Eine Lernaufgabe kann gleichzeitig auch eine Leistungsaufgabe darstellen, insbesondere in schulischen oder akademischen Kontexten, mit zeitlichen Vorgaben und spezifischen Zielen. In solchen Fällen ist es wichtig, dass Lehrkräfte die Lern- und Leistungsmotivation aufrechterhalten, vor allem wenn Lernende Schwierigkeiten haben.
Diese Arbeit untersucht, wie Lernende in ihrer Lernleistung unterstützt werden können und welche Maßnahmen wirksam sind. Zunächst werden die Begriffe Motiv und Motivation näher erläutert, sowie die Lern- und Leistungsmotivation in Lernkontexten betrachtet, einschließlich einer Unterscheidung zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation. Anschließend werden verschiedene Theorien zur Leistungsmotivation vorgestellt, wie das Atkinsons Risiko-Wahl-Modell, die Attributionale Theorie nach Weiner, und Heckhausens Selbstbewertungsmodell. Im nächsten Kapitel werden verschiedene Förderansätze beschrieben, die sowohl auf die kognitive Ebene der Lernenden abzielen (z.B. Interesse wecken), als auch auf Lenkungs- und Steuerungsmethoden (z.B. Feedback oder Zielsetzung).
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Begriffserklärungen
- Motive und Motivation
- Motive
- Motivation
- Leistungs- und Lernmotivation
- Extrinsische und intrinsische Motivation
- Theorien der Leistungsmotivation
- Risiko-Wahl-Modell nach Atkinson
- Attributionale Theorie nach Weiner
- Selbstbewertungsmodell nach Heckhausen
- Motive und Motivation
- Ansätze für Fördermaßnahmen
- Interesse wecken
- Feedback
- Unterstützung bei der Zielsetzung
- Diskussion
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit setzt sich mit dem Thema der Leistungsmotivation in Lernsituationen auseinander und untersucht verschiedene Ansätze zur Förderung. Das Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die Entstehung und Bedeutung der Leistungsmotivation im Lernkontext zu gewinnen und praktische Handlungsempfehlungen für Lehrende zu entwickeln.
- Definitionen und Abgrenzung von Motiv und Motivation
- Unterscheidung zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation
- Vorstellung verschiedener Theorien der Leistungsmotivation
- Analyse von Ansätzen zur Förderung der Leistungsmotivation
- Diskussion der Wirksamkeit der Ansätze und Implikationen für die Praxis
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung stellt das Thema der Hausarbeit vor und skizziert die Problemstellung, die im Laufe der Arbeit beleuchtet werden soll. Es werden die zentralen Forschungsfragen definiert und ein Überblick über den Aufbau der Arbeit gegeben.
- Begriffserklärungen: Dieses Kapitel widmet sich der Klärung wichtiger Begriffe, wie Motiv und Motivation. Die Unterscheidung zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation sowie die Vorstellung verschiedener theoretischer Ansätze zur Leistungsmotivation werden hier erläutert.
- Ansätze für Fördermaßnahmen: Dieses Kapitel behandelt verschiedene Ansätze zur Förderung der Leistungsmotivation. Es werden sowohl kognitive Ansätze (z. B. Interesse wecken) als auch lenkungs- und steuerungsorientierte Ansätze (z. B. Feedback, Zielsetzung) beleuchtet.
Schlüsselwörter
Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit den Themen Leistungsmotivation, Lernmotivation, intrinsische und extrinsische Motivation, Attributionstheorie, Risiko-Wahl-Modell, Selbstbewertungsmodell, Feedback, Interessenförderung und Zielsetzung in Lernsituationen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Motiv und Motivation?
Ein Motiv ist ein zeitstabiles Merkmal einer Person (z. B. das Bedürfnis nach Leistung), während Motivation der aktuelle Zustand ist, der durch die Interaktion von Person und Situation entsteht.
Was unterscheidet intrinsische von extrinsischer Motivation?
Intrinsische Motivation kommt aus der Sache selbst (Interesse, Freude), während extrinsische Motivation durch äußere Faktoren wie Noten, Lob oder Belohnungen gesteuert wird.
Was besagt das Risiko-Wahl-Modell nach Atkinson?
Es erklärt, wie Menschen Aufgaben wählen: Erfolgsmotivierte bevorzugen oft mittelschwere Aufgaben, während Misserfolgsängstliche eher zu sehr leichten oder extrem schweren Aufgaben neigen.
Wie können Lehrkräfte die Lernmotivation fördern?
Wirksame Maßnahmen sind das Wecken von Interesse, regelmäßiges Feedback, Unterstützung bei der realistischen Zielsetzung und die Förderung einer günstigen Attribution (Ursachenzuschreibung).
Was ist das Selbstbewertungsmodell nach Heckhausen?
Dieses Modell beschreibt Motivation als einen Prozess aus Zielsetzung, Ursachenzuschreibung (Attribution) und der daraus resultierenden Selbstbewertungsemotion.
- Citation du texte
- Eibe Christian Behrens (Auteur), 2022, Förderung des Leistungsmotivs in Lernsituationen. Wie können Lehrkräfte die Lernmotivation und Leistungsmotivation aufrechterhalten?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1371663