Bei der Trainingsplanung wurde zur Ermittlung der Beweglichkeit der Beweglichkeitstest nach Janda durchgeführt. Dieser zeigte bei Herr K. eine deutliche Verkürzung der Hüftbeugemuskulatur sowie der Brustmuskulatur. Dies ist auf seine überwiegend sitzende Tätigkeit zurückzuführen.
Das komplette Beweglichkeitstraining soll Herr K. 3-mal in der Woche absolvieren, mit jeweils 2 Sätzen pro Dehnübung. Die Dehnintensität während des gesamten Trainings beläuft sich auf ein weiches Dehnen, bei dem ein deutlich spürbares Dehngefühl in der gedehnten Muskulatur zu spüren ist, jedoch muss bei postisometrischen Übungen die Dehnschwelle überschritten werden.
Inhaltsverzeichnis
1 PERSONENDATEN
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.2 Leistungs- und Gesundheitsstatus
1.2.1 Beurteilung der individuellen Beweglichkeit
1.2.2 Beurteilung der individuellen Gleichgewichtsfähigkeit
2 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
2.1 Übungsauswahl und Dehnmethoden Beweglichkeitstraining
2.2 Belastungsgefüge Beweglichkeitstraining
2.3 Begründung zur Trainingsplanung
3 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
3.1 Übungsauswahl Koordinationstraining
3.2 Belastungsgefüge Koordinationstraining
3.3 Begründung zur Trainingsplanung für das Koordinationstraining
4 LITERATURRECHERCHE: „EFFEKTE EINES GLEICHGEWICHTSTRAINING IM HINBLICK AUF DIE PRÄVENTION VON VERLETZUNGEN.“
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der Erstellung eines individuellen Trainingsplans für eine sportlich inaktive Person (Herr K.), mit dem Ziel, bestehende muskuläre Verkürzungen zu beheben sowie durch ein Beweglichkeits- und Koordinationstraining die allgemeine Körperhaltung und Stabilität zu verbessern. Besonders fokussiert wird dabei die Kompensation von Folgen einer überwiegend sitzenden beruflichen Tätigkeit.
- Analyse des Ist-Zustands durch Anamnese, Beweglichkeitstest nach Janda und Koordinationstests.
- Gezielte Übungsauswahl zur Verbesserung der Beweglichkeit der verkürzten Muskulatur.
- Methodische Trainingsplanung für ein systematisches Koordinationstraining zur Steigerung der Stabilität.
- Wissenschaftliche Fundierung der Wirksamkeit durch Literaturrecherche zur Prävention von Verletzungen mittels Gleichgewichtstraining.
Auszug aus dem Buch
2.3 Begründung zur Trainingsplanung
Die Tabellen 3 und 4 stellen das Dehnprogramm für Herr K. dar, Tabelle 3 zeigt welche Dehnübungen für Herr K. ausgewählt wurden und Tabelle 4 zeigt in welchem Belastungsgefüge Herr K. sein Dehnprogramm absolvieren soll. Alle Dehnübungen wurden aufgrund von seiner individuellen Beweglichkeit ausgewählt.
Das komplette Beweglichkeitstraining soll Herr K. 3-mal in der Woche absolvieren mit jeweils 2 Sätzen pro Dehnübung. Die Dehnintensität während des gesamten Trainings beläuft sich auf ein weiches Dehnen, bei dem ein deutlich spürbares Dehngefühl in der gedehnten Muskulatur zu spüren ist (Bachl, Schwarz & Zeibig, 2006, S. 237), jedoch muss bei postisometrischen Übungen die Dehnschwelle überschritten werden. Die Dehndauer ist der Tabelle 4 zu entnehmen. Bei einseitigen Dehnübungen sollte zuerst die rechte und dann die linke Seite gedehnt werden.
Die erste Dehnung stellt eine Dehnung für die Brustmuskulatur (M. pectoralis major) dar, da während des Beweglichkeitstest nach Janda eine deutliche Verkürzung dieses Muskels festgestellt wurde. Bei dieser Dehnübung wurde eine aktiv-statische Methode ausgewählt, nach Einnehmen der Endposition wird beim aktiv statischen Dehnen die antagonistisch wirkende Muskulatur kontrahiert (Lindel, 2006, S. 32), in diesem Fall der M. trapezius.
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: Dieses Kapitel erfasst die biometrischen Daten sowie den Gesundheitsstatus von Herrn K., um eine fundierte Basis für die Trainingsgestaltung zu schaffen.
2 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Hier wird ein spezifisches Dehnprogramm entwickelt, das gezielt auf die sitzungsbedingten Verkürzungen der Muskulatur eingeht.
3 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Dieses Kapitel erläutert die methodische Reihe des Koordinationstrainings, das den Kunden schrittweise an komplexere Übungen zur Stabilitätsverbesserung heranführt.
4 LITERATURRECHERCHE: „EFFEKTE EINES GLEICHGEWICHTSTRAINING IM HINBLICK AUF DIE PRÄVENTION VON VERLETZUNGEN.“: Es wird der aktuelle wissenschaftliche Stand zur Wirksamkeit von Gleichgewichtstraining hinsichtlich der Reduktion von Verletzungsrisiken, insbesondere im Sprunggelenk, dargelegt.
Schlüsselwörter
Trainingsplanung, Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Janda, Propriozeption, Muskuläre Verkürzung, Krafttraining, Prävention, Sportmedizin, Gleichgewichtsfähigkeit, Trainingslehre, Rehabilitaion, Körperhaltung, Bewegungsabläufe, Stretching.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit fokussiert auf die Erstellung eines Trainingsplans für einen sportlich inaktiven Kunden mit körperlichen Defiziten aufgrund einer sitzenden Tätigkeit.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Schwerpunkte liegen auf der Beweglichkeitsoptimierung durch gezieltes Stretching und der Stärkung der allgemeinen Stabilität durch Koordinationstraining.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, durch individuell zugeschnittene Übungsprogramme muskuläre Verkürzungen zu lösen und die sensomotorische Kontrolle des Kunden zu verbessern.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es werden gängige Testverfahren wie der Janda-Test angewandt und die Trainingsplanung wird durch wissenschaftliche Literatur sowie studiengestützte Evidenz begründet.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in konkrete Trainingspläne für Beweglichkeit und Koordination inklusive detaillierter Übungsbeschreibungen und einer Literaturrecherche zur Verletzungsprävention.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?
Wichtige Begriffe sind Trainingsplanung, Beweglichkeit, Koordination, Propriozeption und Verletzungsprävention.
Warum ist der "kurze Fuß nach Janda" so wichtig innerhalb des Plans?
Er bildet die Basis für die sensorische Wahrnehmung und sorgt für eine korrekte Fußstellung, die essenziell für die Stabilität und Wirbelsäulenaufrichtung im restlichen Training ist.
Kann das Beweglichkeits- und Koordinationstraining gemeinsam durchgeführt werden?
Ja, es wird jedoch empfohlen, das Koordinationstraining zuerst zu absolvieren, da dieses höchste Konzentration und einen ausgeruhten Zustand erfordert.
- Arbeit zitieren
- M. Koch (Autor:in), 2023, Trainingsplanung für eine sportlich inaktive Person. Beweglichkeits- und Koordinationstraining, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1369001