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Biologische Inhalte, die nach dem Abitur für Basiswissen gehalten werden

Eine Umfrage unter Studienanfängern

Titre: Biologische Inhalte, die nach dem Abitur für Basiswissen gehalten werden

Epreuve d'examen , 2006 , 103 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Johanna Sandvoss (Auteur)

Didactique - Biologie
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Résumé Extrait Résumé des informations

Schulleistungsvergleiche wie die PISA-Studie haben gezeigt, dass es notwendig ist, Standards für Unterrichtsqualität zu setzen. Für den Biologieunterricht ist dabei die Formulierung von Basiskompetenzen und Kerncurricula ein zentraler Aspekt. Das Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, welche Inhalte nach Meinung von Jura- und Psychologiestudierenden im Rahmen dieser Basiskonzepte vermittelt werden sollen. Die biologischen Wissenschaften zeigen einen ständigen Wissenszuwachs, der es unmöglich erscheinen lässt, den Schülern auch nur einen Überblick über die Fachdisziplin Biologie vermitteln zu können. Es müssen also die wichtigsten Themenbereiche für den Unterricht ausgewählt werden. Entscheidend für die Didaktik ist daher die
Frage: Welches Basiswissen von biologischen Phänomenen und Prozessen muss ein Schüler bis zum Abitur erwerben?
Die vorliegende Arbeit untersucht die Einschätzung von Studienanfängern der Studiengänge Jura und Psychologie bezüglich der oben genannten Fragestellung.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Fragestellung und Zielsetzung

1.2. Obligatorische Fachinhalte laut Lehrplan Biologie der Sekundarstufe II in Nordrhein-Westfalen

1.3. Wozu Biologie in der Schule?

1.4. Gang der Untersuchung

1.4.1. Methoden

1.4.2. Fragebogen

1.4.3. Fragebogenstruktur

1.4.3.1. Frage 1: Einschätzung der einzelnen Themenbereiche

1.4.3.2. Frage 2: Möglichkeit zur freien Ergänzung zur Frage 1

1.4.3.3. Frage 3: Angaben zu fehlenden Inhalten in der Biologie

1.4.3.4. Soziodemografische Angaben

2. Erläuterung der 10 Begriffe

2.1. Einleitung und Einordnung der Begriffe in übergeordnete Themenbereiche

2.2. Zuordnung der einzelnen Themenkreise zu fachspezifischen Zielen

2.2.1. Typische Vertreter der heimischen Flora und Fauna

2.2.2. Allgemeine Erscheinungen und Gesetzmäßigkeiten des Lebens

2.2.3. Beziehungen des Menschen zu seiner belebten Umwelt, Bedeutung des Umweltschutzes, umweltgerechtes Verhalten und Handeln

2.2.4. Kenntnisse über den menschlichen Körper, Gesunderhaltung und Sexualität

2.3. Erläuterung der in Frage 1 zu bewertenden Begriffe

2.3.1. Schulgarten

2.3.2. Tierhaltung

2.3.3. Kenntnisse zur Systematik

2.3.4. Experimentieren

2.3.5. Kenntnisse zur Vererbung

2.3.6. Krankheiten

2.3.7. Sexualkunde

2.3.8. Praktisches Arbeiten

2.3.9. Physiologische Kenntnisse zu Pflanzen und Tieren

2.3.10. Molekulare Genetik

3. Ergebnisse der Befragung

3.1. Statistische Daten

3.1.1. Altersverteilung

3.1.2. Geschlecht der befragten Personen

3.1.3. Bildungsstand der befragten Personen

3.1.4. Studiensemester

3.2. Angaben der Studierenden zu Frage 1: „Welche der angegebenen Inhalte aus der Biologie halten Sie für Basiswissen, das in der Schule bis zum Abitur erworben werden müsste?“

3.2.1. Schulgarten

3.2.2. Tierhaltung

3.2.3. Kenntnisse zur Systematik

3.2.4. Experimentieren

3.2.5. Kenntnisse zur Vererbung

3.2.6. Krankheiten

3.2.7. Sexualkunde

3.2.8. Praktisches Arbeiten

3.2.9. Physiologische Kenntnisse zu Pflanzen und Tieren

3.2.10. Molekulare Genetik

3.2.11. Zusammenfassung

3.3. Angaben der Befragten zu Frage 2: „Welche weiteren (bisher nicht genannten) drei Inhalte aus der Biologie halten Sie für Basiswissen, das in der Schule bis zum Abitur erworben werden müsste?“

3.3.1. Einleitung und allgemeine Einschätzung

3.3.2. Aufstellung eines übergeordneten Schemas

3.3.3. Von den Befragten angegebene Inhalte

3.4. Angaben der Befragten zu Frage 3: „Welche Inhalte fehlen Ihrer Meinung nach im Biologieunterricht der weiterführenden Schulen oder werden nur unzureichend berücksichtigt?“

3.4.1. Einleitung und allgemeine Einschätzung

3.4.2. Aufstellung eines übergeordneten Schemas

3.4.3. Von den Befragten angegebene Inhalte

4. Fazit und Zusammenfassung

5. Schlussbetrachtung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, das Verständnis von biologischem Basiswissen bei Studienanfängern der Fachrichtungen Jura und Psychologie zu untersuchen. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, welche fachlichen Inhalte aus der Biologie nach Meinung dieser Zielgruppen als essenziell für die gymnasiale Oberstufe angesehen werden, um eine fundierte wissenschaftliche Grundbildung zu gewährleisten.

  • Bewertung vorgegebener Themenbereiche der Biologie durch Studierende
  • Ermittlung von inhaltlichen Schwerpunkten für das schulische Basiswissen
  • Vergleich der Einschätzungen nach Studiengang und Vorbildung
  • Analyse fehlender oder vernachlässigter Inhalte im Biologieunterricht
  • Verknüpfung der empirischen Ergebnisse mit fachdidaktischen Anforderungen

Auszug aus dem Buch

2.3.4 Experimentieren

Das Experiment wird als „eine der wichtigsten (...) Methoden zum Gewinnen von Erkenntnissen und zur Überprüfung von Theorien“ verstanden. Im Experiment erfolgt die willkürliche Herstellung einer Beziehung zwischen Merkmalen, was der Beobachtung des Zusammenhangs zwischen den Merkmalen dient. „Willkürlichkeit, Wiederholbarkeit und Variierbarkeit“ gehören zu den wichtigsten Merkmalen eines Experiments. Das Experimentieren in der Biologie dient der Erkenntnisgewinnung und gehört zu den Kompetenzen, die ein Schüler nach dem mittleren Schulabschluss beherrschen muss. Es gehört zu den wesentlichen Grundlagen des Biologieunterrichts, den Schülern praktische Erfahrungen zu ermöglichen. Da das Verstehen biologischer Erkenntnisse Einsichten in den Weg der Erkenntnisgewinnung erfordert, ist die Kenntnis und die Fähigkeit zur Anwendung fachgemäßer Arbeitsweisen ein wichtiges Unterrichtsziel.

Es gibt verschiedene Begründungen für das Experimentieren im Schulunterricht: Ein Experiment verdeutlicht Sachverhalte, kann Inhalte vermitteln, dient der direkten Anschauung und verstärkt den Lerneffekt. Die Schüler werden direkt in den Unterricht eingebunden, gleichzeitig wird ihre Eigentätigkeit gefordert und gefördert, was positive Effekte auf die Sozialisation hat. Die Beobachtungsgabe wird geschult. Der Schüler kann die formale Struktur einer naturwissenschaftlichen Erkenntnismethode erkennen, Fachtypische Arbeitsweisen werden vermittelt, damit können dann selbständig neue Probleme gelöst werden. Der Schüler wird in eine reale Forschersituation versetzt, was einen hohen Motivationsgehalt hat. Der Umgang mit realen Objekten bietet die Möglichkeit, ein auf konkrete Anschauung und praktische Erfahrung gründendes Verständnis zu entwickeln.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel begründet die Notwendigkeit von Unterrichtsstandards und führt in die Thematik der Basiskompetenzen im Biologieunterricht ein.

2. Erläuterung der 10 Begriffe: Hier werden die zehn im Fragebogen verwendeten Themengebiete, wie Schulgarten, Vererbung oder Genetik, fachdidaktisch hergeleitet und definiert.

3. Ergebnisse der Befragung: Dieser umfangreiche Abschnitt wertet die erhobenen Daten der Studierenden statistisch aus und analysiert die Einschätzungen zu den verschiedenen biologischen Themenfeldern.

4. Fazit und Zusammenfassung: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert und auf ihre Bedeutung für die heutige Gestaltung des Biologieunterrichts hin bewertet.

5. Schlussbetrachtung und Ausblick: Hier werden die Ergebnisse in einen größeren Kontext gestellt und Ansätze für zukünftige Untersuchungen aufgezeigt.

Schlüsselwörter

Biologieunterricht, Basiswissen, Fachkompetenz, Oberstufe, empirische Befragung, Humanbiologie, Gentechnik, Ökologie, Didaktik, Bildungsstandards, Lernziel, Lehrplan, Studienanfänger, Schülerexperimente, Sexualerziehung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht, welche biologischen Inhalte von Jura- und Psychologiestudierenden als unverzichtbares Basiswissen für das Abitur eingestuft werden.

Welche Themenfelder stehen im Fokus?

Die Untersuchung deckt zehn Bereiche ab, darunter Schulgartenarbeit, Tierhaltung, Systematik, Experimentieren, Vererbung, Krankheiten, Sexualkunde, praktisches Arbeiten, Physiologie sowie molekulare Genetik.

Was ist das primäre Ziel der Befragung?

Das Ziel ist es, einen Minimalkonsens für biologisches Basiswissen zu identifizieren, das Schüler bis zum Abitur erworben haben sollten, und diesen mit bestehenden Lehrplänen zu vergleichen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Es wurde eine schriftliche empirische Befragung mittels eines strukturierten Fragebogens bei insgesamt 136 Studierenden der Universität Münster durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die genannten Themengebiete und eine detaillierte quantitative Auswertung der Befragungsdaten.

Welche Schlagworte charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Biologiedidaktik, Fachkompetenz, naturwissenschaftliche Grundbildung, empirische Sozialforschung und schulische Kerncurricula.

Wie bewerten die Studierenden den Bereich „Sexualkunde“?

Die Sexualkunde wird von den Befragten als besonders wichtiges Basiswissen eingestuft und erreicht durchgehend sehr hohe Zustimmungswerte auf der Bewertungsskala.

Welche Bereiche gelten laut Umfrage als eher unwichtig?

Die Themenbereiche „Schulgarten“ und „Tierhaltung“ wurden von den Studierenden im Vergleich zu anderen biologischen Themen als deutlich weniger relevant für die gymnasiale Oberstufe bewertet.

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Résumé des informations

Titre
Biologische Inhalte, die nach dem Abitur für Basiswissen gehalten werden
Sous-titre
Eine Umfrage unter Studienanfängern
Université
University of Münster  (Didaktik der Biologie)
Note
2,0
Auteur
Johanna Sandvoss (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
103
N° de catalogue
V137272
ISBN (ebook)
9783640445189
ISBN (Livre)
9783640445493
Langue
allemand
mots-clé
Biologische Inhalte Abitur Basiswissen Eine Umfrage Studienanfängern
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Johanna Sandvoss (Auteur), 2006, Biologische Inhalte, die nach dem Abitur für Basiswissen gehalten werden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/137272
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