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Zu David Humes 'Dialoge über die natürliche Religion'

Titre: Zu David Humes 'Dialoge über die natürliche Religion'

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2008 , 16 Pages , Note: 2,7

Autor:in: B.A. Janine Sarah Hammelmann (Auteur)

Philosophie - Philosophie au XVIIe et XVIIIe siècle
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Résumé Extrait Résumé des informations

In meiner vorliegenden Arbeit befasse ich mich mit David Humes „Dialoge über natürliche
Religion“. Dabei versuche ich zunächst die Positionen der drei beteiligten Gesprächspartner
herauszustellen. Im Anschluss werde ich mich ausführlicher mit der Kritik Philos an den
Gottesbeweis des Cleanthes befassen. Da in dieser maßgeblich die „natürlichen
Eigenschaften“ Gottes zu Sprache kommen, werde ich im darauffolgenden Kapitel auf die
„moralischen Eigenschaften“ Gottes eingehen. Im fünften Kapitel beschäftige ich mich darauf
aufbauend mit den ethischen Implikationen der Religion. Abschließend versuche ich die
Frage zu klären, welche Position David Hume selbst vertritt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Dialogpartner und ihre Ausgangspositionen

2.1 Demea

2.2 Cleanthes

2.3 Philo

3. Die Kritik des Skeptikers

4. Die moralischen Eigenschaften Gottes

5. Die ethischen Implikationen der Religion

6. Die Position David Humes

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht David Humes Werk „Dialoge über natürliche Religion“, um die Positionen der drei zentralen Gesprächspartner zu analysieren und die eigene philosophische Haltung Humes in Bezug auf natürliche Religion und Gottesbeweise zu eruieren.

  • Analyse der Charaktere Demea, Cleanthes und Philo.
  • Kritische Auseinandersetzung mit dem Gottesbeweis des Cleanthes.
  • Diskussion der moralischen Eigenschaften Gottes angesichts des Leids in der Welt.
  • Untersuchung der ethischen Implikationen der Religion und deren gesellschaftlicher Relevanz.
  • Einordnung David Humes zwischen Agnostizismus und Religionskritik.

Auszug aus dem Buch

3. Die Kritik des Skeptikers

Sowohl Demea, als auch Philo lehnen also den Gottesbeweis des Cleanthes ab. Allerdings aus unterschiedlichen Gründen. Während Demea den Beweis des Cleanthes aufgrund von Wertgesichtspunkten ablehnt, lehnt Philo diesen Beweis aufgrund rationaler Überlegungen ab. Im folgenden werden die Gründe des Philo gegen Cleanthes Beweis erläutert.18

1. Philo behauptet, dass wir nicht aufgrund der Tatsache, dass uns die Materie als geordnet erscheint, einfach auf eine planende Intelligenz schließen könnten. Der Grund dafür ist, dass die Ordnung bereits ein Produkt der Materie sein könne.19 Dieser Gedankengang des Philo lässt sich an folgendem Zitat belegen:

„Bloß unsere Erkenntnis a priori angesehen, kann die Materie so gut wie der Geist die Quelle von Ordnung ursprünglich in sich enthalten; und es ist keine größere Schwierigkeit in der Vorstellung, dass die verschiedenen Elemente aus einer inneren, unbekannten Ursache in die allerwunderbarste Anordnung hineingeraten, als in der Vorstellung, dass ihre Ideen in dem großen allgemeinen Geiste aus einer gleichen inneren, unbekannten Ursache in diese Anordnung geraten.“20

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die „Dialoge über natürliche Religion“ ein und skizziert das methodische Vorgehen zur Analyse der Argumentationen.

2. Die Dialogpartner und ihre Ausgangspositionen: Dieses Kapitel stellt Demea, Cleanthes und Philo vor und erläutert ihre jeweilige religiöse bzw. philosophische Grundhaltung.

3. Die Kritik des Skeptikers: Hier werden die rationalen Einwände des Skeptikers Philo gegen den empirischen Gottesbeweis des Cleanthes systematisch aufgeführt.

4. Die moralischen Eigenschaften Gottes: Das Kapitel befasst sich mit dem Theodizee-Problem, insbesondere mit der Unvereinbarkeit der Beschaffenheit der Welt mit einem gütigen Gott.

5. Die ethischen Implikationen der Religion: Eine Untersuchung darüber, ob Religion notwendige Basis für Moral ist oder gesellschaftliche Konflikte schürt.

6. Die Position David Humes: Das abschließende Kapitel reflektiert, welche der drei Positionen Humes eigener Auffassung am nächsten kommt, und ordnet ihn als Agnostiker ein.

Schlüsselwörter

David Hume, Dialoge über natürliche Religion, Demea, Cleanthes, Philo, natürliche Religion, Gottesbeweis, Theodizee, Skepsis, negative Theologie, Religion, Moral, Agnostizismus, Philosophie, Weltordnung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert Humes „Dialoge über natürliche Religion“ und untersucht die verschiedenen philosophischen Standpunkte der drei beteiligten Gesprächspartner.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit fokussiert sich auf Gottesbeweise, die Moralität Gottes im Angesicht des Leids, die Verbindung von Religion und Moral sowie die religiöse Agnostik David Humes.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Argumente der Gesprächspartner herauszuarbeiten und zu klären, welche Position Hume selbst vertritt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine textualanalytische Methode, welche die Dialogstruktur des Primärtextes sowie die Sekundärliteratur zu Hume einbezieht.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in die Charakterisierung der Personen, die Kritik an den Gottesbeweisen sowie die Analyse der ethischen Folgen religiöser Überzeugungen.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Analyse?

Wichtige Begriffe sind insbesondere: Skeptizismus, Religionskritik, Natürliche Religion, Theodizee und Erkenntnistheorie.

Warum lehnt Philo den Gottesbeweis des Cleanthes aus rationalen Gründen ab?

Philo argumentiert, dass Ordnung in der Materie kein zwingender Hinweis auf eine externe, planende Intelligenz ist, da Materie auch selbstorganisierend sein könnte.

Wie bewertet Philo den Zusammenhang von Religion und Moral?

Philo warnt davor, dass Religion und Moral eng verknüpft werden, da religiöser Eifer zu Fanatismus führen und die tatsächliche moralische Praxis im Alltag eher behindern als fördern kann.

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Résumé des informations

Titre
Zu David Humes 'Dialoge über die natürliche Religion'
Université
Ruhr-University of Bochum  (Philosophie)
Cours
Hauptwerke des Empirismus
Note
2,7
Auteur
B.A. Janine Sarah Hammelmann (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
16
N° de catalogue
V137870
ISBN (ebook)
9783640464449
ISBN (Livre)
9783640461622
Langue
allemand
mots-clé
Empirismus Religion Religiosität Atheismus David Hume Philos Cleanthes Philosophie Gottesbeweis Gottesbild Ethik Moral Ethische Implikation
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
B.A. Janine Sarah Hammelmann (Auteur), 2008, Zu David Humes 'Dialoge über die natürliche Religion', Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/137870
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Extrait de  16  pages
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