Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Heinrich Heines "Harzreise" und "Reise von München nach Genua". Traumbilder als Gesellschaftskritik

Titel: Heinrich Heines "Harzreise" und "Reise von München nach Genua". Traumbilder als Gesellschaftskritik

Bachelorarbeit , 2022 , 44 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Sandra Offermanns (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Bachelorarbeit zum Thema "Traumbilder als Gesellschaftskritik – Am Beispiel von Heinrich Heines Harzreise und Reise von München nach Genua" beschäftigt sich mit den beiden Teilen aus Heinrich Heines Reisebildern, mit besonderem Fokus auf der Darstellung des Traumerlebens. Dies geschieht mit besonderer Berücksichtigung des Buches von Monica Tempians "‘Ein Traum, gar seltsam schauerlich …‘- Romantikerbschaft und Experimentalpsychologie in der Traumdichtung Heinrich Heines" und des Buches "Traumbewußtheit als realitätskritisches Darstellungsmodell in der modernen französischen Dichtung" von Roland Knapp, als auch des Buches "Träume und Träumen" von Michael Ermann.

Dabei sollen folgende Frage näher beleuchtet werden: zum einen, inwieweit Heinrich Heines Traumfiktion ein Traumbewusstsein literarisiert, dass aus einem tieferen Bereich des Bewusstseins kommt und sich in Form von Bildabfolgen darstellt. Zum anderen, für welche literarischen Zwecke er dieses Motiv des Traumes einsetzt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Traum in der Literaturwissenschaft und der psychoanalytischen Traumdeutung

2.1 Definition des „Traum“ Begriffes

2.2. Die unterschiedliche Betrachtung des Traumes und seiner Motive in der Literaturwissenschaft und der psychoanalytischen Traumdeutung

2.3 Die Rolle des träumenden Ich-Erzählers

2.4 Das Phantastische und der Traum

2.5 Das Motiv des Traumes in der Romantik

2.5.1 Der triadische Traum

2.5.2 Der satirische Traum

2.6 Heinrich Heines Beziehung zur Romantik

3. Das Motiv des Traumes in Heinrich Heines „Reisebildern“

3.1 Träume in der „Harzreise“

3.1.1.Traum Göttingen

3.1.2. Traum Osterode

3.1.3. Traum Klausthal

3.1.4 Traum Goslar

3.1.5 Traum Brocken

3.2 Träume in der „Reise von München nach Genua“

3.2.1.Traum und die toten Maria

3.2.2 Träume als Vision und Utopie

4. Träume als literarisches Mittel bei Heinrich Heine

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Bachelorarbeit untersucht, inwieweit Heinrich Heine das Traummotiv in den „Reisebildern“ (Harzreise und Reise von München nach Genua) literarisiert, um innerhalb phantastischer Traumsequenzen eine versteckte Gesellschaftskritik zu üben und sich dabei modernisierend von romantischen Traditionen abzuheben.

  • Literarisierung von Traumbewusstsein und Traumerleben bei Heine
  • Verbindung von Phantastik, Traumdeutung und gesellschaftskritischer Darstellung
  • Analyse der Funktion des träumenden Ich-Erzählers als Medium der Kritik
  • Unterscheidung zwischen Nachttraum (Harzreise) und Wachtraum/Vision (Reise von München nach Genua)
  • Heines ambivalente Beziehung zur Romantik und Modernisierung des Reisegene

Auszug aus dem Buch

3. Das Motiv des Traumes in Heinrich Heines „Reisebildern“

„Es geht den Dichtern wie Träumern, die im Schlafe dasjenige innere Gefühl, welches ihre Seele durch wirkliche äußere Ursachen empfindet, gleichsam maskiert, indem sie an die Stelle dieser letzteren ganz andere äußere Ursachen erträumen, die aber in so fern ganz adäquat sind, als sie dasselbe Gefühl hervorbringen.“

Dieses am Anfang dieser Hausarbeit bereits erwähnte Zitat aus Heinrich Heines Reise von München nach Genua soll an dieser Stelle noch einmal aufgegriffen werden. Bis jetzt wurde erklärt, was Träume sind, welche Stellung und Nutzen sie in verschiedenen literarischen Epochen hatten und welche Verbindung es zwischen der psychoanalytischen Traumdeutung und der Literaturwissenschaft besteht. Nun soll mit diesem Wissen die Texte von Heinrich Heine, die Harzreise und die Reise von München nach Genua näher untersucht werden.

Wie in dem Zitat von Heine Bewegen sich Autor und Träumer beide „maskieren“ ihre Gefühle, Antriebe und Botschaften, wie zuvor schon bei C. G. Jung erwähnt. Autoren tun dies zuweilen mit dem „Hilfsmittel“ der Traumdarstellung.

Heine benutzt in beiden Texten, sowohl in der Harzreise als auch in der Reise von München nach Genua an mehreren Textstellen, auf zwei sehr unterschiedliche weisen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema der Traumbilder als Gesellschaftskritik bei Heinrich Heine unter Berücksichtigung literaturwissenschaftlicher und psychoanalytischer Ansätze.

2. Der Traum in der Literaturwissenschaft und der psychoanalytischen Traumdeutung: Theoretische Grundlegung zu Traumtheorien, der Rolle des Erzählers, dem Phantastischen und der Bedeutung des Traummotivs in der Romantik.

3. Das Motiv des Traumes in Heinrich Heines „Reisebildern“: Detaillierte Analyse der Traum- und Wachtraumsequenzen in der „Harzreise“ und der „Reise von München nach Genua“ und deren Funktion als Gesellschaftskritik.

4. Träume als literarisches Mittel bei Heinrich Heine: Synthese der Erkenntnisse über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Traumdarstellungen in beiden Texten sowie Einordnung in Heines Modernisierungsprozess.

5. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage über die Korrelation zwischen Traumdarstellung und versteckter Gesellschaftskritik.

Schlüsselwörter

Heinrich Heine, Reisebilder, Harzreise, Reise von München nach Genua, Traummotiv, Gesellschaftskritik, Romantik, Phantastik, psychoanalytische Traumdeutung, Ich-Erzähler, Zensur, Wachtraum, Tagtraum, Literaturwissenschaft, Moderne.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die literarische Funktion und symbolische Bedeutung des Traummotivs in Heinrich Heines Werken "Harzreise" und "Reise von München nach Genua".

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Verknüpfung von Traumtheorien, Phantastik, Literaturgeschichte, Heines Verhältnis zur Romantik und das Instrument der versteckten Gesellschaftskritik.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Heine Traumsequenzen nutzt, um Zensur zu umgehen und Kritik an politischen Missständen sowie der zeitgenössischen Aristokratie zu äußern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse methodisch mit psychoanalytischen Ansätzen (u.a. nach Ermann) verknüpft, um literarische Traumszenen zu interpretieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der detaillierten Untersuchung spezifischer Traum- und Wachtraumdarstellungen in den beiden genannten Werken Heines.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Heinrich Heine, Traummotiv, Gesellschaftskritik, Romantik, Phantastik und Zensurüberlistung geprägt.

Wie unterscheidet Heine die Traumdarstellungen zwischen den beiden Werken?

Während in der "Harzreise" vorwiegend abgegrenzte Nachtträume dominieren, verschwimmen in der "Reise von München nach Genua" die Grenzen zwischen Traum- und Wachbewusstsein in Form von Tagträumen und Zukunftsvisionen.

Welche Bedeutung kommt der "toten Maria" in der Analyse zu?

Die tote Maria fungiert als komplexe, ambivalente Symbolfigur, die u.a. als Allegorie auf die politischen Zustände in Italien und die leidende Frau in einer kränkelnden Gesellschaft gedeutet wird.

Ende der Leseprobe aus 44 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Heinrich Heines "Harzreise" und "Reise von München nach Genua". Traumbilder als Gesellschaftskritik
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Mediengeschichte)
Note
2,3
Autor
Sandra Offermanns (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
44
Katalognummer
V1376626
ISBN (eBook)
9783346912893
ISBN (Buch)
9783346912909
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Heinrich Heine Reisebilder Phantastik Traum Romantik Romantik Vormärz Satire
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sandra Offermanns (Autor:in), 2022, Heinrich Heines "Harzreise" und "Reise von München nach Genua". Traumbilder als Gesellschaftskritik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1376626
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  44  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum