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Generierung und Idealisierung der Realität in Film und Fernsehen. Am Beispiel der Serie "Rendez-vous en terre inconnue"

Título: Generierung und Idealisierung der Realität in Film und Fernsehen. Am Beispiel der Serie "Rendez-vous en terre inconnue"

Trabajo Escrito , 2021 , 22 Páginas , Calificación: 1.0

Autor:in: Jacqueline Janßen (Autor)

Estudios franceses - Cultura general y Cultura
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In dieser Arbeit wird die Serie "Rendez-vous en terre inconnue" im Hinblick auf das Eigene und das Fremde analysiert. Insbesondere wird auf die Idealisierung der Realität eingegangen.

Kein anderes Genre splittet die Gesellschaft so stark wie die téléréalité, die seit 1980, zunächst nur in den USA, später dann auch in Europa auf den Bildschirmen vieler Haushalte zu sehen ist. Die Besonderheiten dieses Genre liegen auf der Hand, da es sich um das Prinzip voir et être vu dreht. Razac stellt in seinem Werk "L’écran et le Zoo" durch die ähnlichen Strukturen der téléréalité und den Zoo humain, zugänglich für die breite Masse ab dem 19. Jahrhundert, fest, dass "le concept de téléréalité ressemble au concept des zoos humains".

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Fremde und Eigene – Eine Sache des point de vue

3 Le goût de l'exotisme

4 Die téléréalité – Eine GrenzÜberschreitung zwischen Realität und Fiktion

5 Die mise en scène de l'altérité

5.1 Sprachliche Aspekte

5.2 Lebensumstände

6 Idealisierte Realität: Reduktion der Andersartigkeit

6.1 Nähe-Distanz Verhältnis

6.2 Eine Reise ohne Hindernisse: Fiktion des spontanen Kontaktes

7 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die französische Sendung „Rendez-vous en terre inconnue“ unter dem Aspekt der „mise en scène de l'altérité“ (Inszenierung des Fremden). Ziel ist es zu analysieren, wie durch sprachliche Mittel und die Inszenierung von Lebensumständen eine idealisierte Realität erzeugt wird, die eine Reduktion der Andersartigkeit zum Zweck der Unterhaltung bewirkt.

  • Konstruktion von Fremdheit und Eigenheit innerhalb von TV-Formaten
  • Analyse der téléréalité als hybrides Sendeformat
  • Wissenschaftliche Untersuchung von Zuschauererwartungen und Inszenierungstechniken
  • Vergleich zwischen Realitätsanspruch und medialer Fiktion
  • Die Rolle der kulturellen Differenz in der modernen Unterhaltungsindustrie

Auszug aus dem Buch

Die téléréalité – Eine GrenzÜberschreitung zwischen Realität und Fiktion

Der Ausdruck "reality TV" ist eine "raccourci", um ein "divertissement télévisuel" zu beschreiben, das aus diversen anderen Typen von Sendungen entstanden ist, unter anderem aus Dokumentationen oder der versteckten Kamera" (Dupont 2007: 269).

Die erste reality show wurde auf dem amerikanischen Sender Broadcasting System im Jahr 1972 ausgestrahlt. In ihrem Fokus stand eine weiße, durchschnittliche amerikanische Familie. Über 10 Millionen Zuschauer observierten das Leben der dargestellten Familie.

Die Sendung wird als ein "expérience de nature sociologique" angesehen. Trotz des Misserfolgs dieses ersten Versuchs, forderten Kritiker die Einführung weitere Sendungen dieser Art, da "la télévision va s'intéresser a la vraie vie" (ebd.: 269). Seit geraumer Zeit zieht die téléréalité eine Vielzahl an Menschen vor den Bildschirm. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Eigenschaften dieses Genre für die Zuschauer*innen so faszinierend macht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Inszenierung von Fremdheit in der Sendung "Rendez-vous en terre inconnue" und Darlegung des Forschungsinteresses.

2 Das Fremde und Eigene – Eine Sache des point de vue: Theoretische Auseinandersetzung mit der Wahrnehmung des Anderen und der sozialen Konstruktion von Fremdheit.

3 Le goût de l'exotisme: Analyse des Begriffs Exotismus und wie dieser als Konstrukt vom Westen definiert wird.

4 Die téléréalité – Eine GrenzÜberschreitung zwischen Realität und Fiktion: Historischer Überblick über die Entwicklung der Reality-TV-Formate und deren mediale Definition.

5 Die mise en scène de l'altérité: Untersuchung der Inszenierung des Anderen anhand der ersten Teile der ausgewählten Sendung.

6 Idealisierte Realität: Reduktion der Andersartigkeit: Analyse, wie durch filmische und erzählerische Mittel eine homogene, idealisierte Sicht auf die bereisten Regionen erzeugt wird.

7 Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der Ergebnisse und kritische Reflexion des medial erzeugten Realitätsbezugs.

Schlüsselwörter

Exotismus, Téléréalité, Inszenierung, Andersartigkeit, Realität, Fiktion, Medienanalyse, Rendez-vous en terre inconnue, visuelle Kultur, Kommunikation, Fremderfahrung, Medialisierung, Stereotype, Wahrnehmung, soziale Konstruktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie das französische Fernsehformat „Rendez-vous en terre inconnue“ kulturelle Fremdheit inszeniert, um Unterhaltung für ein westliches Publikum zu erzeugen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Medialisierung des Fremden, der Exotismus-Begriff, die Abgrenzung zwischen Realität und Fiktion im Reality-TV sowie die soziologische Konstruktion von "Wir" und "die Anderen".

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, inwieweit die Sendung durch sprachliche und visuelle Inszenierungen eine idealisierte Realität schafft, die tatsächliche kulturelle Unterschiede zugunsten der Unterhaltung reduziert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer diskursanalytischen Betrachtungsweise unter Einbeziehung medienwissenschaftlicher Theorien zu Reality-Formaten und soziologischer Konzepte zur Wahrnehmung von Fremdheit.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Exotismus-Begriffs, eine Analyse der Genre-Entwicklung der Téléréalität und eine konkrete Fallanalyse der Sendung "Rendez-vous en terre inconnue".

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind vor allem Exotismus, "mise en scène" (Inszenierung), Andersartigkeit, sowie das Spannungsfeld zwischen medial konstruierter Realität und authentischem Erleben.

Wie definiert der Autor das Verhältnis von Realität und Fiktion in der Sendung?

Der Autor argumentiert, dass die Sendung zwar den Anschein von Dokumentation erweckt, jedoch durch gezielte Nachbearbeitung und technische Inszenierung eine Art "genre hybride" erschafft, die mehr fiktional als real ist.

Welche Rolle spielt die Sprache der Protagonisten für die Wahrnehmung?

Die wiederholte Verwendung bestimmter Ausdrücke durch die Reisenden dient als Sprachmittel, um Staunen und Fremdheit zu markieren, was wiederum zur Produktion einer distanzierten oder idealisierten "Andersartigkeit" beiträgt.

Warum wird die Sendung als "idealisierte Realität" bezeichnet?

Weil komplexe soziale Realitäten durch Kameraführung und den Fokus auf harmonische Begegnungen reduziert werden, sodass ein Bild von einer "heilen Welt" entsteht, das der realen Komplexität nicht entspricht.

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Detalles

Título
Generierung und Idealisierung der Realität in Film und Fernsehen. Am Beispiel der Serie "Rendez-vous en terre inconnue"
Universidad
Johannes Gutenberg University Mainz
Calificación
1.0
Autor
Jacqueline Janßen (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
22
No. de catálogo
V1370868
ISBN (PDF)
9783346904249
ISBN (Libro)
9783346904256
Idioma
Alemán
Etiqueta
Exhiber l’autre, Des zoos humains a la téléréalité, Das Fremde und das Eigene, Le goût de l‘exotisme, idealisierte Realität
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jacqueline Janßen (Autor), 2021, Generierung und Idealisierung der Realität in Film und Fernsehen. Am Beispiel der Serie "Rendez-vous en terre inconnue", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1370868
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