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Intertextuelle Eigenzitation in Erich Kästners Werk. Eine Untersuchung des Betrugsmotivs in "Fabian. Die Geschichte eines Moralisten" und "Die Ballade vom Mißtrauen"

Title: Intertextuelle Eigenzitation in Erich Kästners Werk. Eine Untersuchung des Betrugsmotivs in "Fabian. Die Geschichte eines Moralisten" und "Die Ballade vom Mißtrauen"

Term Paper , 2011 , 16 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Sebastian Silkatz (Author)

German Studies - Modern German Literature
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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit zielt darauf ab, das Phänomen der intertextuellen Eigenzitation in Erich Kästners Werk zu erforschen, insbesondere unter Verwendung des "Betrugsmotivs" in seinem Roman "Fabian. Die Geschichte eines Moralisten" und dem Gedicht "Die Ballade vom Mißtrauen". Darüber hinaus wird die Arbeit versuchen, eine Lücke in der aktuellen Forschung zu schließen, indem sie diese spezifische Beziehung zwischen dem Roman und dem Gedicht genauer betrachtet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 TEXTANALYSEN

2.1 FABIAN

2.1.1 Einordnung

2.1.2 Atmosphäre und Erzählverhalten

2.1.3 Funktion für den Roman

2.2 DIE BALLADE VOM MIßTRAUEN

2.2.1 Form und Typ

3 TEXTVERGLEICH

4 UNTERSCHIEDE

5 EINORDNUNG IN KÄSTNERS STIL

6 SCHLUSS

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Phänomen der intertextuellen Eigenzitation bei Erich Kästner, wobei der Fokus auf dem ‚Betrugsmotiv‘ liegt. Anhand eines Vergleichs zwischen einem Romanausschnitt aus „Fabian. Die Geschichte eines Moralisten“ und dem Gedicht „Die Ballade vom Mißtrauen“ wird analysiert, wie Kästner motivische Doppelungen nutzt und inwiefern diese für seinen literarischen Stil und sein Selbstverständnis als Gebrauchslyriker charakteristisch sind.

  • Intertextuelle Eigenzitation bei Erich Kästner
  • Analyse des ‚Betrugsmotivs‘ in Prosa und Lyrik
  • Vergleich von „Fabian“ und „Die Ballade vom Mißtrauen“
  • Untersuchung von Kästners Selbstverständnis als ‚Gebrauchslyriker‘
  • Betrachtung von Typengleichheit und Motivik im Werk Kästners

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Atmosphäre und Erzählverhalten

Noch bevor Labude seine Erzählung über die Erlebnisse in Hamburg beginnt, gibt es Indizien für den Ernst der Situation: „Fabian stand auf und setzte sich aufs Sofa. Jetzt befand er sich hinter Labudes Rücken, und der Freund brauchte ihn während des Sprechens nicht anzusehen. Sie blickten beide zum Fenster hinaus, auf grüne Bäume und rote Villendächer.“ (III, S. 67 Z. 19-22). Was der Erzähler hier schildert, erscheint nicht wie die typische Situation zweier Freunde, die sich treffen, um über Politik zu reden, sondern mutet eher wie die typische Ausgangslage für ein Therapiegespräch an. Bis auf den Einschub mit Labudes Vater besteht der Rest fast ausschließlich aus der Figurenrede Labudes, die damit mehr eine Erzählung in der Erzählung darstellt. Diese wird in regelmäßigen Abständen kurzzeitig von der Erzählerstimme unterbrochen. Alle Unterbrechungen durch den Erzähler haben dieselbe Funktion. Es wird das Verhalten und die Reaktion der beiden Figuren Labude und Fabian beschrieben, die durch die Situation und das Gesagte hervorgerufen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der intertextuellen Eigenzitation bei Kästner und Präsentation der zentralen Forschungsfrage anhand des Betrugsmotivs.

2 TEXTANALYSEN: Analyse der Romanpassage aus „Fabian“ sowie der „Ballade vom Mißtrauen“ hinsichtlich ihrer jeweiligen Einordnung, Struktur und Funktion innerhalb des Gesamtwerkes.

3 TEXTVERGLEICH: Detaillierte Gegenüberstellung der beiden Texte zur Identifikation intertextueller Bezüge, Motivähnlichkeiten und kontextueller Unterschiede.

4 UNTERSCHIEDE: Untersuchung der spezifischen Differenzen zwischen Roman und Gedicht, insbesondere in Bezug auf die Figurenanonymisierung, Atmosphäre und Zeitstruktur.

5 EINORDNUNG IN KÄSTNERS STIL: Erläuterung der Eigenzitation als typisches Stilelement Kästners, das auf seinem Selbstverständnis als Gebrauchslyriker und seiner Vorliebe für Typisierung basiert.

6 SCHLUSS: Zusammenfassung der Forschungsergebnisse und kritische Reflexion des bisherigen Forschungsstands zur Intertextualität bei Erich Kästner.

Schlüsselwörter

Erich Kästner, Intertextualität, Eigenzitation, Fabian, Die Ballade vom Mißtrauen, Betrugsmotiv, Gebrauchslyrik, Literaturwissenschaft, Stilistik, Romananalyse, Lyrikanalyse, Motivik, Typisierung, Moderne Literatur, 1930er Jahre.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die intertextuellen Bezüge in Erich Kästners Werk, indem sie zeigt, wie der Autor Motive aus seinen Gedichten in seine Romane einfließen lässt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum steht das ‚Betrugsmotiv‘, das sowohl in Kästners Roman „Fabian“ als auch in der „Ballade vom Mißtrauen“ verarbeitet wird.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Eigenzitation Kästners als bewusste literarische Technik zu entschlüsseln und zu begründen, warum diese Form der Intertextualität für seinen Stil charakteristisch ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär angewandt?

Die Autor verwendet eine textimmanente Analyse und einen motivischen Vergleich, um die strukturellen und inhaltlichen Parallelen zwischen den beiden ausgewählten Textpassagen aufzuzeigen.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Einzeltexte, den anschließenden Textvergleich sowie die kritische Reflexion, ob die Texte lediglich dieselbe Episode wiederholen oder ob Kästner mit dem Motiv arbeitet.

Welche Schlüsselwörter beschreiben diese Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Eigenzitation, Gebrauchslyrik, Intertextualität und Motivik im Kontext des Werks von Erich Kästner charakterisieren.

Warum spielt die Typisierung für Kästner eine so wichtige Rolle?

Kästner nutzt Personentypen, um Charaktere austauschbar zu machen, was ihm ermöglicht, Motive aus der Lyrik in die epische Form des Romans zu übertragen, ohne die Identität der Einzelfiguren zwangsläufig gleichzusetzen.

Widerlegt die Arbeit die Behauptung, dass es sich um dieselbe Episode handelt?

Ja, die Arbeit argumentiert, dass es sich nicht um eine bloße Wiederholung derselben erzählten Ereignisse handelt, sondern um zwei unterschiedliche Episoden, die durch ein gemeinsames Motiv in einen intertextuellen Dialog treten.

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Details

Title
Intertextuelle Eigenzitation in Erich Kästners Werk. Eine Untersuchung des Betrugsmotivs in "Fabian. Die Geschichte eines Moralisten" und "Die Ballade vom Mißtrauen"
College
http://www.uni-jena.de/  (Institut für Germanistische Literaturwissenschaft)
Course
Neue Sachlichkeit
Grade
2,0
Author
Sebastian Silkatz (Author)
Publication Year
2011
Pages
16
Catalog Number
V1371552
ISBN (PDF)
9783346905123
ISBN (Book)
9783346905130
Language
German
Tags
Erich Käster Sachlichkeit Roman Gedicht Vergleich Intertextualität Zitation Selbstzitation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Silkatz (Author), 2011, Intertextuelle Eigenzitation in Erich Kästners Werk. Eine Untersuchung des Betrugsmotivs in "Fabian. Die Geschichte eines Moralisten" und "Die Ballade vom Mißtrauen", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1371552
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