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Controlling und Digitalisierung. Chancen und Risiken für den Controllingprozess der Budgetierung

Title: Controlling und Digitalisierung. Chancen und Risiken für den Controllingprozess der Budgetierung

Term Paper , 2023 , 30 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Andreas Scheuer (Author)

Business economics - Controlling
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Die Digitalisierung ist ein vorherrschender Prozess, der sowohl gesellschaftliche als auch betriebswirtschaftliche Abläufe und Herangehensweisen verändert und transformiert.

Dies lässt sich am Beispiel der Digitalisierung des Bankensektors darstellen. Im Rahmen der Digitalisierung haben sich Anwendungen, wie das Online und Mobile Banking, im Bankensektor etabliert, welche die bestehenden Geschäftsmodelle vor Herausforderungen stellen. Somit werden Anpassungen der Geschäftsmodelle, Investitionen und eine permanente Strategieüberprüfung notwendig, um langfristig am Markt bestehen und wachsen zu können.

Um auf den beschriebenen Wandel der Geschäftsmodelle und Kundenverhaltensweisen zu reagieren sowie die dazugehörigen benötigten Innovationen und Ursache-Wirkungsketten analysieren und bewerten zu können, ist es notwendig, die Thematiken der Digitalisierung in die Managementebenen und in die jeweiligen Unternehmensentscheidungsprozesse mitaufzunehmen. Jedoch sollten die Unternehmens- und Managementprozesse nicht nur inhaltlich Themenfelder der Digitalisierung aufnehmen, sondern auch dahingehend die eigentlichen Prozesse, mittels des Einsatzes digitaler Technologien, erweitern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen und Definitionen

2.1 Digitalisierung

2.2 Controlling

2.3 Budgetierung

3 Digitalisierung in der Budgetierung

3.1 Big Data

3.2 Business Analytics (BA)

3.3 Robotic Process Automation (RPA)

3.4 Künstliche Intelligenz (KI)

4 Chancen und Risiken der Digitalisierung

4.1 Chancen

4.1.1 Datenzugriff, -menge und -qualität

4.1.2 Effizienterer und flexiblerer Budgetierungsprozess

4.1.3 Hypothesenüberprüfung

4.1.4 Vernetzung

4.1.5 Übertragbarkeit und Datenintegration

4.2 Risiken

4.2.1 Datenzugang und -management

4.2.2 Investitionsbedarf und Kosten-Nutzen-Relation

4.2.3 Bedarf an Fachkräften

4.2.4 Datenschutz und Sicherheit

4.2.5 Umsetzung und Managementakzeptanz

5 Bewertung und kritische Auseinandersetzung

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Digitalisierung auf den operativen Controllingprozess der Budgetierung. Dabei wird detailliert analysiert, welche Chancen durch neue Technologien entstehen und welchen spezifischen Risiken sich Unternehmen bei der Transformation ihrer Planungsprozesse gegenübersehen.

  • Grundlagen der Digitalisierung, des Controllings und der Budgetierung.
  • Einsatz digitaler Schlüsseltechnologien: Big Data, Business Analytics, RPA und KI.
  • Chancen durch verbesserte Datenqualität, Prozesseffizienz und Vernetzung.
  • Risiken in Bezug auf Datenmanagement, Implementierungskosten und Fachkräftebedarf.
  • Kritische Bewertung der technologischen Integration in Unternehmensprozesse.

Auszug aus dem Buch

3.1 Big Data

Prognosen, wie von der International Data Corporation, gehen davon aus, dass die globalen Datenmengen zukünftig (bis 2025 auf bis zu 175 Zettabyte) weiter ansteigen werden. Die neu entstandenen Datenmengen stellen Softwaretools große Herausforderungen, da diese Datenmuster in einer hohen Anzahl, aber auch in einer nicht strukturierten bzw. verarbeitungsfähigen Form vorliegen können. Aufgrund der Vielzahl und Komplexität der Daten können diese bisher nicht bzw. nicht vollumfänglich in die unternehmensinternen Prozesse und damit nicht in die operative Planung und Budgetierung miterbunden werden. Für diese Thematik kann die digitale Technologie Big Data herangezogen werden. Nach dem ICV kann der Begriff Big Data wie folgt dargelegt werden:

„Big Data beschreibt die Analyse und Echtzeitverarbeitung großer, unstrukturierter (...) Datenmengen aus einer Vielfalt unterschiedlicher Datenquellen zur Schaffung glaubwürdiger Informationen als Basis von nutzenschaffenden Entscheidungen.“

Big Data beschreibt demnach nicht nur eine große verfügbare Datenmenge, sondern auch die digitale Technologie der Speicherung und Analyse dieser Daten zu einem zielorientierten Sinn. Auch bei der Definition von Big Data existiert in den wissenschaftlichen Veröffentlichungen keine einheitliche Begriffserläuterung bzw. Regel, ab welcher Datenmenge ein Datensatz als Big Data bezeichnet werden kann. Big Data kann grundsätzlich durch die folgenden vier Eigenschaften Volume (die Größe der Menge der zu verarbeitenden und analysierenden Daten), Velocity (die Geschwindigkeit mit der die Datenmengen verarbeitet werden können), Variety (die Komplexität und Vielfalt der Daten aus verschiedenen internen und externen Quellen, mit diversen Strukturformen) und Veracity (die Richtigkeit und Qualität der Daten) beschrieben werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den weitreichenden Einfluss der Digitalisierung auf Geschäftsmodelle und betont die Notwendigkeit, digitale Technologien in Management- und Controllingprozesse zu integrieren.

2 Grundlagen und Definitionen: In diesem Kapitel werden die zentralen Begriffe Digitalisierung, Controlling und Budgetierung definiert und ihre theoretische Basis sowie wechselseitige Bedeutung erläutert.

3 Digitalisierung in der Budgetierung: Dieses Kapitel beschreibt konkrete Einsatzmöglichkeiten digitaler Technologien wie Big Data, Business Analytics, Robotic Process Automation und Künstliche Intelligenz innerhalb des Budgetierungsprozesses.

4 Chancen und Risiken der Digitalisierung: Hier erfolgt eine detaillierte Gegenüberstellung der Vorteile, wie erhöhte Effizienz und Datenqualität, sowie der Herausforderungen, darunter Datenschutz, Investitionsbedarf und notwendige Managementakzeptanz.

5 Bewertung und kritische Auseinandersetzung: Das Kapitel reflektiert die technologische Integration kritisch und stellt fest, dass die Eignung digitaler Lösungen stets individuell auf das Unternehmensumfeld und die spezifischen Anforderungen geprüft werden muss.

6 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bestätigt, dass die Digitalisierung des Budgetierungsprozesses bei korrekter Umsetzung maßgebliche Wettbewerbsvorteile durch effizientere Ressourcenallokation ermöglicht.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Controlling, Budgetierung, Big Data, Business Analytics, Robotic Process Automation, Künstliche Intelligenz, operative Planung, Prozessoptimierung, Unternehmenssteuerung, Datenqualität, Ressourcenallokation, Transformationsprozess, Managementakzeptanz, Budgeting.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das übergeordnete Thema dieser Hausarbeit?

Die Arbeit befasst sich grundsätzlich mit der Transformation des Controllings durch digitale Technologien, mit speziellem Fokus auf den operativen Prozess der Budgetierung.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Controllings, die technologischen Treiber der Digitalisierung und die daraus resultierende Abwägung von Chancen und Risiken für die Unternehmensplanung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, einen Überblick über den Einsatz digitaler Technologien im Budgetierungsprozess zu geben und zu beantworten, welche spezifischen Chancen und Risiken damit für Unternehmen verbunden sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Konzeptionsanalyse, bei der aktuelle Definitionen und theoretische Modelle zur Digitalisierung und Prozessoptimierung kritisch ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert, wie Technologien wie Big Data, KI oder RPA in die Budgetierung integriert werden und welche Auswirkungen dies insbesondere auf Prozesseffizienz, Datenverfügbarkeit und personelle Anforderungen hat.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Digitalisierung, Budgetierung, Prozessoptimierung, Datenmanagement und Wettbewerbsvorteile beschreiben.

Warum ist eine Definition von Big Data im Kontext der Budgetierung so schwierig?

Es existiert wissenschaftlich keine einheitliche Regel, ab welcher absoluten Datenmenge ein Datensatz als "Big Data" gilt, da der Fokus stärker auf den Eigenschaften Volume, Velocity, Variety und Veracity liegt.

Wie unterscheidet sich "Attended" von "Unattended" RPA?

Bei Attended RPA muss der Mitarbeiter die Anwendung am Desktop aktivieren, während Unattended RPA serverbasiert agiert und ohne direkte menschliche Interaktion eigenständig Prozesse automatisiert abwickelt.

Welche Rolle spielt die Managementakzeptanz für den Erfolg digitaler Projekte?

Ohne die Unterstützung der Führungsebene besteht das Risiko, dass notwendige Investitionsbudgets nicht freigegeben werden oder der digitale Wandel in der Unternehmenskultur auf Widerstand stößt und somit scheitert.

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Details

Title
Controlling und Digitalisierung. Chancen und Risiken für den Controllingprozess der Budgetierung
College
Fresenius University of Applied Sciences Idstein
Grade
1,0
Author
Andreas Scheuer (Author)
Publication Year
2023
Pages
30
Catalog Number
V1376447
ISBN (PDF)
9783346912060
ISBN (Book)
9783346912077
Language
German
Tags
Digitalisierung Digitale Transformation Controlling Budgetierung Planung Big Data Künstliche Intelligenz (KI) Robotic Process Automation (RPA) Risikomanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Scheuer (Author), 2023, Controlling und Digitalisierung. Chancen und Risiken für den Controllingprozess der Budgetierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1376447
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