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Petrus im Neuen Testament

Seine Sonderstellung im Jüngerkreis und die Entwicklung des Petrusamtes

Title: Petrus im Neuen Testament

Term Paper , 2007 , 15 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Andrea Höltke (Author)

Theology - Biblical Theology
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Summary Excerpt Details

Diese Hausarbeit behandelt Simon Petrus im Neuen Testament. Simon Petrus war
einer der Apostel des Jesu Christi, wenn nicht sogar der Apostel schlechthin. In
dieser Arbeit wird herausgestellt, welche Rolle Simon Petrus innerhalb des Jüngerkreises
hatte (2.). Innerhalb dieser Diskussion ist zu erörtern, ob Petrus als historischer
oder eher als typischer Petrus seiner Rolle als erster Jünger gerecht wird
(2.1), warum er überhaupt als solcher betitelt wird (2.2) und wie es dazu kam, dass
aus Simon ein Simon Petrus, bzw. Petrus oder Kephas wurde (2.3). In diesem ersten
Bereich finden hauptsächlich Werke von Rudolph Pesch, Josef Blank oder Joachim
Gnilka Zuspruch und Verwendung.
Der zweite Abschnitt soll die Entwicklung des Petrusamtes beschreiben (3.). Hierbei
geht es nicht ohne eine kurze Analyse der Primatsstelle des Matthäusvangeliums
(3.1), und damit nicht ohne das Hinzuziehen der Werke Erich Gräßlers, Rudolph
Schnackenburgs oder wiederum Rudolph Peschs zu diesem Themenbereich.
Um die Arbeit nicht zu biblisch werden zu lassen, wird im letzten Teilabschnitt der
historische Aspekt durch Ernst Dassmann hinzugezogen und die Anfänge und geschichtliche
Ausprägung des Petrusamtes (3.2) in näheren Augenschein genommen.
Es soll nicht Ziel der Arbeit sein, einen möglichst lückenlosen biographischen Text
über Petrus und das Petrusamt zu entwickeln, sondern, vielmehr soll vermittelt
werden, dass schon zu Zeiten Jesu nichts ohne bestimmte Aufgabenverteilung behandelt
wurde und dass es auch schon damals nötig gewesen ist, spezielle Leute zu
beauftragen, damit nicht alles dem Zufall überlassen ist.
Im Falle Petri war es ihm sicherlich eine Ehre, eine solch große Sonderrolle inne zu
haben; und über diese Sonderrolle und über die Verpflichtungen, die sich daraus
ergeben, soll diese Arbeit einen Einblick geben. Die Einblicke in das Wirken und
Handeln Petri werden sich in den meisten Fällen auf die vier Evangelien oder die
Apostelgeschichte beziehen. Innerhalb dieser Arbeit wird herauszustellen sein, in
wie weit sich das heutige Denken in Sachen Kirche schon damals ausgeprägt hat,
z.B. in Form eines Wortführers oder jemandem, der bestimmte Aufgaben zu übernehmen
hat.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DIE BESONDERE STELLUNG SIMON PETRI IM JÜNGERKREIS

2.1 Simon Petrus als „Typus“

2.2 Simon Petrus als erster Apostel

2.3 Die Namensgebung des ersten Apostels

3. DAS PETRUSAMT IM NT

3.1 Die “Primatsstelle” bei Matthäus 16,18f.

3.2 Anfänge und geschichtliche Ausprägung des Amtes in der frühen Kirche

4. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Rolle des Simon Petrus im Neuen Testament, um seine Sonderstellung innerhalb des Jüngerkreises zu analysieren und die biblischen Grundlagen sowie die frühe historische Entwicklung des Petrusamtes nachzuvollziehen.

  • Die Typologie des Petrus als historischer und typischer Jünger
  • Die Bedeutung der Erstberufung und Namensgebung des Apostels
  • Die Exegese der Primatsstelle in Matthäus 16,18f.
  • Die Entstehung kirchlicher Ämter in der urchristlichen Gemeinschaft

Auszug aus dem Buch

2.1 Simon Petrus als „Typus“

Simon Petrus – wer ist das eigentlich? Das würde sich niemand fragen, der auch nur wenig Kontakt zum Christentum hat. Simon Petrus ist der wohl bekannteste Apostel im Jüngerkreis Jesu und über ihn erfährt man im Neuen Testament mehr als über jeden anderen (neben Paulus).1 Was man aus biographischer Sicht über den erstberufenen Jünger weiß, stammt aus der Bibel. In den Evangelien, der Apostelgeschichte und auch bei 1 Kor und Gal spielt Petrus eine bedeutende Rolle.

Wenn man hingegen die neutestamentlichen Stellen, die uns über Petrus informieren, genauer in Betracht zieht, fällt auf, dass man über ihn nicht allzu viel in Erfahrung bringen kann.2 Aus historischer Sicht findet man, wie schon erwähnt, in den paulinischen Quellen die meisten Anhaltspunkte. Nun wundert man sich, warum sich dies nicht auch aus den vier Evangelien ergeben kann, dies ist dadurch zu erklären, dass die Evangelien nicht historisch orientiert sind, sondern weitgehend von einem ‚typischen Jesus’ handeln.

Es ist anzunehmen, dass Leute, die meinen etwas von Petrus zu wissen, oder gehört zu haben, eher etwas von seinem Typos als von seinem historischen Dasein gehört haben. Es ist nicht anzuzweifeln, dass die Taten und Worte Petri voll und ganz den Typos beschreiben. Einiges wird gewiss historisch sehr wertvoll und hoch angesehen sein, dennoch überwiegt die Faszination und Ausstrahlung, die „über das historisch Feststellbare hinaus[geht]“3. Einige der Theologen, die sich mit Simon Petrus beschäftigt haben, stellen ihn als einen typischen Jünger vor, mit sowohl positiven, als auch negativen Eigenschaften. Bei negativen Eigenschaften ist z.B. die Verleugnung Jesu zu nennen, die Petrus sogar drei Mal hintereinander begeht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung umreißt das Ziel der Arbeit, die Rolle des Petrus und die Entwicklung des Petrusamtes anhand neutestamentlicher Quellen kritisch zu beleuchten.

2. DIE BESONDERE STELLUNG SIMON PETRI IM JÜNGERKREIS: Dieses Kapitel analysiert Petrus als Typus, seine Rolle als erster Apostel und die symbolische Bedeutung seiner Namensgebung.

2.1 Simon Petrus als „Typus“: Es wird erörtert, inwiefern Petrus als Paradigma christlichen Verhaltens und als herausragende Gestalt innerhalb der neutestamentlichen Schriften fungiert.

2.2 Simon Petrus als erster Apostel: Dieser Abschnitt beleuchtet die Berufung des Petrus und seinen Status als „Erster“ im Sinne von Bedeutung und Wichtigkeit innerhalb des Jüngerkreises.

2.3 Die Namensgebung des ersten Apostels: Die Analyse konzentriert sich auf die Bedeutung der Namen Simon, Kephas und Petrus sowie die symbolische Absicht hinter dieser Namensvergabe durch Jesus.

3. DAS PETRUSAMT IM NT: Das Kapitel widmet sich der theologischen Herleitung des Petrusamtes und dessen geschichtlicher Wurzelung in der frühen Kirche.

3.1 Die “Primatsstelle” bei Matthäus 16,18f.: Eine exegetische Betrachtung der zentralen Bibelstelle, die als Fundament für die spätere päpstliche Primatslehre dient.

3.2 Anfänge und geschichtliche Ausprägung des Amtes in der frühen Kirche: Dieser Teil beschreibt die Entwicklung frühkirchlicher Ämter aus der nachösterlichen Zeit und deren Verhältnis zum ursprünglichen Auftrag Jesu.

4. FAZIT: Das Fazit fasst zusammen, dass Petrus' Sonderstellung bereits in seiner Berufung begründet lag und als wesentlicher Ausgangspunkt für die spätere Entstehung kirchlicher Ämter zu verstehen ist.

Schlüsselwörter

Simon Petrus, Neues Testament, Apostel, Jüngerkreis, Petrusamt, Matthäus 16,18f., Primatsstelle, Typologie, Namensgebung, Urgemeinde, Kirchengeschichte, Berufung, Kephas, Christentum, Evangelien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle des Apostels Simon Petrus im Neuen Testament und der historischen Entwicklung des sogenannten Petrusamtes.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den Schwerpunkten zählen die biblische Typologie des Petrus, seine Rolle als Wortführer der Jünger sowie die exegetische Analyse der Primatsstelle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Petrus bereits zu Lebzeiten Jesu eine Sonderrolle einnahm und welche Bedeutung diese für die spätere Struktur der Kirche hatte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine exegetische und historisch-theologische Analyse von neutestamentlichen Textstellen durchgeführt, ergänzt durch die Heranziehung namhafter theologischer Forschungsliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der besonderen Stellung Petri als Typus und Erstberufener sowie die Untersuchung des Petrusamtes und dessen Ausprägung in der frühen Kirche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Petrus, Primatsstelle, Apostel, Typologie, Namensgebung, neutestamentliche Grundlagen und frühe Kirche.

Inwiefern spielt die Namensänderung von Simon zu Petrus eine Rolle?

Die Namensgebung wird als symbolischer Akt interpretiert, der den besonderen Status des Jüngers und seine Funktion als Fels der Kirche unterstreicht.

Wie bewertet die Arbeit die Primatsstelle in Matthäus 16,18f.?

Die Arbeit ordnet diese Stelle als zentralen, wenn auch redaktionell komplexen Punkt des Matthäusevangeliums ein, der für das spätere Verständnis des Papsttums maßgeblich wurde.

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Details

Title
Petrus im Neuen Testament
Subtitle
Seine Sonderstellung im Jüngerkreis und die Entwicklung des Petrusamtes
College
University of Cologne  (Philosophische Fakultät)
Course
Ist der Papst Unfehlbar?
Grade
1,3
Author
Andrea Höltke (Author)
Publication Year
2007
Pages
15
Catalog Number
V137266
ISBN (eBook)
9783640459032
ISBN (Book)
9783640458677
Language
German
Tags
Petrus Neuen Testament Seine Sonderstellung Jüngerkreis Entwicklung Petrusamtes
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andrea Höltke (Author), 2007, Petrus im Neuen Testament, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/137266
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