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Ironie in dem Werk 'Wilhelm Meisters Lehrjahre' von Johann Wolfgang Goethe

Titre: Ironie in dem Werk 'Wilhelm Meisters Lehrjahre' von Johann  Wolfgang Goethe

Dossier / Travail , 2008 , 13 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Auteur)

Philologie Allemande - Littérature Allemande Moderne
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Es handelt sich bei dieser Hausarbeit um eine Analyse des Stilmittels der Ironie in dem Werk "Wilhelm Meisters Lehrjahre" von Johann Wolfgang Goethe. Dazu werden verschiedene Textstellen aufgegriffen und anschließend Begriffe mit Hilfe von Sekundärliteratur definiert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Ironie in dem Werk “Wilhelm Meisters Lehrjahre” von Johann Wolfgang Goethe

2. Auszüge aus “Wilhelm Meisters Lehrjahre” von Johann Wolfgang Goethe

3. Auszüge aus Sekundärliteratur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Funktion und Ausprägung der Ironie in Johann Wolfgang von Goethes Bildungsroman "Wilhelm Meisters Lehrjahre". Dabei wird analysiert, wie der Erzähler mittels ironischer Kommentierung von Zufällen und Schicksalsschlägen die Entwicklung des Protagonisten Wilhelm Meister einbettet, der zwischen seinem Wunsch nach einer schauspielerischen Laufbahn und der Bestimmung durch die Turmgesellschaft steht.

  • Die Rolle der Ironie als rhetorisches Mittel im Bildungsroman.
  • Der Einfluss von Zufall und Schicksal auf die Entwicklung des Protagonisten.
  • Die Funktion der Turmgesellschaft als lenkende Instanz.
  • Theoretische Grundlagen zur Sokratischen und rhetorischen Ironie.
  • Die Verbindung von Lebenskunst und künstlerischer Selbstfindung.

Auszug aus dem Buch

Ironie in dem Werk “Wilhelm Meisters Lehrjahre” von Johann Wolfgang Goethe

Wilhelm Meister ist ein junger Mann, welcher es als Schauspieler versuchen möchte. Sein Wille ist stark, jedoch wird er durch die unterschiedlichsten Irrungen und Zufälle gelenkt. Das meiste verschuldet die Turmgesellschaft, welche versucht, Wilhelm auf seinem Lebensweg zu begleiten und zu prägen.

Wilhelm weiß zunächst nichts von einer Turmgesellschaft und kann mit den Warnungen und Aufklärungen durch Mitglieder der Turmgesellschaft nichts anfangen. Er geht nicht darauf ein und verfolgt sein eigenes Ziel. Die Schauspielkunst ist für ihn sein Lebenstraum. Für die Turmgesellschaft ist dies jedoch der falsche Weg. Es entspricht nicht seiner Bestimmung. Er soll ein Kaufmann werden, welcher der Turmgesellschaft beitreten kann. So versuchen verschiedene Mitglieder der Turmgesellschaft Wilhelm zu beeinflussen und zu leiten. Er begegnet während seiner Entwicklung den verschiedensten Mitgliedern. Allerdings können sie ihn nur schwer von dem Gedanken Schauspieler zu werden abhalten. Selbst der Abbé versucht sein Glück, jedoch ohne Erfolg. Er lässt Wilhelm eine mysteriöse Nachricht zukommen, über die Wilhelm auch intensiv nachdenkt. “Flieh! Jüngling, flieh!” rief er aus, “was soll das mystische Wort heißen? Was fliehen? Wohin fliehen? Weit besser hätte der Geist mir zugerufen: ‘Kehre in dich selbst zurück!’” Jedoch hält ihn auch diese Warnung nicht vom Schauspielen ab.

Auch seine anfängliche Beziehung zu Mariane wird durch Zufälle zerstört. Mariane hat neben Wilhelm einen weiteren Liebhaber, den sie allerdings für ihn aufgeben möchte. Norbert, der Nebenbuhler, hat einige Vorzüge, welche Wilhelm nicht zu bieten hat. Norbert ist reich und anerkannt, trotzdem siegt Marianes Liebe zu Wilhelm. Durch einen Zufall findet Wilhelm eine Botschaft von Norbert an Mariane, wodurch die Geheimnisse Marianes aufgedeckt werden. “So hab ich Dich lieb, kleiner Narre! Was war Dir auch gestern? Heute nacht komm ich zu Dir [...]” Wilhelm findet diese Botschaft versteckt im Halstuch von Mariane.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Ironie in dem Werk “Wilhelm Meisters Lehrjahre” von Johann Wolfgang Goethe: Analyse der ironischen Erzählweise und der prägenden Rolle von Zufällen und Schicksal im Leben Wilhelms sowie des Einflusses der Turmgesellschaft.

2. Auszüge aus “Wilhelm Meisters Lehrjahre” von Johann Wolfgang Goethe: Eine Sammlung von Textstellen aus dem Primärwerk, die entscheidende Begegnungen und Reflexionen des Protagonisten verdeutlichen.

3. Auszüge aus Sekundärliteratur: Theoretische Einordnung der Begriffe der Sokratischen und rhetorischen Ironie sowie deren Bedeutung für den deutschen Bildungsroman.

Schlüsselwörter

Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre, Ironie, Bildungsroman, Turmgesellschaft, Zufall, Schicksal, Sokratische Ironie, Rhetorik, Lebenskunst, Entwicklung, Schauspielkunst, Reflexion, Literaturwissenschaft, Epochenmerkmal.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die ironische Erzählstruktur in Goethes "Wilhelm Meisters Lehrjahre" und wie diese dazu dient, die charakterliche Entwicklung des Helden im Spannungsfeld zwischen persönlichem Wunsch und gesellschaftlicher Lenkung darzustellen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die erzählerische Ironie, die Bedeutung von Zufall und Schicksal, der Prozess der menschlichen Reifung im Bildungsroman und die philosophische Einordnung der Ironiebegriffe.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch eine durchgehende ironische Erzählhaltung Wilhelms scheinbare Fehlwege und Irrtümer als notwendige Vorbereitung auf seine Rolle in der Gesellschaft und seine Selbstfindung kommentiert werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die primärtextbezogene Textinterpretation mit theoretischen Definitionen aus der Sekundärliteratur zur Ironie verbindet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der ironischen Charakterführung im Roman, ergänzt durch eine Zusammenstellung relevanter Textstellen aus dem Roman sowie theoretische Grundlagen der Ironie aus der Romantikforschung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Ironie, Bildungsroman, Goethe, Turmgesellschaft, Schicksal, Zufall, Selbsttäuschung und menschliche Reifung.

Welche Rolle spielt die Turmgesellschaft bei der Entwicklung Wilhelms?

Die Turmgesellschaft fungiert als eine Instanz, die Wilhelms Leben im Hintergrund plant und durch ironische Kommentare auf seine Misserfolge reagiert, um ihn schlussendlich auf den ihrer Meinung nach richtigen Lebensweg zu führen.

Warum wird Wilhelm Meister als Figur der Ironie bezeichnet?

Wilhelm wird als Figur der Ironie gesehen, da er sich in Illusionen verstrickt und erst durch die vom Erzähler ironisch kommentierten Irrungen und Schicksalsschläge zur notwendigen Selbsterkenntnis gelangt.

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Résumé des informations

Titre
Ironie in dem Werk 'Wilhelm Meisters Lehrjahre' von Johann Wolfgang Goethe
Université
University of Wuppertal
Note
2,0
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
13
N° de catalogue
V137428
ISBN (ebook)
9783640459995
ISBN (Livre)
9783640459858
Langue
allemand
mots-clé
Wilhelm Meisters Lehrjahre Goethe Ironie Stilmittel
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2008, Ironie in dem Werk 'Wilhelm Meisters Lehrjahre' von Johann Wolfgang Goethe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/137428
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Extrait de  13  pages
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