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Inwiefern wird eine Translanguaging Pedagogy aus Sicht von Erzieherinnen in der Praxis umgesetzt?

Titel: Inwiefern wird eine Translanguaging Pedagogy aus Sicht von Erzieherinnen in der Praxis umgesetzt?

Hausarbeit , 2021 , 16 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Zunächst werden die gängigen Begrifflichkeiten definiert, daraufhin wird erörtert, was eine Tranlanguaging Pedagogy ausmacht und wie sie in Kitas umgesetzt werden kann. Dabei wird Bezug zu der Kita XY in XY, Nordrhein-Westfalen, genommen und festgestellt, inwiefern Translanguaging Praktiken dort umgesetzt werden. Zuletzt wird ein Fazit gezogen, inwiefern in der Kita von einer Translanguaging Pedagogy gesprochen werden kann und ein Ausblick für die weitere Zukunft gegeben.

„Die Fähigkeit, mehrere Sprachen zu beherrschen, stellt in der heutigen Gesellschaft für jeden Menschen eine große Bereicherung dar und ist in vielen Ländern ganz selbstverständlich“ (Haid 2014). Durch die Globalisierung und die Migrationsprozesse ist die Welt schon immer vielfältig und bunt weshalb Mehrsprachigkeit in der aktuellen Zeit eine bedeutsame Rolle spielt. Durch soziale Medien werden geografische Barrieren überwunden und es ist den Menschen möglich, sich mit Freunden, Bekannten oder Kollegen aus der ganzen Welt auszutauschen. Deshalb ist es von Vorteil, mehrere Sprachen zu beherrschen, um mit anderen Menschen kommunizieren und interagieren zu können. Kinder lernen schneller als Erwachsene und haben mehr Kapazitäten, sich neue Sprachen anzueignen und zu lernen. Das bedeutet, dass die Entwicklung von Sprachkompetenzen möglichst früh beginnen sollte, um eine bestmögliche Bildungsbiografie zu ermöglichen. An dieser Stelle wird der Bezug zu Institutionen hergestellt, die bei der Unterstützung des Spracherwerbes helfen sollen. Nachdem Kinder die ersten Jahre in ihrem gewohnten Umfeld verbracht haben und aufgewachsen sind, werden sie in den meisten Fällen in einer Kindertagesstätte (Kita) angemeldet, um auf die Schule und das weitere Leben vorbereitet zu werden. Hier wird Lernen und vor allem auch Sprachkompetenz dann zum ersten Mal von außen, also unabhängig der Familie und des direkten Umfeldes, beeinflusst und gefördert. Die Kita ermöglicht den Kindern, wenn sie nicht mehrsprachig in ihrem familiären Umfeld aufgewachsen sind, mit anderen Sprachen in Verbindung zu kommen, die eigene Sprache zu vertiefen und den Wortschatz zu erweitern. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, die Chance zu nutzen und den Kindern so früh wie möglich die Förderung zu ermöglichen, damit sie sprachlich gut ausgebildet werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinitionen

2.1 Mehrsprachigkeit

2.2 Translanguaging

3. Was macht eine Translanguaging Pedagogy aus und wie kann sie in Kitas umgesetzt werden?

4. Grounded Theory Methodology

4.1 Anwendung der konstruktivistischen Grounded Theory Methodology

5. Inwiefern wird Translanguaging in der Kita XY umgesetzt?

6. Fazit und Ausblick

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die praktische Umsetzung von Translanguaging als pädagogischer Ansatz in Kindertageseinrichtungen. Ziel ist es, durch die Analyse von Experteninterviews zu beleuchten, inwiefern Erzieherinnen Translanguaging-Praktiken nutzen, um die mehrsprachigen Ressourcen der Kinder im Kita-Alltag zu fördern und eine inklusive Lernumgebung zu schaffen.

  • Theoretische Grundlagen von Mehrsprachigkeit und Translanguaging
  • Pädagogische Relevanz einer Translanguaging Pedagogy in Kitas
  • Methodisches Vorgehen mittels konstruktivistischer Grounded Theory
  • Empirische Untersuchung der Umsetzung in der Kita XY
  • Reflexion über förderliche Bedingungen und Herausforderungen in der Praxis

Auszug aus dem Buch

2.2 Translanguaging

Der Ursprung von Translanguaging kommt aus dem Walisischen und wurde von Cen Williams, der einen Ansatz zur Mehrsprachigkeit im Bildungswesen entwickelte, geprägt. Um die Englische und Walisische Sprache zu vertiefen, sollten die Schüler, die in der einen Sprache erworbenen Kenntnisse in einer anderen Sprache wiedergeben. Anstatt die Schüler in einer bestimmten Situation und in einem bestimmten Raum und zu einer bestimmten Zeit immer das Walisische und in einer anderen Situation das Englische verwenden zu lassen, wie es in dem üblichen Sprachunterricht gegeben ist, bot Williams' Translanguaging den walisischen Schülern die Möglichkeit, die Sprache permanent zu wechseln. So wurden die Schüler beispielsweise gebeten, in einer Sprache zu lesen und in einer anderen zu schreiben oder in einer Sprache zu diskutieren und in einer anderen zu lesen (vgl. García & Kleyn 2016, S. 11). Seitdem hat sich der Begriff weiterentwickelt und wurde von vielen Wissenschaftlern weitergeführt. Das führt dazu, dass es viele Ansätze und Definitionen von Translanguaging gibt. Nach Ofelia García bezieht sich Translanguaging nicht auf die Nutzung von zwei einzelnen Sprachen, sondern erklärt eine pädagogische Theorie, die das Erlernen von zwei Sprachen durch einen Prozess der tiefen kognitiven zweisprachigen Auseinandersetzung der Schüler beinhaltet. Dabei wird auf ein integriertes und komplexes System zugegriffen und Sprachpraktiken so ausgewählt, dass die Verwendung der Sprache in die entsprechende Situation passt (vgl. García & Woodley 2014, S. 140).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Relevanz von Mehrsprachigkeit in einer globalisierten Welt und leitet zur Fragestellung über, wie eine Translanguaging Pedagogy in der Kita implementiert werden kann.

2. Begriffsdefinitionen: Hier werden die zentralen Termini Mehrsprachigkeit und Translanguaging theoretisch gerahmt und definiert, um eine wissenschaftliche Basis für die Analyse zu legen.

3. Was macht eine Translanguaging Pedagogy aus und wie kann sie in Kitas umgesetzt werden?: Dieses Kapitel erörtert die pädagogischen Anforderungen und Strategien, um Translanguaging aktiv in den Kindergartenalltag zu integrieren.

4. Grounded Theory Methodology: Die Arbeit stellt das methodische Vorgehen vor, wobei der Fokus auf der konstruktivistischen Anwendung der Grounded Theory nach Kathy Charmaz liegt.

5. Inwiefern wird Translanguaging in der Kita XY umgesetzt?: Hier werden die Ergebnisse der empirischen Datenauswertung aus der Kita XY präsentiert und der pädagogischen Theorie gegenübergestellt.

6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und diskutiert die Notwendigkeit einer reflexiven Haltung sowie die Bedeutung der Kita als geschützter Raum für Sprachen.

Schlüsselwörter

Translanguaging, Mehrsprachigkeit, Kita, Pädagogische Fachkräfte, Sprachförderung, Inklusion, Grounded Theory, Sprachbiografie, Kommunikation, Interaktion, Erzieherinnen, Identitätsbildung, Bildungschancen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht die praktische Anwendung des pädagogischen Konzepts Translanguaging in Kindertageseinrichtungen (Kitas) und wie Erzieherinnen damit umgehen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Mehrsprachigkeit, die didaktische Theorie des Translanguagings und die empirische Untersuchung spezifischer Praktiken in einer Kindertageseinrichtung.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: Inwiefern wird eine Translanguaging Pedagogy aus Sicht von Erzieherinnen in der Praxis umgesetzt?

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Zur methodischen Analyse der Daten wurde der Ansatz der konstruktivistischen Grounded Theory Methodology verwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, die Darlegung der methodischen Vorgehensweise sowie die empirische Analyse eines Experteninterviews aus der Kita XY.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Translanguaging, mehrsprachige Bildung, professionelles pädagogisches Handeln und kindlicher Spracherwerb charakterisiert.

Welche Bedeutung kommt der Kita für das Translanguaging zu?

Die Kita wird als "safe space" definiert, der den Kindern die Möglichkeit bietet, ihre sprachlichen Identitäten ohne Vorbehalte zu nutzen und weiterzuentwickeln.

Welche Rolle spielt die Erzieherin in diesem Prozess?

Die pädagogische Fachkraft fungiert als Sprachvorbild und Begleiterin, die flexible Lernumgebungen schafft, in denen die Kinder aktiv zwischen ihren Sprachen experimentieren können.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Inwiefern wird eine Translanguaging Pedagogy aus Sicht von Erzieherinnen in der Praxis umgesetzt?
Hochschule
Universität zu Köln  (Humanwissenschaftliche Fakultät)
Note
2,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
16
Katalognummer
V1368923
ISBN (PDF)
9783346924995
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Translanguaging Mehrsprachigkeit Grounded Theory Kita
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Inwiefern wird eine Translanguaging Pedagogy aus Sicht von Erzieherinnen in der Praxis umgesetzt?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1368923
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Leseprobe aus  16  Seiten
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