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Kindliche Gesundheitsförderung. Ein Überblick über Präventions- und Interventionsmaßnahmen

Título: Kindliche Gesundheitsförderung. Ein Überblick über Präventions- und Interventionsmaßnahmen

Trabajo Escrito , 2021 , 15 Páginas , Calificación: 13

Autor:in: Anonym (Autor)

Salud - Salud pública
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Diese Arbeit konzentriert sich auf den Prozess der Gesundheitsförderung, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, da diese Altersgruppen die entscheidenden Zielgruppen für Präventions- und Interventionsmaßnahmen darstellen. Ziel ist es, einen umfassenden Überblick über die Unterschiede zwischen Präventions- und Interventionsmaßnahmen zu geben und die Bedeutung von Präventionsmaßnahmen zur Gesundheitsförderung im kindlichen Alter zu beleuchten. Es werden auch spezifische Präventionsmaßnahmen wie Impfungen und Zahnpflege besprochen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einleitung.
  • 2. Gesundheitsförderung.
    • 2.1 Ansätze und Modelle der Gesundheitsförderung.
    • 2.2 Der Unterschied von Präventionsmaßnahmen und Interventionsmaßnahmen.
  • 3. Maßnahmen zur kindlichen Gesundheitsförderung..
    • 3.1 Impfungen..
    • 3.2 Zahnpflege.
  • 4. Fazit...

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit hat zum Ziel, einen umfassenden Überblick über die Gesundheitsförderung zu geben, insbesondere im Kindes- und Jugendalter. Dabei wird die zentrale Forschungsfrage beleuchtet, wie sich Präventions- und Interventionsmaßnahmen voneinander unterscheiden und welche Rolle sie in der kindlichen Gesundheitsförderung spielen.

  • Definition und verschiedene Ansätze der Gesundheitsförderung.
  • Detaillierte Unterscheidung zwischen Präventions- und Interventionsmaßnahmen.
  • Die fundamentale Bedeutung des Kindes- und Jugendalters für die langfristige Gesundheitsentwicklung.
  • Analyse von Impfungen als eine primärpräventive Maßnahme.
  • Betrachtung der Zahnpflege als weitere präventive Maßnahme zur kindlichen Gesundheitsförderung.
  • Darstellung der Herausforderungen und Defizite bei der Umsetzung präventiver Maßnahmen.

Auszug aus dem Buch

2.2 Der Unterschied von Präventionsmaßnahmen und Interventionsmaßnahmen

Für das Verständnis der Bedeutung von Präventionsmaßnahmen und Interventionsmaßnahmen werden im Folgenden einige Ansätze der Gesundheitsförderung des Punktes 2.1 herangezogen.

Die Bedeutung des Wortes „Krankheitsprävention“ basiert darauf, einer Krankheit zu Gunsten ihrer Verhinderung beziehungsweise „Verhütung“ oder Abwendung - zuvorkommend zu sein (vgl. Hurrelmann 2006, S. 149). Wird zudem bei der Definition von „Prävention“ auf den Duden zurückgegriffen, so kann die Feststellung gemacht werden, dass es sich dabei um „Vorbeugung“ und „Verhütung" handelt und sich demnach Präventionsmaßnahmen auf Maßnahmen zur Vorbeugung von Krankheiten beziehen. Auf diesem Wege soll also - auf die Gesundheitsförderung bezogen - das Zustandekommen einer Erkrankung erst gar nicht realisiert werden, für dessen Voraussetzung der Eingriff in den Ausgangspunkt der Krankheit ist. Bedeutend ist hierbei der Versuch der Implementierung von vorbeugungsbezogenem Denken und Handeln unter anderem mit dem Verzicht auf eine Veränderung menschlicher Lebens- und Arbeitsbedingungen (vgl. Schnabel 2007, S. 220). Die Anwendung von Präventionsmaßnahmen in der Gesundheitsförderung findet sich beispielsweise im ersten dargestellten Ansatz (medizinischer Ansatz) des Punktes 2.1 bei der Interventionsebene „primäre Prävention“ wieder. Der Grund für die Annahme, dass hier eine krankheitsvorbeugende Handlungsweise zu verzeichnen ist, beruht auf der Zielsetzung dieser Ebene: die Vermeidung einer Erkrankung durch Risikoaufklärung (vgl. Naidoo & Wills 2003, S. 90). Dies kann beispielsweise durch Impfungen und die Förderung des Nichtrauchens vonstattengehen (vgl. ebd.).

Bei der zweiten Ebene des medizinischen Ansatzes - der „sekundären Prävention" - ist die Vermeidung des Fortschreitens einer Erkrankung von Belang (vgl. ebd.). Beispiele hierfür stellen Vorsorgeuntersuchungen und andere frühdiagnostischen Methoden dar (vgl. ebd.). Bevor es zum Eintritt eines ernsthaften Krankheitsverlaufes kommt, sollen sich beobachtbare gesundheitliche Risiken - wie Bluthochdruck oder Übergewicht - einer Behandlung unterziehen (vgl. Kriwy 2008, S.109). Hierbei handelt es sich um Interventionsmaßnahmen, was ebenfalls durch den Duden - mit der Bedeutung des Verbs „intervenieren“ - verdeutlicht werden kann. Denn im Duden handelt es sich in diesem Falle um das (vermittelnde) Eingreifen in ein Geschehen, in einen Streit oder Ähnliches oder darum, sich (als Mittler) einzuschalten. Es wird ersichtlich, dass eine Krankheit bereits vorhanden ist und durch das Eingreifen in das Verhalten und den Lebensbedingungen des Menschen interveniert wird, um eine Verschlimmerung der Erkrankung zu vermeiden. Infolgedessen liegt es auch nahe zu vermuten, dass es sich bei Interventionsmaßnahmen um den konkreten Eingriff in das menschliche Verhalten handelt, um die Person vor bereits bestehende Tatsachen zu stellen. Mit dem Ansatz der „Empowerment“, welcher ebenfalls in Punkt 2.1 besprochen wurde, kann die Bedeutung von Interventionsmaßnahmen auch erläutert werden. Der Menschheit soll dazu verholfen werden, ihre Probleme auf der gesundheitlichen Ebene zu erkennen und dabei erforderliche Fähigkeiten und Zuversicht zu erwerben, um sich anschließend mit ihren Problemen angemessen auseinanderzusetzen (vgl. Naidoo & Wills 2003, S. 95). Durch das Verhelfen zur Erkennung der Problematik wird in das Verhalten des Menschen eingegriffen und es wird auf diesem Wege probiert eine Verbesserung der Bedingungen für die Gesundheit des Betroffenen zu bewerkstelligen.

Nun kann auch festgestellt werden, dass in vielen Situationen, in denen eine Krankheit bereits besteht, nicht nur interveniert wird, um die gesundheitlichen Bedingungen zu verbessern. Denn es wird auch präventiv eingegriffen, um eine Verschlimmerung beziehungsweise Verschlechterung des aktuellen gesundheitlichen Zustandes zu vermeiden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert Gesundheitsförderung, unterstreicht die Bedeutung des Kindes- und Jugendalters für die Gesundheitsentwicklung und legt das Ziel der Arbeit dar, die Unterschiede zwischen Präventions- und Interventionsmaßnahmen mit Fokus auf kindliche Gesundheitsförderung zu beleuchten.

2. Gesundheitsförderung: Dieses Kapitel beleuchtet verschiedene Definitionen und Ansätze der Gesundheitsförderung, von einem begrenzten Arbeitsbereich bis hin zum holistischen Verständnis der WHO, das den Zusammenhang zwischen Gesundheit und Wohlstand betont.

2.1 Ansätze und Modelle der Gesundheitsförderung: Es werden verschiedene Ansätze und Modelle der Gesundheitsförderung vorgestellt, darunter der medizinische Ansatz mit primärer, sekundärer und tertiärer Prävention, der Ansatz der Verhaltensänderung, der Gesundheitsaufklärung, des Empowerments sowie der sozialen und politischen Veränderung.

2.2 Der Unterschied von Präventionsmaßnahmen und Interventionsmaßnahmen: Dieses Kapitel differenziert Präventionsmaßnahmen, die das Entstehen von Krankheiten verhindern (z.B. Impfungen), von Interventionsmaßnahmen, die bei bereits bestehenden Krankheiten eingreifen, um deren Fortschreiten zu vermeiden (z.B. Vorsorgeuntersuchungen).

3. Maßnahmen zur kindlichen Gesundheitsförderung: Dieser Abschnitt thematisiert die Risiken für die Kindergesundheit und stellt fest, dass frühzeitige, primärpräventive Maßnahmen von großer Bedeutung sind, wobei beispielhaft Impfungen und Zahnpflege detaillierter beleuchtet werden.

3.1 Impfungen: Impfungen werden als effektive Präventionsmaßnahme zur individuellen und kollektiven Krankheitsverhütung beschrieben, wobei auf die Verantwortung der Ärzte und die Freiwilligkeit der Eltern hingewiesen sowie Defizite bei der vollständigen Grundimmunisierung aufgezeigt werden.

3.2 Zahnpflege: Die Bedeutung der Mundgesundheit als Teil der allgemeinen Gesundheit wird hervorgehoben und präventive Maßnahmen gegen frühkindliche Karies, wie Mundhygiene der Eltern, regelmäßiges Zähneputzen und Zahnarztbesuche ab dem ersten Zahn, werden ausführlich erläutert.

4. Fazit: Das Fazit fasst die zentrale Rolle der Gesundheitsförderung im Kindes- und Jugendalter zusammen, rekapituliert die Unterscheidung von Prävention und Intervention und hebt die Bedeutung von Impfungen und Zahnpflege als Präventionsbeispiele hervor, wobei Handlungsbedarf bei der vollständigen Umsetzung dieser Maßnahmen betont wird.

Schlüsselwörter

Gesundheitsförderung, Prävention, Intervention, Kindesalter, Jugendalter, Impfungen, Zahnpflege, Primärprävention, Sekundärprävention, Medizinischer Ansatz, Verhaltensänderung, Empowerment, Mundgesundheit, Karies, Risikofaktoren

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

In dieser Arbeit geht es um die Gesundheitsförderung, insbesondere im Kindes- und Jugendalter, sowie um die Unterscheidung und Anwendung von Präventions- und Interventionsmaßnahmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die Definition und Ansätze der Gesundheitsförderung, die Abgrenzung von Präventions- und Interventionsmaßnahmen sowie spezifische präventive Strategien wie Impfungen und Zahnpflege für Kinder.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel der Arbeit ist es, einen Überblick über die Unterschiede zwischen Präventions- und Interventionsmaßnahmen zu verschaffen und mit Fokus auf die kindliche Altersphase zwei Präventionsmaßnahmen zur Gesundheitsförderung darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Synthese wissenschaftlicher Erkenntnisse, um Konzepte und Maßnahmen der Gesundheitsförderung darzulegen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die verschiedenen Ansätze und Modelle der Gesundheitsförderung erläutert, der Unterschied zwischen Präventions- und Interventionsmaßnahmen herausgearbeitet und exemplarisch Maßnahmen zur kindlichen Gesundheitsförderung anhand von Impfungen und Zahnpflege vorgestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird charakterisiert durch Schlüsselwörter wie Gesundheitsförderung, Prävention, Intervention, Kindesalter, Jugendalter, Impfungen, Zahnpflege, Primärprävention und Mundgesundheit.

Welche Rolle spielt das Kindes- und Jugendalter für die Gesundheitsförderung?

Das Kindes- und Jugendalter ist von zentraler Bedeutung, da diese Phase die fundamentale Grundlage für das gesundheitliche Verhalten im Erwachsenenalter bildet und Risikofaktoren hier frühzeitig adressiert werden müssen.

Was ist unter dem medizinischen Ansatz der Gesundheitsförderung zu verstehen und welche Ebenen umfasst er?

Der medizinische Ansatz zielt auf die Verbesserung medizinischer Interventionen zur Vermeidung von Erkrankungen und frühzeitigem Tod ab und umfasst die primäre, sekundäre und tertiäre Prävention.

Warum ist die Mundgesundheit von Kindern so wichtig und welche Risiken birgt frühkindliche Karies?

Mundgesundheit ist ein Teil der allgemeinen Gesundheit und Karies im frühen Kindesalter kann weitreichende negative Folgen für Kieferwachstum, bleibende Zähne sowie die sprachliche und psychische Entwicklung haben.

Welche Defizite wurden bei der Umsetzung von Impfmaßnahmen im Kindesalter festgestellt?

Es wurden deutliche Defizite bei der zeitgerechten und lückenlosen Beanspruchung der gesamten Impfserien festgestellt, trotz hoher Impfquoten bei der Grundimmunisierung ohne Booster.

Final del extracto de 15 páginas  - subir

Detalles

Título
Kindliche Gesundheitsförderung. Ein Überblick über Präventions- und Interventionsmaßnahmen
Universidad
Justus-Liebig-University Giessen  (Institut für Schulpädagogik, Elementarbildung und Didaktik der Sozialwissenschaften)
Curso
Prävention und Gesundheitsförderung
Calificación
13
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
15
No. de catálogo
V1376940
ISBN (PDF)
9783346914170
ISBN (Libro)
9783346914187
Idioma
Alemán
Etiqueta
Gesundheitsförderung Präventionsmaßnahmen Interventionsmaßnahmen Kindliche Gesundheitsförderung Impfungen und Zahnpflege
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2021, Kindliche Gesundheitsförderung. Ein Überblick über Präventions- und Interventionsmaßnahmen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1376940
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