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Bildungs- und kommunikationswissenschaftliche Voraussetzungen für den Einsatz von neuen Lehr- und Lernformen

Title: Bildungs- und kommunikationswissenschaftliche Voraussetzungen für den Einsatz von neuen Lehr- und Lernformen

Intermediate Examination Paper , 2009 , 22 Pages , Grade: 1.0 (A)

Autor:in: Uwe Hesse (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit befaßt sich mit virtuellen Lehr-Lern-Szenarien bzw. mit eLearning; insbesondere mit den für deren erfolgreichen Einsatz notwendigen Voraussetzungen.
Wenngleich die erste Euphorie über die mit den neuen Medien verbundenen Einsatzmöglichkeiten im Bereich der Bildung bereits verflogen zu sein scheint und einer realistischeren Betrachtungsweise gewichen ist, handelt es sich m.E. gleichwohl um ein lohnendes Thema mit hohem wissenschaftlichen und praktischem Potenzial, insbesondere angesichts der stetig voranschreitenden Weiterentwicklung der technischen Möglichkeiten – und im Gefolge damit auch der steigenden Akzeptanz dieser (Bildungs-)Technologien bei Lehrenden und Lernenden.
Allerdings ist der Bildungserfolg nicht allein durch den Einsatz dieser neuen Technologien gewährleistet – eben diese unrealistische Erwartungshaltung mußte eine Ernüchterung hinnehmen. Vielmehr sind dazu einige Voraussetzungen erforderlich bzw. zu schaffen, die sowohl die Lehrenden, die Lernenden als auch den organisatorischen Kontext betreffen.

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Inhaltsverzeichnis

1 Eingrenzung

2 Die Rolle des Lehrenden

2.1 Teaching Presence

2.1.1 Design & Organization

2.1.2 Facilitating Discourse

2.1.3 Direct Instruction

2.2 Vier Paradigmen des Online Learning

2.3 Zusammenfassung zur Rolle des Lehrenden

2.4 Mögliche Probleme und Lösungsansätze

2.4.1 Kommunikationsprobleme

2.4.2 Psychologische und technologische Barrieren

3 Motivation, Vorwissen und Bedürfnisse der Lernenden

3.1 Motivation

3.2 Vorwissen

3.3 Bedürfnisse

3.4 Mögliche Probleme und Lösungsansätze

4 Organisatorische Rahmenbedingungen

4.1 Ausstattung

4.2 Ressourcen

4.3 Finanzielle Limitierung der Rahmenbedingungen

5 Vor- und Nachteile virtueller Lehr-Lern-Szenarien

6 Fazit & Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die notwendigen Voraussetzungen für den erfolgreichen Einsatz von virtuellen Lehr-Lern-Szenarien. Dabei liegt der Fokus darauf, wie Lehrende, Lernende und organisatorische Rahmenbedingungen gestaltet sein müssen, um die Herausforderungen der computervermittelten Kommunikation zu meistern und Bildungserfolge sicherzustellen.

  • Die differenzierte Rolle des Lehrenden in Online-Lernumgebungen
  • Konzepte zur Förderung von Motivation und sozialer Interaktion
  • Bewältigung technischer und psychologischer Barrieren
  • Organisatorische Anforderungen und Ressourcenplanung
  • Vergleichende Analyse von Vor- und Nachteilen virtueller Szenarien

Auszug aus dem Buch

2.1 Teaching Presence

Um einem naheliegenden Mißverständnis von vornherein entgegenzuwirken: Teaching Presence hat nichts mit der physischen Anwesenheit eines Lehrenden zu tun, oder mit dem, was umgangssprachlich mit „Präsenz“ gemeint ist. ANDERSON et al. geben vielmehr folgende Definition:

„We define teaching presence as the design, facilitation, and direction of cognitive and social processes for the purpose of realizing personally meaningful and educationally worthwhile learning outcomes. Teaching presence begins before the course commences as the teacher, acting as instructional designer, plans and prepares the course of studies, and it continues during the course, as the instructor facilitates the discourse and provides direct instruction when required. Through adequate teaching presence, formal learning that facilitates personally relevant and educationally defined outcomes is achieved.“ (2001, S. 5)

Es handelt sich also bei Teaching Presence um Aktivitäten des Lehrenden bei der Gestaltung und Vorbereitung des (durch neue Medien vermittelten) Unterrichtmaterials, sowie bei der Förderung und Steuerung sozialer und kognitiver Vorgänge, um den gewünschten Lernerfolg zu erzielen. ANDERSON et al betonen ausdrücklich die wichtige Funktion des Lehrenden in ihrem Konzept, in Abgrenzung zu ausschließlich durch den Lernenden selbstgesteuerte Lernformen: „We do not wish to denigrate individual learning that occurs through independent or self-directed study. However, it is only through active intervention of a teacher that a powerful communications tool such as collaborative computer conferencing […] becomes a useful instructional and learning resource.“ (ebd.) Weiterhin weisen sie auf die Notwendigkeit des Überdenkens bisher gewohnter Rollen- und Funktionsverteilungen insbesondere in der akademischen virtuellen Lehre hin, um sonst leicht entstehenden Störungen der Stabilität sozialer Beziehungen im Gefolge des Einsatzes der neuen Technologien möglichst entgegenzuwirken.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Eingrenzung: Definition und pragmatische Eingrenzung des Begriffs der virtuellen Lehr-Lern-Szenarien für den Kontext dieser Arbeit.

2 Die Rolle des Lehrenden: Analyse der veränderten Anforderungen an Lehrende durch das Konzept der Teaching Presence und Vorstellung verschiedener Paradigmen des Online Learning.

3 Motivation, Vorwissen und Bedürfnisse der Lernenden: Betrachtung der lernseitigen Faktoren, insbesondere der Bedeutung von Motivation und der Notwendigkeit aktiver Betreuung zur Förderung des Lernerfolgs.

4 Organisatorische Rahmenbedingungen: Untersuchung der infrastrukturellen und personellen Voraussetzungen, die von einem Bildungsträger für den virtuellen Unterricht bereitgestellt werden müssen.

5 Vor- und Nachteile virtueller Lehr-Lern-Szenarien: Zusammenfassende Gegenüberstellung der Potenziale und Herausforderungen beim Einsatz neuer Medien im Bildungskontext.

6 Fazit & Ausblick: Einschätzung der Zukunftsperspektiven virtueller Lehre unter Berücksichtigung technischer Entwicklungen wie Virtual Reality.

Schlüsselwörter

eLearning, virtuelle Lehr-Lern-Szenarien, Teaching Presence, Medienkompetenz, Online Learning, Blended Learning, Motivation, Bildungsmedien, Lehr-Lern-Kultur, Medienreichtum, digitale Bildung, Kommunikationstheorie, mediengestützte Lehre, Lernarrangements, technologische Barrieren.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die notwendigen Voraussetzungen für den erfolgreichen Einsatz von virtuellen Lehr-Lern-Szenarien bzw. eLearning in verschiedenen Bildungskontexten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Rolle der Lehrenden, die Motivation der Lernenden, organisatorische Rahmenbedingungen sowie die Chancen und Risiken computervermittelter Kommunikation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die spezifischen Anforderungen zu identifizieren, die über den bloßen Einsatz technischer Medien hinausgehen, um nachhaltigen Bildungserfolg zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die auf einschlägiger Fachliteratur zur Bildungs- und Kommunikationswissenschaft sowie eigenen Einsendearbeiten des Verfassers basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Lehrendenrolle, die Bedürfnisse der Lernenden, die organisatorischen Rahmenbedingungen sowie eine systematische Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind unter anderem eLearning, Teaching Presence, Medienkompetenz, Online Learning und die mediengestützte Lehr-Lern-Interaktion.

Was bedeutet der Begriff "Teaching Presence" genau?

Im Gegensatz zur rein physischen Präsenz beschreibt das Konzept nach Anderson et al. das aktive Design, die Moderation und die intellektuelle Führung von Lernprozessen durch den Lehrenden.

Warum wird die "DISC-Formel" in der Arbeit erwähnt?

Die DISC-Formel wird als hilfreiches Instrument angeführt, um die Motivation und Kollaboration von Lernenden in virtuellen Settings durch Dialog, Involvement, Support und Control zu stärken.

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Details

Title
Bildungs- und kommunikationswissenschaftliche Voraussetzungen für den Einsatz von neuen Lehr- und Lernformen
College
University of Hagen  (Institut für Bildungswissenschaft und Medienforschung)
Course
Master of Arts Bildung und Medien: eEducation. Modul 2: (Bildungswissenschaftliche) Voraussetzungen für den Einsatz von neuen Lehr- und Lernformen
Grade
1.0 (A)
Author
Uwe Hesse (Author)
Publication Year
2009
Pages
22
Catalog Number
V137045
ISBN (eBook)
9783640448296
ISBN (Book)
9783640456833
Language
German
Tags
e-Learning elearning bildungswissenschaft online learning bildung weiterbildung kommunikationswissenschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Uwe Hesse (Author), 2009, Bildungs- und kommunikationswissenschaftliche Voraussetzungen für den Einsatz von neuen Lehr- und Lernformen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/137045
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