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Prävention und Gesundheitsförderung in Form von Anleitung und Beratungsgesprächen mit Patienten und Angehörigen in der Gesundheits- und Krankenpflege

Title: Prävention und Gesundheitsförderung in Form von Anleitung und Beratungsgesprächen mit Patienten und Angehörigen in der Gesundheits- und Krankenpflege

Doctoral Thesis / Dissertation , 2008 , 176 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dipl.-Med.Päd. Dr. Harald Schmidt-Wittner (Author)

Nursing Science - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Die demografische Entwicklung sowie das Ansteigen von so genannten zivilisationsbedingten Krankheiten zeigen in den letzten Jahren die finanziellen Grenzen unseres Gesundheitssystems auf. Demzufolge nimmt der gesundheitspolitische Ruf nach Prävention, Gesundheitsförderung und Gesundheitsberatung zu.Gesundheitliche Aufklärung in Form von Anleitung und Beratungsgesprächen durch diplomierte Pflegende werden in Zukunft unverzichtbar sein.

Ziel der Studie sind die Darstellungen des Ist-Zustandes in Bezug auf den Gesundheitszustand und das Gesundheitsverhalten von diplomierten Pflegenden sowie der Vermittlung von Anleitung und Beratungsgesprächen mit Patienten und Angehörigen in der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung und deren Umsetzung im Pflegealltag.

Da die Pflegenden die größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen darstellen, stellt sich die Frage, wie diese auf die Aufgaben im Bereich der Prävention und Gesundheitsförderung vorbereitet sind bzw. über welches Wissen sie konkret verfügen. Mittels Fragebogen wurden diplomierten Pflegepersonen Fragen zum Gesundheitsverhalten, zur Vermittlung von Anleitung und Beratungsgesprächen mit Patienten in der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung, sowie zur Durchführung von Anleitung und Beratungsgesprächen mit Patienten und Angehörigen in der Gesundheits- und Krankenpflege-ausbildung,gestellt.

Bei den Ergebnissen ist besonders auffällig,dass fast die Hälfte der befragten Pflegepersonen ihren Gesundheitszustand nur mit „befriedigend“ einschätzte. Zudem zeigt die Auswertung der Ergebnisse in Bezug auf den Gesundheitszustand und das Gesund-heitsverhalten von Pflegenden hochsignifikante Zusammenhänge.

Ein ebenso hervorzuhebendes Ergebnis der Studie ist, dass eine große Anzahl der diplomierten Pflegepersonen angab,keine Vermittlung von Wissen zu Beratungsgesprächen im Rahmen der Pflegeausbildung erhalten zu haben und, dass sie in der Pflegepraxis keine Beratungsgespräche durchführen.

Die Anleitung und Beratung von Patienten und deren Angehörigen ist ein zunehmend wichtiges Handlungsfeld in der Pflege, das in Anbetracht der demografischen und gesundheitspolitischen Entwicklungen immer mehr Beachtung finden wird und muss. Daher ist es unabdingbar die Inhalte der Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege auf die Entwicklung von zusätzlichen Kompetenzen, wie z.B. die Fähigkeit zur Anleitung und Beratung,Gesprächsführung im Rahmen präventiver,gesundheitsfördernder Pflege,
auszurichten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 PROBLEMSTELLUNG

1.2 ZIELE UND FORSCHUNGSFRAGEN

1.3 AUFBAU UND STRUKTUR DER ARBEIT

2 THEORETISCHER TEIL

2.1 LITERATURRECHERCHE

2.1.1 AUSWAHLKRITERIEN FÜR RECHERCHIERTE ARTIKEL

2.1.2 QUALITÄTSPRÜFUNG DER RECHERCHIERTEN ARTIKEL

2.2 AUSSAGEN ZUR GESUNDHEIT

2.3 PRÄVENTION

2.3.1 Prävention nach dem Zeitpunkt

2.3.2 Prävention nach dem Ziel

2.3.3 Prävention nach der Methode

2.4 GESUNDHEITSFÖRDERUNG

2.4.1 Gesundheitsförderung in der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung

2.4.2 Berufsrechtliche Grundlagen der Gesundheitsförderung in der Pflegeausbildung

2.4.3 Ansatz einer gesundheitsfördernden Schule

2.5 AUSSAGEN ZUR PFLEGE IN DER PRÄVENTION UND GESUNDHEITSFÖRDERUNG

2.5.1 Aufgaben der Pflege in der Prävention und Gesundheitsförderung in unterschiedlichen Altersgruppen

2.5.2 Anleitung und Beratung

2.5.2.1 Anleitung

2.5.2.2 Beratung

2.6 GESUNDHEITSERZIEHUNG

2.6.1 Rolle der Pflegenden in der Gesundheitserziehung

2.7 GESUNDHEITSVERHALTEN UND GESUNDHEITSZUSTAND VON DIPLOMIERTEN PFLEGENDEN

3 METHODIK

3.1 FORSCHUNGSFRAGEN

3.2 FORSCHUNGSDESIGN

3.2.1 Der schriftliche Fragebogen

3.2.2 Pretest

3.2.3 Planung und Durchführung der Befragung

3.2.4 Ethische Aspekte

4 DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE

4.1 BESCHREIBUNG DER SOZIODEMOGRAFISCHEN UND BERUFSBEZOGENEN DATEN

4.2 GESUNDHEITSZUSTAND UND GESUNDHEITSVERHALTEN DER BEFRAGTEN

4.3 VERMITTLUNG VON ANLEITUNG UND BERATUNGSGESPRÄCHEN IN DER GESUNDHEITS- UND KRANKENPFLEGEAUSBILDUNG

4.3.1 Beratungsgespräche in der praktischen Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung

4.3.2 Anleitung in der praktischen Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung

4.3.3 Vermittlung von Beratungsgesprächen in der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung

4.3.4 Durchführung von Anleitung und Beratungsgesprächen mit Patienten im Pflegealltag

5 DISKUSSION

5.1 GESUNDHEITSZUSTAND UND GESUNDHEITSVERHALTEN DER BEFRAGTEN DIPLOMIERTEN PFLEGENDEN

5.2 VERMITTLUNG VON ANLEITUNG UND BERATUNGSGESPRÄCHEN IN DER PFLEGEAUSBILDUNG

5.3 DURCHFÜHRUNG VON ANLEITUNG UND BERATUNGSGESPRÄCHEN IM PFLEGEALLTAG

5.4 LIMITATIONEN DER STUDIE

6 AUSBLICK

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht den Ist-Zustand von Prävention und Gesundheitsförderung in der pflegerischen Ausbildung und Praxis. Ziel ist es, die Vorbereitung und Kompetenz diplomierter Pflegender im Bereich Anleitung und Beratung von Patienten und Angehörigen darzustellen sowie Empfehlungen für eine stärkere Implementierung dieser Aufgaben im Pflegealltag und in der Ausbildung zu erarbeiten.

  • Gesundheitszustand und Gesundheitsverhalten diplomierter Pflegender
  • Vermittlung von Anleitung und Beratung in der Pflegeausbildung
  • Durchführung von Beratungsgesprächen im Pflegealltag
  • Stellenwert von Prävention und Gesundheitsförderung als pflegerische Aufgabe
  • Bedeutung des Setting-Ansatzes (z.B. gesundheitsfördernde Schule) für die Pflege

Auszug aus dem Buch

2.5.2.1 Anleitung

Die einleitend erwähnten Veränderungen im Gesundheitsbereich haben zur Folge, dass die pflegerische Anleitung von Patienten und Angehörigen als ein wichtiges Aufgabenfeld für Pflegende betrachtet wird (Ewers, 2001).

In der Beschreibung von Anleitung geht es „[…] um die Planung von Interventionen, die den Betroffenen und Angehörigen neue oder erweiterte Fertigkeiten vermitteln sollen“. „Die Anleitung […] der Betroffenen für den Umgang mit den neuen Symptomen zur Vermeidung weiterer Gesundheitsprobleme (z. B. Infektionsprophylaxe, Inkontinenztraining) gehört beispielsweise ebenso dazu […]“, wie eine Anleitung zum Umgang mit technischen Hilfsmitteln“ (Immohr, 2002, S. 225).

Nach Immohr (2002) stellt die Anleitung immer einen zielgerichteten und in Abschnitten geplanten Prozess dar. Zu diesem Prozess braucht der Patient bzw. seine Bezugsperson die Bereitschaft, sich in den Anleitungsprozess einzubringen Immohr, 2002). In diesem Zusammenhang machen sich der Patient und dessen Angehörige mit den zu erlernenden Fertigkeiten vertraut. Dabei bringt der Patient und dessen Angehörige ihr alltägliches Wissen, und der Anleitende seine Fachkompetenz ein (Doll; Hummel-Gaatz, 2006).

Der Begriff des Anleitens grenzt sich vom Beraten ab, da sich das Anleiten auf den Prozess des Lehrens und Lernens von Handlungsschritten bezieht, auch wenn kommunikative Elemente enthalten sind. „Anleiten bedeutet, jemandem etwas zu zeigen, etwas beizubringen oder ihn zu unterweisen bzw. ihn bei etwas zu leiten und zu führen“ (Quernheim, 2004, S. 7-8). Dagegen orientiert sich eine Beratung „[…] individuell an der Situation des Klienten und stellt ihm verschiedene Möglichkeiten vor“ (Quernheim, 2004, S. 7-8).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel führt in das Thema der Prävention und Gesundheitsförderung in der Pflege ein und beleuchtet die Problemstellung sowie die Ziele der Untersuchung.

2 THEORETISCHER TEIL: Hier werden theoretische Grundlagen zu Gesundheit, Prävention, Gesundheitsförderung und deren Bedeutung für die pflegerische Ausbildung und Praxis sowie Rolle der Pflegenden dargelegt.

3 METHODIK: Dieses Kapitel erläutert das Forschungsdesign der deskriptiven quantitativen Querschnittsstudie, die Planung und Durchführung der Befragung sowie die ethischen Aspekte.

4 DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE: Hier werden die Ergebnisse der schriftlichen Befragung präsentiert, beginnend mit sozio-demografischen Daten über das Gesundheitsverhalten bis hin zur Vermittlung und Durchführung von Anleitung und Beratung.

5 DISKUSSION: Dieses Kapitel interpretiert die erhobenen Daten im Kontext bestehender Literatur und diskutiert die Herausforderungen für die Pflege im Bereich der Prävention und Gesundheitsförderung.

6 AUSBLICK: Das letzte Kapitel schließt mit Überlegungen zur zukünftigen Entwicklung des Berufsfeldes und der Notwendigkeit einer stärkeren Akademisierung und Praxisorientierung ab.

Schlüsselwörter

Prävention, Gesundheitsförderung, Pflegepersonen, Anleitung, Beratung, Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung, Gesundheitsfördernde Schule, Gesundheitsverhalten, Pflegepraxis, Gesundheitserziehung, Professionelle Pflege, Gesundheitsmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Dissertation untersucht die Rolle von diplomierten Pflegenden bei der Prävention und Gesundheitsförderung, insbesondere durch die Durchführung von Anleitung und Beratungsgesprächen mit Patienten und deren Angehörigen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind der Gesundheitszustand von Pflegenden selbst, deren Vorbereitung in der Ausbildung auf gesundheitsförderliche Aufgaben sowie die praktische Umsetzung von Beratung und Anleitung.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das primäre Ziel ist die Darstellung des Ist-Zustandes bezüglich der Kompetenzvermittlung in der Pflegeausbildung und der tatsächlichen Durchführung von präventiven Gesprächen im Pflegealltag, um daraus Empfehlungen abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor führte eine deskriptive quantitative Querschnittsstudie durch, basierend auf einer schriftlichen Befragung von diplomierten Pflegepersonen in mehreren Krankenhäusern.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Vordergrund?

Der theoretische Teil analysiert das Verständnis von Gesundheit und Prävention sowie die Rolle der Pflege. Der Ergebnisteil wertet empirische Daten zur Ausbildungssituation und dem realen Beratungsverhalten aus.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Prävention, Gesundheitsförderung, Pflegekompetenz, Anleitung, Beratung und Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung.

Warum ist das Thema Rauchen in dieser Arbeit besonders relevant?

Die Studie zeigt eine hohe Raucherprävalenz unter Pflegepersonen auf und diskutiert diese als Widerspruch zur pflegerischen Vorbildfunktion und als Folge hoher beruflicher Belastungsfaktoren.

Wie bewertet der Autor die Ausbildungssituation?

Der Autor sieht deutliche Defizite: Viele Pflegende fühlen sich nach ihrer Ausbildung nur unzureichend für die methodische Durchführung von Beratungsgesprächen vorbereitet, was auf Lücken im Curriculum hinweist.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor zur Pflegedokumentation?

Er kritisiert, dass Beratungsgespräche oft nicht oder nur mangelhaft dokumentiert werden, obwohl dies eine rechtliche Notwendigkeit und ein wichtiger Beleg für die erbrachte pflegerische Leistung ist.

Excerpt out of 176 pages  - scroll top

Details

Title
Prävention und Gesundheitsförderung in Form von Anleitung und Beratungsgesprächen mit Patienten und Angehörigen in der Gesundheits- und Krankenpflege
College
UMIT The Health & Life Sciences University  (Department für Pflegewissenschaft und Gerontologie)
Grade
1,3
Author
Dipl.-Med.Päd. Dr. Harald Schmidt-Wittner (Author)
Publication Year
2008
Pages
176
Catalog Number
V137989
ISBN (eBook)
9783640459131
ISBN (Book)
9783640458783
Language
German
Tags
Prävention Gesundheitsförderung Pflege Anleitung Beratung Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung Gesundheitsfördernde Schule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Med.Päd. Dr. Harald Schmidt-Wittner (Author), 2008, Prävention und Gesundheitsförderung in Form von Anleitung und Beratungsgesprächen mit Patienten und Angehörigen in der Gesundheits- und Krankenpflege, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/137989
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