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Einfluss von sozialen Rollen auf die Entstehung einer Depression bei Frauen

Titre: Einfluss von sozialen Rollen auf die Entstehung einer Depression bei Frauen

Dossier / Travail , 2020 , 18 Pages , Note: 2,3

Autor:in: J. A. Klinke (Auteur)

Psychologie - Psychosociologie
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Inwiefern beeinflussen soziale Rollen die Entstehung einer Depression bei Frauen?
Weltweit sind ca. 322 Millionen Menschen von Depressionen betroffen, dabei treten diese bei Frauen häufiger auf als bei Männern (WHO, 2017). In Deutschland liegt die Häufigkeit einer depressiven Erkrankung bei Erwachsenen insgesamt bei 10,1 %. Auch hier weisen Frauen mit 11,6 % wieder eine signifikant höhere Prävalenz auf als Männer mit 8,6 % (Bretschneider, Kuhnert, & Hapke, 2017). Da Frauen oft mehrere Rollen ausüben, wie die Rolle als Mutter, Arbeitnehmerin und Partnerin, stehen diese oft in Konflikt miteinander. Diese zahlreichen belastenden Stressoren, die aus Rollenkonflikten entstehen, können dann zu einer Depression führen (Riecher-Rössler, 2016). Einige Studien weisen bereits darauf hin, dass es einen Zusammenhang zwischen einer Rollenüberlastung und der psychischen Gesundheit von Frauen gibt (z.B. Glynn, Maclean, Forte & Cohen, 2009; Techniker Krankenkasse, 2016). Das Thema stellt daher ein interessantes und relevantes Forschungsfeld für die Sozialpsychologie dar. Diese Zusammenhänge sollen näher betrachtet werden und geeignete Maßnahmen zur Prävention und Förderung der psychischen Gesundheit von Frauen organisiert werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Zusammenhang soziale Rollen und Depression

1.1 Soziale Rollen und Rollenkonflikte

1.2 Begriffserklärung Depression

1.3 Vulnerabilitäts-Stress-Modell

1.4 Einfluss der Geschlechterrollen auf depressive Erkrankungen

1.5 Beispielstudie

1.6 Diskussion

2 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Ausübung multipler sozialer Rollen und der Entstehung von Depressionen bei Frauen, mit dem Ziel, die psychischen Folgen von Rollenbelastungen und -konflikten zu identifizieren und mögliche Präventionsansätze aufzuzeigen.

  • Bedeutung sozialer Rollen und Entstehung von Rollenkonflikten
  • Psychopathologische Grundlagen und klinische Definition von Depression
  • Anwendung des Vulnerabilitäts-Stress-Modells in der Psychologie
  • Zusammenhang zwischen Rollenüberlastung und der psychischen Gesundheit bei Frauen
  • Analyse aktueller Stressstudien zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Auszug aus dem Buch

1.1 Soziale Rollen und Rollenkonflikte

Nach Dahrendorf (2010) sind soziale Rollen „Bündel von Erwartungen, die sich in einer gegebenen Gesellschaft an das Verhalten der Träger von Positionen knüpfen“ (Dahrendorf, 2010, S.35). Mit jeder Position oder Stellung, die ein Mensch in der Gesellschaft hat, wird ihm eine Rolle zugeordnet, die er zu erfüllen hat. Soziale Rollen sind somit Ansprüche der Gesellschaft an die Träger von Positionen. Diese Ansprüche können entweder an das Verhalten (Rollenverhalten) oder an das Aussehen und den Charakter (Rollenattribute) der Rollenträger gerichtet sein (Dahrendorf, 2010, S.35).

Von Frauen wird häufig die Ausübung verschiedener Rollen erwartet. Durch den Stress, der durch diese multiplen sozialen Rollen entsteht (wie z.B. die Berufstätigkeit und Elternschaft) ist schon seit langem ein Risikofaktor für die psychische Gesundheit bekannt (Wittchen & Hoyer, 2011, S. 324). Dadurch, dass Frauen mehrere Rollen zugeschrieben werden, können Rollenkonflikte entstehen. Rollenkonflikte kommen zustande, wenn verschiedene Rollen nicht miteinander vereinbart werden können. Wenn sich das Ausüben einer Rolle negativ auf eine andere Rolle auswirkt, entsteht ein Konflikt zwischen diesen. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn durch die Arbeitstätigkeit nicht genug Zeit für seine Familie hat oder andersherum (Wittchen & Hoyer, 2011, S. 324). Der Zusammenhang von sozialen Rollen und der Gesundheit wird vermehrt untersucht, wie etwa Konflikte zwischen der Berufs- und Familienrolle (Wittchen & Hoyer, 2011, S. 324).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die globale Prävalenz von Depressionen bei Frauen und stellt die zentrale Forschungsfrage nach dem Einfluss sozialer Rollenkonflikte auf die psychische Gesundheit.

1 Zusammenhang soziale Rollen und Depression: Dieses Kapitel erläutert theoretische Grundlagen zu Rollenkonflikten, definiert Depression medizinisch und psychologisch und analysiert mittels des Vulnerabilitäts-Stress-Modells sowie empirischer Studien den negativen Einfluss geschlechtsspezifischer Rollenüberlastung.

2 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, wonach Rollenkonflikte die psychische Gesundheit von Frauen signifikant belasten können, und fordert gesellschaftliche sowie politische Impulse zur Auflösung starrer Rollenbilder.

Schlüsselwörter

Soziale Rollen, Rollenkonflikte, Depression, Frauen, Vulnerabilitäts-Stress-Modell, Psychische Gesundheit, Prävention, Rollenüberlastung, Psychologie, Geschlechterrolle, Stressoren, Resilienz, Coping, Berufsrolle, Familienrolle.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der sozialpsychologischen Untersuchung, wie soziale Rollen und die damit verbundenen Anforderungen die Entstehung von depressiven Erkrankungen bei Frauen begünstigen können.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Begriff der sozialen Rolle, den psychischen Folgen von Rollenkonflikten (insbesondere bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie) sowie der Anwendung des Vulnerabilitäts-Stress-Modells auf die weibliche Gesundheit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Rollenüberlastung im Alltag und der Depressionshäufigkeit bei Frauen zu analysieren und forschungsbasierte Erkenntnisse über die Gesundheitsgefährdung durch traditionelle Rollenerwartungen zu gewinnen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse bestehender psychologischer Theorien sowie der Auswertung empirischer Studienergebnisse, darunter Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der TK-Stressstudie.

Was deckt der Hauptteil der Arbeit ab?

Der Hauptteil behandelt die theoretische Definition von Rollenkonflikten, die klinische Einordnung depressiver Störungen, die Erläuterung protektiver sowie risikogenerierender Faktoren im Rahmen des Vulnerabilitäts-Stress-Modells und die Diskussion spezifischer Belastungssituationen von Frauen.

Mit welchen Schlüsselwörtern kann die Arbeit beschrieben werden?

Wichtige Begriffe sind Soziale Rollen, Rollenkonflikte, Depression, Rollenüberlastung, Vulnerabilitäts-Stress-Modell und psychische Gesundheit von Frauen.

Inwiefern beeinflusst die Ehe die psychische Gesundheit von Frauen laut der Studie?

Die Ausführungen deuten darauf hin, dass die Institution der Ehe im Hinblick auf die seelische Gesundheit teilweise negative Auswirkungen auf Frauen haben kann, was im Kontrast zu den oft positiven Effekten bei Männern steht.

Welche Rolle spielt die "Rollenvielfalt" im Kontext der Ergebnisse?

Interessanterweise zeigen manche Studien, dass Rollenvielfalt nicht nur konfliktbehaftet ist, sondern auch positive Aspekte aufweisen kann, beispielsweise wenn erwerbstätige Frauen eine stabilere psychische Gesundheit berichten als Frauen ohne berufliche Tätigkeit.

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Résumé des informations

Titre
Einfluss von sozialen Rollen auf die Entstehung einer Depression bei Frauen
Université
University of Applied Sciences Hamburg
Note
2,3
Auteur
J. A. Klinke (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
18
N° de catalogue
V1378606
ISBN (PDF)
9783346916303
ISBN (Livre)
9783346916310
Langue
allemand
mots-clé
Soziale Rollen Sozialpsychologie Depression Frauen Rollenüberlastung psychischen Gesundheit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
J. A. Klinke (Auteur), 2020, Einfluss von sozialen Rollen auf die Entstehung einer Depression bei Frauen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1378606
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Extrait de  18  pages
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