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Die Rolle der tiergestützten Therapie in der Schizophreniebehandlung. Eine systematische Literaturrecherche

Titel: Die Rolle der tiergestützten Therapie in der Schizophreniebehandlung. Eine systematische Literaturrecherche

Bachelorarbeit , 2023 , 80 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anika Theis (Autor:in)

Medizin - Neurologie, Psychiatrie, Süchte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit beleuchtet zunächst die Komplexität und Herausforderungen der Schizophreniebehandlung. Sie diskutiert die mögliche Verbesserung der Symptomatik und anderen Aspekten der Lebensqualität durch tiergestützte Interventionen, basierend auf sechs identifizierten Studien. Durch eine systematische Literaturrecherche nach PRISMA Standard werden verschiedene Studien analysiert und die Ergebnisse zusammengefasst.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Schizophrenie

2.1 Begriff und Klassifikation der Schizophrenie

2.2 Epidemiologie der Schizophrenie

2.3 Ätiologie der Schizophrenie

2.4 Stigmatisierung von Menschen mit Schizophrenie

2.5 Behandlung

2.5.1 Medikamentöse Behandlung

2.5.2 Psychotherapeutische Behandlung

3. Mensch-Tier-Beziehung

3.1 Historische Entwicklung der Mensch-Tier-Beziehung

3.2 Effekte der Mensch-Tier-Beziehung

3.2.1 Physische Effekte

3.2.2 Soziale Effekte

3.2.3 Psychische Effekte

3.3 Erklärungsansätze für wirksame Mensch-Tier-Beziehungen

3.3.1 Die Biophilie Hypothese – das evolutionäre Bedürfnis nach Tieren und Natur

3.3.2 Das Konzept der Du-Evidenz – Tiere als Partner

3.3.3 Tiere im Kontext der Bindungstheorie

3.3.4 Tiere als soziale Katalysatoren

3.3.5 Tiere als handlungstheoretische Motivatoren

4. Tiergestützte Interventionen

4.1 Begriffliche Abgrenzung

4.2 Interaktionsformen der tiergestützten Therapie

4.3 Hunde in der tiergestützten Therapie

4.4 Pferde in der tiergestützten Therapie

5. Tiergestützte Therapie bei Menschen mit Schizophrenie

5.1 Forschungsstand

5.2 Methoden

5.3 Ergebnisse

6. Diskussion

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, die Wirksamkeit von tiergestützten Interventionen als ergänzende Behandlungsform für Menschen mit Schizophrenie zu untersuchen. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, ob solche Interventionen einen positiven Beitrag zur Therapie leisten können, insbesondere in Bezug auf Positiv- und Negativsymptomatik sowie die psychosoziale Lebensqualität der Betroffenen.

  • Wirksamkeit tiergestützter Interventionen bei Schizophrenie
  • Krankheitsbild und Behandlung der Schizophrenie
  • Wissenschaftliche Grundlagen der Mensch-Tier-Beziehung
  • Systematische Literaturanalyse nach PRISMA-Standard
  • Wirkfaktoren wie Oxytocin-Ausschüttung und soziale Katalyse

Auszug aus dem Buch

3.1 Historische Entwicklung der Mensch-Tier-Beziehung

Die Geschichte der Menschheit lässt sich nicht ohne die der Tiere denken. Seit Jahrtausenden leben Menschen und Tiere in denselben Lebensräumen. Tiere wurden gejagt, beobachtet und schließlich domestiziert und gezüchtet. Doch waren Tiere nicht nur Nahrung, sie bereicherten auch das mentale Leben der Menschen seit jeher maßgeblich. Sie wurden als Symbole verwendet und bereits vor 17.000 Jahren, lange vor ihrer Domestikation, als Bilder an Höhlenwände gemalt (Rutherford, 2020). Darüber hinaus glaubten schon die Menschen früher Hochkulturen an Götter in tierischer Gestalt. Sie lebten außerdem mit der Überzeugung, dass Tiere ein Bindeglied zwischen Menschen und Götter seien. Tiere galten dort nicht als geringwertige und dem Menschen unterstellte Wesen, sondern als denkfähig, mit Gefühlen ausgestattet und beseelt (Julius et al., 2014). Viele noch heute lebende indigene Völker und religiöse Gruppierungen, wie beispielsweise der Hinduismus oder der Buddhismus bilden ihre ethische Sozialordnung auf genau diesen Vorstellungen. So ist das Töten von Tieren in vielen indigenen Kulturen nie frei von Schuld und erfordert spezielle Rituale, die zur Besänftigung der Geister (der Tiere, der Ahnen o.Ä.) beitragen sollen (Julius et al., 2014).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Forschungsfrage ein und erläutert die Bedeutung der Mensch-Tier-Beziehung sowie die Notwendigkeit, alternative Behandlungsansätze für Menschen mit Schizophrenie zu identifizieren.

2. Schizophrenie: Dieses Kapitel bietet einen umfassenden Überblick über das Krankheitsbild, die Klassifikation, Ursachen, Stigmatisierung sowie die gängigen medikamentösen und psychotherapeutischen Behandlungsoptionen.

3. Mensch-Tier-Beziehung: Hier werden die historischen Ursprünge der Mensch-Tier-Bindung, ihre physiologischen und sozialen Effekte sowie zentrale wissenschaftliche Erklärungsmodelle wie die Biophilie-Hypothese erörtert.

4. Tiergestützte Interventionen: Dieses Kapitel definiert den Begriff der tiergestützten Intervention, unterscheidet verschiedene Interaktionsformen und beleuchtet den therapeutischen Einsatz von Hunden und Pferden.

5. Tiergestützte Therapie bei Menschen mit Schizophrenie: Nach einer Untersuchung des aktuellen Forschungsstandes werden hier die Methoden und Ergebnisse einer systematischen Literaturrecherche zur Wirksamkeit tiergestützter Ansätze präsentiert.

6. Diskussion: Das abschließende Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Recherche, bewertet kritisch die Limitationen der Studienlage und bietet einen Ausblick auf künftige Forschungsnotwendigkeiten.

Schlüsselwörter

Schizophrenie, tiergestützte Therapie, Mensch-Tier-Beziehung, Negativsymptomatik, Positivsymptomatik, Oxytocin, soziale Katalysatoren, Bindungstheorie, Biophilie, Psychotherapie, Evidenzbasierung, Stigmatisierung, Antipsychotika, therapeutisches Reiten, Stressreduktion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Potenzial und die Wirksamkeit von tiergestützten Interventionen als ergänzende Behandlungsmaßnahme für Patienten mit der Diagnose Schizophrenie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen das Krankheitsbild der Schizophrenie, die wissenschaftlichen Grundlagen der Mensch-Tier-Beziehung sowie die Analyse aktueller Studien zur Wirksamkeit von Methoden wie tiergestützter Therapie (AAT) oder Aktivitäten (AAA).

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, durch eine systematische Literaturanalyse zu klären, ob tiergestützte Interventionen eine wissenschaftlich belegte, wirksame Ergänzung in der Behandlung von Menschen mit Schizophrenie darstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin führt eine systematische Literaturrecherche nach dem PRISMA-Standard durch, um relevante Studien zu identifizieren, diese nach dem Cochrane Risk of Bias Tool zu bewerten und die Ergebnisse synthetisierend zu diskutieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Schizophrenie und Mensch-Tier-Beziehung, eine begriffliche Abgrenzung tiergestützter Interventionen sowie eine methodische Auswertung klinischer Studien zu den Effekten von Hunden und Pferden in diesem therapeutischen Setting.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Schizophrenie, tiergestützte Therapie, Mensch-Tier-Beziehung, Negativsymptomatik, Stressreduktion sowie Aspekte der therapeutischen Evidenz und Stigmatisierung.

Welche Rolle spielt die Stigmatisierung in der Arbeit?

Die Stigmatisierung wird als ein wesentlicher aufrechterhaltender Faktor der Schizophrenie identifiziert, der den Zugang zu psychotherapeutischer Versorgung erschwert und gegen den tiergestützte Ansätze aufgrund ihrer wertfreien, "nicht-menschlichen" Ebene wirken können.

Wie bewertet die Autorin die derzeitige Studienlage?

Die Autorin stellt fest, dass zwar positive Effekte in vielen Studien beobachtet wurden, die Evidenz jedoch aufgrund methodischer Einschränkungen (wie kleine Stichprobengrößen oder mangelnde Randomisierung) noch nicht abschließend als belastbar angesehen werden kann und weitere Forschung erfordert.

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Details

Titel
Die Rolle der tiergestützten Therapie in der Schizophreniebehandlung. Eine systematische Literaturrecherche
Note
1,3
Autor
Anika Theis (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
80
Katalognummer
V1378323
ISBN (PDF)
9783346916068
ISBN (Buch)
9783346916075
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Psychologie, Tiergestützte Therapie , Tiergestützte Intervention, Schizophrenie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anika Theis (Autor:in), 2023, Die Rolle der tiergestützten Therapie in der Schizophreniebehandlung. Eine systematische Literaturrecherche, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1378323
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Leseprobe aus  80  Seiten
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