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Der Diskurs um die sogenannte Flüchtlingskrise in einer ausgewählten Tageszeitung

Eine qualitative Inhaltsanalyse

Titel: Der Diskurs um die sogenannte Flüchtlingskrise in einer ausgewählten Tageszeitung

Projektarbeit , 2017 , 12 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Tobias Hamm (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Am Beispiel der online-Zeitung Welt-online wird über eine qualitative Inhaltsanalyse der Frage nachgegangen, wie der Diskurs um die sogenannte Flüchtlingskrise im Januar 2016 geführt wurde.
Der bei „Welt online“ widergespiegelte Diskurs war zusammenfassend durch die Forderungen nach einer Begrenzung und Integration der Flüchtlinge bestimmt. Im Zusammenhang mit der Forderung nach der Integration der Flüchtlinge wurden dabei vor allem die moralischen Ansprüche Hilfsbereitschaft, Toleranz gegenüber Flüchtlingen und eine offene Debattenkultur über die Geschehnisse der Flüchtlingskrise formuliert. Die Diskussion über Probleme wie Integrationsschwierigkeiten und politischer Handlungsdruck, haben den Diskurs jedoch dominiert und die Diskussion möglicher Chancen von Migration wie zum Beispiel 'Brain Gain' überlagert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Methodik

2. Ergebnisbericht

3. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse, wie der mediale Diskurs über die Flüchtlingskrise in Deutschland im Zeitraum vom 1. bis zum 31. Januar 2016 in der Online-Zeitung „Die Welt“ geführt wurde und welche thematischen Schwerpunkte dabei dominierten.

  • Methodische Vorgehensweise bei der Erstellung und Kategorisierung der digitalen Datenbank.
  • Analyse der dominierenden Themenfelder (Probleme versus Chancen von Migration).
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen politischen Konflikten und medialem Problemdruck.
  • Herausarbeitung von Forderungen an die deutsche Politik und die Europäische Union.
  • Evaluierung der politischen Debattenkultur im Kontext der Flüchtlingskrise.

Auszug aus dem Buch

1. Methodik

Für die Beantwortung der Forschungsfrage wurde die online-Zeitung „Die Welt online“ ausgewählt. Für die Erstellung der digitalen Datenbank wurde die Suchfunktion auf der Website von „Die Welt-online“ genutzt. Die Suche wurde mit Stichworten wie „Flüchtlinge“ und „Flüchtlingskrise“ durchgeführt. In die digitale Datenbank wurden diejenigen Artikel aufgenommen, die mehr als 100 Wörter umfassen, in der Zeit vom 01.-31.01.2016 erschienen sind und in denen die Begriffe Flüchtlinge oder Flüchtlingskrise erwähnt wurden. Insgesamt umfasst die entwickelte Datenbank 319 Artikel. Alle Artikel wurden mit einer Zahlen-ID versehen. Mit Hilfe einer Zufallsmaschine wurde aus der digitalen Datenbank eine Zufallsstichprobe von 20 Fällen gezogen, um die Auswahl nicht durch den Forscher oder die Inhalte zu beeinflussen.

Bei der Entwicklung des Kategoriensystems haben sich drei Hauptkategorien herausgestellt, die von den drei Unterfragen des Projektes abgeleitet wurden: Probleme und Chancen von Migration, Moralische Ansprüche an Deutschland und Europa sowie Forderungen an die Politik. Die weiterführende Entwicklung des Codesystems ist sowohl auf ein induktives, als auch deduktives Vorgehen zurückzuführen.

Basierend auf im Vorfeld bestehenden Erwartungen an das Datenmaterial, wurden die Codes „Brain Gain“, „Kriminalität“ und „Handlungsdruck“ aus der Theorie und dem Vorwissen hergeleitet. Brain Gain bezeichnet den Zugewinn von qualifizierten Arbeitskräften, der zumeist durch Migration in andere Staaten hervorgerufen wird. Dieses Phänomen lässt sich also auch als Erwartung an das Datenmaterial formulieren, nachdem Deutschland von der Migration durch Gewinnung von Arbeitskräften profitieren kann.

Im Zuge der Übergriffe in der Silvesternacht 2015/2016 in Köln und der großen medialen Präsenz dieser Ereignisse ist außerdem zu erwarten, dass das Thema Kriminalität von Flüchtlingen ein beherrschendes Thema im Diskurs um die Flüchtlingskrise zu Beginn des Jahres 2016 war.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Methodik: Beschreibung des Auswahl- und Codierungsprozesses zur Untersuchung von Zeitungsartikeln mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse.

2. Ergebnisbericht: Analyse der identifizierten thematischen Schwerpunkte, wie Integrationsproblemen, politischem Handlungsdruck und der Debatte über die Obergrenze vor dem Hintergrund aktueller Ereignisse.

3. Fazit: Zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse, die eine Dominanz der Problemanalyse gegenüber den Chancen von Migration im Diskurs aufzeigt.

Schlüsselwörter

Flüchtlingskrise, Qualitative Inhaltsanalyse, Die Welt, Migration, Integration, Politischer Handlungsdruck, Kriminalität, Obergrenze, Brain Gain, Debattenkultur, mediale Diskursanalyse, Flüchtlingsbewegung, EU-Politik, Deutschland.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den medialen Diskurs über die sogenannte Flüchtlingskrise in Deutschland während des Monats Januar 2016 anhand der Online-Zeitung „Die Welt“.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf den Herausforderungen von Migration, den politischen Handlungsanforderungen, moralischen Ansprüchen an Staat und Gesellschaft sowie den Integrationsbemühungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, herauszufinden, welche Themen den Diskurs in diesem spezifischen Zeitraum in der Tagespresse dominierten und welche Aspekte möglicherweise in den Hintergrund traten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde eine qualitative Inhaltsanalyse durchgeführt, die auf einer induktiven und deduktiven Codeentwicklung basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Kategorien „Probleme und Chancen von Migration“, „Moralische Ansprüche“ und „Forderungen an die Politik“ unter Einbeziehung des äußeren politischen Kontextes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Flüchtlingskrise, Migration, politischer Handlungsdruck, Integration und Diskursanalyse.

Warum spielt das Thema „Kriminalität“ eine so große Rolle im Diskurs?

Die Arbeit verweist unter anderem auf die Ereignisse der Kölner Silvesternacht 2015/2016 als ausschlaggebendes Ereignis, das die mediale Berichterstattung in diesem Zeitraum stark beeinflusst hat.

Welche Auswirkung hatte der externe Kontext wie die „Obergrenzen-Debatte“ auf das Ergebnis?

Die Debatte um eine Obergrenze war eng mit parteiinternen Konflikten (insbesondere bei der CSU) verknüpft, was zu einer starken mediale Präsenz dieser Forderung führte.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Diskurs um die sogenannte Flüchtlingskrise in einer ausgewählten Tageszeitung
Untertitel
Eine qualitative Inhaltsanalyse
Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Note
1,3
Autor
Tobias Hamm (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
12
Katalognummer
V1379325
ISBN (eBook)
9783346918802
ISBN (Buch)
9783346918819
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Flüchtlingskrise Diskurs Inhaltsanalyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tobias Hamm (Autor:in), 2017, Der Diskurs um die sogenannte Flüchtlingskrise in einer ausgewählten Tageszeitung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1379325
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Leseprobe aus  12  Seiten
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