Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Geschlechterstudien / Gender Studies

Rechte Männlichkeit und Rassismus in der Deutschen Burschenschaft in den Zweitausender Jahren am Beispiel eines chinesisch-stämmigen Burschenschafters

Titel: Rechte Männlichkeit und Rassismus in der Deutschen Burschenschaft in den Zweitausender Jahren am Beispiel eines chinesisch-stämmigen Burschenschafters

Hausarbeit , 2020 , 18 Seiten

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Geschlechterstudien / Gender Studies
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Rechte Männlichkeit. Gibt es diese Form dieser Männlichkeit wirklich und in welchem Zusammenhang steht sie mit der Deutschen Burschenschaft zur heutigen Zeit? In dieser Hausarbeit werde ich mich mit der Fragestellung nach rechter Männlichkeit in der Deutschen Burschenschaft im zeitlichen Rahmen der Zweitausender Jahre befassen. Ebenso wird der mögliche Gebrauch und der eventuelle Einsatz des Rassismus innerhalb der Verbindungen des Dachverbandes eine Erwähnung finden. Diese Themenerarbeitung beginne ich mit einer Definition der grundlegenden Begrifflichkeiten. Darunter fallen zum einen die Darstellung der Männlichkeit sowie zum anderen die des Frauenbildes. Des Weiteren definiere ich das Phänomen der rechten Männlichkeit und erläutere den Terminus des Rassismus. Ebenfalls eine wichtige Rolle wird die Definition und weiterreichende Beschäftigung mit dem Begriff des Nationalismus spielen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Allgemeines

2.1.1 Die Historie der Deutschen Burschenschaft und ihre heutige Bedeutung anhand einer Auflistung ihrer Mitgliedszahlen

2.2 Definitionen

2.2.1 Darstellung der Männlichkeit in der Deutschen Burschenschaft

2.2.2 Die „rechte“ Männlichkeit

2.2.3 Darstellung des Frauenbildes

2.2.4 Rassismus, Nationalismus & Rechtsextremismus

2.3 Aktuelle Konflikte

2.3.1 Ein erkennbarer Rechtsruck in der Deutschen Burschenschaft

2.4 Der chinesische Mitgliedschaftsvorfall 2011

2.4.1 Darstellung des Vorfalles

2.4.2 Ein Interview mit Kai Ming Au zur Darstellung von „rechter“ Männlichkeit und einer Form von Rassismus in der Deutschen Burschenschaft

3. Schlussteil und Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die Ausprägung von rechter Männlichkeit sowie rassistische Tendenzen innerhalb der Deutschen Burschenschaft im Zeitraum der Zweitausender Jahre, mit besonderem Fokus auf den Konflikt um die Mitgliedschaft des chinesischstämmigen Burschenschafters Kai Ming Au.

  • Analyse des Konstrukts „rechte Männlichkeit“ in Verbindung mit Idealen wie Kampfbereitschaft und Anti-Emanzipation.
  • Untersuchung des zeitgenössischen Frauenbildes und der patriarchalen Strukturen innerhalb der Burschenschaften.
  • Diskussion aktueller politischer Konflikte und des Rechtsrucks innerhalb des Dachverbandes.
  • Auswertung des Falls Kai Ming Au als Fallbeispiel für Rassismus und Identitätsfragen.
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Rolle der „Volksgemeinschaft“ im modernen Selbstverständnis der Verbindungen.

Auszug aus dem Buch

2.4.2 Ein Interview mit Kai Ming Au zur Darstellung von „rechter“ Männlichkeit und einer Form von Rassismus in der Deutschen Burschenschaft

„Ich war fassungslos.“ Dieses Statement trifft Kai Ming Au. Er steht im Zentrum des Konfliktes der Deutschen Burschenschaft. Der Dachverband verfolgte die Bestrebung seine Verbindung auszuschließen, aufgrund der Aufnahme eines Deutschen mit asiatischen Gesichtszügen. Im Interview mit dem Spiegel spricht Herr Au erstmals über den rassistischen Vorfall, seine Empörung und erklärt auch, warum er trotzdem immer noch gern Burschenschafter ist. Das Interview fand während des Burschentages im Jahre 2011 statt. Die Burschenschafter tagten in diesem Jahr zum 17. Mal auf der Wartburg in Eisenach.

Der Interviewer Christian Fuchs äußert seine Verwunderung über die Teilnahme von Herr Au an dem Burschentag, dieser nimmt ihm die Verwunderung, da seine Verbindung die Hansea Mannheim trotz des aktuellen Konfliktes noch Mitglied des Dachverbandes der Deutschen Burschenschaft ist. Die Alte Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn hätte sie fast aufgrund ihrer Abstammung aus der Deutschen Burschenschaft geworfen, bestand da ihrerseits keine Angst, stellt Herr Fuchs die erste Frage. Herr Au beantwortet diese, dass er die Stimmung auf dem Burschentag am eigenen Leib erfahren wollte, die Mitglieder der Raczeks nicht persönlich kennt, es aber trotz dessen Verbandsbrüder sind und da sie ihn in Ruhe lassen und ließe er sie auch in Ruhe.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung formuliert die Forschungsfrage nach rechter Männlichkeit und Rassismus in der Deutschen Burschenschaft und legitimiert die Themenwahl durch die öffentliche Relevanz des Falls Kai Ming Au.

2. Hauptteil: Der Hauptteil bietet eine historische Einordnung der Burschenschaften sowie theoretische Definitionen zu zentralen Begriffen wie Männlichkeit, Nationalismus und Rechtsextremismus, gefolgt von einer detaillierten Analyse des Falls Ming Au.

3. Schlussteil und Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen, bewertet das autoritäre Männlichkeitsbild und identifiziert den Rassismus als weiterhin präsentes Strukturmerkmal innerhalb des Dachverbandes.

Schlüsselwörter

Deutsche Burschenschaft, Rechte Männlichkeit, Rassismus, Kai Ming Au, Nationalismus, Rechtsextremismus, Ariernachweis, Männerbünde, Volksgemeinschaft, Identität, Burschenschaft Hansea, Politische Korporationen, Geschlechterrollen, Diskriminierung, Dachverband.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert kritisch, wie sich rechte Männlichkeit und rassistische Tendenzen innerhalb der Deutschen Burschenschaft im ersten Jahrzehnt der 2000er Jahre manifestieren.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind das Männlichkeitsbild in den Verbindungen, das patriarchale Frauenbild, die ideologische Verankerung im Nationalismus sowie das Auftreten rechtsextremer Strömungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Autorin oder der Autor untersucht, inwiefern sich rechte Männlichkeit und eine spezifische Form von Rassismus in den internen Machtkämpfen – illustriert am Streit um die Mitgliedschaft des Burschenschafters Kai Ming Au – zeigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Es handelt sich um eine theoretisch fundierte Hausarbeit, die auf Basis von Literaturstudien, historischen Kontexten und einer detaillierten Analyse des Fallbeispiels Kai Ming Au die Fragestellung bearbeitet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in historische Grundlagen der Burschenschaften, theoretische Begriffsbestimmungen, die Darstellung aktueller Konflikte innerhalb des Dachverbandes und die intensive Untersuchung des Ausschlussantrags gegen das Mitglied Kai Ming Au.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Rechte Männlichkeit, Rassismus, Deutsche Burschenschaft, Ariernachweis, Männerbund und Volksgemeinschaft sind die prägenden Begriffe des Textes.

Wie reagierte Kai Ming Au auf den Antrag der Burschenschaft der Raczeks?

Er zeigte sich laut dem Interview sauer, verärgert, fassungslos und sprachlos, betonte jedoch, dass seine Form des „Deutschseins“ durch gleiches Schicksal, deutsche Tugenden und die Sprachkultur geprägt sei.

Warum wird die Deutsche Burschenschaft als nicht „homogener“ Männerbund bezeichnet?

Obwohl es völkisch-nationale und rechtsextreme Tendenzen gibt, betonen die Ausführungen, dass nicht alle 123 Mitgliedsverbindungen gleichermaßen diese radikalen Ansichten teilen, sondern ein Spektrum bis hin zu eher national-liberalen Ausrichtungen existiert.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Rechte Männlichkeit und Rassismus in der Deutschen Burschenschaft in den Zweitausender Jahren am Beispiel eines chinesisch-stämmigen Burschenschafters
Hochschule
Universität Paderborn
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
18
Katalognummer
V1379647
ISBN (PDF)
9783346919724
ISBN (Buch)
9783346919731
Sprache
Deutsch
Schlagworte
rechte männlichkeit rassismus deutschen burschenschaft zweitausender jahren beispiel burschenschafters Nationalismus Verbund Gemeinschaft Gesellschaft Männer Öffentlichkeit Außenbild Kritik Analyse Erläuterung Geschichte Geschichtsunterricht Gesellschaftskritik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Rechte Männlichkeit und Rassismus in der Deutschen Burschenschaft in den Zweitausender Jahren am Beispiel eines chinesisch-stämmigen Burschenschafters, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1379647
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  18  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum