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Streetwork und Mobile Jugendarbeit

Eine Betrachtung der Thematik in Theorie und Praxis

Title: Streetwork und Mobile Jugendarbeit

Term Paper , 2004 , 39 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Yvonne Korte (Author)

Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods
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Die Initiierung von Maßnahmen und Projekten der Mobilen Jugendarbeit/"Streetwork" wird,als "neue Angebotsform" der Offenen Kinder-und Jugendarbeit von Trägern Sozialer Arbeit zunehmend in Betracht gezogen. Sie stellt als Handlungsstrategie niederschwelliger, zielgruppenorientierter und lebensweltbezogener Sozialer Arbeit eine Möglichkeit dar, in Bereichen in denen die etablierten Institutionen ihre Zielgruppen nicht (mehr) erreichen, neue Zugänge zu schaffen und Prolemlagen zu bearbeiten.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen, geschichtlichen Hintergründen und Kernpunkten, wie Arbeitsprinzipien und gesetzlichen Grundlagen von Mobiler Arbeit und Streetwork. Darüber hinaus enthält sie einen Praxisteil, der anhand eines exemplarisch beschriebenen Projektes Mobiler Jugendarbeit, die Frage nach der Notwendig solcher Arbeit in einem bestimmten Stadtteil/Quartier untersucht. Dieser Untersuchung liegen verschiedene anerkannte Methoden der Sozialraumanalyse sowie eine Auswertung mit dem Statistikprogramm "GrafStat" zugrunde.
Die vorliegende Arbeit richtet sich sowohl an interessierte Theoretiker als auch an Praktiker aus den Bereichen Sozialpädagogik, Sozialarbeit und Sozial- und Erziehungswissenschaf. Sie kann als Grundlage zur Information, Einrichtung und Evaluation von Projekten Mobiler Arbeit genutzt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Grundlagen

1.1 Definitionsversuche

1.1.1 Mobile Jugendarbeit

1.1.2 Streetwork

1.1.3 Aufsuchende Jugendsozialarbeit

1.2 Geschichtliche Entwicklung von Streetwork und Mobiler Jugendarbeit in Deutschland

2 Inhalte

2.1 Rechtliche Grundlagen, Finanzierungsarten und Verantwortlichkeiten

2.1.1 Gesetzliche Verankerung von Streetwork, Mobiler Jugendarbeit und Aufsuchender Jugendsozialarbeit im KJHG

2.1.2 Weitere gesetzliche Verankerungen

2.1.3 Finanzierungsarten und Verantwortlichkeiten

2.2 Zielgruppen / Adressaten

2.3 Ziele

2.4 Arbeitsinhalte, Methoden und Grundprinzipien

2.5 Qualitäts- und Ausstattungsstandards, Rahmenbedingungen

3 Das Projekt "Kids unlimited"

3.1 Beschreibung des Projektes "Kids unlimited"

3.2 Beschreibung des Stadtteils/Einzugsgebietes

3.3 Problembeschreibung

3.4 Konzeption

3.4.1 Ziele

3.4.2 Zielgruppe

3.4.3 Ansatz-/Handlungskonzept

3.5 Standards, Ausstattung und Rahmenbedingungen des Projektes

3.6 Finanzierung

4 Bedarfsanalyse

4.1 Sicht von Außen/Fremdwahrnehmung

4.2 Strukturierte Stadtteilbegehung

4.3 Befragung der Jugendlichen: Fragebogen - Aktion

4.3.1 Durchführung

4.3.2 Auswertung des Fragebogens für Jugendliche

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Tätigkeitsfeld der aufsuchenden Arbeit, insbesondere Streetwork und Mobile Jugendarbeit, in theoretischer Hinsicht sowie anhand eines konkreten Praxisbeispiels. Die zentrale Forschungsfrage lautet, ob im untersuchten Quartier ein Bedarf für solch eine aufsuchende, sozialpädagogische Unterstützung besteht und wie die Notwendigkeit des Projekts "Kids unlimited" zu bewerten ist.

  • Theoretische Grundlagen und Definitionsversuche von aufsuchender Arbeit
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Finanzierungsstrukturen in Deutschland
  • Detaillierte Projektdarstellung und Bedarfsanalyse für "Kids unlimited"
  • Empirische Untersuchung mittels strukturierter Stadtteilbegehung und Jugendbefragung

Auszug aus dem Buch

3.1 Beschreibung des Projektes "Kids unlimited"

Das Projekt "Aufsuchende Arbeit im Detail entfernt (die Autorin) wird seit Mitte Juni 2002 im Quartier Detail entfernt (die Autorin)in Detail entfernt (die Autorin) durchgeführt. Das Neubaugebiet hat in den letzten Jahren erheblichen Zuzug von Kindern und Jugendlichen unterschiedlichster Nationalitäten, Emigrationshintergründen und sozialer Herkunft zu verzeichnen. Diese Entwicklung stellt an die offene Kinder- und Jugendarbeit im Quartier besondere Anforderungen. Den zu beobachtenden Abgrenzungen, Konflikten, Banden- bzw. Gangbildungen bei Kindern und Jugendlichen, sowie der immer häufiger auftretenden Gewalt- und Drogenproblematik sollte mit einem neuen methodischen Konzept begegnet werden.

Ein weiterer Grund zur Initiierung eines Projektes "Mobile Jugendarbeit / Streetwork war die Beobachtung, dass auch in der integrativ-betonten Arbeit des, seit 1998 im Stadtteil etablierten, Jugend- und Begegnungszentrum Detail entfernt (die Autorin) im offenen Jugendbereich eine Cliquenbildungen und eine damit verbundenen einseitige Besucherstruktur deutlich wurde. Zusammenfassend sollte das bisherige Angebot der Kinder- und Jugendarbeit im Quartier durch eine neue Form niedrigschwelliger, lebenswelt- und sozialraumbezogener aufsuchender Arbeit erweitert werden.

Die Notwendigkeit einer solchen Arbeit wurde nicht zuletzt durch die öffentliche Diskussion (vgl. z.B. Detail entfernt (die Autorin) 26.07.´02; Detail entfernt (die Autorin) Nr. 49, Juli´02) über die Probleme mit Jugendlichen im Stadtbezirk Detail entfernt (die Autorin) verdeutlicht. Das Angebot mit dem Projekttitel "Kids unlimited" besteht/bestand aus zwei sozialpädagogisch geschulten Kräften (männlich und weiblich, im Alter von 24 bzw. 25 Jahren, mit abgeschlossener ErzieherInausbildung). Seit Anfang 2004 ist es dem männlichen Mitarbeiter nicht mehr möglich in dem Projekt zu arbeiten. Bei Fortführung der Arbeit wird nach einem adäquaten neuen Mitarbeiter gesucht werden müssen. (Anmerkung: Die seitdem "im Alleingang" fortgeführte Arbeit der weiblichen Mitarbeiterin ist den Umständen entsprechend qualitativ als nicht ausreichend zu bewerten. Da Streetwork / Mobile Jugendarbeit auf Kontinuität und die persönliche Beziehung der Fachkräfte mit der Zielgruppe aufgebaut ist, ist das Ausscheiden der bisherigen Kraft zusätzlich negativ zu bewerten. Y.K.) Diese Kräfte suchten die (unter 3.2 genauer beschriebenen) Treffpunkte von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Quartier regelmässig auf. Vorrangige Zielsetzung zu Beginn des Modellprojektes war es, ein Vertrauensverhältnis zu der Zielgruppe aufzubauen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Streetwork, Mobile Jugendarbeit sowie Aufsuchende Jugendsozialarbeit und beleuchtet deren geschichtliche Entwicklung und theoretische Hintergründe in Deutschland.

2 Inhalte: Hier werden die rechtlichen Rahmenbedingungen, Finanzierungsarten, Zielgruppen, Leitziele sowie methodische Standards und strukturelle Rahmenbedingungen der aufsuchenden Arbeit detailliert erörtert.

3 Das Projekt "Kids unlimited": Es erfolgt eine detaillierte Beschreibung des Modellprojekts, inklusive des Einzugsgebietes, der Problembeschreibung, der Konzeption sowie der organisatorischen und finanziellen Hintergründe.

4 Bedarfsanalyse: In diesem Kapitel wird der Bedarf für aufsuchende Arbeit im Wohngebiet durch eine Fremdwahrnehmung, eine strukturierte Stadtteilbegehung und eine standardisierte Befragung der Jugendlichen empirisch untersucht.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, bestätigt die Sinnhaftigkeit der aufsuchenden Arbeit und bewertet die Notwendigkeit des Projekts vor dem Hintergrund der kritischen Lebenssituation der Jugendlichen.

Schlüsselwörter

Streetwork, Mobile Jugendarbeit, Aufsuchende Jugendsozialarbeit, Kinder- und Jugendhilfe, Sozialraumorientierung, Jugendkonflikte, Lebensweltorientierung, Projekt Kids unlimited, Bedarfsanalyse, Jugendsozialarbeit, Stadtteilarbeit, Partizipation, Jugendhilfeplanung, soziale Integration, Delinquenzprävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Einordnung und praktischen Umsetzung von Streetwork und Mobiler Jugendarbeit als Formen der aufsuchenden Jugendsozialarbeit im Kontext aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die gesetzliche Verankerung, methodische Arbeitsprinzipien, die Bedeutung von Sozialraumorientierung sowie die konkrete Analyse eines Modellprojekts zur Bedarfsermittlung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es, den Bedarf an aufsuchender Arbeit in einem spezifischen Neubaugebiet zu prüfen und die Notwendigkeit des bestehenden Projekts "Kids unlimited" zu begründen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie auf empirische Methoden, namentlich eine strukturierte Stadtteilbegehung und eine quantitative Befragung der Zielgruppe mittels Software.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, inhaltliche Arbeitsweisen und Rahmenbedingungen, gefolgt von der detaillierten Vorstellung und Analyse des Projekts "Kids unlimited".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Streetwork, Mobile Jugendarbeit, Sozialraumorientierung, Bedarfsanalyse und aufsuchende Jugendsozialarbeit.

Warum ist die Kontinuität der Fachkräfte für das Projekt entscheidend?

Da Streetwork auf einem Vertrauensverhältnis basiert, ist die persönliche Beziehung zwischen den Sozialarbeitern und der Zielgruppe essenziell; ein Personalwechsel gefährdet somit die Qualität und Stabilität des Projekts.

Wie bewertet die Autorin die Situation im "Innenhof"?

Die Autorin beschreibt den Innenhof als problematischen Treffpunkt, der zwar als informeller Raum genutzt wird, aber durch Lärm, Vandalismus und das Fehlen attraktiver Alternativen zu Konflikten mit Anwohnern führt.

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Details

Title
Streetwork und Mobile Jugendarbeit
Subtitle
Eine Betrachtung der Thematik in Theorie und Praxis
College
University of Applied Sciences Düsseldorf  (FB 6)
Course
Sozialräumliche Kinder- und Jugendarbeit
Grade
1,3
Author
Yvonne Korte (Author)
Publication Year
2004
Pages
39
Catalog Number
V137696
ISBN (eBook)
9783640475285
ISBN (Book)
9783640475216
Language
German
Tags
Streetwork und Mobile Jugendarbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Yvonne Korte (Author), 2004, Streetwork und Mobile Jugendarbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/137696
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