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Die Köln-Kalker Jugendproteste

Ein Versagen der politischen Bildung?

Título: Die Köln-Kalker Jugendproteste

Trabajo Escrito , 2016 , 15 Páginas , Calificación: 2,7

Autor:in: Johannes Löhr (Autor)

Didáctica - Politíca, Educación política
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Jugendproteste sind kein neues Phänomen im Zeitalter des 21. Jahrhunderts, sondern reichen schon viele Jahre zurück. Schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts versammelten sich Jugendliche, um gegen das damals etablierte Splitterstaatensystem im deutschen Raum agieren zu können. Jugendliche waren schon immer die Triebfeder für Gesellschaftskritik und gesellschaftliche Veränderungen. Denn sie bilden die nachfolgende Generation.

Dementsprechend ist es wichtig für jede Partei im Bundestag, auch die Jugend für sich zu gewinnen. Demgegenüber steht jedoch der Fall der Köln-Kalker Jugendproteste. Hier lässt sich erkennen, dass die Jugendlichen sich selbst nicht als politisch ansehen. Sie fühlen sich von der Politik ausgeschlossen und obwohl sie gesellschaftliche und politische Verhältnisse kritisieren, weisen sie den Anspruch zurück, politisch zu partizipieren. Es besteht die Frage, warum die Protestierenden ihr Handeln nicht als politische Partizipation werten. In dieser Hausarbeit wird überprüft, ob sich hier ein Versagen der politischen Bildung ausmachen lässt oder eher sozial-strukturelle politische Bedingungen dafür verantwortlich sind. Des Weiteren wird herausgearbeitet, ob sich Lerngelegenheiten für die politische Bildung aus den Köln-Kalker Jugendprotesten ergeben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Charakteristika von Jugendprotesten

3. Köln-Kalker Jugendproteste

3.1 Sozial-strukturelle Situation im Stadtteil Köln-Kalk

3.2 Auslöser für die Proteste

3.3 Ursachen für vermeintliches politische Desinteresse der Jugendlichen

4. Politische Bildung

4.1 Defizite in der politischen Bildung

4.2 Chancen in der politischen Bildung

5. Abschlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht die Ursachen und Hintergründe der Jugendproteste in Köln-Kalk im Jahr 2008. Dabei wird der Frage nachgegangen, ob das vermeintliche Desinteresse der Jugendlichen an Politik auf ein Versagen der politischen Bildung zurückzuführen ist oder eher auf soziale und strukturelle Benachteiligungen im Stadtteil.

  • Analyse der sozial-strukturellen Situation im Stadtteil Köln-Kalk
  • Untersuchung der Auslöser und Beweggründe der Proteste
  • Kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen politischen Bildung
  • Diskussion von Partizipationsmöglichkeiten für benachteiligte Gruppen

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Jugendproteste sind kein neues Phänomen im Zeitalter des 21. Jahrhunderts, sondern reichen schon viele Jahre zurück. Schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sammelten sich Jugendliche, um gegen das damals etablierte Splitterstaatensystem im deutschen Raum agieren zu können. Jugendliche waren schon immer die Triebfeder für Gesellschaftskritik und gesellschaftliche Veränderungen. Denn sie bilden die nachfolgende Generation. Auch Lenin „war der Auffassung, daß wer die Jugend hat, auch die Zukunft habe [...]“ (Herrmann 1982, S.11). Dementsprechend ist es wichtig für jede Partei im Bundestag auch die Jugend für sich zu gewinnen. Demgegenüber steht jedoch der Fall der Köln-Kalker Jugendproteste. Hier lässt sich erkennen, dass die Jugendlichen sich selbst nicht als politisch ansehen. Sie fühlen sich von der Politik ausgeschlossen und obwohl sie gesellschaftliche und politische Verhältnisse kritisieren, weisen sie den Anspruch, politisch zu partizipieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Jugendproteste ein und formuliert die zentrale Fragestellung in Bezug auf die Diskrepanz zwischen politischer Partizipation und vermeintlichem Desinteresse der Jugendlichen in Köln-Kalk.

2. Charakteristika von Jugendprotesten: Hier werden allgemeine Merkmale und Beweggründe beschrieben, die einen Jugendprotest auslösen können, insbesondere im Kontext demokratischer Normen und Werte.

3. Köln-Kalker Jugendproteste: Dieses Kapitel analysiert die spezifische Situation in Köln-Kalk, die Hintergründe der Proteste im Jahr 2008 und die Gründe für die empfundene politische Distanz der Jugendlichen.

4. Politische Bildung: Der Fokus liegt auf der kritischen Betrachtung der derzeitigen politischen Bildungsangebote, deren Defizite für benachteiligte Gruppen sowie mögliche Chancen für mehr Inklusion.

5. Abschlussbetrachtung: Das Fazit beurteilt, ob eher die politische Bildung oder strukturelle Benachteiligungen für die Distanz der Jugendlichen verantwortlich sind und welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind.

Schlüsselwörter

Jugendproteste, Köln-Kalk, Politische Bildung, Partizipation, Demokratie, Sozialstruktur, Politische Distanz, Migrationshintergrund, Gesellschaftskritik, Benachteiligung, Jugendsoziologie, Politische Urteilsfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Jugendproteste in Köln-Kalk aus dem Jahr 2008 und untersucht, warum betroffene Jugendliche ihre Aktivitäten oft nicht als politische Partizipation bewerten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentral sind die Zusammenhänge zwischen sozialer Benachteiligung, dem Mangel an politischer Repräsentation und der Rolle der politischen Bildung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit prüft, ob ein Versagen der politischen Bildung oder sozial-strukturelle Bedingungen für das vermeintliche politische Desinteresse der Jugendlichen verantwortlich sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse, die auf soziologischen Sammelbänden und Fachliteratur zur politischen Bildung basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Neben den Charakteristika von Jugendprotesten allgemein liegt der Fokus auf der Analyse der strukturellen Lage in Köln-Kalk und den Defiziten sowie Chancen in der Vermittlung politischer Kompetenzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind insbesondere Jugendproteste, Politische Bildung, Demokratie, Partizipation und die spezifische Gegebenheit im Stadtteil Köln-Kalk.

Welcher Auslöser führte konkret zu den Protesten in Köln-Kalk?

Auslöser war der tragische Tod eines 17-jährigen Schülers bei einem Raubüberfall und die darauf folgende, von den Anwohnern als ungerecht empfundene Entscheidung der Ermittlungsbehörden.

Warum nehmen sich die Jugendlichen in Köln-Kalk laut Arbeit selbst nicht als politisch wahr?

Die Arbeit stellt dar, dass eine Kluft zwischen der Erfahrungswelt der Jugendlichen und dem als abgehoben wahrgenommenen politischen Diskurs existiert, die zu Politikverdrossenheit führt.

Final del extracto de 15 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Köln-Kalker Jugendproteste
Subtítulo
Ein Versagen der politischen Bildung?
Universidad
University of Kassel
Calificación
2,7
Autor
Johannes Löhr (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
15
No. de catálogo
V1371182
ISBN (PDF)
9783346903921
ISBN (Libro)
9783346903938
Idioma
Alemán
Etiqueta
Jugendproteste Köln-Kalker Jugendproteste Politische Bildung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Johannes Löhr (Autor), 2016, Die Köln-Kalker Jugendproteste, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1371182
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