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Wer war Gunter Otto? - Auslegen von Bildern

Titre: Wer war Gunter Otto?  - Auslegen von Bildern

Exposé (Elaboration) , 2009 , 19 Pages , Note: "-"

Autor:in: Sophie Peper (Auteur)

Pédagogie - Éducation artistique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Otto beschreibt den Auslegungsprozess in seinem zweiteiligen Buch „Auslegen. Ästhetische Erziehung als Praxis des Auslegens in Bildern und des Auslegens von Bildern“, dass 1987 veröffentlich wurde.
Wie schon im Titel angedeutet, ist Gunter Otto ein nicht ganz unwichtiger Teil dieser Arbeit, daher wird er und sein kunstpädagogischer Werdegang vorweg kurz vorgestellt. Nach dem Lebenslauf, der nur einige Eckdaten und Ereignisse Ottos Leben aufzeigen soll, wird durch die Beschreibung Ottos Weg als Kunstpädagoge eine Überleitung zu der Erläuterung seiner Methode „Auslegen“ geschaffen.
Der Auslegungsprozess ist in verschiedene Abschnitte gegliedert. Neben der Perceptbildung, durch Machen, Sammeln und Sprechen, steht vor allem die Konzeptentwicklung im Vorder-grund. Dieses Konzept entsteht mit Hilfe des Perceptes in Verbindung mit einem Kontext und Allocationen.
Mit dieser Methode sollen die Schüler etwas an die Hand bekommen, was es ihnen ermög-licht, sich konstruktiv einem Bild anzunähern. Gensbauer formulierte dazu im Rahmen eines Seminares für Kusnterziehung auf Ottos Kunstdidaktik bezogen: „Der Kunstpädagoge müsse im Unterricht “Anschlußstellen” suchen, über die er die Schüler zur modernen Kunst führen könne. So kann der Weg in die Kunst sowohl über die Faszination des Machens, als auch über das Wissen und die theoretische Information führen. Gegenwartskunst, so schließt Otto etwas pathetisch dieses Kapitel seiner Betrachtung, sei ein “Übungsfeld der Toleranz” und trage somit zur “Demokratisierung der Kultur” bei. Kunst müsse demnach gelehrt werden. Wer sich mit ihr beschäftige, übe sich in die Grundhaltung des Integrierens, des Tolerierens, des Experimentierens und Kritisierens ein.“

[...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wer war Gunter Otto?

2.1 Lebenslauf von Gunter Otto

2.2 Ottos Weg seiner kunstdidaktischen Ansätze

3. Bildinterpretation: Auslegen in und von Bildern

3.1 Gunter Otto: Auslegen

3.1.1 Machen

3.1.2 Sprechen

3.1.3 Sammeln

3.1.4 Kontext

3.1.5 Konzept

3.1.5.1 Assoziationsphase

3.1.5.2 Konzeptphase

3.1.5.3 Historische, gesellschaftliche, soziale Allocation

3.2 Zusammenfassung

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Bildinterpretationsmethode „Auslegen“ nach Gunter Otto und analysiert deren theoretische Fundierung sowie praktische Anwendungsmöglichkeiten im Kunstunterricht. Ziel ist es, ein Verständnis für die prozessuale Annäherung an Kunstwerke zu vermitteln, die Schülerinnen und Schüler befähigt, Bilder konstruktiv zu erschließen.

  • Biografie und kunstdidaktischer Werdegang von Gunter Otto
  • Grundlagen der Bildinterpretation durch den Prozess des Auslegens
  • Die drei prozeduralen Säulen: Machen, Sprechen und Sammeln
  • Konzeptentwicklung durch Percept, Kontext und Allocation
  • Bedeutung der Ästhetischen Erziehung für den modernen Unterricht

Auszug aus dem Buch

3.1 Gunter Otto: Auslegen

Auslegen meint einen produktiven Umgang mit Bildern und ist eine Praxis, die wir täglich anwenden. Wir legen alles aus, was wir wahrnehmen. Otto stellt fest: Bilder spielen in unserem Leben eine wichtige Rolle.

„Bilder machen fröhlich und traurig, nachdenklich und andächtig, neugierig und klug - aber auch dumm.

Bilder sind nützlich. Bilder wollen stören. Bilder können helfen: sich zu erinnern, sich etwas vorzustellen, auf etwas aufmerksam zu machen, können helfen, sich zu orientieren, etwas zu entdecken oder zu verstecken.

Bilder werden geliebt, verehrt, zerstört, verboten.

Bilder werden gehandelt, verschenkt und versteigert, gesammelt und gepflegt.

Bilder werden gemacht.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Bildkompetenz und die Methode von Gunter Otto ein, welche im Rahmen eines Seminars erarbeitet wurde.

2. Wer war Gunter Otto?: Dieses Kapitel beleuchtet den Lebenslauf des bedeutenden Kunstdidaktikers und skizziert seine Entwicklung sowie seine fachdidaktischen Ansätze.

3. Bildinterpretation: Auslegen in und von Bildern: Der Hauptteil erläutert das Kernmodell des „Auslegens“ mit seinen Prozeduren und der Konzeptbildung als Grundlage für die schulische Praxis.

4. Fazit: Das Fazit unterstreicht den Stellenwert der Auslegungsmethode als praktisches Werkzeug für die ästhetische Erziehung in der Schule.

Schlüsselwörter

Gunter Otto, Kunstdidaktik, Ästhetische Erziehung, Bildinterpretation, Auslegen, Percept, Konzeptentwicklung, Bildkompetenz, Kunstunterricht, Wahrnehmung, Schulpraxis, Berliner Modell, Bildanalyse, Kreativität, Kunstbetrachtung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die von Gunter Otto entwickelte Methode des „Auslegens“ als Ansatz zur Bildinterpretation innerhalb der ästhetischen Erziehung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Im Fokus stehen die Biografie Ottos, die theoretischen Grundlagen seines Konzepts sowie die methodische Umsetzung in den drei Bereichen Machen, Sprechen und Sammeln.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel besteht darin, eine prägnante Darstellung von Ottos Methode zu liefern, um Schülern eine konstruktive Auseinandersetzung mit Kunstwerken zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Es handelt sich um eine fachdidaktische Analyse, die auf Literaturrecherche und der Interpretation der pädagogischen Schriften von Gunter Otto basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Person Gunter Otto und die detaillierte Beschreibung seines dreischrittigen Auslegungsprozesses inklusive der Perceptbildung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Ästhetische Erziehung, Bildkompetenz, Auslegungsmethode, Gunter Otto und Kunstdidaktik.

Wie unterscheidet Otto zwischen „Machen“, „Sprechen“ und „Sammeln“?

Dies sind die drei prozeduralen Wege der Wahrnehmung: „Machen“ umfasst die gestalterische Auseinandersetzung, „Sprechen“ die reflexive Verbalisierung und „Sammeln“ die subjektive Identitäts- und Welterfahrung.

Was bedeutet der Begriff „Allocation“ im Modell von Otto?

Die Allocation bezeichnet den Schritt, bei dem das Werk in historische, gesellschaftliche und soziale Kontexte eingebettet wird, um das Verständnis zu vertiefen.

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Résumé des informations

Titre
Wer war Gunter Otto? - Auslegen von Bildern
Université
Leuphana Universität Lüneburg
Note
"-"
Auteur
Sophie Peper (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
19
N° de catalogue
V138035
ISBN (ebook)
9783640466238
ISBN (Livre)
9783640466054
Langue
allemand
mots-clé
Gunter Otto Auslegen Bildern
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sophie Peper (Auteur), 2009, Wer war Gunter Otto? - Auslegen von Bildern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/138035
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Extrait de  19  pages
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