Rücken- und Nackenschmerzen sind in der Bevölkerung weit verbreitet und können die Lebensqualität bei einem Teil der Betroffenen deutlich mindern. Weit verbreitet ist erstmal eine vage Begriffsfindung, ein Blick auf die genauen Kennzahlen zeigt jedoch auf, wie stark das Ausmaß an Rückenschmerzen mittlerweile ist und welche Dringlichkeit ein solches Bewegungskonzept hat. Denn nach dem Robert Koch Institut (2021) gaben 61,3%, also rund Zweidrittel der deutschen Bevölkerung, an, im letzten Jahr unter Schmerzen im Rücken gelitten zu haben. Laut Statista (2022) sind sogar 13 Prozent der Bevölkerung täglich mit ihren Rückenschmerzen konfrontiert. Die Bevölkerung wird immer älter und die Wirbelsäule muss den Mensch immer mehr Jahre in einer aufrechten Haltung durchs Leben führen. Und das möglichst weitestgehend schmerzfrei. Es sieht also alles andere als positiv bei den Rücken der Bevölkerung aus und somit ist es eine absolute Notwendigkeit Bewegungskonzepte für die breite Bevölkerung zugänglich und attraktiv zu machen. Der Mensch muss durch Bewegung frühzeitig handeln und nicht erst den Ernst der Lage realisieren, wenn es zum Beispiel durch einen Bandscheibenvorfall zu spät ist. Es gibt eine Vielzahl von Risikofaktoren für das Entstehen von Rückenschmerzen.
Inhaltsverzeichnis
- 1 ANALYSE DER AUSGANGSSITUATION
- 1.1 Konzeptanbieter
- 1.2 Zielgruppe des Konzepts
- 2 ZIELSETZUNG UND ABLEITUNG VON ÜBERGEORDNETEN KONZEPTINHALTEN
- 2.1 Zielsetzung des Konzepts
- 2.2 Ableitung von übergeordneten Konzeptinhalten
- 3 DARSTELLUNG UND ORGANISATION DER KONZEPTINHALTE
- 3.1 Grobgliederung des Konzepts
- 3.2 Exemplarische Konzepteinheit
- 4 KONZEPTEVALUATION
- 5 LITERATURVERZEICHNIS
- 6 TABELLENVERZEICHNIS
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit zielt darauf ab, ein umfassendes Bewegungskonzept für das Indikationsfeld unspezifischer Rückenschmerz (ICD-10-GM: M54) zu entwickeln. Das Konzept soll an den Bedürfnissen der Zielgruppe ausgerichtet sein und die Teilnehmenden durch ein multimodales Programm zur Verbesserung ihrer Rückenfitness und -gesundheit führen.
- Analyse der Zielgruppe und deren spezifischen Bedürfnisse
- Entwicklung und Gestaltung von Bewegungseinheiten
- Integration verschiedener Trainingsmethoden
- Definition von Zielen und Erfolgskriterien
- Realisierung des Bewegungskonzeptes im Kontext des Konzeptanbieters
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel beschäftigt sich mit der Analyse der Ausgangssituation. Dabei werden der Konzeptanbieter und dessen Ressourcen sowie die Zielgruppe des Bewegungsprogramms vorgestellt. Es werden die Ein- und Ausschlusskriterien, Risikofaktoren und Barrieren der Zielgruppe analysiert. Kapitel 2 erläutert die Zielsetzung des Bewegungskonzeptes und leitet die übergeordneten Inhalte ab. Die Darstellung und Organisation der Konzeptinhalte erfolgt im dritten Kapitel. Hierbei werden die Grobgliederung des Konzepts sowie eine exemplarische Konzepteinheit vorgestellt.
Schlüsselwörter
Unspezifischer Rückenschmerz, Bewegungskonzept, Prävention, Sekundärprävention, Zielgruppe, Risikofaktoren, Bewegung, Gesundheitsstudio, Ressourcen, Konzeptinhalte.
Häufig gestellte Fragen
Wie verbreitet sind Rückenschmerzen in Deutschland?
Laut Robert Koch Institut litten rund 61,3 % der Bevölkerung im letzten Jahr unter Rückenschmerzen; etwa 13 % sind sogar täglich damit konfrontiert.
Was ist der Unterschied zwischen spezifischen und unspezifischen Rückenschmerzen?
Unspezifische Rückenschmerzen (ICD-10: M54) haben keine eindeutige organische Ursache, während spezifische Schmerzen auf klare Diagnosen wie Bandscheibenvorfälle zurückzuführen sind.
Welche Ziele verfolgt ein modernes Bewegungsprogramm für den Rücken?
Das Ziel ist die Verbesserung der Rückenfitness, die Schmerzreduktion durch Kräftigung und Mobilisation sowie die langfristige Prävention von chronischen Beschwerden.
Warum ist Prävention bei Rückenschmerzen so wichtig?
Frühzeitiges Handeln durch Bewegung verhindert, dass aus leichten Beschwerden ernsthafte Erkrankungen werden, die die Lebensqualität dauerhaft mindern.
Was sind typische Risikofaktoren für Rückenschmerzen?
Dazu zählen Bewegungsmangel, langes Sitzen, Übergewicht, psychischer Stress sowie Fehlbelastungen im Alltag oder Beruf.
Wie ist ein solches Bewegungskonzept aufgebaut?
Es umfasst meist eine Analyse der Ausgangssituation, die Definition von Trainingszielen, die Durchführung spezifischer Übungseinheiten und eine abschließende Evaluation des Erfolgs.
- Arbeit zitieren
- Laura Schönfeld (Autor:in), 2023, Konzept für ein Bewegungsprogramm gegen Rückenschmerzen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1377351