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Warum das Hörspiel in den Deutschunterricht integriert werden sollte. Eine Didaktisierung von Günter Eichs "Träume"

Titre: Warum das Hörspiel in den Deutschunterricht integriert werden sollte. Eine Didaktisierung von Günter Eichs "Träume"

Dossier / Travail , 2022 , 30 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Auteur)

Didactique - Philologie Allemande
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Um dem Mangel an didaktischer Berücksichtigung von Hörspielen entgegenzuwirken, verfolgt diese Hausarbeit das Ziel, aufzuzeigen, weshalb das Hörspiel in den Deutschunterricht integriert werden sollte. Die exemplarische Didaktisierung erfolgt an dem Hörspiel "Träume" von Günter Eich. Um in die theoretischen Grundlagen einzuführen, werden zunächst Besonderheiten sowie wesentliche Merkmale des Hörspiels thematisiert.

Hiernach steht der Schulbezug im Fokus. In einem ersten Schritt wird dargestellt, wie Hörspiele laut dem niedersächsischen Kerncurriculum in diversen Jahrgangsstufen verortet werden können. In einem weiteren Schritt wird aufgezeigt, welches didaktische Potenzial Hörspiele bieten und welche Faktoren bei der Integration in den Unterricht zu beachten sind.

Im Anschluss wird die Didaktisierung des dritten Traums von Günter Eich dargestellt. Didaktisch bedeutsam sind hier vor allem die Förderung des Hörens und des Zuhörens sowie das Anregen der eigenen Vorstellungskraft. Das Fazit wird die entscheidenden Erkenntnisse zusammenfassen und einen Ausblick liefern.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Hörspiel – Besonderheiten und wesentliche Merkmale

3. Das Hörspiel im Kontext Schule

3.1 Die Verortung von Hörspielen im niedersächsischen Kerncurriculum

3.2 Potenziale und Risiken des Einsatzes von Hörspielen im Deutschunterricht

4. Beispielhafte Didaktisierung von Günter Eichs Träume

4.1 Einordnung der Stunde in die Unterrichtsreihe

4.2 Beschreibung der Lerngruppe

4.3 Angestrebter Kompetenzerwerb

4.4 Überlegungen zum Vorgehen und zum Verlauf der Unterrichtsstunde

4.5 Erwartungshorizont und Analyse der konzipierten Aufgaben

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das didaktische Potenzial von Hörspielen, insbesondere anhand von Günter Eichs „Träume“, und erörtert, wie diese effektiv in den Deutschunterricht der gymnasialen Oberstufe integriert werden können, um Kompetenzen im Bereich „Sprechen und Zuhören“ zu fördern.

  • Poetologie und Gattungsentwicklung des Hörspiels
  • Verankerung von Hörspielen im niedersächsischen Kerncurriculum
  • Didaktische Potenziale und Risiken beim Medieneinsatz
  • Analyse und Didaktisierung des „dritten Traums“ von Günter Eich
  • Förderung von aktiver Vorstellungskraft und Zuhörkompetenz

Auszug aus dem Buch

2. Das Hörspiel – Besonderheiten und wesentliche Merkmale

Das Hörspiel ist aufgrund der Erfindung des Rundfunks in den 1920er-Jahren entstanden. Im Laufe der Zeit wurde gelegentlich versucht, es den drei maßgebenden Gattungen der Literaturwissenschaft zuzuordnen. Während die dramatischen Elemente des Hörspiels anhand des Dialogs zwischen verschiedenen Personen zu erkennen sind, wird die epische Komponente unter anderem durch hinführende Sprechertexte deutlich. Der lyrische Aspekt ist dadurch erfüllt, indem die Sprache und die Gefühle des Einzelnen zum Ausdruck kommen. Die Ausführungen zeigen, dass Hörspiele sowohl dramatische als auch epische und lyrische Elemente enthalten. Hörspiele können infolgedessen keiner einzelnen Gattung zugeschrieben werden. Sie nehmen innerhalb der Literaturwissenschaft vielmehr eine Sonderstellung ein.

Hinsichtlich der inhaltlichen Komponenten lässt sich festhalten, dass ein Hörspiel ausschließlich aus akustischen Signalen besteht. Seine primäre Funktion besteht darin, Sprache, die vorrangig gelesen wird, zu Gehör zu bringen. „Zum Klingen gebrachte Sprache“ stellt dementsprechend das hauptsächliche Merkmal dar. Die drei wesentlichen Bestandteile eines Hörspiels sind „das gesprochene Wort, die nachschaffende Phantasie des Hörers und die dienende Funktion der Technik mit Geräusch und sonstigen Mitteln“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Rolle des Hörspiels in der heutigen gesellschaftlichen Kommunikation und formuliert als Ziel der Arbeit, dessen didaktischen Wert für den Deutschunterricht aufzuzeigen.

2. Das Hörspiel – Besonderheiten und wesentliche Merkmale: Dieses Kapitel definiert das Hörspiel als eigenständige literarische Kunstform, die dramatische, epische und lyrische Elemente vereint und primär auf akustischer Vermittlung basiert.

3. Das Hörspiel im Kontext Schule: Es wird die Verankerung im niedersächsischen Kerncurriculum analysiert und aufgezeigt, wie Hörspiele zur Förderung von Kompetenzen wie aufmerksamem Zuhören und Vorstellungsvermögen beitragen können.

4. Beispielhafte Didaktisierung von Günter Eichs Träume: Dieses Kapitel präsentiert einen konkreten Unterrichtsentwurf für die elfte Jahrgangsstufe, der analytische Aufgaben zur Figurencharakterisierung und zum Medieneinsatz kombiniert.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass das Hörspiel ein hohes didaktisches Potenzial bietet, sofern es gezielt und methodisch reflektiert in den Unterricht eingebunden wird.

Schlüsselwörter

Hörspiel, Deutschunterricht, Günter Eich, Träume, Didaktik, Zuhörkompetenz, Literaturvermittlung, Rundfunkliteratur, Medieneinsatz, Oberstufe, Figurencharakterisierung, akustische Signale, Vorstellungskraft, Kerncurriculum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung des Hörspiels als literarische Kunstform und der Frage nach dessen didaktischem Nutzen für den Deutschunterricht.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die gattungstheoretischen Grundlagen des Hörspiels, der Lehrplanbezug, die Analyse akustischer Mittel sowie die praktische Didaktisierung am Beispiel von Günter Eichs Werk.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das Hörspiel als Medium zur Kompetenzförderung, insbesondere beim Hören und Zuhören, systematisch im Unterricht eingesetzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literatur- und Curriculumsanalyse sowie eine exemplarische Didaktisierung (Unterrichtsentwurf) für die gymnasiale Oberstufe.

Was umfasst der inhaltliche Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine schulische Einordnung in das Kerncurriculum und die praktische Planung einer Unterrichtsreihe zum dritten Traum von Günter Eich.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Hörspiel, didaktisches Potenzial, Zuhörkompetenz, Unterrichtsplanung und Literaturdidaktik.

Warum eignet sich gerade Günter Eichs „Träume“ für den Unterricht?

Dieses Werk bietet vielfältige Möglichkeiten zur Analyse akustischer Gestaltungsmittel und regt die Fantasie sowie die Interpretation der Schüler durch seine offen gehaltene Struktur besonders an.

Wie wird die Rolle der Technik für das Hörspiel bewertet?

Technik wird in der Arbeit nicht als Mangel, sondern als Chance gewertet, die den Hörer vom Zwang visueller Reizüberflutung befreit und die eigene Vorstellungskraft aktiviert.

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Résumé des informations

Titre
Warum das Hörspiel in den Deutschunterricht integriert werden sollte. Eine Didaktisierung von Günter Eichs "Träume"
Note
1,3
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2022
Pages
30
N° de catalogue
V1381261
ISBN (PDF)
9783346923271
ISBN (Livre)
9783346923288
Langue
allemand
mots-clé
warum hörspiel deutschunterricht eine didaktisierung günter eichs träume
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2022, Warum das Hörspiel in den Deutschunterricht integriert werden sollte. Eine Didaktisierung von Günter Eichs "Träume", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1381261
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Extrait de  30  pages
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