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Die persönliche Begrüßung per Handschlag als Begrüßungsritual zur Förderung der Lehrer-Schüler-Beziehung im Unterrichtskontext. Ein praktischer Feldversuch

Titre: Die persönliche Begrüßung per Handschlag als Begrüßungsritual zur Förderung der Lehrer-Schüler-Beziehung im Unterrichtskontext. Ein praktischer Feldversuch

Travail de Recherche , 2019 , 27 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Saleem Arif (Auteur)

Pédagogie - Général
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Résumé Extrait Résumé des informations

Das Dokument enthält die Forschungsskizze zum Projekt sowie auf der letzten Seite die eigens für dieses Studienprojekt erstellte Ergebnispräsentation mit allen zentralen Forschungsergebnissen. In dem Studienprojekt ging es darum, mithilfe eines praktischen Feldversuchs herauszufinden, wie sich eine regelmäßige persönliche Begrüßung jedes einzelnen Schülers zu Beginn einer Unterrichtsstunde auf die Lehrer-Schüler-Beziehung auswirkt.

Das Händeschütteln zur Begrüßung ist fester Bestandteil der hiesigen Kultur. Ob im Alltag, im Berufsleben oder auch im Privaten; in den unterschiedlichsten Kontexten geben sich die Menschen hierzulande zur Begrüßung die Hand. Diesem Begrüßungsritual wird in der Öffentlichkeit sehr große Bedeutung beigemessen und oft wird es sogar als ein Aushängeschild der Höflichkeitsformen bzw. sozialer „zivilisierter“ Umgangsformen leidenschaftlich verteidigt. Dies zeigt sich vor allem immer dann, wenn Beispiele von Situationen publik werden, in denen jemand einer anderen Person den Handschlag bzw. das Händeschütteln zur Begrüßung verweigert oder es höflich ablehnt. Das kann ein Profifußballer sein, der einem Gegenspieler vor Beginn des Spiels aufgrund einer persönlichen Fehde öffentlichkeitswirksam nicht die Hand reicht oder aber seinem Trainer aus Wut über seine Auswechslung provokant nicht die Hand reicht. Oder es ist eine Person, die aus religiösen Gründen oder divergierenden kulturellen Wertvorstellungen auf das Händeschütteln verzichten möchte. Entsprechende Presseartikel oder Berichte sowohl in Boulevardmedien als auch in seriösen Medienformaten sind hinlänglich bekannt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund: Die Lehrer-Schüler-Beziehung und ihre Wirkung im Unterrichtskontext

3. Die persönliche Begrüßung per Handschlag als Begrüßungsritual zur Förderung der Lehrer-Schüler-Beziehung

4. Das Forschungsprojekt im Praxissemester

4.1 Fragestellung

4.2 Ziele

4.3 Plan zur methodischen Umsetzung

4.4 Antizipierte Herausforderungen bei der Durchführung

5. Anhang

5.1 Anhang1: Beobachtungsbogen

5.2 Anhang2: Fragebogen

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, den Einfluss einer regelmäßigen, persönlichen Begrüßung per Handschlag auf die Lehrer-Schüler-Beziehung im Unterrichtskontext zu untersuchen. Im Rahmen eines Forschungsprojekts im Praxissemester wird die Forschungsfrage beantwortet, ob sich durch eine individuelle Begrüßung der einzelnen Schülerinnen und Schüler zu Beginn einer Unterrichtsstunde die Qualität der Lehrer-Schüler-Beziehung, verglichen mit einer üblichen Begrüßungsform, positiver entwickeln lässt.

  • Beziehungspflege durch Begrüßungsrituale
  • Lehrer-Schüler-Beziehung als Voraussetzung für Lernerfolg
  • Praktische Erprobung und Reflexion neuen Lehrerverhaltens
  • Methodik des "forschenden Lernens" im schulischen Alltag
  • Vergleich von Experimental- und Kontrollgruppen

Auszug aus dem Buch

3. Die persönliche Begrüßung per Handschlag als Begrüßungsritual zur Förderung der Lehrer-Schüler-Beziehung

„Der erste Eindruck zählt“ (Schwarz, 2008; DasErste, 2011). Dieser Alltagsweisheit wird in der Arbeitswelt generell große Bedeutung beigemessen. Aus diesem Grund wird auch großen Wert auf die Begrüßung per Handschlag gelegt. Dementsprechend kommt kaum „ein Karriere-Ratgeber ohne Tipps zum perfekten Handschlag aus ,denn er’ prägt den ersten Eindruck und gilt als Schlüssel für einen guten Start“ (FOCUS ONLINE, 2017). Der kurze Händedruck vermittle „Vertrauen und Interesse“. Zugleich könne man durch den kurzen Händedruck auch einige für soziale Beziehungen hilfreiche Informationen, wie etwa „Distanz oder Nähe, Nervosität oder Ruhe“ „erfühlen“ (ebd.). Darüber hinaus demonstriert ein Handschlag „Eintracht“ und „gegenseitige Akzeptanz“ sowie die beidseitige verbindliche „Bindung an Recht“ und ausgehandelte Regeln (Ahbe, 2010, S.351). Dies kann auch im schulischen Kontext nur förderlich sein.

Dazu passt auch, dass Köller und Meyer die Herstellung eines „Arbeitsbündnisses“ der Lehrkraft mit ihren SuS als eines von sechs Kernmerkmalen einer guten Lehrperson verstehen (2014, S.178). Dementsprechend könnte eine persönliche Begrüßung per Handschlag zwischen Lehrkraft und SuS dieser Metapher des kooperativen Arbeitsbündnisses folgend eine symbolische allmorgendliche Herstellung und Bekräftigung dieses quasi geschäftlichen Bündnisses darstellen. Wie bei einem Vertragsabschluss in wirtschaftlichen Kontexten schließen Lehrkraft und Schüler bzw. Schülerin durch den kurzen Händedruck bewusst dieses Arbeitsbündnis. Durch dieses so besiegelte Arbeitsbündnis verringert sich zudem automatisch die natürliche Asymmetrie in der Beziehung zwischen Lehrkraft und SuS hin zu einer ausgeglicheneren Beziehung, die (wie bei Geschäftspartnern) durch ein stärkeres kooperatives und dialogisches Miteinander auf Augenhöhe geprägt ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die kulturelle und symbolische Bedeutung von Begrüßungsritualen und leitet in die Problematik einer fehlenden, personalisierten Begrüßung im schulischen Alltag über.

2. Theoretischer Hintergrund: Die Lehrer-Schüler-Beziehung und ihre Wirkung im Unterrichtskontext: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung einer professionellen Lehrer-Schüler-Beziehung für den Lernerfolg, gestützt auf die Hattie-Studie und weitere fachwissenschaftliche Diskurse.

3. Die persönliche Begrüßung per Handschlag als Begrüßungsritual zur Förderung der Lehrer-Schüler-Beziehung: Hier wird die theoretische Herleitung der Begrüßung per Handschlag als Instrument zur Bildung eines „Arbeitsbündnisses“ auf Augenhöhe dargelegt.

4. Das Forschungsprojekt im Praxissemester: Dieses Kapitel beschreibt das konkrete Lehrforschungsprojekt, dessen Fragestellung, Ziele sowie die methodische Planung und die mit dem Feldversuch verbundenen Herausforderungen.

5. Anhang: Der Anhang stellt die verwendeten Instrumente bereit, insbesondere den Beobachtungsbogen für die Lehrkraft und den Fragebogen für die Schülerinnen und Schüler.

6. Literaturverzeichnis: Das Verzeichnis listet sämtliche zur theoretischen Fundierung und methodischen Einordnung herangezogene Quellen auf.

Schlüsselwörter

Lehrer-Schüler-Beziehung, Begrüßungsritual, Handschlag, Unterrichtskontext, Praxissemester, forschendes Lernen, Arbeitsbündnis, Unterrichtsqualität, soziale Interaktion, Hattie-Studie, Beziehungsgestaltung, Schülerbeteiligung, professionelles Handeln, Nähe und Distanz, Feldversuch.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss eine persönliche Begrüßung per Handschlag auf die Qualität der Beziehung zwischen Lehrkraft und Schülerschaft hat.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verknüpft Themen der Beziehungsdidaktik, die Bedeutung von Begrüßungsritualen im Alltag mit schulischen Rahmenbedingungen sowie das Konzept des "forschenden Lernens" in der Lehrerausbildung.

Was ist das Ziel der Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist herauszufinden, ob ein solches Ritual eine positivere Lehrer-Schüler-Beziehung fördert als eine formale Grußformel und ob Schülerinnen und Schüler dies als authentisch und wertschätzend wahrnehmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um einen schulpraktischen Feldversuch ("forschendes Lernen"), der durch Beobachtungsbögen der Lehrkraft und eine standardisierte Befragung der Schülerschaft evaluiert wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung über die Wirkung von Beziehungen im Unterricht und einen praktischen Teil, der Forschungsdesign, Fragestellung und potenzielle Hürden des Projekts erläutert.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Lehrer-Schüler-Beziehung, Begrüßungsritual, Handschlag, Praxissemester und Unterrichtsqualität.

Inwiefern spielt das Konzept "Nähe und Distanz" eine Rolle?

Die Arbeit reflektiert kritisch, dass jede körperliche Berührung im pädagogischen Kontext ein Spannungsfeld zwischen der notwendigen professionellen Distanz und der beziehungsfördernden Nähe darstellt.

Welche Rolle spielt die Hattie-Studie für diese Arbeit?

Die Hattie-Studie dient als theoretischer Beleg für die hohe statistische Relevanz einer positiven Lehrer-Schüler-Beziehung für den Lernerfolg von Schülern.

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Résumé des informations

Titre
Die persönliche Begrüßung per Handschlag als Begrüßungsritual zur Förderung der Lehrer-Schüler-Beziehung im Unterrichtskontext. Ein praktischer Feldversuch
Université
University of Duisburg-Essen  (Fakultät für Bildungswissenschaften - Institut für Psychologie)
Cours
Seminar im Modul MB: Forschungswerkstatt BiWi I; Themenschwerpunkt "Die Lehrer-Schüler-Beziehung im Unterrichtkontext
Note
1,3
Auteur
Saleem Arif (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
27
N° de catalogue
V1377365
ISBN (PDF)
9783346918291
ISBN (Livre)
9783346918307
Langue
allemand
mots-clé
Praxissemester Bildungswissenschaften Lehramt Forschungsskizze zum Studienprojekt Studienprojekt Forschungsskizze Ergebnispräsentation persönliche Begrüßung Handschlag Begrüßungsritual Förderung Förderung der Lehrer-Schüler-Beziehung Lehrer-Schüler-Beziehung LSB Unterricht Begrüßungsformen Feldversuch praktischer Felversuch Hattie Hattie-Studie Universität Duisburg-Essen Master
Sécurité des produits
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Citation du texte
Saleem Arif (Auteur), 2019, Die persönliche Begrüßung per Handschlag als Begrüßungsritual zur Förderung der Lehrer-Schüler-Beziehung im Unterrichtskontext. Ein praktischer Feldversuch, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1377365
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Extrait de  27  pages
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