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Monotheismus im Markusevangelium am Beispiel von Mk 12,28-34

Title: Monotheismus im Markusevangelium am Beispiel von Mk 12,28-34

Term Paper , 2008 , 19 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Andrea Höltke (Author)

Theology - Biblical Theology
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Monotheismus. Auf den ersten Blick fragt man sich, was mag das wohl sein. Im theologischen Kontext fällt einem dann ein, aus welchen Wörtern sich das Wort zusammensetzt und man meint sich etwas darunter vorstellen zu können. Grob gesehen mag das auch stimmen. Um aber einen genaueren Einblick in den Monotheismus geben zu können, wird es zunächst eine Hinführung zu dieser Art des Glaubens ge-ben, indem der Ursprung dargestellt und der Begriff erläutert wird (2.1). Ausgehend von dieser Erläuterung wird im nächsten Teil der Bezug zwischen der Gottesvorstellung des Markusevangeliums und der des Alten Testaments hergestellt (2.2) und im Anschluss die Handlungen Gottes zusammengefasst. Somit wird schon im ersten Block das Markusevangelium thematisiert und kann im nächsten Teil konkretisiert werden. Um einen Überblick zu bekommen wird zunächst das gesamte Markusevangelium in den Blick genommen (3.1). Anschließend wird die Frage nach dem höchsten Gebot in einen groben Kontext eingeordnet (3.2) und abschließend genau zu dieser Frage und dem damit gemeinten ersten Gebot: „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“ Stellung genommen (3.3). Die Betrachtung der Perikope Mk 12, 28 – 34 erfolgt unter Berücksichtigung der Vorlage in Dtn 6,4f. Mit dieser Arbeit soll noch einmal deutlich auf das erste Gebot hingewiesen werden, durch das der Monotheismus innerhalb des Christentums sehr stark betont wird. Nicht umsonst gilt das Gebot der Gottesliebe und der Nächstenliebe als DAS Gebot der Christen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. HINFÜHRUNG ZUM MONOTHEISMUS

2.1 Der Monotheismus in seinen Ursprüngen – eine Begriffserklärung

2.2 Die Bedeutung des AT für eine monotheistische Gottesvorstellung

2.3 Gottes Handeln in der Geschichte

3. MK 12,28-34

3.1 Das Markusevangelium

3.2 Mk 11,1 – 13,37: Einordnung des Gebots der Gottesliebe

3.3 Mk 12,28-34: Versuch der Analyse mit Bezugnahme zu Dtn 6,4.5

4. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, die monotheistische Ausrichtung im Markusevangelium zu untersuchen, wobei der Fokus auf der Analyse der Perikope Mk 12,28-34 liegt. Es soll aufgezeigt werden, wie Jesus das Gebot der Gottesliebe in Anlehnung an das Alte Testament als oberstes Gebot definiert und untrennbar mit dem Gebot der Nächstenliebe verknüpft.

  • Grundlagen und Begriffsbestimmung des Monotheismus
  • Die Bedeutung des Alten Testaments für die Gottesvorstellung im Markusevangelium
  • Struktur und Einordnung von Mk 12,28-34 in den Kontext des Evangeliums
  • Exegetische Analyse der Perikope unter Berücksichtigung von Dtn 6,4.5
  • Die Verknüpfung von Gottes- und Nächstenliebe als zentrales Gebot

Auszug aus dem Buch

3.3 Mk 12,28-34: Versuch der Analyse mit Bezugnahme zu Dtn 6,4.5

Innerhalb dieser Perikope diskutiert Jesus die Frage nach dem wichtigsten Gebot mit einem Schriftgelehrten. Dieser „Führer Israels“ scheint Jesus nicht abzulehnen, sondern „zeigt sich verständig, und Jesus bescheinigt ihm mit der Autorität dessen, der das Reich Gottes zu den Menschen bringt, dass er nicht fern von diesem Reich ist.“

Bei den Juden gibt es nicht nur die uns bekannten 10 Gebote, sondern etliche mehr; 613 Einzelgebote. Mit Blick auf diese über 600 Gebote ist es umso wichtiger eines für das wichtigste zu deklarieren. Auch für „die nicht-jüdische Leser- und Hörerschaft des Markus“ ist diese Frage von größter Bedeutung. Zur Beantwortung dieser Frage zieht der Verfasser ein weiteres Mal das Alte Testament hinzu. Diesmal eröffnet Jesus seine Antwort mit einem Ruf aus Dtn 6,4.5. Ausgewählt ist diese Stelle als Erinnerung daran, dass Gott Israel erwählt hat. Im Nachfolgenden mehr zu diesem Vergleich.

Schon in Mk 10,17-31 wurden die zwei Dekalogtafeln vollständig erwähnt und gewürdigt und auch das erste Gebot wurde in Mk 10,18 bereits angedeutet, woraus zu schließen ist, dass Jesus irgendwann vollkommen Stellung zu den Geboten nehmen wird. So ist es denn auch, dass Jesus im letzten Gespräch vor seiner Verhaftung mit einem Außenstehenden, also mit niemandem innerhalb des Jüngerkreises, über das Erste Gebot spricht, welches hier nun genauer betrachtet wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die Thematik des Monotheismus ein und umreißt den methodischen Aufbau der Arbeit sowie die zentrale Fragestellung zur Perikope Mk 12,28-34.

2. HINFÜHRUNG ZUM MONOTHEISMUS: Dieses Kapitel definiert den Monotheismus, grenzt ihn von anderen Religionsformen ab und beleuchtet die Bedeutung des Alten Testaments sowie das Wirken Gottes innerhalb der Geschichte.

3. MK 12,28-34: Dieser Hauptteil analysiert das Markusevangelium, ordnet den Textabschnitt 12,28-34 in den Gesamtkontext der Jerusalemer Tage Jesu ein und untersucht die Perikope unter Bezugnahme auf Dtn 6,4.5.

4. FAZIT: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Bedeutung der untrennbaren Verbindung von Gottes- und Nächstenliebe im Kontext des monotheistischen Glaubens.

Schlüsselwörter

Monotheismus, Markusevangelium, Gottesliebe, Nächstenliebe, Mk 12,28-34, Dtn 6,4.5, Schma Jisrael, Kreuzestheologie, Messiasgeheimnis, Altes Testament, Gebot, Schriftgelehrter, Gottesvorstellung, Transzendenz, Religionsgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Darstellung und Bedeutung des Monotheismus innerhalb des Markusevangeliums, insbesondere durch die Betrachtung der Perikope Mk 12,28-34.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Begriffsdefinition des Monotheismus, die Rezeption alttestamentlicher Texte im Markusevangelium und die ethische Verknüpfung von Gottes- und Nächstenliebe.

Was ist das primäre Ziel dieser Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, dass im Markusevangelium ein starker Monotheismus vertreten ist und das Gebot der Gottesliebe bei Markus nur im Zusammenhang mit der Nächstenliebe verstanden wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewendet?

Die Arbeit nutzt die exegetische Analyse von biblischen Texten sowie die literarische Untersuchung des Markusevangeliums unter Einbeziehung theologischer Sekundärliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Einordnung der Perikope Mk 12,28-34 in den Kontext der letzten Tage Jesu in Jerusalem und ihre detaillierte Analyse im Vergleich zum "Schma Jisrael" aus Dtn 6,4.5.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Monotheismus, Gottesliebe, Nächstenliebe, Kreuzestheologie und den Bezug zwischen Altem und Neuem Testament.

Wie unterscheidet sich die markinische Fassung des höchsten Gebots von anderen Evangelien?

Die Arbeit weist darauf hin, dass Markus eine "lange Form" wählt, indem er das alttestamentliche Hauptgebot um das Gebot der Nächstenliebe erweitert, während andere Evangelien zum Teil Kurzfassungen bieten.

Welche Rolle spielt das "Schma Jisrael" für die Argumentation des Autors?

Das "Schma Jisrael" dient als biblische Begründung für die Einzigartigkeit Gottes und bildet die Grundlage für die Antwort Jesu auf die Frage nach dem höchsten Gebot.

Welche Bedeutung kommt dem Schriftgelehrten in Mk 12,28-34 zu?

Der Schriftgelehrte wird als eine Person dargestellt, die Jesus gegenüber verständnisvoll agiert, was zu einer wechselseitigen Anerkennung führt und Jesus dazu veranlasst, ihm das Reich Gottes zuzusagen.

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Details

Title
Monotheismus im Markusevangelium am Beispiel von Mk 12,28-34
College
University of Cologne
Grade
2,7
Author
Andrea Höltke (Author)
Publication Year
2008
Pages
19
Catalog Number
V137256
ISBN (eBook)
9783640458974
ISBN (Book)
9783640458615
Language
German
Tags
Monotheismus Markusevangelium Beispiel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andrea Höltke (Author), 2008, Monotheismus im Markusevangelium am Beispiel von Mk 12,28-34, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/137256
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