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Stakeholder in der Sozialen Arbeit. Stakeholderanalyse eines ambulanten Teams der Sozialpädagogischen Familienhilfe im Ruhrgebiet

Title: Stakeholder in der Sozialen Arbeit. Stakeholderanalyse eines ambulanten Teams der Sozialpädagogischen Familienhilfe im Ruhrgebiet

Term Paper , 2018 , 12 Pages , Grade: 1,2

Autor:in: Michael Heinrich (Author)

Social Work
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Die Arbeit thematisiert die Stakeholderanalyse eines ambulanten Teams der Sozialpädagogischen Familienhilfe im Ruhrgebiet. Das ambulante Team besteht im vorliegenden Fall überwiegend aus Sozialarbeiter*innen, die im Auftrag des Jugendamtes Essen arbeiten. Bei der hier beschriebenen Form der Stakeholderanalyse sind die Besonderheiten von Non-Profit-Unternehmen zu berücksichtigen, da der Studierende bei einer derartigen Organisation beschäftigt ist und die beschriebenen Methoden für dieses Unternehmen angewendet werden sollen.

Der Autor arbeitete als Heilerziehungspfleger im Rahmen der Sozialpädagogischen Familienhilfe (SPFH) im Auftrag des Jugendamtes Essen und ist bei dem o.g. freien Träger der Jugendhilfe mit Sitz in Bottrop beschäftigt. Im ersten Teil dieser Arbeit wird die Stakeholderanalyse als solche vorgestellt. Im Weiteren werden das Tätigkeitsfeld und der Arbeitgeber des Studierenden sowie die Besonderheiten von Non-Profit-Organisationen beschrieben, um im Anschluss eine Stakeholderanalyse für das Unternehmen des Studierenden vorzunehmen.

Als Stakeholder bezeichnet man alle internen sowie externen Personengruppen, die von den unternehmerischen Tätigkeiten gegenwärtig oder in Zukunft direkt oder indirekt betroffen sind. Zu diesen Stakeholdern – auch Anspruchsgruppen genannt – zählen Eigentümer, das Management, die Mitarbeiter, Fremdkapitalgeber, Lieferanten, Kunden, Konkurrenten sowie der Staat bzw. die Gesellschaft, die durch Steuereinnahmen und Arbeitsplätze von einem Unternehmen profitieren kann. Die Stakeholder und deren Rollen werden im weiteren Verlauf dieser Ausarbeitung detaillierter beschrieben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort

2 Zielsetzung und Definition

2.1 Stakeholder

2.2 Stakeholder vs. Shareholder

3 Interessen der Stakeholder

3.1 Eigentümer

3.2 Management

3.3 Mitarbeiter

3.4 Fremdkapitalgeber

3.5 Lieferanten

3.6 Kunden

3.7 Konkurrenz

3.8 Staat und Gesellschaft

4 Institution

4.1 Sozialpädagogische Familienhilfe

4.2 Non-Profit-Organisationen

5 Stakeholder des ambulanten Teams

5.1 Eigentümer

5.2 Management

5.3 Mitarbeiter

5.4 Fremdkapitalgeber

5.5 Lieferanten

5.6 Kunden

5.7 Konkurrenz

5.8 Staat und Gesellschaft

6 Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, eine Stakeholderanalyse für ein ambulantes Team der Sozialpädagogischen Familienhilfe im Ruhrgebiet durchzuführen, wobei die spezifischen Besonderheiten von Non-Profit-Organisationen berücksichtigt werden sollen.

  • Grundlagen der Stakeholderanalyse und Abgrenzung zum Shareholder-Ansatz
  • Analyse der verschiedenen Stakeholder-Interessen in einem wirtschaftlichen Umfeld
  • Untersuchung des Tätigkeitsfeldes der Sozialpädagogischen Familienhilfe
  • Besonderheiten und Herausforderungen bei der Stakeholderanalyse in Nonprofit-Organisationen
  • Praktische Implementierung der Stakeholderanalyse für das ambulante Team "JuLei Essen-Steele"

Auszug aus dem Buch

Stakeholder

Als Stakeholder bezeichnet man alle internen sowie externen Personengruppen, die von den unternehmerischen Tätigkeiten gegenwärtig oder in Zukunft direkt oder indirekt betroffen sind. Zu diesen Stakeholdern – auch Anspruchsgruppen genannt – zählen Eigentümer, das Management, die Mitarbeiter, Fremdkapitalgeber, Lieferanten, Kunden, Konkurrenten sowie der Staat bzw. die Gesellschaft, die durch Steuereinnahmen und Arbeitsplätze von einem Unternehmen profitieren kann (vgl. Gabler Wirtschaftslexikon 2018). Die Stakeholder und deren Rollen werden im weiteren Verlauf dieser Ausarbeitung detaillierter beschrieben.

Als Shareholder bezeichnet man hingegen nur die Eigenkapitalgeber wie z.B. die Aktionäre einer Aktiengesellschaft. Nachdem Shareholder-Konzept hat die Unternehmensleitung die Aufgabe, unternehmerische Entscheidungen so zu treffen, dass die Einkommens- und Vermögensposition der Shareholder verbessert wird (vgl. Wöhe 2008, S. 55). Im Gegensatz zum Stakeholder-Ansatz konzentriert sich der Shareholder-Ansatz nur auf die Eigenkapitalgeber und lässt andere Interessengruppen unberücksichtigt. Nach dem Stakeholder-Ansatz soll nicht die Gewinnmaximierung, sondern die Steigerung des Allgemeinwohles das oberste Unternehmensziel sein. So überrascht es nicht, dass der Stakeholder-Ansatz von sozialwissenschaftlich orientierten Betriebswirten vertreten wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorwort: Der Autor erläutert den Hintergrund des Transfer-Dokumentations-Reports und dessen Relevanz für den Studiengang Socialmanagement.

2 Zielsetzung und Definition: Dieses Kapitel führt in die Aufgabenstellung der Stakeholderanalyse im Kontext der Sozialpädagogischen Familienhilfe ein und differenziert zwischen Stakeholder- und Shareholder-Ansätzen.

3 Interessen der Stakeholder: Hier werden die verschiedenen Anspruchsgruppen eines Unternehmens und deren spezifische Zielsetzungen detailliert aufgeschlüsselt.

4 Institution: Dieses Kapitel beschreibt den Arbeitgeber "Kinder- und Jugendhilfe FLOW gGmbH", dessen Struktur und die Besonderheiten von Non-Profit-Organisationen.

5 Stakeholder des ambulanten Teams: Die theoretischen Grundlagen der Stakeholderanalyse werden konkret auf die Zweigstelle "JuLei Essen-Steele" angewendet.

6 Fazit: Der Autor resümiert die Anwendbarkeit der Stakeholderanalyse auf soziale Organisationen und reflektiert den Erkenntnisgewinn für das Team.

Schlüsselwörter

Stakeholderanalyse, Shareholder-Ansatz, Sozialpädagogische Familienhilfe, Non-Profit-Organisation, Jugendhilfe, Unternehmenssteuerung, Qualitätsmanagement, Sozialmanagement, Anspruchsgruppen, Sozialarbeit, Ambulante Dienste, Gemeinnützigkeit, Interessenverwaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Durchführung einer Stakeholderanalyse innerhalb eines ambulanten Teams der Sozialpädagogischen Familienhilfe im Ruhrgebiet.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Stakeholder-Theorie, die Besonderheiten von Non-Profit-Organisationen im Vergleich zu gewinnorientierten Unternehmen sowie die praktische Anwendung der Analyse im sozialen Bereich.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Interessen der verschiedenen Anspruchsgruppen eines ambulanten Teams zu identifizieren und die Stakeholderanalyse als wertvolles Instrument für soziale Einrichtungen zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt die betriebswirtschaftliche Stakeholderanalyse und adaptiert diese auf die spezifischen Bedingungen einer gemeinnützigen Jugendhilfeeinrichtung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst sowohl die theoretische Herleitung der Stakeholder-Interessen als auch die detaillierte Beschreibung der Institution "FLOW gGmbH" und die konkrete Fallanalyse der Zweigstelle "JuLei Essen-Steele".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Stakeholderanalyse, Sozialpädagogische Familienhilfe, Non-Profit-Organisation, Sozialmanagement und Jugendhilfe.

Warum ist das "FLOW"-Konzept für die Diagnose relevant?

Das unternehmenseigene "FLOW"-Leitbild prägt die tägliche Arbeit und die Art und Weise, wie die Fachkräfte mit Klienten und externen Partnern interagieren, was wiederum die Stakeholderbeziehungen beeinflusst.

Wie unterscheiden sich die Stakeholder hier von klassischen Wirtschaftsunternehmen?

Da Non-Profit-Organisationen nicht primär gewinnorientiert handeln, spielen monetäre Ziele der Eigentümer oft eine untergeordnete Rolle; stattdessen stehen der Erhalt der Auftragslage und das soziale Ansehen im Vordergrund.

Welche Rolle spielen die Jugendämter als Stakeholder?

Jugendämter fungieren als "Lieferanten" und Auftraggeber, die nicht nur die Leistungen finanzieren, sondern auch an der Zielvorgabe und Überprüfung der Hilfepläne maßgeblich beteiligt sind.

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Details

Title
Stakeholder in der Sozialen Arbeit. Stakeholderanalyse eines ambulanten Teams der Sozialpädagogischen Familienhilfe im Ruhrgebiet
College
Steinbeis University Berlin  (Essen)
Course
Qualitätsmanagement in der Sozialen Arbeit
Grade
1,2
Author
Michael Heinrich (Author)
Publication Year
2018
Pages
12
Catalog Number
V1380242
ISBN (PDF)
9783346922922
ISBN (Book)
9783346922939
Language
German
Tags
Soziale Arbeit Sozialpädagogik Social-Management Qualitätsmanagement Unternehmenssteuerung Stakeholderanalyse Sozialpädagogische Familienhilfe SPFH Ambulante Kinder- und Jugendhilfe Kinder- und Jugendhilfe Jugendhilfe Sozial Stakeholder
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Heinrich (Author), 2018, Stakeholder in der Sozialen Arbeit. Stakeholderanalyse eines ambulanten Teams der Sozialpädagogischen Familienhilfe im Ruhrgebiet, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1380242
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