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Berufliche Ausbildung in der Bundesrepublik Deutschland

Formen der beruflichen Ausbildung, die Übergangsproblematik und Ansatzpunkte für Reformen

Titel: Berufliche Ausbildung in der Bundesrepublik Deutschland

Hausarbeit , 2008 , 14 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Christian Hardtke (Autor:in)

Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie ist die deutsche Berufsausbildung strukturiert und wo muss eine erfolgversprechende Reform des Systems ansetzen?

Mit dieser Kernfrage beschäftigt sich die Hausarbeit.
Nach einer Darstellung der verschiedenen Bereiche der deutschen beruflichen Erstausbildung, Duales System, vollschulische Berufsausbildung und die Übergangssysteme, wird näher auf die Übergangsproblematik eingegangen.

Abschließend werden Probleme und das Potential für Reformansätze im Fazit dargestellt. Der Text umfasst 12 Seiten zzgl. Quellenverzeichnis und Inhaltsverzeichnis. Er basiert auf 7 angegebenen, aktuellen Quellen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Strukturen und Funktionen der Berufsausbildung

2.1 Berufliche Erstausbildung in Deutschland

2.2 Das duale System

2.3 Die vollschulische Berufsausbildung

2.4 Die Übergangssysteme

3. Die Übergangsproblematik

3.1 Der Übergang von Schule zu Berufsausbildung

3.2 Der Übergang von Ausbildung zum Beruf

4. Probleme, Reformansätze und Perspektiven

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die Struktur der deutschen Berufsausbildung, untersucht die zentralen Übergangsproblematiken zwischen Schule, Ausbildung und Beruf und erörtert potenzielle Reformansätze zur Sicherung der Qualität und Zukunftsfähigkeit des Systems.

  • Strukturen und Funktionen des dualen Systems der Berufsausbildung
  • Vergleich dualer und vollschulischer Ausbildungsformen
  • Analyse der Übergangsschwellen von der Schule in die Ausbildung
  • Herausforderungen beim Übergang von der Ausbildung in das Erwerbsleben
  • Reformpotenziale durch Modularisierung und Systemanpassungen

Auszug aus dem Buch

2.2 Das duale System

Das duale System der Berufsausbildung stellt mit einem Anteil von 60% den bedeutendsten Teil der deutschen Berufsausbildung dar (vgl. Arnold/Müller, 2006, Seite 75). Im Jahr 2007 wurden 623.929 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, was einen Zuwachs von 7,4% zum Vorjahr bedeutet. Die Gesamtzahl der Auszubildenden mit Ausbildungsvertrag betrug 1.594.167.

Der Begriff des „dualen Systems“ wurde im Jahre 1964 durch den Deutschen Ausschuss für das Erziehungs- und Bildungswesen im Gutachten über das Berufliche Ausbildungs- und Schulwesen verwendet und hat sich seitdem durchgesetzt, obwohl über die Richtigkeit des Begriffs „System“ diskutiert wird. Geprägt wird der Begriff durch die zwei grundlegenden Institutionen, welche an der Berufsausbildung im Dualen System beteiligt sind, dem Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule. (vgl. Schanz, 2006, Seite 38)

Die Institution Betrieb bildet den Schwerpunkt der Berufsausbildung im dualen System. Rechtsgrundlage für die betriebliche Ausbildung ist das Berufsbildungsgesetz (BBiG) und in handwerklichen Berufen zusätzlich die entsprechende Handwerksordnung (HwO). Auf dieser Grundlage werden die Ausbildungsverträge abgeschlossen, der grundsätzliche Rahmen der Ausbildung definiert und ausgeschlossen, dass Jugendliche in nicht anerkannten Berufen ausgebildet werden. Das BBiG regelt darüber hinaus die Eignung der Ausbildungsstätte und des Ausbildungspersonals. Letzteres wird über das BBiG hinaus in der Ausbildereignungsverordnung (AEVO) qualitativ reguliert. Die Ausbildungsordnung stellt die inhaltliche Vergleichbarkeit der Berufsausbildung in unterschiedlichen Betrieben sicher und regelt darüber hinaus die Möglichkeit der überbetrieblichen Kooperation in Ausbildungsverbünden, welche notwendig wird, wenn ein einzelner Betrieb nicht in der Lage ist alle in der Ausbildungsordnung abgebildeten Inhalte selbst zu vermitteln. (vgl. Schanz, 2006, Seite 45f)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung gibt einen Überblick über das deutsche System der Berufsausbildung als Standortfaktor und formuliert die zentrale Fragestellung hinsichtlich der Struktur und notwendiger Reformen.

2. Strukturen und Funktionen der Berufsausbildung: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Ausbildungsformen, insbesondere das duale System, die vollschulische Berufsausbildung sowie die Rolle der Übergangssysteme.

3. Die Übergangsproblematik: Hier werden die Hürden beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung sowie von der Ausbildung in das Berufsleben analysiert.

4. Probleme, Reformansätze und Perspektiven: Das abschließende Kapitel diskutiert aktuelle Herausforderungen und stellt Ansätze wie die Modularisierung zur zukunftsorientierten Gestaltung der Ausbildung vor.

Schlüsselwörter

Berufsausbildung, duales System, Fachkräftemangel, Übergangssystem, Berufsbildungsgesetz, Betrieb, Berufsschule, Ausbildung, Reformansätze, Modularisierung, Berufsabschluss, Schulpflicht, Qualifizierung, Arbeitsmarkt, Bildungspolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das deutsche Berufsausbildungssystem, seine Gliederung in duale und schulische Formen sowie die damit verbundenen Herausforderungen am Arbeitsmarkt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören das duale Modell, das Übergangssystem für benachteiligte Jugendliche, die Schwellenproblematik beim Einstieg in den Beruf und Möglichkeiten der systemischen Reform.

Was ist die Forschungsfrage der Arbeit?

Die zentrale Frage lautet, wie die deutsche Berufsausbildung strukturiert ist und an welchen Punkten eine erfolgversprechende Reform des Systems ansetzen muss.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Studien und Fachpublikationen zum deutschen Berufsbildungswesen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte strukturelle Beschreibung der Ausbildungssysteme, eine Analyse der Übergangsprobleme und eine Diskussion über Reformansätze wie die Modularisierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere das duale System, die Übergangssysteme, der demographische Wandel, die Modularisierung und die Durchlässigkeit des Bildungssystems.

Warum ist das duale System laut dem Text so bedeutend?

Es bildet mit etwa 60% den größten Anteil der Berufsausbildung in Deutschland und verbindet durch die Kooperation von Staat und Wirtschaft betriebliche Praxis mit schulischem Wissen.

Welchen Reformansatz schlägt Dieter Euler laut der Arbeit vor?

Euler schlägt eine Modularisierung der Ausbildung vor, bei der im ersten Jahr eine Berufsgrundbildung erfolgt, auf der im zweiten und dritten Jahr spezialisierte und prüfbare Bausteine aufbauen.

Welches Problem identifiziert der Autor als Haupthürde für Reformen?

Als größte Hürde wird die Zuständigkeit der Bundesländer für Fragen der Berufsschule gesehen, was bundesweite Vereinheitlichungen erschwert.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Berufliche Ausbildung in der Bundesrepublik Deutschland
Untertitel
Formen der beruflichen Ausbildung, die Übergangsproblematik und Ansatzpunkte für Reformen
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Note
2,7
Autor
Christian Hardtke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
14
Katalognummer
V137768
ISBN (eBook)
9783640467778
ISBN (Buch)
9783640468010
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Berufliche Ausbildung Bundesrepublik Deutschland Formen Ausbildung Ansatzpunkte Reformen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christian Hardtke (Autor:in), 2008, Berufliche Ausbildung in der Bundesrepublik Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/137768
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Leseprobe aus  14  Seiten
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