsraumes

4.3 Darstellung des Wirkungsraumes

4.4 Beschreibung des Konstruktionsproblemes

5. Reflexionsebene 1

6. Reflexionsebene 2

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit untersucht mittels einer morphologischen Forschung das subjektive Erleben und die psychologische Bedeutung des bargeldlosen Bezahlens. Ziel ist es, unter Einbeziehung von Individualinterviews tiefenpsychologische Bedeutungsmuster freizulegen, die den alltäglichen Umgang mit Finanztransaktionen und die damit verbundene Dynamik von Kontrolle und Freiheit bestimmen.

  • Methoden der morphologischen Psychologie als Zugang zur Alltagsforschung
  • Analyse von Erlebensprotokollen und Tiefeninterviews
  • Spannungsfeld zwischen technischer Erleichterung und Kontrollverlust beim Bezahlen
  • Psychologische Symbolik des Geldes und der bargeldlosen Zahlungsmittel

Auszug aus dem Buch

Erlebensprotokoll Bargeldloses Bezahlen

Oftmals, oder fast immer bezahle ich mit meiner Ec-Karte. Es ist so schnell, einfach, bequem und einfach praktisch. Was macht es so praktisch? Vielleeichct die Tatsache, dass man selber an nichts denken muss, man muss nichts mitnehmen, kein Betrag im Portemonnaie zusammenrechnen und einfach nur die Karte vorhalten. Das Gehirn ist abgeschaltet. Ab und zu den Pin eingeben, daran mag es woh bei manchenl scheitern. Aber ich erinnere meinen Pin, da ich ihn schon so lanhgehabe. Vor ein paar Jahren bin ich in die Situation gekommen, dass ich ihn vergessen hatte. Ich habe mich so dumm gefühlt. Zum Glück war es in der Bank und nicht im Einkaufsladen. Es hat sich angefühlt, als hätte ich ein Nudelsieb als Gehirn und gerade diese kleine, aber doch so enorm wichtige Information ist durchgeflutscht. So ärgelich!! Damals musste ich umständlich einen neuen Pin beantragen, das war sehr nervig und umständlich. Manchaml bezahle ich auch mit Bargeld, jedoch empfinde ich es als lästig wenn mir die Kassierein einen Haufen an Kleingeld zurückgibt. Es istg eine regelrechte Last. Schwer, unhandlich und man möchte sich nicht damit abmühen. Ich möchte mich nicht damit abmühen! Es braucht schon Mühe zum es rauszusuchen und auch zurückzupacken, diese Mühe möchte ich mir oft gar nicht machen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einordnung der Morphologie in das qualitative Forschungsparadigma: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der qualitativen Forschung und führt in die morphologische Psychologie nach Wilhelm Salber als Gestaltlehre des Alltagslebens ein.

2. Erlebensprotokoll Bargeldloses Bezahlen: Der Autor schildert seine persönlichen Erfahrungen und emotionalen Zustände im Zusammenhang mit der Nutzung elektronischer Zahlungsmittel im Alltag.

3. Interviewbeschreibung: Hier werden die durchgeführten Tiefeninterviews detailliert mit Fokus auf die befragten Personen, die Gesprächsdynamik und die atmosphärischen Eindrücke vorgestellt.

4. Vereinheitlichte Beschreibung: In diesem zentralen Teil werden die Interviewergebnisse synthetisiert und das Bild des "Kitesurfens auf dem Meer des Lebens" zur psychologischen Einordnung der Bezahlsituation genutzt.

5. Reflexionsebene 1: Eine kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Forschungsprozess sowie der Herausforderung, die psychologischen Phänomene des Themas in ein kohärentes Bild zu übersetzen.

6. Reflexionsebene 2: Der abschließende Reflexionsteil beleuchtet die gewonnenen Erkenntnisse aus der Forscherperspektive und zieht Bilanz über die Relevanz der morphologischen Analyse.

Schlüsselwörter

Morphologische Psychologie, bargeldloses Bezahlen, Qualitative Forschung, Tiefeninterview, Alltagspsychologie, Konsumverhalten, Kontrollverlust, Finanzielle Absicherung, bargeldlose Transaktionen, Geldpsychologie, Erlebensprotokoll, subjektives Erleben, Zahlungsverhalten, Gestaltlehre, Machtverhältnis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das subjektive Erleben und die unbewussten psychologischen Strukturen von Menschen, die bargeldlose Bezahlsysteme in ihrem Alltag nutzen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind der Umgang mit Geld, die psychologische Bedeutung von "Bequemlichkeit" versus "Kontrollverlust" beim Bezahlen sowie der Wunsch nach Sicherheit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch morphologische Analysen zu verstehen, welche Rolle die Karte als Zahlungsmittel im Erleben des Individuums einnimmt und welche Ängste oder Befreiungen damit verbunden sind.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es werden qualitative Methoden der morphologischen Psychologie verwendet, namentlich Tiefeninterviews und die Erstellung von Erlebensprotokollen zur Erforschung von Bedeutungsmustern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Neben der theoretischen Einbettung stehen die detaillierte Auswertung von Interviews und deren Überführung in allgemeingültige psychologische Strukturen oder Bilder (wie das Kitesurfen) im Vordergrund.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Forschung?

Schlüsselbegriffe sind vor allem Oberflächlichkeit, existenzielle Absicherung, Kontrolle, Automatisierung und die symbolische Bedeutung des Geldflusses.

Warum wird bargeldloses Bezahlen als "Kitesurfen" symbolisiert?

Das Bild des Kitesurfens verdeutlicht das fragile Gleichgewicht zwischen kontrollierter Fahrt auf der Oberfläche (Einkommen/Karte) und der drohenden Gefahr durch unerwartete Strudel oder Abgründe (Kontrollverlust/Existenzielle Not).

Welche widersprüchlichen Gefühle haben Probanden gegenüber der Karte?

Probanden schätzen die Karte als machtvolles und "cooles" Werkzeug, fühlen sich jedoch gegenüber dem System oft ohnmächtig und haben irrationale Ängste vor dem Versagen der Technik, was oft durch zusätzliches Bargeld kompensiert wird.

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Details

Title
Anwendung der morphologischen Psychologie auf Alltagsphänomene. Das Beispiel des bargeldlosen Bezahlens
College
BSP Business School Berlin (form. Potsdam)
Grade
1,0
Author
Marle Ganovsky (Author)
Publication Year
2022
Pages
97
Catalog Number
V1368567
ISBN (PDF)
9783346902467
ISBN (Book)
9783346902474
Language
German
Tags
Morphologische Psychologie Tiefeninterviews Erlebensprotokoll Morphologische Analyse Wilhelm Salber Grundqualität tiefenpsychologische Untersuchung Morphologie Tiefenpsychologie Qualitatives Forschungsparadigma Alltagspsychologie Gestaltpsychologie Gestaltlehre
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marle Ganovsky (Author), 2022, Anwendung der morphologischen Psychologie auf Alltagsphänomene. Das Beispiel des bargeldlosen Bezahlens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1368567
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