Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Lernschwierigkeiten älterer Schülerinnen und Schüler, insbesondere in den Sekundarschulen, die von einer Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) betroffen sind. Etwa 3-11 % der Kinder und Jugendlichen leiden unter LRS, was ihre schulische Leistung beeinträchtigen kann und oft mit psychischen Störungen einhergeht. Die Unsicherheit im Umgang mit der Thematik und unterschiedliche Ansichten zur Diagnose und Förderung von LRS erschweren die Situation.
Die Arbeit konzentriert sich darauf, wie Lehrkräfte der Sekundarstufe I Schülerinnen und Schüler mit LRS identifizieren und wirksam unterstützen können. Sie beinhaltet eine Begriffsbestimmung von LRS, erläutert die Diagnose bei betroffenen Schülerinnen und Schülern und beschreibt typische Symptome. Lehrkräften werden praktische Ansätze zur Bewältigung von LRS in der schulischen Praxis aufgezeigt, sowie Möglichkeiten des Nachteilsausgleichs in Nordrhein-Westfalen. Das Ziel der Arbeit ist, Lehrkräften Hilfestellungen zu geben, um Schülerinnen und Schülern mit LRS besser zu unterstützen und ihre schulische Entwicklung zu fördern.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- LRS
- Begriffsbestimmung
- Diagnose
- LRS in der Sekundarstufe I
- Psychische Auffälligkeiten..
- LRS in der Schulpraxis der Sekundarstufe I
- Checkliste..
- Screeningverfahren.
- Förderplan.....
- Lese- und Schreibförderung.
- Nachteilsausgleich.
- Fazit.......
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage, wie Lehrkräfte der Sekundarstufe I Schülerinnen und Schüler mit Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS) identifizieren und effektiv fördern können. Im Fokus stehen dabei die Diagnose, die sich durch verschiedene Fachrichtungen und Definitionen der LRS kompliziert gestaltet, sowie die Umsetzung praktischer Fördermaßnahmen in der Schulpraxis.
- Begriffliche Abgrenzung und Definition von LRS
- Diagnostik und Erkennung von LRS in der Sekundarstufe I
- Herausforderungen und Besonderheiten von LRS in der Sekundarstufe I
- Praktische Fördermaßnahmen und Strategien im Unterricht
- Nachteilsausgleich und rechtliche Rahmenbedingungen
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung stellt die Problematik von LRS in der Sekundarstufe I dar, die sich durch eine zunehmende Anzahl von Lernschwierigkeiten bei älteren Schülerinnen und Schülern äußert. Es werden die Schwierigkeiten bei der Diagnose und Förderung von LRS aufgezeigt sowie die Relevanz des Themas für Lehrkräfte der Sekundarstufe I betont.
- LRS: Dieses Kapitel befasst sich mit der Begriffsbestimmung von LRS, die durch unterschiedliche Definitionen und Fachdisziplinen geprägt ist. Es werden die Unterscheidung zwischen Lese-Rechtschreibschwäche und Lese-Rechtschreibstörung sowie die unterschiedlichen Ursachen und Förderansätze erläutert.
- Diagnose: Das Kapitel behandelt die Diagnostik von LRS, die in der Regel ab der zweiten Klasse erfolgt. Es werden die wichtigsten Anzeichen einer Lesestörung und Rechtschreibstörung aufgezeigt, sowie die gängigen Testverfahren und die verschiedenen Perspektiven der Diagnostik in Medizin und Pädagogik beleuchtet.
- LRS in der Sekundarstufe I: Dieses Kapitel fokussiert auf die Auswirkungen von LRS auf Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe I. Es werden die besonderen Herausforderungen, die spezifischen Symptome und die zusätzlichen Problematiken, die in dieser Altersgruppe auftreten können, dargestellt.
- LRS in der Schulpraxis der Sekundarstufe I: Der Fokus dieses Kapitels liegt auf der praktischen Umsetzung von Fördermaßnahmen für Schülerinnen und Schüler mit LRS in der Sekundarstufe I. Es werden verschiedene Methoden, wie Checklisten, Screeningverfahren, Förderpläne und Lese- und Schreibförderung, erläutert. Die Rolle der Lehrkraft bei der Identifizierung und Unterstützung betroffener Schülerinnen und Schüler wird hervorgehoben.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS), Lese-Rechtschreibschwäche, Lese-Rechtschreibstörung, Diagnostik, Förderung, Sekundarstufe I, Schulpraxis, Nachteilsausgleich, Lehrkräfte, praktische Maßnahmen, Lerntherapie, Inklusion.
Häufig gestellte Fragen
Wie erkennt man LRS in der Sekundarstufe I?
Symptome sind langsames Lesen, häufiges Vertauschen von Buchstaben, viele Rechtschreibfehler in einfachen Wörtern und eine allgemeine Abneigung gegen Lese- und Schreibaufgaben.
Was ist der Unterschied zwischen LRS und einer Legasthenie?
Die Begriffe werden oft synonym verwendet, wobei "LRS" im schulischen Kontext meist alle Schwierigkeiten umfasst, während "Störung" (Legasthenie) oft eine medizinische Diagnose darstellt.
Was bedeutet "Nachteilsausgleich" in NRW?
Schüler mit LRS können Hilfen wie Zeitzugaben bei Klassenarbeiten, die Nutzung von Computerprogrammen oder eine stärkere Gewichtung mündlicher Leistungen erhalten.
Können psychische Probleme durch LRS entstehen?
Ja, betroffene Schüler leiden oft unter Schulangst, mangelndem Selbstwertgefühl oder Depressionen aufgrund ihrer dauerhaften Misserfolgserlebnisse.
Wie sieht ein wirksamer Förderplan aus?
Ein Förderplan legt individuelle Ziele fest, beschreibt konkrete Übungsmethoden zur Lese- und Schreibförderung und wird regelmäßig zwischen Lehrern, Eltern und Schülern abgestimmt.
- Citation du texte
- Anonym (Auteur), 2022, Unterstützung für Betroffene mit Lese-Rechtschreib-Schwäche in der Sekundarstufe I. Ansätze für Lehrkräfte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1376469