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Strategieorientierte Unternehmensführung durch Implementierung einer Balanced Scorecard

Título: Strategieorientierte Unternehmensführung durch Implementierung einer Balanced Scorecard

Tesis , 2004 , 81 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Tracey Roberts (Autor)

Economía de las empresas - Administración de empresas, gestión, organización
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In der heutigen Wirtschaft herrscht aufgrund des schnellen technologischen Wandels, der beschleunigten Innovationszyklen und immer kürzer werdenden Produktlebenszyklen ein verstärkter Wettbewerb. Der rasante Wandel der Technologie stellt einen wichtigen Motor für Veränderungen dar, der Märkte innerhalb kürzester Zeit beeinflusst. „Etwas weniger bewusst ist uns in der Regel, daß diese Veränderungen auch die organisatorischen Bedingungen des Unternehmens erheblich beeinflussen werden, was sich wiederum auf das strategische Management auswirken wird.“ Der kontinuierliche Veränderungsprozess führt zu hybriden Kundenverhalten , so dass Kunden zunehmend bereit sind Anbieter von Produkten und Dienstleistungen zu wechseln. Unternehmen, die langfristig überleben wollen, müssen Change Management betreiben, indem sie sich Veränderungen im Umfeld schnell und gezielt anpassen. „Starre und unflexible Befehlsstrukturen hindern eine schnelle Anpassung an den aktuellen Erfordernissen des Marktes der zunehmenden Globalisierung und Internationalisierung.“ Aufgrund der hohen Wandlungsgeschwindigkeit ist neben schneller Anpassungsfähigkeit hohe betriebswirtschaftliche Entscheidungsqualität gefragt.
Im Industriezeitalter reichte es finanzielle Größen wie Investition in Lagerbestände und den Wert der Produktionsanlagen in der Bilanz zu erfassen. Im heutigen Informationszeitalter sind immaterielle und intellektuelle Vermögenswerte des Unternehmens wie bspw. Produkt- und Dienstleistungsqualität, motivierte und qualifizierte Arbeitskräfte, interne Prozesse und Kundenzufriedenheit für den zukünftigen Wettbewerb jedoch teilweise erfolgskritischer als materielles Anlagevermögen. Die Vernachlässigung immaterieller Vermögenswerte kann sich in eine Wertminderung in der Gewinn- und Verlustrechnung niederschlagen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Gang der Untersuchung

2. Strategieorientierte Unternehmensführung

2.1 Was bedeutet Strategie?

2.2 Die Notwendigkeit der strategischen Planung

2.3 Klassische Planungsinstrumente

2.3.1 Traditionelle Kennzahlensysteme und ihre Defizite

2.3.2 Das Dilemma zwischen Budget und Strategie

3. Grundlagen der Balanced Scorecard

3.1 Entstehung und Inhalte der Balanced Scorecard

3.2 Anwendungsbereich

3.2.1 Wann ist die Einführung einer Balanced Scorecard zu empfehlen?

3.2.2 Risikomanagement

3.3 Ausgewogenheit durch ganzheitliche Steuerung

3.4 Kennzahlen bzw. Messgrößen

3.4.1 Messbarkeit weicher bzw. nicht-monetärer Kennzahlen

3.4.2 Früh- und Spätindikatoren

4. Die vier grundlegenden Perspektiven

4.1 Die Funktion von Perspektiven

4.2 Mitarbeiterperspektive

4.2.1 Spätindikatoren der Mitarbeiterperspektive

4.2.2 Frühindikatoren der Mitarbeiterperspektive

4.3 Interne Geschäftsprozessperspektive

4.4 Kundenperspektive

4.4.1 Spätindikatoren der Kundenperspektive

4.4.2 Frühindikatoren der Kundenperspektive

4.5 Finanzperspektive

4.5.1 Anlaufphase

4.5.2 Wachstumsphase

4.5.3 Reifephase

4.5.4 Auslaufphase

5. Implementierung der Balanced Scorecard

5.1 1. Phase – Organisatorischer Handlungsrahmen

5.2 2. Phase – Strategische Grundlagen

5.3 3. Phase – Entwicklung einer Balanced Scorecard

5.3.1 Ableiten strategischer Ziele

5.3.2 Ursache- und Wirkungszusammenhänge

5.3.3 Auswählen von Messgrößen

5.3.4 Festlegen von Zielwerten

5.3.5 Entwicklung strategischer Aktionen

5.4 Herunterbrechen der Unternehmensscorecard auf nachgelagerte Ebenen

5.5 Sicherstellung des kontinuierlichen Einsatzes einer BSC

6. Ergebnisse und Perspektiven

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch die Implementierung einer Balanced Scorecard (BSC) eine strategieorientierte Unternehmensführung erreichen können. Sie analysiert, warum die Konzentration auf rein quantitative, operative Finanzkennzahlen in modernen, schnelllebigen Märkten unzureichend ist und wie die BSC als ganzheitliches Managementinstrument helfen kann, qualitative Faktoren und strategische Ziele systematisch zu integrieren und zu steuern.

  • Überwindung des Dilemmas zwischen kurzfristiger Budgetierung und langfristiger Strategie.
  • Einbindung immaterieller Vermögenswerte und weicher Faktoren wie Mitarbeiterorientierung und Kundenzufriedenheit.
  • Bedeutung der Ursache-Wirkungsketten für eine zielorientierte Steuerung.
  • Phasen der Implementierung und Herausforderungen bei der Operationalisierung strategischer Ziele.
  • Nutzung der BSC im Kontext von Risikomanagement und Unternehmenssteuerung.

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

In der heutigen Wirtschaft herrscht aufgrund des schnellen technologischen Wandels, der beschleunigten Innovationszyklen und immer kürzer werdenden Produktlebenszyklen ein verstärkter Wettbewerb. Der rasante Wandel der Technologie stellt einen wichtigen Motor für Veränderungen dar, der Märkte innerhalb kürzester Zeit beeinflusst. „Etwas weniger bewusst ist uns in der Regel, daß diese Veränderungen auch die organisatorischen Bedingungen des Unternehmens erheblich beeinflussen werden, was sich wiederum auf das strategische Management auswirken wird.“ Der kontinuierliche Veränderungsprozess führt zu hybriden Kundenverhalten, so dass Kunden zunehmend bereit sind Anbieter von Produkten und Dienstleistungen zu wechseln. Unternehmen, die langfristig überleben wollen, müssen Change Management betreiben, indem sie sich Veränderungen im Umfeld schnell und gezielt anpassen.

Im Industriezeitalter reichte es finanzielle Größen wie Investition in Lagerbestände und den Wert der Produktionsanlagen in der Bilanz zu erfassen. Im heutigen Informationszeitalter sind immaterielle und intellektuelle Vermögenswerte des Unternehmens wie bspw. Produkt- und Dienstleistungsqualität, motivierte und qualifizierte Arbeitskräfte, interne Prozesse und Kundenzufriedenheit für den zukünftigen Wettbewerb jedoch teilweise erfolgskritischer als materielles Anlagevermögen. Die Vernachlässigung immaterieller Vermögenswerte kann sich in eine Wertminderung in der Gewinn- und Verlustrechnung niederschlagen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wettbewerbsdruck durch technologischen Wandel und die Notwendigkeit, neben quantitativen Finanzgrößen auch immaterielle Vermögenswerte zur Sicherung des langfristigen Unternehmenserfolgs zu berücksichtigen.

2. Strategieorientierte Unternehmensführung: Dieses Kapitel definiert den Strategiebegriff und erörtert die Dringlichkeit strategischer Planung, während gleichzeitig die Grenzen klassischer, vergangenheitsorientierter Kennzahlensysteme und Budgetierungsprozesse aufgezeigt werden.

3. Grundlagen der Balanced Scorecard: Hier wird die Entstehung der BSC als Antwort auf die Defizite traditioneller Planungsinstrumente dargestellt und erläutert, wie sie durch eine ganzheitliche Steuerung mittels Ursache-Wirkungs-Beziehungen zur Strategieumsetzung beiträgt.

4. Die vier grundlegenden Perspektiven: Dieser Teil analysiert die klassische Struktur der BSC (Finanzen, Kunden, interne Geschäftsprozesse, Mitarbeiter/Potenziale) und erklärt die Bedeutung von Früh- und Spätindikatoren innerhalb der jeweiligen Betrachtungsweisen.

5. Implementierung der Balanced Scorecard: Das Kapitel beschreibt den praktischen Einführungsprozess einer BSC, von der organisatorischen Vorbereitung und Strategieentwicklung bis hin zur operativen Verankerung und dem kontinuierlichen Monitoring.

6. Ergebnisse und Perspektiven: Das Fazit fasst zusammen, dass die BSC als dynamischer Katalysator fungiert, der ganzheitliches strategisches Denken fördert, und blickt auf die Bedeutung des Instruments im Kontext aktueller Herausforderungen wie Basel II.

Schlüsselwörter

Balanced Scorecard, Strategische Unternehmensführung, Kennzahlensysteme, Frühindikatoren, Spätindikatoren, Strategieumsetzung, Immaterielle Vermögenswerte, Geschäftsprozessperspektive, Mitarbeiterperspektive, Kundenperspektive, Finanzperspektive, Ursache-Wirkungskette, Risikomanagement, Change Management, Unternehmenssteuerung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Balanced Scorecard als Instrument zur strategieorientierten Unternehmensführung, um den Anforderungen eines dynamischen Wettbewerbsumfelds gerecht zu werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Überwindung vergangenheitsorientierter Planungsmethoden, die Integration weicher Faktoren in die Unternehmenssteuerung und die strukturierte Implementierung der Balanced Scorecard.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen durch die Implementierung einer BSC ihre Strategien effizienter in operatives Handeln überführen und dabei qualitative sowie quantitative Ziele in Einklang bringen können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine Arbeit, die maßgeblich auf der Aufarbeitung und Analyse relevanter Sekundärliteratur zu den Bereichen Controlling und strategisches Management basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der strategischen Planung, das BSC-Konzept mit seinen vier Perspektiven sowie die konkreten Phasen der Implementierung und kontinuierlichen Anwendung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Schlüsselbegriffe sind Balanced Scorecard, Strategieumsetzung, Kennzahlen, Früh- und Spätindikatoren sowie die ganzheitliche Unternehmenssteuerung.

Welche Rolle spielen immaterielle Vermögenswerte in diesem Dokument?

Die Arbeit betont, dass immaterielle Werte wie Mitarbeiterkompetenzen und Kundenzufriedenheit im heutigen Informationszeitalter oft erfolgskritischer sind als materielles Anlagevermögen und daher in der Strategie berücksichtigt werden müssen.

Wie unterscheidet sich die BSC von einer klassischen Budgetierung?

Während Budgets kurzfristig orientiert sind und oft an Vergangenheitswerten festhalten, zielt die BSC darauf ab, zukunftsorientierte strategische Ziele durch Ursache-Wirkungsketten mit operativen Maßnahmen zu verknüpfen.

Final del extracto de 81 páginas  - subir

Detalles

Título
Strategieorientierte Unternehmensführung durch Implementierung einer Balanced Scorecard
Universidad
EBC University Düsseldorf
Calificación
1,7
Autor
Tracey Roberts (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
81
No. de catálogo
V137584
ISBN (Ebook)
9783640451333
ISBN (Libro)
9783656842552
Idioma
Alemán
Etiqueta
Strategieorientierte Unternehmensführung Implementierung Balanced Scorecard
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Tracey Roberts (Autor), 2004, Strategieorientierte Unternehmensführung durch Implementierung einer Balanced Scorecard, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/137584
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