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Der Einzug des IoT in den Wohn- und Lebensraum des Menschen. Eine Untersuchung der Anwendbarkeit des Smart-City-Konzepts auf ländliche Regionen

Title: Der Einzug des IoT in den Wohn- und Lebensraum des Menschen. Eine Untersuchung der Anwendbarkeit des Smart-City-Konzepts auf ländliche Regionen

Term Paper , 2019 , 33 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anonym (Author)

Communications - Research, Studies, Enquiries
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Das wesentliche Erkenntnisinteresse dieser Arbeit liegt darin, aufzuzeigen, wie sich das Internet der Dinge (IoT) und die smarten Konzepte bislang in den Wohn- und Lebensraum des Menschen integriert haben. Weiterführend soll auf die Frage eingegangen werden, ob und inwiefern es möglich wäre, dass die intelligenten Technologien auch Anwendung auf dem Land finden, um somit theoretisch die ganze Bevölkerung an ihrem Nutzen teilhaben zu lassen.

Immer häufiger werden die Probleme einer zunehmenden Urbanisierung thematisiert und damit einhergehend eine Überlastung der städtischen Infrastrukturen. Es wohnt rund die Hälfte der Bevölkerung in Städten, obwohl diese nur etwa zwei Prozent der Weltoberfläche einnehmen. Dabei verursachen sie dennoch 75 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs und 80 Prozent der CO2-Emissionen. Das Konzept einer Smart City soll zur Bewältigung dieser Herausforderung beitragen, indem eine effizientere Gestaltung und Nutzung der Ressourcen mithilfe intelligenter Technologien in den Mittelpunkt rückt.

Gleichzeitig werfen diese Fakten jedoch die Frage auf, ob das Konzept auch im ländlichen Raum umsetzbar wäre, wo zurzeit noch die andere Hälfte der Bevölkerung lebt. Die Idee einer "Smart Countryside" wurde im Vergleich zur Smart City bislang in der Forschung eher vernachlässigt. Dies könnte sich jedoch in Zukunft ändern, da überlastete Städte von dem Konzept einer allumfassenden "Smart Countryside" profitieren könnten, wenn die Attraktivität ländlicher Regionen gesteigert wird.

Für die Medienwissenschaft ist es nicht nur von Relevanz herauszufinden, was das IoT und die smarten Ansätze für eine Funktion erfüllen, sondern ebenso welcher Form es bedarf. Zu diesem Zweck wird zunächst ein historischer und kultureller Überblick geschaffen, wie es von der allgemeinen Entwicklung des IoT zum anschließenden Einsatz im privaten Haushalt und den Städten kam. Nachfolgend wird die Ausbreitung des IoT auf den Lebensraum der Städte näher betrachtet und in diesem Zusammenhang der Begriff Smart City genauer definiert. Ein finaler theoretischer Diskurs soll erörtern, inwiefern die Implementierung dieser smarten Anwendungen auf dem Land realisierbar wäre.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Entstehung des IoT und die Idee des smarten Wohnens

2.1 Die Idee des Ubiquitous Computings und der Calm Technology

2.2 Die Entwicklung des IoT seit den 2000er-Jahren

2.3 Frühe Konzepte des smarten Wohnens

2.4 Smartes Wohnen als Zukunftsvision des IoT

3. Die Ausbreitung des IoT auf die Städte

3.1 Die Anfänge der mediatisierten Stadt

3.2 Smart Cities

3.2.1 Definition und Ziele

3.2.2 Das Smarter-City-Modell nach Mandl

4. Diskurs: „Smart Countrysides“ – Realisierbarkeit auf dem Land

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial und die Anwendbarkeit von Smart-City-Konzepten auf ländliche Regionen, um diesen als „Smart Countrysides“ eine Perspektive zur Attraktivitätssteigerung und Bewältigung des demografischen Wandels zu bieten. Dabei wird analysiert, inwiefern das Internet der Dinge (IoT) und smarte Technologien, die primär für urbane Räume entwickelt wurden, zur Verbesserung der Lebensqualität auf dem Land beitragen können.

  • Historische Entwicklung des IoT und des smarten Wohnens
  • Mediatisierung urbaner Lebensräume und das Konzept der Smart City
  • Theoretische Analyse mittels des Smarter-City-Modells nach Mandl
  • Herausforderungen und Handlungsfelder für ländliche Regionen
  • Bedeutung technologischer, regulatorischer und gesellschaftlicher Voraussetzungen

Auszug aus dem Buch

2. Die Entstehung des IoT und die Idee des smarten Wohnens

In diesem Kapitel wird als nächstes auf ein weiteres Merkmal des IoT, das Ubiquitous Computing, und die Entwicklung seit den 2000er Jahren eingegangen. Anschließend werden die anfänglichen Konzepte des smarten Wohnens und in dem Zusammenhang das „Smart Home“ als Zukunftsvision des IoT vorgestellt.

Der Begriff Internet der Dinge (IoT) wurde erstmals 1999 vom britischen RFID-Spezialisten Kevin Ashton dokumentiert. Er benutzte den Ausdruck, um ein System zu beschreiben, bei dem das Internet über ein allgegenwärtiges Netzwerk von Datensensoren mit der "realen Welt" verbunden ist. Genauer ging es um eine effizientere logistische Organisation von Warenströmen mithilfe funkbasierter Etiketten. Diese Sensoren können sich mittlerweile in fast allen physischen Objekten befinden (vgl. Ashton 2000). Basierend auf festgelegten Internet-Protokollen findet eine Kommunikation und ein Informationsaustausch statt, der intelligente Reaktionen in Form von Erkennung, Positionierung, Verfolgung, Überwachung und Verwaltung ermöglicht (vgl. Corcoran 2016). Der Ausdruck IoT setzt bewusst das Internet als eine Metapher ein, um auf eine Ausdehnung existierender Informationsnetzwerke in der physischen Welt anzuspielen. Dabei wird das Internet durch die neuen Verknüpfungen um eine „dingliche Dimension“ ergänzt (vgl. Skistims 2016, 43).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung zeigt die Problematik der zunehmenden Urbanisierung auf und stellt die Forschungsfrage zur Anwendbarkeit des Smart-City-Konzepts auf den ländlichen Raum.

2. Die Entstehung des IoT und die Idee des smarten Wohnens: Das Kapitel bietet einen historischen Überblick über das Internet der Dinge, das Ubiquitous Computing und die Entwicklung des Smart Homes.

3. Die Ausbreitung des IoT auf die Städte: Hier wird die Mediatisierung städtischer Räume erläutert und das Smart-City-Modell nach Mandl als theoretischer Rahmen eingeführt.

4. Diskurs: „Smart Countrysides“ – Realisierbarkeit auf dem Land: Dieses Kapitel diskutiert die Übertragbarkeit des Smart-City-Ansatzes auf das Land und identifiziert spezifische Handlungsfelder wie Infrastruktur und Logistik.

5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer an den ländlichen Kontext angepassten Implementierung intelligenter Technologien.

Schlüsselwörter

IoT, Internet der Dinge, Smart City, Smart Countryside, Digitalisierung, Urbanisierung, Ubiquitous Computing, Calm Technology, Smart Home, Lebensqualität, Infrastruktur, Landflucht, Techniksoziologie, Gebäudeautomatisierung, Smarter-City-Modell

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie das Internet der Dinge (IoT) und smarte Konzepte aus dem städtischen Bereich (Smart City) auf ländliche Regionen übertragen werden können, um dort als „Smart Countrysides“ die Lebensqualität zu steigern.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Studie?

Zentrale Themen sind die historische Einordnung der Mediatisierung, die Definition des Smart-City-Konzepts, die Herausforderungen des ländlichen Raums im Vergleich zu Städten sowie die technologischen und sozialen Voraussetzungen für Smart-Countryside-Lösungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es zu analysieren, ob und inwieweit das Smart-City-Konzept auf den ländlichen Raum anwendbar ist, um den dortigen demografischen Herausforderungen und der Abwanderung entgegenzuwirken.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit nutzt als theoretische Basis das „Smarter-City-Modell“ nach Mandl (2013), welches Herausforderungen, Handlungsfelder und Voraussetzungen systematischer Analyse unterzieht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst das Entstehen des IoT und das Konzept des smarten Wohnens historisch hergeleitet. Darauf folgt eine Analyse der mediatisierten Stadt und eine detaillierte Auseinandersetzung mit den Spezifika einer intelligenten ländlichen Entwicklung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem IoT, Smart City, Smart Countryside, Ubiquitous Computing, Mediatisierung und Lebensqualität.

Wie unterscheidet sich die „Smart Countryside“ von einer klassischen „Smart City“?

Während sich beide Konzepte auf Technologie und Lebensqualität konzentrieren, muss die Smart Countryside spezifische ländliche Probleme wie große Distanzen, geringere Bevölkerungsdichte und einen Mangel an flächendeckender digitaler Infrastruktur berücksichtigen.

Warum spielt die Infrastruktur laut der Arbeit eine so zentrale Rolle auf dem Land?

Ohne eine leistungsstarke, flächendeckende digitale Infrastruktur können die IKT-basierten Lösungen des IoT nicht funktionieren, weshalb die Kommunikationstechnik auf dem Land als eigenes, vorrangiges Handlungsfeld definiert werden muss.

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Details

Title
Der Einzug des IoT in den Wohn- und Lebensraum des Menschen. Eine Untersuchung der Anwendbarkeit des Smart-City-Konzepts auf ländliche Regionen
College
University of Bonn  (Institut für Sprach-, Medien- und Musikwissenschaft)
Course
Mensch, Kultur und Technologie
Grade
2,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
33
Catalog Number
V1377693
ISBN (PDF)
9783346915504
ISBN (Book)
9783346915511
Language
German
Tags
einzug wohn- lebensraum menschen eine untersuchung anwendbarkeit smart-city-konzepts regionen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Der Einzug des IoT in den Wohn- und Lebensraum des Menschen. Eine Untersuchung der Anwendbarkeit des Smart-City-Konzepts auf ländliche Regionen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1377693
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